Dienstag, 26. August 2014

Jugendliche bekommen "anonyme" Post von "Tante Klara": Die Kirche spielt Verstecken...

Wie "VOL.AT" ("Vorarlberg online") gestern ausführlich berichtete, bekommen Jugend-
liche im österreichischen Vor-
arlberg derzeit geheimnisvolle Briefe. Unter den Empfängern herrscht einige Verwirrung, viele halten das (zuerst) für eine neue Masche von Betrügern. Erst bei näherem Studium des Briefes erfährt man offenbar recht gut versteckt, dass es sich beim Absender um die katho-
lische Kirche handelt.
Dort hatte man diese Idee des getarnten Briefes, weil man verhindern wollte, dass der Brief mit offiziellem Absender Kirche gleich in den Müll wandert.

Aber ob solch ein Versteckspiel wirklich die richtige Methode ist, glaub-
würdig für die Kirche zu werben...?

Die derzeit ca. 250 Leserbriefschreiber im berichtenden online-Portal sind, wenn ich das richtig sehe, mehrheitlich jedenfalls alles andere als angetan von dieser Aktion.
Hat die Kirche mittlerweile das Versteckspielen nötig?
Der Artikel bei "VOL.AT" ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Damit die Post von der Kirche nicht im Müll landet, muss man den Absender schamhaft verschweigen. Das sagt doch alles!

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  2. Da mache ich mich sicher in konservativ-katholischen Kreisen unbeliebt,
    aber ich finde die Idee der Kirche in Vorarlberg gut. Wie man sieht, wird nun darüber
    gesprochen und Aufmerksamkeit erzeugt.
    Es ist nun einmal eine Tastsache, dass Jugendliche mit der Kirche nichts am Hut haben!

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    1. Drüber sprechen ist besser als Totschweigen – oder wie?
      Über den ehem. Limburger Bischof wurde auch gesprochen?
      Hat es geholfen?

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    2. Ja, sicher hat es geholfen, denn sonst wäre er ja noch immer Bischof von Limburg.

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  3. Der Inhalt geht aber immer vor das Marketing! Statt solcher unsäglichen Postwurfsendungen sollte die Kirche den Jugendlichen den Rosenkranz, den Katechismus sowie die Jahrhundert-Enzyklika "Pascendi dominici gregis" des Hl. Pius X. zusenden. Da würde sich dann die Spreu vom Weizen trennen!

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    1. Daß der Inhalt vor Form geht, ist eine alte (Binsen)weisheit.
      Leider scheint es bei der Sache nicht nur an Inhalt zu mangeln, sondern auch die Form ist Mist.
      Der Mülleimer ist da in der Tat der richtige Platz für das Schreiben und die "Souvenirmünze des Tierparks Feldkirch".

      Ach, hätte man doch wenigsten die "Wundertätige Medaille" beigelegt…

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    2. Und noch einen Link auf Kikreukreu, dann wäre ja alles so perfekt.
      Das erfährt man, wo es lang geht.

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