Samstag, 20. September 2014

Papst Franziskus: Kein Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene. Aber erklären!

Ab und zu ist es ganz reizvoll, sich vom aktuellen Getöse mal kurz abzuwenden und nachzu-
schauen, was Beteiligte dazu bereits vor einiger Zeit erklärt haben. Da fällt mir z.B. zu der von Kardinal Kasper angezet-
telten Kriegs-Debatte vor der Synode eine Aussage auf, die
in einem 2013 im Herder-Verlag erschienenen Interview-Band zu lesen ist. Die Blogger-Kollegin von "Frischer Wind" hat es dankenswerterweise ausgegraben:
"Sie (die Geschiedenen, die in einer neuen Ehe leben) sollten sich in die Pfarrgemeinde einfügen und dort mitarbeiten, weil es in einer Pfarrei Dinge gibt, die sie durchaus tun können. Sie sollten auch versuchen, Teil der geistlichen Gemeinschaft zu sein, wie es die päpstlichen Dokumente und die Lehre der Kirche raten. Der Papst hat signalisiert, dass die Kirche sie in dieser Situation begleitet.
Es ist wahr, dass einige sehr unter dem Ausschluss vom Altarsakrament leiden. Was in diesen Fällen nottut, ist, die Dinge genau zu erklären.
Es gibt Fälle, in denen dies sehr kompliziert ist. Es gibt eine theologische Erklärung, und wenn die Priester diese plausibel darlegen, dann verstehen die Menschen das auch."
Das klingt nun nicht gerade danach, als stünde eine grundlegende Ände-
rung der Richtlinien für den Kommunionempfang bevor. Gesagt hat das übrigens der jetztige Papst Franziskus, als er noch Kardinal Bergoglio war...

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