Mittwoch, 17. September 2014

Papst Franziskus schickt Kardinal Burke ins Exil nach Malta!? -- Großalarm bei Papstgegnern



Es gibt Tage, da geht es in vielen Medien, die katholischen Blogger eingeschlos-
sen, so richtig rund. Der heutige gehört jedenfalls dazu:
Papst Franziskus hat den amerikanischen Kardinal Raymond Leo Burke gewisser-
maßen in die Wüste geschickt. "Sollte sich das bestätigen", formuliert Vatikankenner Sandro Magister in einem aktuellen Artikel mit dieser "Enthauptung" lieber et-
was vorsichtig, dann wäre das einer der bisher mächtigsten Hammer-
schläge des Papstes bei den "vatikanischen Umbau- und Abrissarbeiten", wie ein Bloggerkollege es wutentbrannt formuliert ---> KLICKEN !
Wer sich anhand einiger weiterer Artikel mal ein Bild von der Frontbericht-
erstattung machen will, schaue z.B. HIER und HIER und HIER !
Ein Blogger, der bereits als Papsthasser aufgefallen ist, stellt Papst Franzis-
kus dann gleich auch mal auf besonders satanische Weise bildlich dar... ---> KLICKEN !

In der Tat ist die Nachricht von Sandro Magister, "sollte sich das bestäti-
gen" (!)
, keine besonders Erfreuliche. Kardinal Burke ist nun mal ein he-
rausragender Vertreter des konservativen Flügels, der bei seinen zahl-
reichen Meinungsäußerungen nichts anbrennen lässt. Er zeigt sich gerne
in voller Pracht (Fotos ---> HIER!), ist aber auch einer der wenigen Kirchenvertreter, die stets klare Linie gefahren sind, so auch beim Thema Lebensrecht, wo er an vorderster Front bei den Demonstranten stand. 

Personalentscheidungen, auch und gerade an höherer Stelle, sind das gute Recht eines jeden Papstes. Auch damit kann er den Kurs, den er einschlägt, stützen und stärken.
Eine ganz andere Frage ist, ob das gerade bei einem Papst, der so gerne betont "Wer bin ich, über andere zu urteilen?", zur Glaubwürdigkeit bei-
trägt. Wer Ratgeber, die eine andere Meinung vertreten, aus dem Boot wirft, darf sich langfristig nicht wundern, wenn Navigationsfehler nicht mehr rechtzeitig bemerkt werden. Man kennt das: Wenn beim Rudern immer nur an einer Seite gerudert wird, endet das Ganze im immerwäh-
renden Kreisverkehr...
Wenn in Wirtschaftsunternehmen beim Management immer nur Kopf-
nicker und Schleimer gewünscht werden, endet das mit dem Konkurs.
Ob das bei der Kirche anders ist...?