Mittwoch, 17. September 2014

"Aufstand gegen den Papst" - Fünf Kardinäle schreiben ein Buch über Geschiedene...

Wenn man anderer Meinung ist und das auch begründet, finden wir das gut, auch für das demokratische Miteinander. Wenn man in der Kirche ins Gespräch kommt, nennt man das neuerdings gerne Dialog. Auch die Kirche lebt vom lebendigen Miteinander, vom Abwägen und Vergleichen der verschie-
denen Standpunkte. Sogar in Konzilien ging es da, wie wir aus der Geschichte wissen, teilweise recht heftig zur Sache.

Wenn nun allerdings kurz vor der im Okto-
ber anstehenden Synode ein neues Buch herauskommt, in dem auch Bedenken gegen einen von Papst Franziskus geförderten Bericht zum Thema der wiederverheirateten Geschiedenen begründet werden, dann riecht das für manche Journalisten schon gleich nach Revo-
lution. Man könnte nach der dramatischen Überschrift "Aufstand gegen den Papst" fast annehmen, Kardinal Müller und die vier anderen als Ver-
fasser genannten Kardinäle bereiteten einen militärischen Putsch gegen den Papst vor.
Das Buch "Das Verbleiben in der Wahrheit Christi: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche" erscheint am 1. Oktober und ist ganz bestimmt ein hilfreicher Beitrag zur Diskussion. Der Staatsstreich fällt dabei allerdings aus, liebe Presseleute...
!
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Kommentare:

  1. Die Kardinäle haben meine ganze Sympathie. Gleichwohl ist es ein verzweifeltes letztes Aufbäumen der Wahrheit gegen die Zersetzung, das sich leider nicht durchsetzen wird. Dazu ist die Revolution und der Aufruhr unter diesem Papst bereits viel zu weit implementiert.

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  2. Da helfen auch diese reichlich verspäteten Kardinäle nicht, schon gar nicht Herr Müller, der Erzfeind der Tradition.
    Es ist Fakt: die Endlösung der Katholikenfrage im Vatikan unter Bergoglio nähert sich ihrem Abschluß! Bravo, hätte Ratzinger im guten Sinne solch rigide Personalpolitik betrieben, dann stünde die Kirche heute anders da. Leider lassen sich die Konservativen immer durch das Gejammere der Linken über mangelnde Toleranz ins Bockshorn jagen. Wie deren Toleranz dann ausschaut, bedenkt man leider nicht. Nur mit strategieloser Noblesse kann man keinen Krieg gewinnen – hier solltn wir uns die Linken als Lehrmeister nehmen. Bergoglio, der auf vielen Photos die Faust zum Kommunistengruß zeigt, weiß wie es geht!

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    1. Die Endlösung der Katholikenfrage...
      Was für ein bitterböser Kommentar über einen Papst mit "Kommunistengruß"!
      Schämt sich der Schreiber nicht dafür?
      Schämt sich der KREUZKNAPPE nicht dafür, sowas zu veröffentlichen?
      Pfui!

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    2. Jo, die Nazivokabeln auch im ersten Kommentar (Zersetzung) ehren die Kommentatoren und auch den Blogbetreiber nicht gerade...

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    3. Nein, zumindest der KREUZKNAPPE schämt sich nicht dafür,
      aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich im Gegensatz zum
      Herrn "Bimbam" noch nicht das Attribut "Heilig" für mich in Anspruch
      nehme.
      Ob ich alle Kommentare gleich gerne freischalte, ist eine ganz
      andere Frage. Es ist manchmal eine Art Gratwanderung.

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    4. Bravo, geschätzter Knappe! So muss man die Linken in die Schranken weisen!

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  3. Leute wie "Borusse" und "Semper Catholicus", die so großzügig
    Kritik an anderen verteilen, haben sich selbst ihr Urteil gesprochen.
    Von wegen Splitter beim anderen und Balken bei sich selbst...!

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    1. Bekennender Dunkelkatholik17. September 2014 um 15:49

      Nein! Leute wie Borusse und Semper Catholicus haben sich vom linksgrünen Einheitsmeinungsbrei noch nicht mundtot machen lassen. Sie reden noch deutsch, deutlich und v.a. katholisch. Was man heute fast nur noch in der katholischen Bloggerszene findet. Deo gratias!

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  4. Wenn ich mir so manche Kommentatoren in Blogs wie diesem ansehe,
    dann habe ich Angst. Natürlich ist das nur ein Bauchgefühl, aber solche
    Scharfrichter mag ich nicht...

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    1. Ihre Angst ist Ihre Sache. Wenn Sie sie haben, dann sind Sie in der Blogozese wohl an der falschen Adresse. Fakt ist: die Zeit der Weichspüler und linksgrünen Gutmenschen geht vorbei. Das haben auch die Wahlen am Sonntag gezeigt. Nicht nur der unaufhaltsame Aufstige der AfD zeigt: es gibt wieder ein wachsendes Gespür für die unveränderlichen Inhalte des Katholischen. Gott sei Dank.

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