Montag, 11. August 2014

Klarer geht's nicht: Papst Franziskus zu Moslem-Kämpfern: Ihr beleidigt Gott schwer!

Nun kann man wirklich nicht mehr sagen, Papst Franziskus habe sich diplomatisch-unklar ausgedrückt: Nach dem Angelus-Gebet am Sonntag erklärte der Papst in Richtung der fanatischen  Moslem-Kämpfer, die im Irak einen "Islamischen Staat" errichten wollen: „Tausende Menschen, darunter viele Christen, wur-
den brutal aus ihren Häusern verjagt; Kinder sind an Hunger und Durst während der Flucht gestorben; Frauen wurden entführt; Gewalt jeder Art, Zerstörung religiöser, histo-
rischer und kultureller Güter. All das beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen! Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!“ 
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Wie "Radio Vatikan" weiter meldet, nahm auch der vatikanische Sondergesandte für den Irak kein Blatt vor den Mund
: Eine der Ursachen für die jetzige Situation sei auch der Irak-Krieg der USA von 2003. Seit diesem Krieg, der ein Fehler gewesen sei, habe sich die Lage dort weiter verschlechtert. -- Mutig, mutig! Danke dafür: Der Vatikan spricht in Groß-
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Kommentare:

  1. Herzlichen Dank. Einmal mehr ein Beleg, wie wohltuend fair und differenziert dieser Blog mit einem unbequemen Papst umgeht.
    Man wünschte sich, dass das manch andere "Blogozesanpriester" (und v.a. Priesterinnen :-) sich zu Herzen nähmen, denen selbst das unsägliche Leiden von Christinnen und Christen ein Stoff ist, um dem ungeliebten Papst eins mitzugeben...

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    1. Wie kommen Sie darauf, dass dieser Papst unbequem ist? Er ist überhaupt nicht unbequem! Ist Ihnen noch nie aufgefallen, wie viele Menschen zu seinen Generalaudienzen oder zum Angelusgebet kommen? Würden die das tun, wenn er unbequem wäre?. Würden die Zeitungen (mit Ausnahme der italienischen) so positiv über ihn berichten, wenn er unbequem wäre? Hätte ihn das Time-Magazine zum Mann des Jahres gemacht, wenn er unbequem wäre? Herr/Frau Ottaviani, da tun Sie dem Papst aber wirklich unrecht. Ziemlich gemein, was Sie da schreiben.

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  2. Pardon - die Amerikaner verantwortlich zu machen für das Ungeheuerliche, was diese islamischen Mörderbanden im Irak anrichten, das ist nicht "mutig", sondern albern ! (mindestens!)

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    1. Möglicherweise hat sich der päpstliche Beauftragte, der während des Irak-Krieges dort war, etwas dabei gedacht. Er war nämlich vor Ort, als seine Diplomaten-Kollegen längst das Weite gesucht hatten.

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    2. Möglicherweise geht's hier aber auch darum, aus irgendwelchen Gründen Ross und Reiter nicht beim Namen zu nennen! Das hat der Papst übrigens auch nicht getan: Er hat NICHT gesagt: "IHR beleidigt Gott ..."

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    3. Die Wortklauber gegen den Papst sind mal wieder am Werke.
      Vermutlich vom bequemen Schreibstischstuhl aus.

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    4. Ja von woher auch sonst? Und aus der sicheren Anonymität des Netzes aus. Auch deshalb hat sich der Papst kürzlich durchaus kritisch zum Internet ausgelassen - was ja die sprungbereit Papstfeindseligen sofort wieder zum springen gebracht hat.

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    5. Wieso "sichere Anonymität"? Kommentiere ich anonymer als Sie, bitte ?

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    6. Nun ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch im wirklichen Leben Severus heißen, dürfte zumindest für den gesunden Menschenverstand einen Tick geringer sein als die, daß ich auch in echt Norbert heiße.

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    7. Ja, sicher @Norbert, genauso wie die unten stehende Birgitta, die den gleichen Text geschrieben hat, wie der "Lindemann", der auf unserem Blog seine Pamphlete loslässt und deshalb nicht freigeschaltet wird. Die sind so echt, die Kleingeister, dass sie nicht mal mehr wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Entschuldigen Sie mein lautes Lachen.

