Sonntag, 14. Dezember 2014

Ultimatum von Beckinger Gläubigen an Bischof Ackermann, schreibt "DER SPIEGEL"

Nicht allzu üppiges "GAUDETE" in den Pfarreien Beckingen und Köllerbach im Saarland, aber wohl auch beim Trierer Bischof Ackermann. Wenn eine heutige Vorab-
meldung zur morgen erschei-
nenen Print-Ausgabe des "SPIEGELS" zutrifft, dann rumort es nicht nur in Köller-
bach
mächtig (---> HIER !), sondern der Brandherd Beckingen ist immer noch nicht gelöscht und mit bloßem Aussitzen wohl auch nicht zu beseitigen ( ---> HIER !).
Eine Initiativgruppe in Beckingen hat nun wohl die Geduld verloren und hat dem Bischof ein Ultimatum gestellt, siehe ---> HIER und ---> HIER !
Keine erfreuliche Meldung am Sonntag "Gaudete"!
Andererseits: Wer als Bischof so oft vom "Dialog" redet, steht an der Basis damit auch im Wort. Ob ein "Ultimatum" der richtige Tonfall gegenüber dem Bischof ist, bezweifle ich allerdings auch.

Nachtrag am 15.12.:   Den Brief der Beckinger an den Bischof hat der Bloggerkollege von "KATHOLON" als pdf-Datei zur Verfügung gestellt.
---> HIER !

Kommentare:

  1. Da hat der Spiegel natürlich seinen Spaß, wenn sich die Katholiken gegenseitig zerfleischen.

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    1. Dazu braucht es nicht "Beckingen", um dem Spiegel und anderen kirchendistanzierten Medien frei Haus diesen Spaß an katholischer Selbstzerfleischung zu liefern. Dazu genügt die gelegentliche Wahrnehmung der "Blögozese".

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  2. Es ist ja schon viel darüber geschrieben worden, auch hier beim
    Kreuzknappen. Meiner Meinung nach wird immer offensichtlicher,
    dass der Trierer Bischof besser daran getan hätte, nicht einen beliebten
    Pfarrer gegen seinen Willen zwangszuversetzen, sondern einige seiner
    Mitarbeiter im Ordinariat!

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  3. Staunender Zaungast14. Dezember 2014 um 18:23

    Ob der Trierer Bischof jetzt vor Weihnachten auch mal ganz für sich
    darüber nachsinnt, was er den betroffenen Gemeinden für ein Weihnachtsfest
    beschert?
    Ja, ja, er ist nicht allein verantwortlich. Aber hat er wirklich alles in seinen
    Möglichkeiten stehende getan?
    Ich gebe gerne zu, dass ich es nicht weiß, ich bin einfach nur traurig über
    das, was sich ausgerechnet unter der Verantwortung eines "liberalen"
    Bischofs derzeit abspielt.

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    1. Abgesehen davon, dass diese Polit-Gesäßtaschengeografie "konservativ" versus "liberal" sowas von mega-out ist - woher haben Sie Ihre Klassifizierung des Trierer Bischofs als "liberal"? Andere ordnen ihn unter "konservativ" ein, woran man sieht, wie sinnfrei solche Kategorien sind.

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  4. Wer Bischof Ackermann unter "konservativ" einordnet, zeigt nur, dass er weder Zeitung liest noch Ahnung hat. Dass Bischof (und/oder Strippenzieher im Ordinariat) hier autoritär vorgehen, ist ja unbestritten und hat nichts mit ihrer theologischen Ausrichtung zu tun.

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  5. Wer entscheidet eigentlich in Trier?
    Der Bischof oder das Ordinariat?

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    1. Der Bischof gemeinsam mit den zuständigen Menschen in seinem Ordinariat. Die Zeit von Führerprinzip und Per-ordre-de-Mufti-Entscheidungen sind heutzutage nun mal überall vorbei, auch in der Kirche.
      Auch wenn das autoritätsfixierte Tradis schrecklich finden.

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  6. Wenn die Autoren des "offenen Briefes" wirklich etwas erreichen wollten, dann haben Sie sich durch die ziemlich unverschämte Tonlage ihres Briefes an den Bischof einen Bärendienst erwiesen. Man vergleiche die Sprache dieses Schreibens mit der des Briefes, den Bischof Ackermann an die Gemeinde geschrieben hatte...

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  7. Nemrod meint: Sehr geehrter Guardini, der Brief von Bischof Ackermann an die Gemeinde wurde von vielen Beckingern als blanker Hohn aufgenommen. Hier hat der Bischof ( und/oder seine Hintermänner!) sich in eine Mobbingkampagne einspannen lassen - zT mit Sicherheit nicht ungerne . Also der Bischofsbrief ist eine Farce und wird vor Ort als Ohrfeige wahrgenommen. Auf gut Deutsch: " ein Schlag in die Fr... wird nicht angenehmer wenn der Schläger dabei singt!"

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