Samstag, 13. September 2014

... und nun zu den weiteren Blogger-Aussichten: Es bleibt langfristig wechselhaft...!

Es stimmt schon: Wir katho-
lischen Blogger schreiben, weil wir der Meinung sind, dass auch wir "Laien" einen Verkün-
digungsauftrag haben. Auch durch ein Blog kann man für das Christentum werben und Gläubige (auch die "Profis") stützen und stärken. Und man bloggt natürlich auch, weil's einem selbst Freude macht.
Da ist es z.B. auch gut, dass es ein täglich mit den neuesten Beiträgen aktualisiertes und umfangreiches Verzeichnis katholischer Blogger gibt, siehe ---> HIER !
Natürlich will kein Mensch ständig die Artikel von mehr als 350 Blogs lesen, aber das ist doch wie beim Fernsehen: Man kann und sollte eine Auswahl je nach persönlichem Geschmack treffen...
Derzeit laufen sogar Nominierungen für einen "Schwester-Robusta-Preis" der deutschsprachigen katholischen Blogger, für den jeder und jede bis zum 30.9. im Kommentarbereich des nachfolgend verlinkten Artikels Vorschläge machen kann ---> KLICKEN !
Ich würde mich freuen, wenn dadurch auch solche Blogs einer breiteren Öffentlichkeit bekannt würden, die bislang eher ein Mauerblümchen-Dasein fristen, zumindest was die Besucherzahlen betrifft.

Immer wieder gibt es aber auch mehr oder weniger deutliche Klagen von (zumeist relativ neuen) Bloggerkollegen (die -innen sind bei mir grund-
sätzlich sprachlich inbegriffen). Man ist ernüchtert und enttäuscht, dass weniger Leute als erhofft den eigenen Blog anklicken.
Liebe Leute, ich bedauere auch, dass so manches "Kleinod" der Blogger-
szene nicht so recht zur verdienten Geltung kommt. Wir leben alle in einem riesengroßen, unübersichtlichen Markt der Informationen und Meinungen. Wir katholischen Blogger gehören dazu, und da kommen für uns alle zu-
sammengefasst monatlich locker mehr als eine halbe Million Leser zusam-
men. Der Rekord des inzwischen abgeschalteten Blogs "Mein Predigt-
garten"
lag z.B. allein schon bei 105.000 Klicks in einem einzigen Monat.

Mein Projekt "Nur ein Kreuzknappe" erreicht pro Tag zwischen 1400 und 2700 Leser; im Schnitt sind es so um die 2000. Wie man sieht: Die Aus-
sichten sind auch bei mir stark wechselhaft...!

Macht euch nicht verrückt, liebe Mitblogger!  Die Gesetze des Marktes funktionieren (leider?) auch bei den Informationen und bei den Blogs.
Als ich z.B. eine ganze Woche wegen Exerzitien aussetzte, rauschten die Klickzahlen sofort in den Keller und lagen bei etwa 800 pro Tag. 

Manches bleibt auch einfach unerklärlich. Einige Predigten wurden mehr als 6000 mal angeklickt, andere "nur" 2500 mal. Keine Ahnung, woran das im Einzelfall liegt.
Mit anderen Worten: Jeder Blogger, jede Bloggerin, der/die das so wie ich in der Freizeit betreibt, muss selbst entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Grundsätzlich gilt (Ausnahmen bestätigen sicher auch da die Regel): Wer viele Besucher für sein Blog haben will, muss denen auch viel bieten. Die Frage ist also, was man als Schreiber leisten will und leisten kann.
Es gibt schließlich auch noch ein Leben außerhalb des Internets...!

In diesem Sinne herzliche Grüße an die netten Mitblogger und an meine Leserinnen und Leser!

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