Montag, 15. September 2014

Papst Franziskus traute schon verheiratete Paare und solche mit unehelichen Kindern...!?

Das war doch noch mal ein Ereignis ganz nach dem Geschmack vieler Journalisten: 20 Paare gaben sich gestern in einer Hochzeitsmesse mit Papst Franziskus im Petersdom feierlich das Ja-Wort.
Aber nicht nur das: Es roch auch ein klein wenig nach Skandal, glaubten die Reporter entdeckt zu haben: "Papst vermählte Paare mit unehelichen Kin-
dern"
ist darum eine der typischen Schlagzeilen dazu. Da erfährt man dann zusätzlich noch, dass da Paare dabei waren, "die schon zusammen-
leben"
. Ebenso darf nicht dieser Hinweis fehlen: "Zugelassen waren auch Hochzeitspaare, von denen ein Partner schon einmal verheiratet war und dessen Ehe annuliert wurde". Nachzulesen ---> HIER !
Bemerkenswert auch der offenbar wichtige Hinweis in einem von der Nachrichtenagentur Reuters produzierten Video, das in vielen Medien auftaucht, dass "der von Amts wegen unverheiratete Papst" die Paare ge-
traut hat. Video ---> HIER !
In der hier gebotenen Kürze zuerst mal der Hinweis auf den eindeutig weniger spektakulären Artikel von "Radio Vatikan" und dort außerdem auf die Predigt des Papstes. Nachzulesen HIER und HIER !

Und hier das "offizielle" Video dazu:
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Wir können also festhalten: Es war ein einziges Paar dabei, wo der Partner schon einmal verheiratet war, und diese Ehe war annulliert worden. Die Auswahl der Hochzeitspaare hatte Papst Franziskus als Bischof von Rom dem zuständigen Vikariat überlassen. Fast alle Paare hatten bereits das Aufgebot bestellt und mussten nun erst einmal umdisponieren, als die Ein-
ladung zur Teilnahme an der Messe mit dem Papst kam.
Dass manche Paare seit Jahren oder Jahrzehnten zusammenleben (z.B.
nur standesamtlich verheiratet) und ihre Verbindung nun endlich mit dem Ehesakrament besiegelten, ist nun wirklich heutzutage nicht ungewöhnlich, höchstens für relativ ahnungslose Journalisten.

Die Kirche ist in der Wirklichkeit angekommen, und wenn wir Glück haben, die Presse allmählich auch...

Kommentare:

  1. Jeder Pfarrer könnte den Presseheinis da einiges erzählen.
    Die Unwissenheit der Medienmacher ist blamabel.

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  2. "Dass manche Paare seit Jahren oder Jahrzehnten zusammenleben (z.B.
    nur standesamtlich verheiratet) und ihre Verbindung nun endlich mit dem Ehesakrament besiegelten, ist nun wirklich heutzutage nicht ungewöhnlich, ..."

    Dass manche Paare seit Jahren oder Jahrzehnten in Todsünde leben ...!
    Und die werden eingeladen, um vom Papst getraut zu werden? Wer traut sich denn sowas???

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    1. So ist es, das mag für den Geist (des Fürsten) der Welt "nicht ungewöhnlich" sein, aber für die Kirche war, ist und wird es immer "ungewöhnlich" bleiben. Weil es in der Tat eine TODSÜNDE ist.
      Und das wird durch den Stellvertreter Christi auch noch geadelt. Unfassbar, man weiß gar nicht mehr, was überhaupt noch gilt in der Kirche.

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  3. Möglicherweise haben da ein paar Leute im Katechismusunterricht gefehlt
    und nicht mitbekommen, welche Bedingungen gelten müssen, um eine Todsünde
    zu begehen. Vielleicht kennen sie auch nicht das Sakrament der Beichte. Schade.

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Tods%C3%BCnde

    P.S. Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein oder schreibe den ersten
    bösen Kommentar!

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    1. Sie glauben also, dass die ca. 90% aller "Brautpaare", die seit Jahr und Tag in Todsünde zusammenleben und gleichwohl anstandslos von unseren Priestern getraut werden, vorher dortselbst zur Beichte gegangen sind?? Dann träumen Sie mal weiter...

