Samstag, 13. Dezember 2014

Verabschiedung des Bischofs? -- Ist im Bistum Limburg der Weihnachts-Unfriede eingekehrt?

                  Predigt u. Linktipps zum 3. Adventssonntag B ---> HIER KLICKEN !
:
Etliche Wochen war es relativ ruhig im Bistum Limburg, zu-
mindest nach außen. Nach den vielen Turbulenzen und diver-
sen Skandalen und nach dem Rücktritt des Bischofs Tebartz-
van Elst
war man offensichtlich um Schadensbegrenzung be-
müht, vielleicht nicht immer mit den perfekten Methoden, siehe z.B. ---> HIER und
---> HIER
!  -- Der Apostolische Adminstrator Weihbischof Manfred Grothe scheint mit seiner besonnenen Art insgesamt einen guten Job zu machen, ebenso sein Vertreter, der ehemalige Generalvikar Wolfgang Rösch.
Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kochen jedoch aktuell bei manchen Katholiken im Bistum die Emotionen wieder hoch, und das ausgerechnet verursacht durch den Administrator selbst.
Der hat, wie die Medien berichten, in einem Brief an die Gläubigen,
der am 3. Adventssonntag in den Gottesdiensten bekanntgegeben werden soll, unter anderem sein persönliches Bedauern darüber ausgedrückt, dass es "trotz verschiedener Bemühungen" nicht gelungen sei, den emeritierten Bischof förmlich zu verabschieden. Das bleibe dem Bistum aber nach wie vor aufgetragen. Zugleich bat er um das Gebet für den ehemaligen Lim-
burger Bischof.
Wie man z.B. an Leserreaktionen zum diesbezüglichen Artikel der Redak-
tion des "Hessischen Rundfunks" sieht, ist Versöhnung und Neuanfang nicht jedermanns Stärke... ---> KLICKEN !
Zugleich machen solche Reaktionen aber auch deutlich, dass sich die allzu gerne propagierte Alleinschuld-Theorie jetzt als Hemmschuh für die Ent-
spannung im Bistum erweisen könnte...

.
Nachtrag am 14.12. um 17.30 Uhr: Den kompletten Brief gibt's jetzt auch als pdf-Datei zu lesen ---> HIER !

Kommentare:

  1. Manche Maßnahmen haben, wie das halt so ist, ihre zwei Seiten.
    Wer z.B. solch eine von Ihnen auch zitierte Telefonseelsorge-Aktion
    startet, wo man sich über Bischof Tebartz-van Elst ausheulen kann,
    mag das ja gut meinen. Da es aber auch andere Schuldige gab,
    hilft das nicht wirklich weiter, ausser, dass man sich was von der
    Seele quatscht.
    Ein vom früheren Generalvikar Kasper entlassener Musikfachmann
    hat sich deswegen auch beklagt, dass man hierbei übersehe, dass
    die alten Seilschaften nach wie vor ungeschoren im Amt sind.

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  2. Ihr Lob für den Administrator in allen Ehren, Herr Kreuzknappe!
    Man darf aber auch mal die Frage stellen, ob diese Bemerkungen
    im Brief an die Gläubigen zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nötig waren.
    Vielleicht hätte man ihn ohne Tamtam im kleinen Kreis verabschieden können,
    und fertig.
    So, wie das jetzt läuft, werden doch nur wieder die Bischofshasser genährt!

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  3. Weihbischof Rothe hätte das Thema nicht anpacken sollen.
    Damit hat er niemand einen Gefallen getan, auch dem em. Bischof nicht.

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    1. Sindbad, das mit dem Namen des Administrators sollten
      Sie noch mal üben!
      Im übrigen typisch Tradi-katholisch: alles immer schön unter den
      Teppich kehren. Aufwachen, Mann! Diese Zeiten sind dank
      Papst Franziskus endgültig vorbei!

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    2. Die katholischen Zeiten sind dank Papst Franziskus vorbei - aber eben nicht endgültig, Gottseidank. Denn auch dieser "Papst", der keine sein will, wird den Weg allen Fleisches gehen. Und danach wird wieder ein katholischer Papst kommen.

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    3. Ja , es ist bitter: wer sich katholische Päpste wünscht, dem werden einfach runde Kugeln vor die Füße gestreut, damit er darauf logischerweise ausrutscht.
      Voll gemein!

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    4. @Achtern: Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Und das werden wir sein, nicht Sie! :-)
      Der nächste Papst wird wieder ein Ratzinger-Mann sein, jede Wette!

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  4. Ob das für Limburg nicht gilt?
    Meine Mutter pflegte zu sagen: Immer wenn endlich Gras über eine Sache
    gewachsen ist, kommt irgendein K.... und frisst es wieder ab!

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  5. Herzlichen Dank an den Kreuzknappen für die Verlinkung des Hirtenbriefs von Administratior WB Grote. Ich finde ihn ausgezeichnet, man bekommt beim Lesen den gewissen Eindruck, dass Grote der richtige Mann zur richtigen Zeit für das durchgeschüttelte Bistum ist.

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