Samstag, 27. Dezember 2014

Predigt und Linktipps zum Fest der Heiligen Familie (Lesejahr B) -- 28.12.2014


GEDANKEN  ZUR  PREDIGT:

Der alte Mann und das Heil

Vielleicht kennen Sie den schon?
Ein Mann betet ganz ver-
zweifelt zu Gott
: „Lieber Gott, lass mich doch bitte auch mal einen Sechser im Lotto haben!“
So geht das Woche für Woche, Monat für Monat, ein ganzes Jahr lang. Der Mann hat wirklich Ausdauer: „Lieber Gott, lass mich doch endlich auch mal einen Sechser im Lotto haben!“ -  Da verliert Gott wohl die Nerven und antwortet dem ener-
gischen Beter: „Gib mir bitte eine faire Chance  –  besorge dir endlich mal einen Lottoschein!“
Wir haben verstanden. Um etwas gewinnen zu können, muss man erst einmal etwas investieren, etwas riskieren. Wer zu einem bestimmten Ziel gelangen will, der muss sich auch tatsächlich auf den Weg machen.
Im heutigen Evangelium haben sich gleich mehrere auf den Weg gemacht. Da sind zuerst einmal Maria und Josef mit dem neugeborenen Jesus. Nach einer vorgeschriebenen Wartezeit war damals für alle Wöchnerinnen eine Art Reinigungs-Ritus nach dem Gesetz des Mose vorgeschrieben. Erst danach durften sie wieder am normalen gottesdienstlichen Leben ihrer Gemeinde teilnehmen. Maria und Josef machen sich also auf den für die junge Mutter mühsamen Weg nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel wollen sie das Kind zugleich Gott weihen. Das war damals ebenso üblich: Jeder männliche Erstgeborene sollte dem Herrn geweiht sein. Kein Kind ist Besitz der Eltern. Es ist stets auch Gottes Kind, Gottes Schöpfung.
Maria und Josef wollen keine Extra-Wurst für Jesus. Sie tun genau das, was Tausende anderer junger Eltern tun. Sie halten sich strikt an die religiösen Vorschriften ihres jüdischen Glaubens. Sie machen sich auf
den Weg wie alle...

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Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglichkeiten
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