Dienstag, 30. Dezember 2014

Vorsitzender der Muslime besorgt über Entwicklung: "Islam wurde gekidnappt"

In diesen Wochen gibt es große Aufgeregtheit auf der politisch-gesellschaftlichen Bühne Deutschlands. Irgendwie sind fast alle mehr oder weniger frustriert, könnte man schon konstatieren. Je nach Blick-
winkel sind, wie sich das bewährt hat, stets auf der Gegenseite die bösen Buben, und vor allem fühlen sich die (verbalen) Akteure auch von den Medien missverstanden. Die Frontlinie wird da immer unüberschaubarer.
Kürzlich beispielsweise wurde der Journalist Jürgen Todenhöfer bei
uns in vielen Medien hauptsächlich damit zitiert, PEGIDA betreibe letztlich unfreiwillig das Geschäft der fanatisierten ISIS-Kämpfer
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Mittlerweile liest man in anderen Quellen ganz andere Akzentset-
zungen
des Journalisten, der todesmutig ins ISIS-Gebiet gereist war,
um mit Kämpfern über deren Motive zu sprechen. So spielt der Satz über PEGIDA keine Rolle mehr, sondern die Schlagzeile lautet auf einmal ent-
sprechend den Aussagen der Kämpfer: "Köpfungen gehören zu un-
serer Religion"
. Man staunt über den neuen medialen Blickwinkel...
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Vorgestern konnte man dann - und das ist gut so! - eine weitere Wortmel-
dung zur Lage der Nation lesen: In einem Interview bedauerte der Vor-
sitzende
des Zentralrates der Muslime in Deutschland die ungute Ent-
wicklung. Er berichtet über Anschläge auf Moscheen und über den "me-
dialen Supergau"
, den die Muslime in Deutschland gerade erlebten.
ISIS habe "mit unserer Religion nichts zu tun", sondern sie hätten "unsere Religion gekidnappt". Und für 2015 hofft er über alle religiösen Grenzen hinweg auf eine gemeinsame große Demo für Frieden, "einen Aufstand der Anständigen". -- Man lese das ausführliche Interview in der "Aachener Zeitung" ---> KLICKEN !

Wie schon in einem vorigen Artikel von mir betont: Man spürt, wir sind in Deutschland an einem wichtigen Punkt angekommen, und die Politik sollte es nicht verschlafen oder dem Parteiengezänk opfern...