Freitag, 28. Februar 2014

Bitte ankreuzen, wann Papst Franziskus über den Limburger Bischof entscheiden soll...

Heute kam von Erzbischof Zollitsch die langersehnte Botschaft: Ja, der Prüfbericht wegen der Limburger Finanzen ist fertig und liegt ihm jetzt vor. Er fügte hinzu, dass es noch keinen weiteren Zeitplan gäbe und er nicht mit einer Entschei-
dung des Papstes vor der Früh-
jahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe (10. - 13. März in Münster mit spannen-
der Neuwahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskon-
ferenz) rechne. Er werde nun mit dem Vatikan "das Weitere absprechen", ließ er noch verlauten, so als sei er in dieser Sache maßgeblicher Einflüste-
rer des Papstes.
Interessant auch, dass die katholische Nachrichtenagentur KNA den puren Hinweis anfügte, Zollitsch habe im Oktober die Prüfkommission eingesetzt. Korrekt wäre die Formulierung gewesen, dass Zollitsch die Kommission auf ausdrückliche Bitte des Limburger Bischofs eingesetzt hat.
Jedenfalls entnehmen wir der Nachricht: Es ist sicher, dass eine Entschei-
dung über den Limburger Bischof erst nach dem 13. März fällt. So der Ex-
perte Zollitsch.
Ein weiterer Experte, der in letzter Zeit auch viele Kontakte mit vatikani-
schen Stellen hatte, sieht das ganz anders: Die Entscheidung falle auf jeden Fall kurzfristig und noch vor der Versammlung der deutschen Bischöfe, erklärte der Limburger Generalvikar Rösch der Presse ---> KLICKEN !
Na prima, denke ich mir da: Wie gut, dass unsere Oberhirten so einen heißen Draht nach Rom haben und uns ganz eindeutig sagen können,
wann die Entscheidung fällt.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, können also schon mal im Geiste ankreu-
zen, wann der Papst nach Ihrer privaten Expertenmeinung entscheiden soll: vor oder nach der deutschen Bischofsversammlung...

Sensationell: Seit heute im Ruhestand, hat Kardinal Meisner auch schon einen neuen Job...

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Glaubt man dem "Kölner Stadtanzeiger", ist Kardinal Meisner trotz seiner 80 Jahre ein richtiger Wirbelwind. Seit heute mittag 12 Uhr ist er, wie zu erwarten, durch die Annahme seines Rücktrittsgesuches durch Papst Franziskus offiziell im Ruhestand. Weitere Infos z.B. beim Kölner "domradio" ---> KLICKEN !
Dort gibt's auch ein informatives Video dazu ---> KLICKEN !
Der "Kölner Stadtanzeiger" hat offenbar ganz clever den Kardinal in einer Blitzaktion als Journalisten engagiert. Den ersten Artikel über sich selbst hat er auch bereits veröffentlicht, wie der Blogger-Kollege von "Sicut incensum" herausgefunden hat:


Oder sollte das (siehe screenshot aus besagter Zeitung) vielleicht doch
nur ein blöder Fehler der übereifrigen Zeitungsschreiber gewesen sein? Jedenfalls gibt es dort einen Journalisten namens Joachim Frank...

Der nächste Akt: "Geheimes" Buch von Kardinal Kasper erscheint am 10. März bei HERDER...


Kardinal Kasper hielt beim Konsistorium vorige Woche Donnerstag eine fast zwei-
stündige Rede, über die ungewöhnlich kontrovers diskutiert wurde, trotz Vorab-
Lob des Papstes. ---> KLICKEN !
Der Papst entschied sich dann überraschend gegen eine Veröffentlichung des Textes, da dieser speziell für die Kardinäle bestimmt gewesen sei. Doch bald schon entgegnete Kardinal Marx per Pressemitteilung, das fände er gar nicht gut und man könne die Veröffentlichung realistischerweise auch nicht verhindern.
Er sollte schnell Recht behalten: Eine Lese-
rin machte mich darauf aufmerksam, dass der HERDER-Verlag gestern die Veröffentlichung des Manuskriptes in Buchform unter einem etwas befremdlichen Titel angekündigt hat, und zwar mit Erscheinungstermin 10. März. -- Siehe auch HIER und HIER !
Tja, es ist doch immer wieder erfreulich, wie man in unserer Kirche an einem Strang zieht...

Achtung, Leseratten: Wenn sich das durchsetzt, können Sie bald doppelt so schnell lesen!

