Donnerstag, 25. September 2014

Für die Vergesslichen in Kirche und Medien: Soso, Papst Franziskus greift endlich durch...

       Predigt u. Linktipps zum 26. Sonntag A (28.9.): weiter unten auf dieser Seite!
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Damit ich nicht missver-
standen werde: Ich will hier nicht die Verdienste von Papst Franziskus schmälern.
Ich finde es notwendig und gut, dass gegenüber kirchlichen Missbrauchstätern eine harte Linie mit "null Toleranz" ge-
fahren wird, wie die Presse das derzeit beinahe begeistert for-
muliert. Ja, ich bin Papst Franziskus dankbar, dass er "hart durchgreift", wenn Geistliche die ihnen z.B. als Messdiener anvertrauten Kinder derart an Leib und Seele zerstören. Der Papst hat ein dickes Lob verdient, und das hat er in den Medien auch bekommen. Er sollte diesen Kurs konsequent fortsetzen; nur so kann diese eiternde Wunde am Leib der Kirche beseitigt werden. ---> KLICKEN !
Allerdings: Es ist ein Lob der absichtlich oder unabsichtlich Vergesslichen! Vielleicht darf man dem einen oder anderen Journalisten und Gläubigen mal etwas auf die Sprünge helfen: Wie hieß doch gleich noch mal der Papst, der ...? - Aber lesen Sie doch bitte selbst, z.B. HIER und HIER !

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat Papst Franziskus allerdings mehr "Power", um das auch gegen interne Widerstände durchzuziehen. Aber wer hat's erfunden...?!

Kommentare:

  1. Papst Benedikt XVI. hat manches lieber ohne großes Mediengetöse und mit viel Taktgefühl durchgeführt. Fragen Sie mal Vatikanangestellte, die schwärmen heute noch von ihm!

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  2. Wenn Sie schon unter der irreführenden Bezeichnung "eiternde Wunde" auf die Entlassung jenes Bischofs in Paraguay verlinken, sollten Sie wenigstens klarstellen, dass dieser keineswegs des Missbrauchs verdächtigt wird, sondern angeblich "Zwietracht" in der dortigen Bischofskonferenz gesät hat. Man könnte das allerdings auch anders sehen...!

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    1. Stimmt, war unklar formuliert.
      Ich berichte morgen über diesen Spezialfall...

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    2. Nein, der primäre Grund ist, dass er über Jahre seinen Generalvikar deckte und stützte, dem schwerste pädophile Verbrechen vorgehalten werden und der deswegen bei der FSSPX, seiner ursprünglichen Heimat, hochkant rausgeworfen worden war.
      Nach ähnlichen Verbrechen in einer US-Diözese nahm ihn dieser Bischof bei sich auf und hievte ihn ganz nach oben.
      Dies ist übrigens - um dem Standardargument der Tradis zu wehren - keine "liberale Hetze", sondern man kann über diesen Herrn auf Tradi-Websites wie "Rorate Caeli" die schrecklichsten Dinge lesen. Dort wird auch extra gesagt, daß dieser Fall mit den FI in keinster Weise zu vergleichen sei.

      Also, die Lieblingsparole "Glaubenstreuer Bischof wird von liberalen Kirchenfeinden und dem bösen Papst fertiggemacht", geht hier gar nicht.

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  3. Es vergeht doch keine Woche, wo man nicht irgendeine Schlagzeile über diesen Papst lesen muss. Ach, hätten wir noch Papst Benedikt... (seufz!)

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  4. Wenn man bedenkt, dass es während seiner Amtszeit in München auch da Missbrauchsfälle gegeben hat, sollte man vielleicht etwas vorsichtiger mit der Behauptung der Erfindung sein... Erfunden hat es der öffentliche Druck, als es gar nicht mehr anders ging... ein Armutszeugnis für die Kirche!

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    1. Ja, das Thema Vertuschungen in München unter dem Erzbischof Ratzinger wird kommen - wenn der Papa emeritus das Zeitliche gesegnet haben wird. Ich kenne mehrere Journalisten, die da große Geschichten in der Schublade haben, aber auf Geheiß der Chefredakteure das zu Lebzeiten Benedikts nicht bringen dürfen. Das wird noch was geben - da ist dann nix mit de mortuis nil nisi bene...

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