Mittwoch, 17. September 2014

Predigt und Linktipps zum 25. Sonntag im Jahreskreis A --- 21.9.2014


Evangelium  Mt 20,1-16:                                                                             In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere da-
stehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, ange-
fangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denár. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaub-
ten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denár.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichge-
stellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

             MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:     

                    Himmlische (Un-)Gerechtigkeit

Im heutigen Evangelium begegnen uns Tagelöhner, die ihre Arbeitskraft Tag für Tag immer wieder neu auf den Marktplätzen anbieten mussten.
So war das damals. Keine Jobbörse oder Arbeitsagentur, keine Kranken-
kasse, keine Rentenversicherung. Nichts. 
Wer keine feste Anstellung hatte, der musste jeden Tag neu mit aller Kraft um seine Existenz kämpfen, und das waren viele, viel zu viele. Denn so wie heute noch in manchen armen Ländern unserer Erde bedeutet das Existenznot nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Familie.
Jeden Tag sind viele hungrige Mäuler zu stopfen. Jeden Tag auf’s Neue
die schreckliche Angst, dass wieder einmal alle abends hungrig einschla-
fen müssen. Die Gesichter trauriger Kinder vergisst kein Vater und keine Mutter. Da waren die Sklaven damals ja beinahe noch besser dran: Sie hatten immerhin wenigstens ihr regelmäßiges Essen!...


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