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:
Der Fortschritt ist unaufhaltsam, mit seinen guten und seinen schlechten Seiten. Im Zweifelsfalle muss ohnehin jeder selbst entscheiden, was er/sie von dieser oder jener neuen Errungenschaft hält.
Die amerikanische Firma "Spritz" ist kürzlich mit einem revolutionären Lesegerät an die Öffentlichkeit getreten, das bereits in einigen Medien besprochen wurde. Deutsche Presseberichte dazu gibt es z.B. HIER
und HIER!
Mit der neuen Technik kann man seine Lesegeschwindigkeit mindestens verdoppeln. Das ist für alle, die rasch viele Informationen aufnehmen müssen, sicher ein überzeugendes Argument. Haben bereits vorhandene E-book-reader in etwa den Charme einer Plastikdose, so ist es dann aller-
dings mit dem Lesegenuss vermutlich endgültig vorbei, wie man selbst gleich testen kann (dort ggf. per Flaggen-Symbol die deutsche Sprache einstellen!) ---> HIER !
Was die einen begeistert, veranlasst Kritiker zu bissigen Kommentaren
wie etwa diesen: "Werden die Philharmoniker produktiver, wenn sie Beet-
hovens Fünfte künftig zehn Minuten schneller spielen?"
(Götz W. Werner)

Chefberater des Papstes, Kardinal Maradiaga: Konservative beten für baldigen Tod des Papstes

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga aus Honduras ist wichtigster Berater von Papst Franziskus und auch Leiter des Kardinalsrates für
die Kirchenreform. Seine Stimme hat demzufolge sehr großes Gewicht, nach innen und nach außen. Er sollte also sehr sensibel und verantwortlich mit dem umgehen, was er öffentlich äußert.
Kürzlich war er bereits Thema in vielen deutschen Medien, weil er dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Müller, öffentlich eine Ohrfeige erteilt hatte. In einem Interview ausgerechnet mit dem nicht gerade kirchennahen "Kölner Stadtanzeiger", bei dem er sich vor allem über den Limburger Bischof ausließ,
befand er über Müller wörtlich:
"In seiner Mentalität gibt es nur richtig oder falsch, das war's. Aber ich sage: "Die Welt, mein Bruder, die Welt ist nicht so. Du solltest ein wenig flexibel sein, wenn du andere Stimmen hörst, damit du nicht nur zuhörst und sagst, nein, hier ist die Wand." (Komplettes Interview ---> HIER!)
Abgesehen davon, dass eine solche pauschale "kollegiale" Kritik, dazu noch öffentlich, schon reichlich unverschämt ist, beurteilen viele Kardinal Müller völlig anders, siehe etwa ---> HIER !
Gestern nahm Kardinal Maradiaga in einem Interview mit KNA die Leute auf's Korn, die Bedenken gegen einige Papstworte äußern:
Es gebe Leute, wird er da zitiert, die sagten, Franziskus mache eine Revolution. „Und ich hörte welche sagen, wir beten darum, dass er möglichst bald stirbt. Das ist schlimm - und solche Leute meinen, sie seien Christen“. - Siehe Artikel bei "Radio Vatikan" ---> HIER !
Meine Meinung: Natürlich ist nicht auszuschließen, dass es da irgendwo ein paar unmaßgebliche Leute gibt, die sowas fertig bringen. Es würden sich auch welche auftreiben lassen, die den Papst (jetzt schon) für einen Heiligen halten. Die allermeisten werden das tun, was der Papst erbittet: für ihn und seine schwierige Aufgabe beten!
Indem der Kardinal aber ein solches Extrembeispiel in die Öffentlichkeit zerrt, diskreditiert er letztlich alle Papstkritiker. Das sind doch die Reform-
gegner, die spinnen doch so sehr, dass einige davon sogar für seinen bal-
digen Tod beten...!
Das war weder klug noch fair, Herr Kardinal, finde ich.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Leider eine Falschmeldung: BILD-Zeitung und andere entschuldigen sich bei Christian Wulff

                 Direkt zur Predigt für 8. Sonntag A (2.3.) ----> HIER KLICKEN !
:
Es gibt Meldungen, die würde man sich dringend wünschen, aber man weiß, dass man wird sie nie zu lesen bekommen wird. Dazu gehört nach dem Freispruch für den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff eine Entschuldigung derjenigen Medien, die Jagd auf ihn gemacht und ihn vorverurteilt haben.
Die Entschuldigung sollte dann aber auch in so riesigen Lettern im Titel erscheinen wie seinerzeit die (unbegründeten) Vor-
würfe.
Es gab in der Presse 2012 nur wenige warnende Stimmen, darunter aber sogar die linke "taz", die über die "eitlen Medien" schrieb, deren Ziel es sei, "Wulff zur Strecke zur bringen". Wir erinnern uns: Es wurde damals
völlig überhört, wenn Herr Wulff seine Unschuld beteuerte.

