Samstag, 13. Dezember 2014

"O Tuntenbaum...!" -- Kölner Zeitung scheint schwulen Weihnachtsmarkt nicht zu mögen...

Der Bericht im "Express"
ist insgesamt neutral, doch
der Ausruf in der Überschrift "O Tuntenbaum! Wie geht ein schwuler Weihnachtsmarkt?" signalisiert eine gewisse Skep-
sis, wozu solch eine Spezial-
veranstaltung zusätzlich zu den normalen Weihnachtsmärkten in der Domstadt noch erforder-
lich ist. Die Veranstalter des an der sexuellen Neigung der Kundschaft aus-
gerichteten Marktes, den es in ähnlicher Form auch in anderen Großstäd-
ten gibt, reiten mal wieder auf einem Lieblingsthema herum: Das setze "ein weiteres Statement für Akzeptanz und Toleranz", zitiert die Zeitung einen prominenten Mitwirkenden. Die Gewerbetreibenden der Stadt scheinen eher Zurückhaltung zu zeigen, meint der "Express", denn keiner der Gast-
stättenbetreiber habe sich daran beteiligt... ---> KLICKEN !
Auch das Sortiment des Marktes scheint außer einigen Buden von Schwu-
lenorganisationen ganz normal zu sein, wenn man der Zeitung da glauben darf.  --  Sorry, aber da stellt sich mir unwillkürlich doch die Frage, wozu diese selbstgewählte Ausgrenzung gut sein soll. Wirbt man so für Toleranz, indem man seine eigene Veranstaltung als Konkurrenz aufbaut?
Ich habe da keinerlei Erfahrung, aber es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass es unbedingt lesbischen Glühwein und schwule Christstollen geben muss...
Ja, die Damen und Herren sollen das meinetwegen ruhig so machen, wenn sie meinen, das müsste sein, aber ich empfinde solch einen Ghetto-Weih-
nachtsmarkt eher als kontraproduktiv.
Wenn man die Idee weiterspinnt, gibt's dann vielleicht bald auch Taxis nur für Schwule und spezielle Homo-Parkplätze in den Parkhäusern?