Mittwoch, 24. Dezember 2014

Contra PEGIDA: Deutschland braucht dringend Zuwanderung. -- Wirklich?

Ich will mich hier lieber gar nicht in Dis-
kussionen um den wirtschaftlichen Nutzen von Zuwanderern hineinknien, die uns zeigen oder auch nicht, wie groß der Milliardennut-
zen für Deutschland ist. Da gibt es zu viel
Pro und Contra, und jede Seite erwischt die andere bei (vermeintlichen) Unexaktheiten, siehe etwa Medienberichte ---> HIER und ---> HIER  und ---> HIER !
Da wird auch vom Institut der deutschen Wirtschaft gezielt mit dem Hinweis gear-
beitet, dass doch immer mehr Fachkräfte zu uns kommen und so unser Wohlstand ver-
mehrt wird, siehe z.B. ---> HIER !
Solche Zahlenspiele sehe ich immer mit zwiespältigem Gefühl. Weil ge-
wisse Leser gerne klare Bekenntnisse von mir einfordern: Ja, auch ich bin der Überzeugung, dass unser Land Zuwanderung braucht! - Mir läuft es nur angesichts der herbeigerechneten Gründe manchmal etwas kalt den Rücken herunter. Der Jubel über den Zuzug hoch qualifizierter Fachkräfte etwa aus Staaten, in denen Armut herrscht und die dringend eine zügige Entwicklung ihrer Wirtschaft bräuchten, damit die Menschen dort endlich Lebensperspektiven bekommen, ist zweischneidig. Eine Fachkraft, die bei uns in Deutschland arbeitet, kann ihr Herkunftsland nicht beim Aufbau unterstützen. So kann es sein, dass Zuzug nach Europa die Lage in einigen Regionen dieser Erde sogar noch verschärft. Auch aus christlicher Sicht nicht ganz ohne...
Ja, Deutschland braucht Zuwanderung, und in der eindringlichen Argu-
mentation gegen PEGIDA wird das auch immer wieder gesagt. Die Realität freilich sieht zuweilen etwas anders aus. Gesetzliche Bestimmungen sorgen immer noch dafür, dass fähige und gut integrierte Menschen wieder des Landes verwiesen, sprich: abgeschoben werden. Ein Anschauungsbeispiel liefert gerade die "BILD"-Zeitung, und das ist kein Einzelfall. An vielen Orten kämpfen Mitbürger dafür, dass Asylbewerber bleiben dürfen, die
bei uns arbeiten können und wollen. Doch oft vergebens. Verkehrte Welt... ---> HIER !
Ich selbst habe auch so einen traurigen Fall hautnah miterlebt, weil ich
den Ayslbewerber und seine Familie beruflich kennengelernt hatte (er wurde zeitweise auch im Zusammenhang mit meiner Dienststelle bei Hilfsarbeiten eingesetzt). Trotz aller Bemühungen, viel Korrespondenz auch mit politisch Verantwortlichen wurde der fleißige Mann in einer Nacht- und Nebelaktion von seiner Familie getrennt und abgeschoben. Dass er schließlich doch wieder nach Deutschland zurückkam, ist kein Verdienst der Behörden...