Donnerstag, 18. September 2014

Der Katholischen Frauengemeinschaft geht es morgen um 14 Uhr in Köln um die Macht...

            Predigt u. Linktipps zum 25. Sonntag A (21.9.): weiter unten auf dieser Seite!
.
Die Abkürzung heißt "kfd", und das steht für "Katho-
lische
Frauengemein-schaft Deutschlands"
.
Nun sollte man annehmen, dass man dies auch beim Motto für eine neue Kampagne zur Mitgliederwerbung klarstellt. Doch zu meinem Erstaunen entdecke ich da zum "Kampag-
nenstart" morgen in Köln vor dem Dom ein Foto mit Damen, die ein Transparent halten, auf dem riesengroß steht: "Frauen. Macht. Zukunft."  Deutlich kleiner darunter der Zusatz: "Durch eine Mitglied-
schaft in der kfd"
. Foto und Artikel der "kfd" ---> HIER !
Die in den letzten Jahren etwas alternde Mitgliederstruktur des Verbandes (siehe z.B. Foto ---> HIER!) will man also durch neue Mitgliederinnen (?) verjüngen. Das ist ja auch gut so. Dass man dabei aber plakativ das Katho-
lische verschweigt, irritiert mich. Es geht also laut Transparent nur darum, dass Frauen in der Zukunft an der Macht sind. Oder wie darf man das bitte sonst verstehen?
Ob man mit solchen Muskelspielchen unter falscher Flagge wirklich zahl-
reiche jüngere Frauen gewinnen kann? Verzeihen Sie, meine Damen, aber da habe ich so meine Zweifel!
Wem es in der Kirche nur um die Macht für sich selbst geht, der oder die tauscht ja nur den Hintern auf dem Sessel aus. Ob das soooo attraktiv für die jüngere Generation ist?

Kommentare:

  1. Katholische Frauenpower nach Rumpelstilzchen-Art!
    Selbstverständlich ist ein Frauenhintern etwas ganz anderes als ein Männerhintern.
    Das sollte ein katholischer Blogger aber wissen...!

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  2. "Katholische Frauen": da riecht man förmlich Aufruhr, Zersetzung, Subversion... Ich nehme schon lange gar nicht mehr zur Kenntnis, was diese "Frauen" so von sich geben. Ist gut für den Blutdruck.

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  3. In der letzten Ausgabe der kfd-Mitgliederzeitschrift, die ich in die Hand bekam, ging es vorrangig um Plastikmüll auf Meeresgrund und ähnlich "katholische" Themen. Bei der Mitgliederzeitung der "Bewegung für soziale Gerechtigkeit" wusste ich erst nicht, wie die in den Haushalt meiner Mutter kam, bis ich klein das Logo der ehemals "KAB" genannten Vereinigung entdeckte.
    Geht halt alles um Relevanz, und die wächst auf Meinstream-Themen (kein Tippfehler).

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  4. Vor einigen Jahren hat die KfD die Beiträge erhöht, was dazu geführt hat, daß teilweise Einzelpersonen ausgetreten sind. Ich hörte sogar davon, daß in einem Ort der gesamte Ortsgruppe (oder wie nennt sich das) ausgetreten ist und nun ohne Mitgliedschaft in der KfD als "Frauengemeinschaft" weiter macht.

    Ob so eine Kampagne hilft, neue Mitglieder zu gewinnen oder alte zurückzugewinnen?
    Ich weiß es nicht.

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  5. An all diesen düsteren Entwicklungen sieht man, wohin man kommt, wenn man nicht mehr an der Frauen-Bestimmung durch die katholische Tradition festhält. Oder salopper gesagt: "KKK", da hatte alles noch seine gute Ordnung.

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