Mittwoch, 13. August 2014

Predigt und Linktipps zum 20. Sonntag im Jahreskreis A --- 17.8.2014

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Evangelium Mt 15,21-28:
In jener Zeit zog Jesus sich in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort.
Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her. Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr!
Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß.
Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

          MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

                                Nur für Anlieger?
Der heutige Evangelientext löst sicher bei vielen Zuhörern sicher erst einmal Erstaunen und Verwunderung aus: Da begegnet uns Jesus ausnahmsweise als ein Heiler, der aber gar nicht heilen will, als ein Hirte, der sich nicht um ein Schaf in Not kümmern will. Als er geradezu hände-
ringend um Hilfe gebeten wird, stellt er sich doch tatsächlich erst einmal taub und schaltet auf stur.
Auf das Flehen der Mutter reagiert er beinahe wie ein Beamter, der seine Dienst-Vorschriften genau kennt: Liebe Frau, für dich bin ich leider nicht zuständig.
Wie kann man diese merkwürdige Verhal-
tensweise Jesu nur verstehen?
Natürlich hat diese Szene ihre Vorge-schichte und ihre Hintergründe. Versuchen wir, diese ein wenig zu beleuchten. Unmittelbar vor dieser Begegnung mit der schreienden Frau steht in der Bibel, woher Jesus gerade kam. Es gab davor eine hef-
tige Auseinandersetzung mit den Schrift-
gelehrten, die ihm vorwarfen, seine Jünger würden die strengen jüdischen Reinheitsvorschriften vor dem Essen nicht genügend beachten und dadurch Unreines zu sich nehmen.
Man beachte, dass die Schriftgelehrten sich sogar die Mühe gemacht hatten, extra deswegen zu Fuß von Jerusalem zu Jesus an den See Gennesaret zu kommen. Es handelte sich also offensichtlich bei ihrer wichtigen Mission um eine Art hochoffizielle Prüfungskommission.
Sie wollten Jesus zur Rede stellen und ihm dann einen deutlichen Tadel verpassen. Es sollte für ihn wahrscheinlich sowas wie ein Warnschuss
vor den Bug sein: Halte dich ab jetzt zurück, Jesus, sonst bekommst du mächtig Ärger! ...

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