Franz-Josef Strauß formulierte dieses Phänomen einmal so: "Wenn ich eines Tages über den See zu Fuß ginge, würden die Journalisten sagen,
der Strauß kann nicht schwimmen."

20 Sonderermittler haben monatelang nichts anderes gemacht als
"jeden Stein umzudrehen", wie eine Zeitung die Millionenausgaben
aus Steuergeldern rechtfertigte. Es musste sich doch irgendwie etwas Handfestes finden lassen, wenn man nur lange genug suchte...
20.000 Blatt lagen dem Gericht endlich als Akten vor. Darin kamen auch so wesentliche Erkenntnisse vor wie ein großzügiges Geschenk an Frau Wulff (Achtung, Bestechung!) in Form einer kleinen Nagelfeile, die sie
wie alle anderen Kundinnen auch von ihrer Kosmetikerin zu Weihnach-
ten als Präsent erhalten hatte!
Ein schönes Beispiel aus der damaligen Jagdsaison:           
(Ton lauter stellen!)

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Karneval = Humor, der den Rasen nicht betritt? - Lacht, Leute, jetzt ist Saison zum Lustigsein!

Was den Humor angeht, da versteht man
in Deutschland keinen Spaß. Hier herrscht nämlich auch für die Heiterkeit eine strenge Ordnung. In dieser Woche darf wieder ge-
schunkelt und gelacht werden. Saisonal darf man also gemäß der karnevalistischen Ord-
nung fröhlich sein.
Der planmäßig verordnete Frohsinn ist nicht nur in Deutschland fest in der Hand von Managern des Humors. Da wird minutiös um Auftritte gefeilscht, da gibt es Planungs-
ausschüsse, Formulare, Abrechnungen für's Finanzamt... Wäre doch gelacht, wenn wir den deutschen Karneval nicht in den Griff bekämen!
Die Christen sind dabei in mehrere Konfessionen gespalten. Da gibt es
die Fundamentalisten, die mit entsprechend hängendem Mundwinkel die Frage stellen, ob es denn wirklich angebracht ist, als Christ zu lachen. Schließlich habe Jesus in der Bibel nirgendwo einen Witz erzählt... -- Außerdem gibt es die Fraktion der gemäßigten Karnevalisten, der ich
mich auch zugehörig fühle, die wissen, dass ein Ereignis wie die Hochzeit zu Kana, wo offensichtlich der Wein derartig in Strömen geflossen ist, dass Jesu logistische Nachhilfe erforderlich wurde, nun wirklich kein Beerdi-
gungskaffee war (und selbst da werden oft lustige Histörchen erzählt)...
Und schließlich gibt es noch die kleine Fraktion der christlichen Profi-Karnevalisten, die sich im saisonalen Humor wacker schlagen, und dane-
ben natürlich die leidgeprüften Pfarrer, die einer alljährlichen Pflicht folgend, am Karnevalssonntag ein paar Sätze verpredigen, die sie für
Reime halten.
Dürfen wir Christen nun fröhlich sein oder nicht?
Lassen wir doch einfach die Bibel sprechen: "Ein fröhliches Herz tut dem Leib wohl, ein bedrücktes Gemüt lässt die Glieder verdorren." (Sprüche 17,22) - Wie man sieht, wusste schon das Alte Testament sehr gut, was psychosomatische Krankheiten sind und wie man sie besiegen kann...
Wir Christen haben das ganze Jahr über gut lachen. Freude und Humor umfassen bei uns auch eine Gelassenheit in Bezug auf die Dinge dieser Welt und auf so manche Attentate, die das Schicksal für unsereinen vorbereitet hat. Als Christen wissen wir uns in den Händen des gütigen Gottes geborgen und haben als Erlöste allen Grund zu großer Freude.
Und wenn man mal ausnahmsweise nichts zum Lachen finden sollte, dann kann man einfach mal in den Spiegel schauen - da gibt's vielleicht genug Anlass zur der Feststellung, dass Gott offenbar eine Riesenportion Humor hat...

