Donnerstag, 18. Dezember 2014

Papst Franziskus ruft italienischen Komiker an und gratuliert ihm zu dessen TV-Sendung

Da scheint der italienische Schauspieler und Komiker Roberto Benigni im italie-
nischen Fernsehen einen rich-
tigen Volltreffer gelandet zu haben. Die Medien berichten begeistert, und die Einschalt-
quote für seine zweiteilige Sendung über die Zehn Gebote und die Italiener schnellte in die Höhe.
In der Satire-Show beschäftigt Benigni sich kritisch mit den Zuständen in Politik und Ge-
sellschaft unter Verweis auf die passenden biblischen Aussagen. Beim Thema Bestechung geht's z.B. um das 7. Gebot "Du sollst nicht stehlen".

Offenbar ist auch Papst Franziskus ein Fan der Sendung, denn am Ende der Show hat Papst Franziskus beim Sender angerufen und nach Aussagen der Fernsehleute den Showmaster gelobt. Der Vatikan wollte das weder bestätigen noch dementieren - man hat inzwischen ja diesbezüglich Erfah-
rungen gesammelt. Aber man ließ doch durchblicken, dass es sehr gut sein könnte, dass es so war, aber wenn, dann sei das privat gewesen...
Da wohl alle von der Sendung begeistert sind, kann man wohl kaum was dagegen sagen, oder? - Aber eine Bitte an alle Schauspieler und Medien-
stars, die bislang vergeblich auf einen persönlichen Anruf des Papstes warteten: Nicht traurig sein, denn das muss noch lange nicht bedeuten, dass der Papst eure Sendung schlecht findet...

Artikel dazu in deutscher und italienischer Sprache ---> siehe HIER
und HIER !

Kommentare:

  1. Es war ja auch lange Zeit ruhig um die Telefoniererei des Papstes.
    Insofern war es einfach mal wieder fällig.
    Der Blogger sieht das richtig: Eigentlich spricht nicht wirklich was dagegen.
    Der Papst sollte das nur nicht zu inflationär betreiben.

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  2. Der Papst hätte besser daran getan, sich zurückzuhalten.
    Er muss nicht alles und jedes kommentieren.

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    1. Muss er nicht und tut er auch nicht. Aber wenn er von einer künstlerischen Leistung begestert ist, warum sollte er das nicht gegenüber den Machern zum Ausdruck bringen?

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