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  4. Dieser gräuliche Event, der an die Massenhochzeiten der Moon-Sekte erinnert (wohl auch erinnern soll), wäre ohne das unselige Vatikanum II nicht denkbar.
    Vatikanum II = Sieg des Freimaurertums und des Arianismus in der Kirche.
    Seitdem wird die wahre Bedeutung ihres Stifters Jesus Christus konsequent verleugnet und verfaelscht. Die Liturgie ist zerstört, die Kirche ihrer Authentizität beraubt und zu einer unerträglichen Schwatzbude verkommen, die zwar salbungsvoll ÜBER Christus aber nicht MIT Christus spricht.
    Dieses Rom wird zerstört werden, wie die Vorsehung es weissagt entweder durch eine IS-Rakete, oder durch Leute wie Kasper, Franziskus, Marx, Lehmann und Co. Die kleine Herde ist dank des Hl. Marcel Lebfevre in der FSSPX zuhause. Dort lebt die Kirche weiter, nicht die Milliarden die uns immer vorgegaukelt werden, sondern noch genau 1 Million weltweit helfen, damit der Katholizismus nicht untergeht.
    Danke Bischof Lebfevre Sie waren ein Jahrhundertheiliger. Beten wir zu ihm um Standhaftigkeit.

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  5. Ja, die Papstkritiker in den Kommentaren haben natürlich völlig recht.
    Jesus hat schließlich auch die Leute aufgefordert, die Ehebrecherin zu steinigen,
    die gesündigt hatte. Ordnung muss schließlich sein...

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    1. So ist es: Ordnung muss sein. Deshalb hat der Herr zu der Sünderin gesagt: "Sündige hinfort nicht mehr!" Ich habe noch keine Traumesse erlebt, wo der Pfarrer zu dem seit Jahren gemeinsam sündigenden Paar solches gesagt hätte.

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  6. Leute, habt ihr wirklich nicht mitbekommen, worum es in dem Artikel geht?
    Da finden kirchliche Eheschließungen statt, und zwar nach Regeln, die schon seit jeher gelten, und bei einigen kann man sagen: Endlich einmal, es war schon allerhöchste Zeit.
    Und die Pressefritzen jubeln schon wieder, wie ach so liberal dieser Papst doch ist, weil er mit dieser Trauung "ein Zeichen für mehr Offenheit in der katholischen Kirche" setzt (nachzulesen in unzähligen Online-Zeitungen als Kommentar zu einem einschlägigen Video). Denn die Pressefritzen äußern sich wieder mal zu etwas, von dem sie keine Ahnung haben. Darum, und nur darum, ging es in dem Artikel.
    PS: Wenn einige von euch über diese Eheschließungen empört sind, dann zeigt das, dass ihr genauso ahnungslos seid wie die von der Presse.

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    1. Poster "St. Michael" oben hat Recht: wie in der Moon-Sekte.
      Seit wann sind Massentrauungen und solche Events katholischer Usus?????

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    2. @Karl Martell
      JP2 hat es 2x gemacht. Ich sehe das auch nicht anders als die Massentaufen jedes Jahr im Jänner in der Sixtinischen Kapelle. Da regt sich ja auch keiner darüber auf. Außerdem war mein Kommentar eher darauf gemünzt, dass einige empört waren, dass man Leute, die schon länger zusammengelebt haben, überhaupt getraut hat.

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  7. Ergänzung zu meinem Posting an @Karl Martell von 18:01
    Und dann sind da noch die Massentaufen immer zu Ostern im Petersdom sowie die allgemein üblichen Massenfirmungen und Massenpriesterweihen. Und natürlich die Massenkommunionsempfänge.

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    1. Okay, Sie haben Recht, das gibt es alles. Aber macht es das besser? Sakramente in (und an die) Massen machen diese unweigerlich auch zur Massenwahre. Es ist doch kein Zufall, daß wir konservativen Katholiken gerade die zu Zeiten des eiligen Reisepapstes JP II in Mode gekommenen Massenkommunionsabholungen äusserst kritisch sehen.

      All diese Massengeschichten sind ja bezeichnender Weise erst nach dem V II aufgekommen. Bei den Pius-Päpsten hätte es dergleich aus gutem Grund nie gegeben.

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  8. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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