Warum will Papst Franziskus, dass die Rede von Kardinal Kasper nicht veröffentlicht wird?

             Predigt u. Linktipps zum 8. Sonntag A (2.3.): weiter unten auf dieser Seite!
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Wie bekannt, hatte Papst Franziskus die 120 Kardinäle vorige Woche zum Konsistorium in den Vatikan einge-
laden, um die im Herbst anstehende Bischofssynode gedanklich vorzube-
reiten. Dabei hielt Kardinal Walter Kasper am Donnerstag einen fast zweistündigen Vortrag über Fragen der Seelsorge hauptsächlich über wiederverheiratete Geschiedene.
Der Papst lobte das Referat sehr, das für Kardinäle und Vatikan schriftlich in 200 Exemplaren vorliegt. Dabei ging es, wie es heißt, nicht um "billige Lösungen", sondern um Gedankenan-
stöße für die Pastoral. Nach einer an-
gemessenen Bußzeit wäre es z.B. denkbar, soll einer der Vorschläge lauten, dass wiederverheiratete Geschiedene wieder zum Empfang der Eucharistie zugelassen werden könnten.
Trotz der gezielten Rückenstärkung durch den Papst stießen die Impulse von Kardinal Kasper nicht nur auf Zustimmung. Es sei manches sehr kon-
trovers unter den Kardinälen diskutiert worden, wobei es insgesamt be-
achtliche 69 Wortmeldungen gegeben habe, sickerte durch.
Dass der Papst das Referat bis heute noch nicht veröffentlichen ließ, erstaunt auch viele Kardinäle, steht dies doch im krassen Gegensatz zum üblichen Medienverhalten des Papstes. Vatikansprecher Lombardi wiegelte auf wiederholte Nachfragen von Pressevertretern und Kirchenleuten ab: Nein, das Papier sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern speziell für das Kardinalskollegium erstellt worden.
Die Diskussionen und Spekulationen werden dadurch allerdings eher an-
geheizt. Papst-Berater Kardinal Marx ließ die Öffentlichkeit per KNA (Katholische Nachrichtenagentur)  auch gleich wissen, dass er vom Vor-
gehen des Papstes nichts hält: Er halte es nicht für sinnvoll, den Vortrag geheim zu halten. Bei 200 verteilten Exemplaren sei es nur eine Frage der Zeit, bis das Dokument seinen Weg an die Öffentlichkeit finde...

Jetzt darf man also bis dahin erst einmal rätseln, warum Papst Franziskus in diesem Falle so "diskret" handelt.

Dreiste Masche gegen Browser-add-ons? "heise.de" wirft GMX usw. Irreführung vor...

Wer im Internet surft, nutzt oft die Möglichkeit, seinem Browser wie z.B. "Firefox" sogenannte Add-ons hinzu-
zufügen. Die kleinen Helferlein können z.B. störende Werbung abblocken wie z.B. "adblock" bzw. "adblock plus".  Jüngst waren solche Mini-Programme ins Gerede gekommen, weil auch sie möglicherweise zu Manipulationen und Ausspähungen der Anwender genutzt werden könnten. Sogenannte Werbe-
blocker sind den großen Internetanbie-
tern allerdings schon lange ein Dorn im Auge, da sie nicht erfreut darüber sind, weniger Werbeeinahmen zu erzielen.

Gerade heute gingen gmx, web.de usw. mit einem Sicherheitshinweis in
die Offensive. Das Sicherheitsportal "heise.de" ist empört: Das sei "hoch-
gradig irreführend"
. Geht es in Wahrheit nur ums Geld statt um Sicherheit?
Lesen Sie doch mal... ---> KLICKEN !

Idee für die Fastenzeit: "Aktion Solibrot" -- das schmeckt und geht weg wie warme Semmeln...

              Predigt zum 8. Sonntag A (2.3.): weiter unten auf dieser Seite!
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Nicht jede Pfarrgemeinde mag oder kann zur Fastenzeit 2014 eine Rie-
senaktion stemmen. Zeit oder perso-
nelle Kräfte reichen dafür vielleicht nicht aus. Aber bekanntlich gibt es auch viele kleine Schritt zu einem Ziel. Beim kirchlichen Hilfswerk "MISEREOR" ist das nicht anders. So regt man die Pfarreien und kirchliche Gruppen an, über ein Mitmachen bei der Aktion "Soli-
brot"
nachzudenken - da ist der Aufwand vergleichsweise sehr gering. Man kann beispielsweise selbst in der Pfarrgemeinde "Solibrot" backen und anbieten,
es im Kindergarten verwenden
oder gar mit Bäckereien deswegen
in Kontakt treten. Die Materialien für die Aktion sind unkompliziert und kurzfristig einsetzbar.
Allgemeine Hinweise zur Aktion (pdf) ---> KLICKEN !

