Mittwoch, 20. August 2014

Predigt und Linktipps zum 21. Sonntag im Jahreskreis A --- 24.8.2014

Evangelium Mt 16,13-20:                                                                             In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philíppi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elíja, wieder andere für Jeremía oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?                                                                                    Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjóna; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus - der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann be-
fahl er den Jüngern niemand zu sagen, daß er der Messias sei.

            MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

                                  Schlüsseldienst
Das Evangelium beginnt heute mit einer genauen Ortsangabe, und das
mit gutem Grund: „…a
ls Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philíppi kam…“ Diese Stadt ist nicht nur heidnisches Gebiet, sie ist zur Zeit Jesu ein be-
rühmter Wallfahrtsort. Dort stand damals auf einem grandiosen Felsmassiv eine riesige Tempelanlage, die jeden Besucher schon von weitem durch ihre Größe tief beeindruckte. Herodes der Große hatte sie dort zu Ehren des Kaisers Augustus errichtet, weil der ihm die Stadt geschenkt hatte. Kaiser Augustus ließ sich gerne als „Sohn Gottes“ anreden, was auf Münzen und Inschriften heute noch belegbar ist.  Seine Nachfolger taten es ihm gleich: „Sohn Gottes“ nannten sie sich nach dem Tod ihres kaiser-
lichen Vaters.
Ausgerechnet in diesem Cäsaréa Philíppi will Jesus wissen, für wen ihn seine Jünger halten, und Petrus bekennt: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“  -  Das ist eine klare Ansage, und eine ironische und politische Aussage dazu!
Ironisch war die Antwort, weil Petrus damit den derzeitigen römischen Kaiser Tiberius und seine Vorgänger auf die Schippe nimmt: Du kannst dich erst „Sohn Gottes“ nennen, wenn dein Vater tot ist. Jesus Christus jedoch ist der echte und einzige Sohn des lebendigen Gottes.
Petrus sagt also, an die Mächtigen im Lande gerichtet: Ihr mögt euch zwar „Sohn Gottes“ nennen, aber eure sogenannten Götter sind in Wirklichkeit alle ziemlich tot!  - Damit ist auch euer ganzes Brimborium um den Kaiser-
kult völlig überholt, geradezu mega-out.  Prima, lieber Petrus, das hatte gesessen!
In Cäsaréa Philíppi gab es eine weitere Touristen-Attraktion...
.
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