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    8. @ Norbert
      Wahnsinn! Das ist ja fast schon ein Outing ... ;-)

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  3. Dem Papst quasi zu unterstellen, er interessiere sich nicht für das Leid der Verfolgten im Irak und sondere nur ein paar Sprechblasen ab, finde ich ungeheuerlich!
    Teile der Blogger und der konservativen Katholiken bauen da einen selbstgestrickten Popanz auf, und das ist schändlich!

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    1. Ja, das Wort Papst Benedikts von der besonders in Deutschland "sprungbereiten Feindseligkeit" gegen den Papst ist aktueller denn je. Mit der Ironie, daß es jetzt ausgerechnet diejenigen betrifft, die dem vorigen Papst daraufhin noch zugejubelt und Solidaritätskomitees etc. gegründet haben. Und gesagt haben, Papstkritik geht gar nicht.
      Heute kann ihnen kein Anlaß zu pietätlos sein, um auf den neuen Papst einzudreschen.

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    2. Also das finde ich auch gemein, dem Papst diese Ungeheuerlichkeit zu unterstellen. Wir alle wissen doch, dass er bereits am 23. Juli Kardinal Barbarin (Erzbischof von Lyon) in den Irak geschickt hat, um den Menschen dort Grüße des Papstes zu überbringen. Ich finde das auch ganz schrecklich, dass in den deutschen Medien gar nichts darüber berichtet wurde. Und vor allem, dass man jetzt so tut, als hätte der Papst erst an diesem Sonntag zum Angelus alle aufgefordert für die Menschen im Irak zu beten. Dabei twittert er doch schon seit 3 Tagen immer heftigere Gebetsaufrufe für den Irak. Und ich denke, da sollten wir ihm wirklich folgen. Außerdem gibt es jetzt eine Gebetsinitiative der Bistümer Hamburg, Osnabrück, Essen Trier Mainz und Würzburg, jeden Freitag um 8 gemeinsam für den Frieden zu beten bit.ly/friedensgebet#friedensgebet
      Eine schöne Idee, an der man sich leicht beteiligen kann.

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    3. @"Kirchenfeund": wenn man Ihren Post liest, der nur mit grosser Mühe Ihre lodernde Verachtung des Papstes in angestrengte Ironie mutiert, dann merkt man, dass auch Ihr Nick natürlich ironisch gemeint ist.

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  4. @ Ricarda
    Was Sie mir da als "Unterstellung" unterstellen, ist Ihre Sache und geht mich nichts an. Ebenso wenig weiß ich, was Sie mit "Popanz" meinen. Bleiben wir doch bitte sachlich!

    @ Myonarius
    Auf das Stichwort "Wortklauber" habe ich ja nur gewartet :-)) Und wo Sie schreiben, weiß ich nicht - ich schreibe halt auf meinem Schreibtischstuhl ...

    @ Zeitungsfrau
    Ich bleibe dabei: An der persönlichen Tapferkeit von Kardinal Filoni zweifle ich nicht im geringsten. Aber die Amerikaner für die Greuel der IS-Mordbestien verantwortlich zu machen, ist ähnlich absurd, wie die SS-Verbrechen unter Hitler den Franzosen und ihrem Versailler Vertrag in die Schuhe zu schieben. Und für Papst Franziskus ist für die grauenhaften Verbrechen im Irak offenbar irgendeine anonyme Macht verantwortlich, die er nicht beim Namen nennt, jedenfalls nach dem obigen Zitat. Nein, er spricht NICHT in Großbuchstaben, es ist nicht sein Ding, Klartext zu reden und sich damit in die Nesseln zu setzen wie Benedikt.
    Nehmen wir ihn in seiner Art, wie er ist, und beten wir für ihn!

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    1. Na, de jetzige Papst sprcht wesentlich mehr und einfacher Klartext als sein filigraner hochintellektueller Vorgänger. Also dieser Vergleich trifft nicht. Er spricht halt eben an den Stellen "Klartext", die rechtskatholische Christen gar nicht gerne hören.

