Freitag, 19. Dezember 2014

Papst Franziskus und seine Pläne: Wird die Sommerresidenz Castel Gandolfo zum Museum?

An (oft sehr spontanen) Ideen mangelt es Papst Franziskus ja nicht gerade. Demnächst will er die päpstliche Schweizergarde reformieren (schrumpfen?), liest man dieser Tage. 
Außerdem aktuell im Blick:
Das Städtchen rund um die Sommerresidenz in Castel Gandolfo litt in den letzten Monaten erheblich unter finanziellen Einbußen infolge Besucherrückgangs, weil der Papst nicht mehr zur sommerlichen Erholung dorthin kam.
Jetzt kommt für Touristen-Abhängige frohe Kunde: Papst Franziskus will Castel Gandolfo umbauen lassen. Ein Teil des Palastes soll zum Museum werden, und die Gärten werden umgestaltet und dann für die Besucher kostenlos (bisher Eintritt 26 Euro) zugänglich.
Eine weitreichende Entscheidung, die viele Katholiken als Besucher erfreuen wird...  ---> KLICKEN !

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Kommentare:

  1. Bekennender Dunkelkatholik19. Dezember 2014 um 13:05

    Ich bin Katholik und eben weil ich das bin, erfreut mich das überhaupt nicht. Diese jetzt auch noch kostenlose Zugänglichkeit, so dass Kreti und Pleti jetzt doch rumlümmeln kann, ist ein weiterer Schitt zur systematisch betriebenen Profanierung des Papsttums. Franz will ganz offensichtlich alles eliminieren, was noch an eine monarchische überirdische Würde erinnern könnte, die sein Gründer dem Papstamt eingestiftet sehen wollte. Zum Heulen. Benedikt hätte so etwas nie gemacht!

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  2. "Eine weitreichende Entscheidung", schreibt der Kreuzknappe,
    und da lese ich zwischen den Zeilen wenig Begeisterung heraus.
    Deute ich das richtig?
    Mir geht es jedenfalls so wie dem "Dunkelkatholik":
    Ich habe kein gutes Gefühl dabei, wenn da jetzt jeder gratis herumtrampelt.
    Außerdem finde ich es auch nicht gut, dass der Papst so mit dem
    Erbe seiner Vorgänger umgeht und Fakten schafft, die von seinem Nachfolger
    nur schwer wieder umkehrbar sind.
    Wann wird das Gästehaus Santa Martha für Touristen geöffent...?!

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