Mittwoch, 24. September 2014

"katholisch.de" blickt durch: Mit dem Synoden-Ergebnis kann der Papst machen, was er will!

In der Video-Serie "Katholisch für Anfänger" informiert "katholisch.de"  auch über Synoden auf Diözesan- oder gesamtkirchlicher Ebene.
Der 5-Minuten-Überblick bringt es auf den Punkt: Ein Bischof bzw. der Papst kann sich zwar beraten lassen, aber entscheiden kann nur er allein. "Was macht der Papst mit den Empfehlungen seiner Berater?", fragt die Sprecherinnenstimme, um dann schlicht zu ergänzen: "Was er will." -
Was unsere deutschen Stuhlkreisler dazu sagen, ist mir nicht bekannt...

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Kommentare:

  1. Ich stelle mir gerade vor, dieses Prinzip gelte nicht nur für Bischöfe und den Papst, sondern auch auf der Ebene der Pfarrgemeinde. Die Pfarrgemeinderäte können dem Pfarrrer dann Empfehlungen geben, aber entscheiden darf und muss er alleine.
    Was für ein Aufschrei ginge durch Deutschland!

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    1. Da ginge - leider! - gar kein Aufschrei durch Deutschland. Denn die übergroße Mehrheit unserer (Krawatten)Priester sind derart "konziliarisiert" und protestantisiert, dass sie sowieso das entscheiden, was die übergrosse Mehrheit des konziliarisierten und protestantisierten Volks denkt und will.
      Machen wir uns doch da nix vor.

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  2. Genau so ist es, Teddybär. Der Pfarrer hat das letzte Wort, wenn es ernst wird und die Pfarrgemeinderäte ihre Kompetenzen überschreiten. Die sind genau festgelegt und wenn es ums Geld geht müssen sich die Stiftungsräte ebenfalls an die Regeln halten. Das aber sind basics für alle Ehrenamtlichen. Fällt keiner der Beteiligten aus der Rolle, ist es in der Regel einfach: Alle Fakten auf den Tisch, die im gemeinsamen Gespräch bearbeitet und dann abgestimmt werden. Besser als Konflikt ist ein Konsens. Erwachsene Menschen können das. Denn die Laien haben eigene Kompetenzen und Fachkenntnisse. Schön blöd wäre jeder Pfarrer, der das nicht auf dem Schirm ha

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    1. Die "laien"haben manchmal gewisse Fachkenntnisse in Geld und Verwaltung. Aber theologisch und liturgisch haben sie keine, und dennoch reden sie da massiv mit. Und wenn ein Priester theologisch gehorsam ist und sich liturgisch an die vorgegebenen Rubriken hält, wird er von den Laien fertiggemacht. Das ist die Wurzel allen deutschen Kirchenübels.

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