Freitag, 12. September 2014

25. November: Werden viele Abgeordnete die Papstrede im Europa-Parlament boykottieren?

Vor ihm ist noch die bärtige Song-Contest-Gewinnerin Conchita Wurst dran: Am 8. Oktober gibt's auf Einladung von Parlamentariern eine "Performance" vor dem Parla-
mentsgebäude in Brüssel
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Wie "Radio Vatikan" meldet, wird Papst Franziskus auf Ein-
ladung von Parlamentspräsi-
dent Martin Schulz am 25. November zu den Abgeordneten des Europa-Parlaments in Straßburg sprechen. Man rechne dort mit einer Rede des Papstes über die christlichen Werte von Europa, heißt es. ---> KLICKEN !
Das sei ein "starkes Signal des Papstes zur Unterstützung und Ermutigung des europäischen Einigungsprozesses", lobte Kardinal Marx das Vorhaben. ---> KLICKEN !

Da kommt mir gleich ein ähnliches Vorhaben vom September 2011 in den Sinn: Als Papst Benedikt XVI. nach vorheriger ausdrücklicher Ab- und Zustimmung der Parlamentarier im Deutschen Bundestag sprach, gab es einen peinlichen Riesenaufstand: Mehr als 100 Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken kündigten an, der Papstrede demonstrativ fernbleiben zu wollen. ---> KLICKEN !
Wie damals der ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Jochen Vogel den Respekt-Verweigerern vorwarf, hatten sie einige Monate vorher per Abstimmung dem Papstbesuch ausdrücklich zugestimmt. Ein Fall von Gedächtnisschwund? 
Ob die europäischen Abgeordneten des linken Lagers dagegen die Rede eines Papstes ertragen können...?

Kommentare:

  1. Vielleicht hatten die Papstgegner im Bundestag die Befürchtung,
    Benedikt könnte ihnen die Leviten lesen.
    Seine Rede befasste sich mit den Grundlagen staatlichen Rechtes, und damit
    verblüffte er so manchen:
    http://www.welt.de/debatte/article13620452/Wie-Papst-Benedikt-XVI-den-Bundestag-ueberlistete.html

    Bei Papst Franziskus besteht die Gefahr, Grunsätzliches und Belehrendes zu sagen,
    wohl weniger.

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    1. Auch die Hoffnung, er könnte den straßburger Jakobinerclub an die christlichen Wurzeln des Abendlandes erinnern, dürfte sich als trügerisch erweisen.

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    2. "Straßburger Jakobinerclub"?? Hab ich da irgendwas übersehen? Sicherlich könnne Sie mir aufhelfen und uns mitteilen, welche der Straßburger Parlamentarier auf den Spuren der Jakobiner bereits politisch Andersdenkende guilloutiniert haben. Und warum diese Jakobiner immer noch auf freiem Fuß sind.

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  2. Das wird aufschlussreich, denn da bekommen wir einen direkten Vergleich.
    Was sagt Papst Franziskus den Parlamentariern?
    Von Papst Benedikt ist die Rede noch online dokumentiert.
    Etwas verblüfft bin ich über die Tatsache, dass die Einladung vom Parlamentspräsidenten
    ausging. Hat das europäische Parlament etwas nichts dazu beschlossen?

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  3. Bekennender Dunkelkatholik13. September 2014 um 20:02

    Da hatte ich heute eine Diskussion: Jemand meinte, Bergoglio sei der Antichrist. Ich habe dem energisch widersprochen, denn der Antichrist zeichnet sich neben seiner Verschlagenheit durch hohe Intelligenz aus. Aber auf den Propheten des Antichristen trifft faktisch alles zu, was vorausgesagt wurde. Herr Bergoglio ist ein antikatholischer, interreligiöser Freimaurer, der dem Antichristen den Weg bereitet. Wir hätten - falls wir es nicht ohnehin schon waren - spätestens in dem Moment argwöhnisch werden müssen, als die Lügengeschichte vom kniekranken Bergoglio kolportiert wurde, der deswegen keinerlei Ehrerbietung gegenüber dem höchsten Herrn zeigen könne. Bei anderen Gelegenheiten - auch das durften wir mittlerweile bitter erfahren - funktioniert es mit dem Knien bestens. Das apokalyptische Zeichen schlechthin war für mich allerdings das Fronleichnamsfest. Auch wenn manche Papst Benedikt XVI kritisieren - für mich bleibt er bis zu seinem Tod Papst. Der argentinische Laiendarsteller dagegen hat das Petrusamt verwirkt - wenn er es überhaupt jemals inne hatte.

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