Zur Aktion gibt's ein Logo und einen Schriftzug
Das Plakat dazu von MISEREOR .

Nach speziellen Brottüten u.a. Details fragt man am besten das Aktions-
team unter Tel.
0241 442 - 542 bzw. aktionen@misereor.de
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Predigt und Linktipps zum 8. Sonntag im Jahreskreis A --- 2.3.2014



Evangelium Mt 6,24-34:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen?
Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht
es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.


          MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

                              Rückfallgefahr
                                                                                                                                                                              Wer jemals ernsthaft krank war und z.B. eine Krebs-Operation hinter sich hat, kennt das Ge-
fühl ebenso wie jemand, der einmal alkoholabhängig war oder von einer anderen Sucht geplagt wurde: im Hinterkopf bleibt immer die Sorge vor einem Rückfall, der wie aus heiterem Himmel kommen kann. Ein Rückfall – das heißt doch: wieder zittern und bangen, wieder ein
Auf und Ab der Gefühle, und wieder Angst vor der Kettenreaktion von Leid, die da ausgelöst wird.
Rückfälle oder Rückschläge gibt es auch im Glauben. Im heutigen Evange-
lium, einem Teil der berühmten „Bergpredigt“, wird das von Jesus in seiner typischen anschaulichen Art angesprochen.
Die Kapitel-Überschrift aus dem Evangelium nach Matthäus heißt: „Von der falschen und der rechten Sorge“. Jesus ist ein guter Beobachter. Bei de-
nen, die ihm nachfolgen, bemerkt er auch die Sorgenfalten auf der Stirn.

...
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aktualisierten Linktipps
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Mittwoch, 26. Februar 2014

Das stimmt: Nirgendwo auf der Welt wird mehr Wein konsumiert als im Vatikanstaat...

Geahnt hatte das so mancher schon: Rein statistisch gesehen wird nirgend-
wo auf der Welt mehr Wein getrunken als im Vatikan. Das jedenfalls ergab eine internationale Vergleichsuntersuchung von Staaten. Übermäßig viele Einwohner hat der Vatikanstaat ja nicht gerade, da war der Vergleich pro Staatsbürger vielleicht nicht so wahnsinnig fair.
Sehen Sie den englischen Zeitungsartikel mit einem sehr (!) beeindrucken-
den Foto des Papstes, der gewissermaßen auf frischer Tat ertappt wurde... ---> KLICKEN !

Papst Franziskus im Sturm, aber wenigstens nicht kopflos... (Internet-Fundsachen)

Wieder einmal eine kleine Auswahl amüsanter, aber auch nachdenklich machender Fundstücke aus dem Internet:
Papst im Sturm, aber nicht kopflos ---> KLICKEN !
Wichtiger als die "Likes" bei Facebook ---> KLICKEN !
Jeder hat mal klein angefangen ---> KLICKEN !
Die Schweizergarde hat Nachwuchs bekommen ---> KLICKEN !

Der allererste Blick kann sehr täuschen ---> KLICKEN !
Nicht geplant, aber sehr süß... ---> KLICKEN !

Ach du liebe ZEIT! - Am Rosenmontag wird der Limburger Bischof vom Papst abgesetzt!

             Predigt zum 8. Sonntag A (2.3.): erst am Donnerstag (ca. 7.30 Uhr) online!
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Spätestens seit heute ist
"DIE ZEIT" auch in die 1. Liga der Spekulanten aufgestiegen. Mit ihrem Überraschungscoup hat sie sogar die BILD-Zeitung abgehängt. "DIE ZEIT" hat mal ihre hervorragenden Kontakte zum "Umkreis von Franziskus" (wie groß darf man sich dabei wohl den gezogenen Radius vorstellen?) voll ausgespielt und kommt zu dem Ergebnis, dass die Abset-
zung des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst jetzt wohl unmittelbar be-
vorsteht. Dabei kann sich das Blatt übrigens auf eine seriöse Quelle stützen, nämlich auf... "DIE ZEIT"!
Die Zeitung zitiert sich online selbst als Quelle: "Das berichtet die ZEIT in ihrer neuen Ausgabe", und die erscheint gottlob gerade rechtzeitig am mor-
gigen Tag. Auf dass die Leute sich das Blatt dann am Kiosk aus den Händen reißen mögen!
Zugleich sorgt sich die Wochenzeitung um den Limburger Bischof. Naiv wie der ist, liest der nämlich keine Presse: "Tebartz-van Elst selbst ahnt offenbar nichts von den Plänen des Papstes." - Ja, genau so funktioniert das doch in der Kirche. Der Papst möchte schließlich, dass seine Über-
raschung auch wirklich gelingt, und daher hat er nur einen Informanten der "ZEIT" angerufen, sonst niemand.
Bezüglich des genauen Datums hat man aber noch keine Information vom Vatikan gesteckt bekommen, oder darf "DIE ZEIT" sich das vielleicht selbst aussuchen?