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    2. ... "rechtskatholisch" - ich sehe, die Fronten sind abgesteckt, und auch Sie, wie Ihre Vorredner, bleiben einen Beleg für Ihre Aussage schuldig. Ich ziehe mich jetzt aus diesem kindischen "Grabenkampf"-Spiel zurück - complimenti, Sie haben gewonnen!

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  5. @Medjugorje: Also wenn Sie beweisen können, dass es einen "rechten" Gott und einen "Linken" Gott gibt, dann können Sie auch von "Rechts" und "Links"-Katholiken reden. Ansonsten sollten sie solche unbedachten Worte lieber nicht aussprechen. Denn nur Gott kann in die Herzen der Menschen sehen.

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    1. Da haben Sie natürlich Recht. Da aber der Mainstream in der sog. Blogozoese" - sowohl die Blogger wie auch deren Leserkommentatorinnen - für so ziemlich alles Übel in Kirche und Welt tagtäglich die "Linken", die "Linksgrünen" (was immer das sei) oder wahlweise auch die "Liberalen" ausmachen, ist es wohl erlaubt, dort eher "rechtskatholische" Präferenzen anzunehmen, nicht wahr?! :-)

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    2. Nö, dem ist nicht so, denn die Kirche ist keine politische Partei und hat demzufolge auch keine rechten oder linken oder sonstige "Flügel". Katholiken glauben an den dreifaltigen Gott und der ist weder rechts noch links sondern einfach da. Gott ist der Herr der Schöpfung und das letzte, was man tun sollte ist, ihn in irgendeine politische Schublade zu stecken. Alles klar?

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    3. Sie geben auf eine konkrete Feststellung eine allgemeine abstrakte Antwort, die so natürlich nur richtig ist. Aber zu meiner Aussage, dass in der Blogozese der altböse Feind stets "links" oder "liberal" ist, haben Sie nichts gesagt. Bei Leuten, die sich immer wieder so äußern, muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass ihr Gott einen klaren "Rechtsdrall" hat. (Darauf angesprochen, reagieren diese Katholiken gerne sophistisch: "rechts" ist für sie dann kurzerhand gleichbedeutend mit "normal katholisch". "Links" ist dagegen alles, was in ihren Augen nicht mehr katholisch ist - also ca. 90% der Katholiken in Deutschland.)

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    4. Das Problem der Linken ist halt, dass sie nicht damit klar kommen, dass sich Glaube nicht politisch einordnen lässt. Und egal, was sie tun. Immer, wenn sie glauben, sie hätten ihn in einer ihrer Schubladen dingfest gemacht, geht er auf der anderen Seite wieder raus und sagt: "Ich bin da."
      Dass politisch indoktrinierte das nicht verstehen, dafür können sie nix. Sie haben es ja so gelernt.

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    5. Und wie ist das Ihrer Meinung nach mit den Rechten?? :-)

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    6. Also ich habe noch mal nachgeschaut: Rechte haben wir alle. Das ist in einer Demokratie so üblich und Deutschland zählt sogar zu den Ländern, wo die Menschenrechte Teil der Gesetzgebung und demzufolge allgemein akzeptiert sind. Das ist in diesen Zeiten eine ganze Menge. Hinzu kommt noch, dass, wenn Sie sich in Ihren Rechten eingeschränkt fühlen (z.b. weil Sie in einem Kreisverkehr nicht links abbiegen dürfen), Sie sich trotzdem einen Rechtsanwalt nehmen können, um ihre Rechte bei Gericht einzuklagen. Ob Sie allerdings immer Recht bekommen werden, kann ich Ihnen nicht sagen. Soweit ich weiß, gibt es auch bei der Kirche die Möglichkeit, Rechte einzufordern, es soll sogar Rechtsanwälte geben, die auf Kirchenrecht spezialisiert sind. Trotzdem gibt es, soweit mir bekannt ist, keine Rechte, um eine Abschaffung der Gebote zu fordern. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Aber immerhin kennen Sie jetzt meine Meinung dazu.

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