Dienstag, 30. September 2014

Verflixt noch mal, Papst Franziskus erlaubt ausdrücklich auch das Fluchen (oder nicht)...

Das wird jetzt eine journalistische Herausforderung in Papst-Fran-
ziskus-Exegese: Wie man in ver-
schiedenen Medien heute nach-
lesen kann, erlaubt Papst Fran-
ziskus den Katholiken auch das Fluchen. In der Morgenmesse be-
schäftigte er sich u.a. auch kurz damit, siehe z.B. HIER und HIER !
Wenn das Gebet "wahrhaftig" ist, dann kann also auch schon mal ein Kraftausdruck fallen, verstehe ich demnach den Papst.
"Radio Vatikan" war die Über-
schrift aber wohl nicht so ganz geheuer, und so steht dort im Gegensatz zu den anderen Me-
dien vorsichtshalber die Über-
schrift "Klagen ja, fluchen nein"... ---> KLICKEN !

Möglicherweise haben die um Linientreue bemühten Vatikan-Journalisten dabei aber übersehen, dass Papst Franziskus bereits im Juni 2013 bei einer Messe mit Vatikan-Angestellten Position bezogen hat: Der vom Schicksal arg gebeutelte Hiob habe in seinem Hilferuf an Gott auch geflucht, ließ der Papst seine Zuhörer wissen. Siehe ---> HIER !
Ob demnächst die Papstpredigten mitstenografiert werden müssen?
Wie dem auch sei, das Thema ist schon etwas vertrackt und eignet sich nicht unbedingt zu einem saloppen Schwenker. 
Als Anregung empfehle ich meinen Lesern auf die Schnelle mal einen Blick nach HIER und HIER und HIER.
Allerdings fällt mir da auch der berühmt-berüchtigte Dienstmann Alois aus München ein, der im Himmel eine deftige Reklamation hatte:
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              Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Gibt es irgendwo nähere Informationen, welche Flüche nach Meinung
    des Heiligen Vaters vor, während und vor allem nach der Synode
    erlaubt sind?

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  2. Das verstehe ich nicht: Ich habe immer gelernt, dass man als
    Christ nicht fluchen soll. Was gilt denn nun, oder wurde das
    zwischendrin mal geändert?

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    1. Nun, gerade sehr konservative Katholiken im Bayernland sagen alle30 Sekunden "JessesMaria!" oder "Herrgottsakra!" etc.pp.

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  3. Papst Franziskus geht es wohl, wie so oft, einfach nur um Authentizität. In verzweifelten Lebensmomenten gibt es eben keine verbindliche Lehrmeinung, was "man" tun und lassen darf. Jesus am Kreuz rief ja auch nicht "meine Gott nimm' die sch... Nägel raus" sondern: "warum hast du mich verlassen". Manchmal hilft auch eigenes Nachdenken!

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    1. Doch, die unwandelbare Lehre der Kirche gilt natürlich für alle Lebenslagen. Auch in den verzweifeltsten Momenten ist sie Richtschnur und der Katholik hat sich nach ihr zu richten, auch in seiner Diktion.

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  4. Und wo genau steht das geschrieben?

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