Mittwoch, 24. September 2014

Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen: Vom Priesterseminar bis zum 4-Sterne-Hotel...

    Predigt u. Linktipps zum 26. Sonntag A (28.9.): Am Donnerstag ca. 7 Uhr online!
.
Das ist mal wieder so ein Thema, an das ich als katho-
lischer Blogger mit gemischten Gefühlen herangehe: Beifall aus der "falschen" Ecke ist nicht auszuschließen. Ich habe mich in einem früheren Artikel be-
reits etwas grundsätzlicher dazu geäußert ---> KLICKEN !

Nun las ich, dass man im Pries-
terseminar in Osnabrück zwei Wohneinheiten für Flüchtlinge bereitstellen will. In den Medien beinahe als Sensation gehandelt, ist das für Christen doch wohl eher eine Selbstverständlichkeit, die leider noch viel zu selten praktiziert wird. ---> KLICKEN !
Nicht alles, was da geschieht, wird an die bekannte große Glocke gehängt, aber es sind viele, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen, so wie dieser Priester ---> KLICKEN !

Zuweilen kommen einem allerdings auch Zweifel, ob die Verantwortlichen wirklich wissen, was sie tun. So wurde abseits der großen Schlagzeilen be-
kannt, dass die Stadt Köln ein Luxushotel für ca. 6 Millionen Euro erwor-
ben hat und für Flüchtlinge herrichten lassen will. Ein wesentlicher Schön-
heitsfehler: Die 32 Mitarbeiter des Hotels verlieren alle ihren Arbeitsplatz... ---> KLICKEN !
Soooo dürfte es der Politik wohl kaum gelingen, die Bürger für das Thema zu erwärmen...!

Kommentare:

  1. Bekennender Dunkelkatholik24. September 2014 um 18:05

    Es ist eine Schande, dass nun die Kirche in völlig falsch verstandenem linksgrünen Gutmenschentum nun auch noch die Asylanten )zumeist eh nur Wirtschaftsflüchtlinge!) ihre Tore öffnet, und das dann auch noch in einem Hause, das dem geweihten Klerus vorbehalten sein soll.

    Wie oft soll man's noch sagen: Deutschland ist KEIN Einwanderungsland! Das Boot ist übervoll. Deutschland und die Deutschen zuerst!!!

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    1. Ordinariatsgeschädigter24. September 2014 um 18:30

      Ja, "Dunkel" trifft zu, aber "Katholik"?
      Der Papst sagt da etwas ganz anderes, und die Bischöfe gottlob auch.
      Da befinden sich sich in der Kirche ziemlich allein auf weiter Flur.
      Und das ist auch gut so...

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    2. Ich kann dem geschätzten Dunkelkatholiken nur zustimmen. Möglicherweise bewegen Sie sich eher in dialügelnd-weichgespülten WisiKi-Kreisen.

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    3. @Dunkelkatholik und Oliva: Danke für Ihre klaren Worte! Es wird nicht mehr lang dauern, da werden wir aus dem "Priesterseminar" in Osnabrück aus Muezzinmunde über die Stadt schreien hören "Allahu Akbar!"
      Was in der Diözese Osnabrück mit einem Bischof, den von den Protestanten so gut wie nichts mehr unterscheidet, allerdings nur konsequent ist.

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  2. Der dumpfe Fremdenhass mancher sich christlich schimpfender Leute ist kaum zu ertragen. Wahrscheinlich haben die noch nie was von Papst- und Bischofworten
    zu diesem Thema gehört.

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    1. Danke, THEODORA!
      Manche Katholiken sind so dunkel, dass sie noch nie was vom Hauptgebot
      "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" gehört haben.
      Fremdschämen ist angesagt!

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  3. Bekennender Dunkelkatholik24. September 2014 um 22:37

    Und wir lassen und durch die stuhlkreisverwirrte Gutmenschenkamarilla hier nicht mundtot machen. Es gibt genug Bischofsworte gegen Asylmissbrauch!

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    1. Inwieweit liegt in der Einrichtung von zwei Wohneinheiten im Osnabrücker Priesterseminar Asylmissbrauch vor - und vom wem?

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    2. Priester sollen auf das korrekte Vollziehen der allerheiligsten Handlungen vorbereitet werden. Und überhaupt darauf, immer heiligmässiger und christusförmiger zu werden. Also Weltdistanz, oder mit Papst Benedikt gesprochen: sie sollen im Seminar in rechter Weise entweltlicht werden.
      Das dürfte kaum möglich sein, wenn sie umgeben sind von ungewaschenen Leuten, die Drogen nehmen, Alkohol im Übermaß konsomieren, dauernd wechselnden Damenbesuch empfangen, gewaltbereit sind und "Allahu akhbar" schreien.

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    3. Karl Martell:
      Drogen nehmen? Alkohol im Übermaß?
      Das kommt bekanntlich für nach dem Koran lebende Muslime
      ohnehin nicht in Frage. Sie verwechseln die wahrscheinlich
      mit erzkonservativen Katholiken!

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    4. @Thuriferar:
      Sie werden so gut wissen wie die meisten hier, dass die angebliche "alkoholische Keuschheit" der Mohammedaner einer der größten und leider am erfolgreichsten verbreiteten Fakes überhaupt ist. Bei "IS" gehören regelmässige Besäufnisse, zumal nach den Enthauptungen von Christen, zum Standartprogramm. Der IS ist bekanntlich vom zionistischen Mossad trainiert und stark gemacht worden - dort trinkt man auch viel, und nimmt Drogen.

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    5. Islamfeind,
      wenn ich da an feucht-fröhliche Berichte aus Priesterseminaren
      denke, dann vermute ich, Sie verwechseln da was.

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    6. Verwechseln tue ich gar nichts. Allerdings räume ich gern ein, dass Ihre Feststellung für die vielen liberalen Priesterseminare zutrifft. Da wird gesoffen bis zum Abwinken. Die Theologie, die dann bei den Semiaristen rauskommt, ist danach.

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  4. Ordinariatsgeschädigter25. September 2014 um 07:27

    Falls es irgendjemand von den Dunkelkatholiken interessiert:
    Gestern veröffentlichte der Papst eine Erklärung zum Welttag der Flüchtlinge.
    Darin heißt es z.B.:
    "Mit der Solidarität gegenüber den Migranten und den Flüchtlingen müssen der Mut und die Kreativität verbunden werden, die notwendig sind, um weltweit eine gerechtere und angemessenere Wirtschafts- und Finanzordnung zu entwickeln, gemeinsam mit einem verstärkten Einsatz für den Frieden, der eine unabdingbare Voraussetzung für jeden echten Fortschritt ist.
    Liebe Migranten und Flüchtlinge! Ihr habt einen besonderen Platz im Herzen der Kirche, und ihr helft ihr, die Dimensionen ihres Herzens zu erweitern, um ihre Mutterschaft gegenüber der gesamten Menschheitsfamilie zum Ausdruck zu bringen."

    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/migration/documents/papa-francesco_20140903_world-migrants-day-2015.html

    Mal sehen, wie papsttreu ihr seid...!

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    1. Bekennender Dunkelkatholik25. September 2014 um 10:25

      Pasttreue heißt nicht Treue gegenüber einer konkreten sterblichen Person, die gerade das Papstamt innehat, sondern Treue gegenüber der unwandelbaren 20000jährigen Doktrin der Kirche.
      Nur insoweit der jeweils konkrete Papst im Rahmen dieser Doktrin redet und handelt, sind wir zur Treue diesem gegenüber verpflichtet. Ob dies für den aktuellen Papst zutrifft, möge jeder selber entscheiden.

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