Also, ich würde den Rosenmontag vorschlagen, schon allein deshalb, weil der höchste "Feiertag" des Karnevals gut zu der Meldung passt. Außerdem ist es ein schwerwiegendes Indiz, dass Papst Benedikt seinen Rücktritt im vorigen Jahr ausgerechnet am Rosenmontag (11.2.2013) öffentlich ankün-
digte. Darauf hätte die "ZEIT" eigentlich auch selber kommen können...
Der besagte tolle online-Artikel ---> KLICKEN !

Kardinal Müller's Buch mit Papst-Vorwort: "ARMUT - Herausforderung für den Glauben"

                Predigt zum 8. Sonntag A (2.3.): erst Donnerstag ca. 7.30 Uhr online!


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Am 29. April erscheint es im KÖSEL-Verlag, das von Kardinal Müller herausgegebene neue Buch "ARMUT - Die Herausforderung für den Glauben". Die erste Überraschung ist dabei das Vorwort von Papst Franziskus,
das man getrost als Signal auffassen kann,
dass zwischen beiden in den meisten Fragen entgegen den ständigen anderslautenden Be-
hauptungen in den Medien Übereinstimmung herrscht. "Der verkannte neue Kardinal" lautet zutreffend übrigens die Schlagzeile eines m.E.
lesenswerten Artikels bei "rp-online"
---> KLICKEN !
Im Vorwort dankt der Papst Kardinal Müller ausdrücklich für sein Engagement für die Armen, nachzulesen in der italienischen Kurzfassung des Buches, die gestern auf den Markt kam. ---> KLICKEN !
Was hierzulande auch viele Gläubige nicht wissen: Kardinal Müller hat auch als Seelsorger z.B. in Peru gearbeitet und ist in Lima so angesehen, dass er sogar zum Ehrenbürger eines Armenviertels ernannt worden ist.
In kirchenamtlichen Lebensläufen kommt das aber eher nicht vor
---> KLICKEN !
Kardinal Müller weiß also, wovon er da schreibt, und sein Buch muss si-
cher auch als Mahnung an die Kirche verstanden werden ---> KLICKEN !

Hilfe naht für den verzweifelten Prediger: Tipps für Reimpredigten im Karneval...

          Predigt zum 8. Sonntag A (2.3.): erscheint erst am Donnerstag ca. 7.30 Uhr!
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Das Leben kann so grausam sein,
auch für Priester und Prediger.
Von so manchem wird erwartet
(so meint er jedenfalls), dass er am kommenden Sonntag bei der Predigt das vorgesehene Evangelium etwas vernachlässigt und stattdessen einige mühsam formulierte Sätzchen ver-
predigt, die er für Reime hält.
Nachfolgend ein paar Linktipps zu Büchern und Predigten zu Karneval in Reimform. Wer weiß -- vielleicht hilft's ja...

Meine Reimpredigt zum Thema „Zeit“
>> KLICKEN !
Buch „Halleluja und Helau“ *)
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Buch „Neue Büttenpredigten“ *)
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„Das große Buch der Bibelreime und Büttenpredigten“ *)
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Fastnachtspredigt Pfr. Dr. Joachim Koffler
>> KLICKEN !
Einige Karnevalspredigten
>>  KLICKEN !

Karnevalspredigten der Karl-Leisner-Jugend
>> KLICKEN !
„In den Blick genommen: Gottesdienst zu Karneval“ (8 S. pdf)
>> KLICKEN !

Karnevalspredigt: „online heißt das Zauberwort“
>> KLICKEN !
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Haben Sie weitere Tipps?
*) Bücher sind über jede Buchhandlung kurzfristig lieferbar.