Montag, 29. Dezember 2014

Mal eine nicht ganz abwegige Frage: Warum eigentlich die Alarm-Stimmung gegen PEGIDA?

Während ich jetzt in der realen Welt an den letzten Arbeiten für Predigt und Linktipps zum Hochfest der Gottesmutter Maria (1.1.2015) am Computer sitze (heute gegen Abend für Sie online!), fasse ich mich mit an-
deren Artikeln aus Zeitgründen dementsprechend kurz.
Zum derzeitigen Dauerbrenner-
Thema (die Klickzahlen zeigen sehr hohes Leserinteresse!) PEGIDA ist mir ein sehr grundsätzlicher und nachdenkenswerter Artikel von Wolfram Weimer im neuesten "Handelsblatt" aufgefallen. Darin stellt er gut be-
gründet die Grundsatzfrage: "Wieso wird PEGIDA nicht ignoriert? ...
Die Reaktionen auf die PEGIDA-Bewegung entlarven das eigentliche Problem..."
-- Leseempfehlung für nachdenkliche Zeitgenossen und Mit-
christen! ---> KLICKEN !

Und wo wir gerade so nett beisammen sind, empfehle ich auch gleich noch einen sehr langen aber auch detailreichen Artikel von Dr. Thomas Hartung, der selbst PEGIDA-Anhänger ist. Sein Thema: "Was wollen die PEGIDA-Anhänger, wer sind die, wie ticken die?" -- Man muss ja als Leser nicht sei-
ner Meinung sein, aber seine Darstellung hilft mit, die Sorgen dieser Leute nicht einfach mit ein paar Sprüchen wie "die sind unchristlich!" vom Tisch zu wischen...
---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Die deutschen Bischöfe, die sich sämtlich (mir ist zumindest kein bischöfliches Pro-Pegida-Statement bekannt bisher) klar gehen Pegida positioniert haben in ihren Weihnachtspredigten, sind also nach Meinung des Bloggers Sprücheklopfer...

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    1. Wenn Sie das so sehen...!
      Ich hätte mir von den deutschen Bischöfen eine differenziertere
      Meinungsäußerung gewünscht.

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    2. Differenzierter geht es nun wirklich nicht! Wenn man aus christlicher Sicht alles abwägt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass man dem braunen Pack nicht nachläuft. Den Bischöfen ist für ihre klare und eindeutige Position zu danken. Das hat man selten. Und nur der äußerst rechte Rand der Christen at damit ein Problem, weil es ihnen um Politik und nicht ums Christentum geht.

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  2. Die Reaktionen auf die Pegida-Bewegung offenbaren den ganz Haß unserer "Eliten" auf ihr eigenes Volk.

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    1. Unsere Bischöfe hassen also ihr eigenes Volk.

      Dazu fällt mir u.a. ein, dass dieselben, die jetzt Vaterlands- und Volksliebe von den Bischöfen einfordern, jahrelang gegen die sog. "deutsche Nationalkirche" gewettert haben...

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  3. Ich schaue gerne immer mal wieder in den (oder heißt es: das) Blog
    KREUZKNAPPE rein, weil mir die flotte Art zu schreiben und die Themen-
    vielfalt angenehm auffällt.
    Häufig bin ich aber einigermaßen entsetzt über manche Leserkommentare.
    Da wird in den Krümeln gesucht, da werden einzelne Begriffe hin- und her
    gedreht, ob man nicht doch etwas zu kritisieren finden könnte,
    und dabei geht's oft meterweit am eigentlichen Thema vorbei.
    Warum nimmt z.B. heute keiner der Kritiker Bezug auf die verlinkten Artikel,
    was ja offensichtlich ein Anliegen des Bloggers ist.
    Würde man das tun, bekäme man nämlich in der Tat eine detailliertere,
    differenziertere Sichtweise auf die Problematik.
    Und die Bischöfe sollte man nicht unbedingt als Vorbilder in dieser Angelegen-
    heit heranziehen. Mir ist - man möge mich korrigieren - bislang nur der ehemalige
    Bischof Kamphaus von Limburg bekannt, der Nägel mit Köpfen machte und
    Flüchtlinge bei sich aufnahm.

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  4. Wenn hier schon von Kritikern die Bischöfe zitiert werden,
    ich hätte da auch einen zu bieten. Der hat allerdings Erfahrungen
    sammeln müssen mit dem Islam. Er kommt nämlich direkt aus Ägypten:
    “Ich versichere Ihnen, wenn man wegschaut und wenn man nichts tut, wird das, was uns in Ägypten geschieht, auch Ihnen eines Tages in ihrem Heimatland geschehen. Wenn Sie nicht aus unserer Geschichte lernen, sind Sie bald dran. Nehmen Sie das ernst.
    Wir sollen keine Angst haben, aber wir müssen genau aus unserer Vergangenheit lernen. Einst waren wir die Herren in unserem Vaterland, im eigenen Land. Heute kämpfen wir um zu leben und um überleben zu können. Die Wachstumskurve (Geburtenrate) allein ist ein Indiz dafür, dass, wenn wir so weitermachen, wir eines Tages eine Minderheit in unserem eigenen Land sind”.
    “Wir sehen, wie der Islam reagiert, wenn er an der Macht und in der Mehrheit ist und wie er reagiert, wenn er in der Minderheit ist. Wir müssen unseren Kindern ein sicheres Land anbieten. Wir müssen für unsere Kinder etwas tun, damit sie in ihrem eigenen Land nicht als Bürger der zweiten oder dritten Klasse oder gar als minderwertige Menschen im eigenen Land behandelt werden.”, so Bischof Anba Damian.

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  5. Spätestens seit dem WELTBILD-Skandal, bei dem die deutschen Bischöfe
    locker 250 Millonen Euro aus Kirchensteuermitteln versenkt haben,
    sollte man vorsichtig geworden sein, deren Erkenntnisse als immer und
    überall unbedingt richtig ansehen zu wollen.
    An Weihnachten lauthals "Jesus war auch ein Flüchtling" zu verkünden,
    war Populismus und Verneigen vor der Politik.
    Die Tatsachen bezüglich des "Flüchtlings" Jesus sehen theologisch
    etwas anders aus als dargestellt.
    Siehe z.B. hier:
    https://einfachentfachend.wordpress.com/2014/12/29/freut-euch-ihr-christen-der-heiland-ist-uns-entflohen/

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    1. Aha. Als Katholiken mögen wir keine Flüchtlinge - schwuppdiwupp, ist auch der Tatsachensatz, daß Jesus auch ein Flüchtlingskind war, theologisch falsch.

      So einfach ist dies im Tradi-Weltbild.

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  6. Wenn man sich die gesammelten Kommentare zu diesem Thema so zu Gemüte führt, liegt der Vorschlag nahe, die "Blogozese" in "Pegidozese" umzutaufen.

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