Dienstag, 16. Dezember 2014

Kein Scherz: Kardinal schlägt den Vatikan als Austragungsort für Olympia 2024 vor!

Manche Meldungen sind derart kurios, dass sie auch schon wieder wahr sein könnten. Die fol-
gende Nachricht stimmt jedenfalls: Der portugiesische Kardinal Martins hält es für eine sehr gute Idee, Teile der Olympischen Spiele 2024 in den vatikanischen Gärten und auf dem Gelände der Som-
merresidenz in Castel Gandolfo durchzuführen. Dazu muss man wissen, dass Italien gestern offiziell die Bewerbung für die Austragung der Spiele im Jahre 2024 bekanntgegeben hat.
Laut Artikel der Nachrichtenagentur "kath.web" habe das italienische Olympische Komitee vorgeschlagen, mindestens eine Disziplin im Vatikan stattfinden zu lassen. Kardinal Martins ist zuversichtlich: "Der Papst könn-
te dem zustimmen"
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Ich stelle mir gerade lebhaft vor, wie dann die Bulldozer anrollen werden, um die Wettkampfstätte(n) auf Vatikan-Gelände den Normen entspre-
chend herzurichten. - Aus gegebenem Anlass: Die neue Disziplin "Bana-
nenschalenweitwurf"
könnte man der Einfachheit halber in der Six-
tinischen Kapelle stattfinden lassen. Bei schlechtem Wetter wäre der Petersdom möglichweise für Speerwurf geeignet. Der Phantasie sind
jetzt fast keine Grenzen gesetzt...
Ach ja, was ich noch sagen wollte: Vor kurzem hieß es noch auf Vorhal-
tungen in der Presse, der Vatikan könne selbst leider keine Flüchtlinge aufnehmen - oder "sollen die lieber in Zelten in den vatikanischen Gärten leben"...?
Flüchtlinge nein, Sport ja? ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Hört das denn nie auf mit diesen spontan-verrückten Ideen
    seit Amtsantritt dieses Papstes?
    Man muss wohl davon ausgehen, dass dieser sportliche Vorschlag
    vom Papst mit Freude aufgegriffen wird.
    Für uns normale Katholiken sind weite Teile der vatikanische Gärten gesperrt.
    Aber für Olympia und für das fortschrittsgläubige Image tut man ja fast alles.

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  2. ohneGottgehtsprima16. Dezember 2014 um 11:19

    Was gibt's denn da zu meckern?
    Ich finde die Idee schlicht und einfach prima, und die ewigen Nörgler
    aus konservativen Bloggerkreisen sollten endlich mal Ruhe geben.
    Ihr nervt!

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    1. Wir werden den mainstreamigen Zeitgeist weiternerven.
      "Olympia" als aus dem heidnischen Griechenland stammendes Hochamt der "Völkerverständigung" ist eine aus dem Geist der Freimaurerei und der zu etablierenden Eine-Welt-Religion wiedergeborene Veranstaltung, mit der die Kirche rein gar nichts am Hut hat, bzw. haben sollte.

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  3. Im Prinzip finde ich die Idee gar nicht so schlecht. Hängt natürlich von den Bedingungen ab.
    Nur mal angenommen der Vatikan würde mit dem IOC vereinbaren, dass SÄMTLCIHE Kosten der jeweiligen Veranstaltung zu Lasten des IOC gehen und SÄMTLICHE Einnahme aus den jeweiligen Veranstaltungen ohne jeglichen Abzüge für Verwaltung , Material, Aus- und Umbauten usw. an die Armenfürsorge gehen. Dann fände ich die Idee gut.
    Kommt halt immer darauf an wie man so eine Idee umsetzt.

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