Donnerstag, 18. September 2014

Presseerklärung: Kardinal Marx lobt den Berliner "Marsch für das Leben" ausdrücklich

Da staunt man nicht schlecht: Als offizielle Presseerklärung auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz findet man heute eine "Ermutigung" von Kardinal Marx an die Teilnehmer des diesjährigen Marsches für das Leben (diesen Samstag in Berlin).
In seinem Grußwort betont Kardinal Marx ausdrücklich, dass die Demonstranten „durch diesen Marsch ein augenfälliges Zeichen von unserer Überzeugung geben, dass menschliches Leben immer und über-
all unter einem besonderen Schutz steht"
.  Alle Achtung, Herr Kardinal!

Die Pressemitteilung im Wortlaut
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Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter18. September 2014 um 14:12

    Zur Abwechslung mal eine gute Nachricht aus der katholischen Chefetage!

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  2. Wieso sollte man da staunen? Ähnliches hat schließich auch der Papst verlautbaren lassen. Warum dann nicht Kardinal Marx.

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  3. Ich habe jahrelang ungläubig gestaunt über das Schweigen der Bischöfe. Mittlerweile staunt die katholische Welt über ein Grußwort des Kardinals. Ja so ändern sich die Zeiten. Mal Butter bei die Fische: Dass ein Kardinal Grußwörter verschickt, weil er vielleicht am 20. September verhindert ist selber teilzunehmen, kann man als Mindestversorgung in der Verkündigung verstehen. Eigentlich gehört die gesamte Bischofskonferenz an die Spitze des Zuges, da können sie nämlich mal erleben, wie es an der Basis so aussieht, wenn man für die Wahrheit, (menschliches Leben ist unantastbar) einsteht und auf die Strasse geht. Dann könnte sie erleben, was es bedeutet gehasst zu werden. Von einer Rotte der Bösen umstellt. Vielleicht eine gute Gelegenheit, dass Gesicht hart wie Kiesel werden zu lassen, weil der Herr ja sowieso an unserer Seite steht.

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    1. So isses, Herr Franken!
      Ich vermute mal, der Herr Kreuzknappe wollte nicht als Nörgler dastehen und
      freut sich schon über kleinste Erfolge an der deutschen Bischofsfront.
      Die Herren sind in Wirklichkeit zum größten Teil meilenweit von der Basis
      entfernt. Männer des Volkes sind sie nicht.

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  4. Nun ja: wenn "die Basis" so dächte wie Sie, dann müsste die Teilnehmerzahl beim Marsch für das Leben aber - allermindestens!! - sechsstellig sein. Soviel zur Ehrlichkeit.

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  5. @Burger
    Da haben sie vollkommen recht. Die amerikanische Pro-Life-Bewegung ist da, was die Teilnehmerzahl angeht, schon lange sechsstelligem Bereich angekommen. Hierzulande ignoriert man vorerst noch.

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