Samstag, 13. Dezember 2014

"BILD" entdeckt, dass sogar die "New York Times", was den Papst betrifft, auf den Hund gekommen ist...

Früher haben wir schon mal schnoddrig gesagt: "BILD" war dabei und sprach als erstes mit der Leiche -- beinahe schon ein Kompliment für die Schnelljournalisten des Blattes.
Jetzt hat die Zeitung mit den vier fetten Großbuchstaben wieder mal eine fast katholische Story an Land gezogen: Papst Franziskus und die Tiere, und vor allem die Frage, ob Tiere auch in den Himmel kommen. Ursprung dürfte irgendwie wohl auch die Story sein "Kommen auch Esel in den Himmel?", siehe meinen Artikel dazu ---> KLICKEN!
Die Angelegenheit ist aber offenbar noch gut ausbaufähig. "BILD" beruft sich auf die angesehene "New York Times" (die übrigens aktuell teil-
weise einen Rückzieher gemacht hat) und formuliert spannend: "Papst-Rätsel um Hunde im Himmel".
Doch zu meiner angenehmen Überraschung haben die Redakteure genug recherchiert, um zu erkennen, dass da Papst Franziskus was in den Mund gelegt wurde. Man schaue mal bei "BILD" ---> HIER, und bei der "New York Times" ---> HIER !
Also bis auf die Vegetarier, die jetzt eine neue Chance wittern, uns "Fleisch-
fresser" alle moralisch fertigzumachen, im Grunde ein Sturm im Wasser-
glas, und vielleicht noch nicht mal das...

Kommentare:

  1. Ich bin zur kein Biologe, aber ich hätte fast gewettet,
    dass das von Ihnen hier im Blog gezeigte Foto zum Hunde-Bericht
    stattdessen eine Katze abbildet. Oder täusche ich mich da?

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    1. Ihr Eindruck täuscht sie nicht.
      Und das Schlimme dabei ist, dass Papst Franziskus bekanntermaßen
      ein Hunde-Fan ist, während Papst Benedikt XVI. bekennender Katzen-
      liebhaber ist. Also mal wieder typisch für die Blogözese...
      Tatsächlich ist die Erklärung harmlos: Das Foto steht als Symbolbild
      für "Tier", und da ich für jedes Foto eine einmalige Gebührt von 3,64 Euro
      zahlen muss, dachte ich dummerweise, notfalls tut's auch die Katze,
      die ich schon vorrätig und rechtmäßig in Lizenz erworben hatte.
      Aber da bin ich ja schon wieder aufgefallen...

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    2. Puh, Herr Dorn, Respekt vor Ihrem großen Engagement! So große Ausgaben für die Bebilderung müssen Sie aber gar nicht machen; vielleicht darf ich Ihnen da zwei Alternativen empfehlen?

      Sollten Sie mal knapp bei Kasse sein, gucken Sie doch mal bei Wikimedia Commons vorbei, wo alle Bilder Spenden urheberrechts- und damit gebührenfrei sind, weil sie entweder schon alt oder als Spenden an die Allgemeinheit hochgeladen worden sind. Auch bei Flickr gibt es viele freie Bilder; da können Sie die entsprechenden Creative-Commons-Lizenzen in der Suchfunktion auswählen.

      Wenn Sie sich an diese beiden Dienste halten, haben Sie eine riesige Auswahl an Bildern zur Verfügung und können auch im Hinblick auf die Verwertungsrechte ruhig schlafen. Sollten Sie nicht wissen, wohin mit dem gesparten Geld, überweisen Sie's einfach auf eins der beiden Spendenkonten, die ich hier angegeben habe. ;-)

      An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch mal ein herzliches Vergelt's Gott dafür sagen, daß Sie hier Ihre Lesefrüchte mit uns teilen und überhaupt für die viele Energie, die Sie für die pöhse Blökozese aufwenden. Und auch alles Gute für Ihre Gesundheit! Kosmas und Damian hab' ich schon auf Sie angesetzt.

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    3. Herzlichen Dank für die Blogger-kollegiale Unterstützung
      und für das Lob.
      Angeblich soll es wegen Fotos aus Wikmedia Commons ja auch
      schon Abmahn-Ärger gegeben haben. Möglicherweise ist es
      im Einzelfall u.U. komplizierter, als man ahnt:
      http://fda-nrw.de/2014/03/darf-ich-bilder-aus-der-wikipedia-fuer-mein-buch-nutzen/
      Aber trotzdem einfach ein dickes "DANKE" !

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    4. Da kann ich Sie beruhigen, das ist gar nicht so kompliziert, wie es diese Seite vermittelt. Ich war lange Jahre bei der Wikipedia aktiv und habe mich da insbesondere auch mit den Bildrechten auseinandergesetzt. Generell sollte man nicht, wie es die verlinkte Seite tut, die Enzyklopädie Wikipedia und deren Dateihostingservice Wikimedia-Commons verwechseln. Hinweise, wie Wikimedia-Commons-Bilder weiterverwendet werden können, finden Sie bei Commons selbst. Allerdings müssen Sie nicht unbedingt die ausführlichen Angaben zu den Bildern setzen, die Ihnen dort empfohlen werden; es genügt, neben das Bild einen Link auf die sogenannte Dateibeschreibungsseite zu setzen, etwa so: Urheber, Quellen und Lizenzen zum Bild. Auf der Dateibeschreibungsseite findet der Interessierte dann alles, was die Lizenz verlangt. Der Link reicht im Netz völlig aus; auch die Wikipedia selbst verfährt genauso, wenn sie Dateien von Commons verwendet.

      Etwas komplizierter wird es nur, wenn Sie solche Bilder in einem gedruckten Buch veröffentlichen oder kommerziell nutzen wollen. Aber das tun Sie ja nicht. Und für Flickr-Bilder mit den entsprechenden Creative-Commons-Lizenzen gilt generell dasselbe wie für Commons-Bilder. Nur von Logos und Markenzeichen würde ich an Ihrer Stelle die Finger lassen, das ist die einzige Einschränkung.

      Ansonsten trauen Sie sich ruhig! Die Leute, die Bilder unter einer freien Lizenz ins Internet stellen, tun das ja, um der Allgemeinheit ein Geschenk zu machen. Und diese Geschenk darf man ruhig annehmen. Bei Einzelfragen können Sie sich auch gern an mich wenden, wenn Sie möchten.

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    5. Suuuuper!
      Ganz herzlichen Dank für diese Beratung.
      Vielleicht interessiert das auch andere eher vorsichtige Blogger???
      Gesegneten Sonntag "Gaudete"!

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  2. All dogs go to heaven... http://realdemocrathistory.wordpress.com/2009/04/14/all-dogs-go-to-heaven-church-sign-debate-funny/

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