Samstag, 30. August 2014

Evangelischer Pfarrer stöhnt: Wir machen immer mehr Angebote, doch es bringt nichts...

Das kommt einem irgendwie
ein wenig bekannt vor, oder? - Im Gemeinschaftsblog von fünf evangelischen PfarrerInnen lässt einer von ihnen mal etwas spöt-
tisch Dampf ab, frei nach dem Motto: Was haben wir nicht alles schon an Angeboten gemacht, von "Männer tanzen das Markus-
evangelium"
bis "Wir singen hebräische Volksweisen rück-
wärts"
  - wirklich gebracht habe es nichts.
Das Schiff, das sich Gemeinde nenne, schwimme eigentlich nur noch auf einem Rinnsal der Zeit, findet Christopher Markutzik. Er träumt übrigens schon davon, in Rente gehen
zu können... ---> KLICKEN !

Makaber formuliert, ist das dann wohl auch eine Art der Ökumene, denn solche Empfindungen gibt's katholischerseits wohl auch zur Genüge.
Man möge nicht gleich wieder einen Seitenhieb auf Papst Franziskus daraus konstruieren, wenn ich daran erinnere, dass sich z.B. in seiner Amtszeit der Besuch der Heiligen Messe statistisch nicht verbessert hat.

Kirche in Zeiten vielfältigster konkurrierender Angebote -- es bleibt wohl dauerhaft schwierig...

Kommentare:

  1. Das ist doch eine alte Erkenntnis, die aber fast jeder Seelsorger schmerzhaft
    für sich selbst machen muss: Der Wettlauf mit den Attraktionen dieser Welt war für die
    Kirche bereits verloren, bevor er überhaupt begonnen hat.
    Die einen kapieren das früher, die anderen eben erst etwas später...

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    1. eben und deshalb sollte man seinen Sinn auf das überirdische richten! wusste schon Paulus!

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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