Montag, 31. März 2014

Wer wird neuer Erzbischof von Köln? -- Domkapitel gibt das Umfrageergebnis bekannt...

Hurra! Es gibt, um mit der positiven Seite der Meldung anzufangen, jede Menge personelle Vorschläge, wer denn nun der neue Kölner Erzbischof werden sollte. Domprobst Norbert Feldhoff gab heute im Auftrage des Domkapitels das Ergebnis der eigenen Befragungsaktion bekannt: Entgegen allen Unkenrufen scheint es in Deutschland noch massenweise Priester und Bischöfe zu geben, die man für fähig hält, dieses verantwortungsvolle Amt auszufüllen; über 40 Namen sind genannt und notiert worden. Negative Überraschung: Von den 270 Persönlichkeiten,
die vom Domkapitel mit der Bitte um einen Vorschlag gezielt angeschrie-
ben worden waren, haben 25 % noch nicht einmal geantwortet...
Weitere Vorschläge direkt von Gläubigen (351) oder z.B. auch über die Kölner Kircheninitiative (901) wurden ebenfalls erfasst. Da ausdrücklich vom Domkapitel auch nach den Herausforderungen gefragt worden war, die nach Meinung der Vorschlagenden auf den "Neuen" zukommen, ver-
öffentlichte man auch dies. Genannt wurden dabei insbesondere
:
-    Fähigkeit, geistlich inspirieren und prägen zu können
-    Dialogfähigkeit und partizipativer Leitungsstil
-    Vertrauen gewinnen
-    Ermutigen
-    Zukunftsfähige Entwicklung der Seelsorge
-    Neuevangelisierung
-    Der Barmherzigkeit und Caritas einen besonderen   Stellenwert geben
-    Ökumene und interreligiösen Dialog fördern

Naja. Wie hilfreich solche Begriffe wirklich bei der Auswahl sind, warten wir mal ab. Und meine Leser bemerken sicher auch, welche "katholischen" Begriffe hier fehlen...
Wie es verfahrenstechnisch weitergeht? - Demnächst hier mehr darüber!
Pressemitteilung des Domkapitels ---> KLICKEN !

Soll man jetzt darüber lachen oder weinen? -- Der Limburger Bischofs-Dienstwagen, Teil 2

Die Empörung in den Medien lief wieder auf allerhöchster Stufe: In vielen Zeitungen konnte man es lesen, dass der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst so dreist gewesen sein soll, während seiner Auszeit in einem bayerischen Kloster
das nächste Dienstfahrzeug
zu ordern. Wie wir anhand
so mancher Meldung glauben müssen, handelt es sich dabei über ein überaus luxuriöses Fahrzeug... ---> KLICKEN !
Auch ich fand das alles andere als gut. Aber, wie Sie in nach Anklicken des obigen Links wissen, warnte ich auch schon vor übereilten Behauptungen und schrieb, die Lage sei wohl komplizierter, als man das den Lesern prä-
sentiere. Immerhin hatte auch das Limburger Ordinariat auf Befragen von Journalisten erklärt, man wisse derzeit nichts Genaues über den Vorgang, und schon gar nicht, wer denn den BMW bestellt habe.
Heute lese ich plötzlich einen ganz unauffälligen Artikel beim "Hessischen Rundfunk" und staune nicht schlecht: Wird hier möglichst geräusch-
los zum Rückzug geblasen?
Hauptsache, die böse Behauptung gegen den "schlimmen" Bischof hat mal wieder die Gemüter gründlich erhitzt...
In besagtem heutigen Artikel heißt es nämlich jetzt auf einmal, der Lea-
singvertrag habe sich "automatisch" verlängert, und das Bistum habe das nur zu spät bemerkt. Man habe die Unterlagen erst kürzlich gefunden,
und da sei es für eine Stornierung zu spät gewesen...

Was soll man denn nun davon halten? - Der so übel beschuldigte Tebartz-
van Elst in dieser Angelegenheit ganz unschuldig?
Wenn das so ist, dann bin ich aber mal gespannt, ob die Medien das auch in riesengroßen Schlagzeilen melden.

Der neue Artikel zum Nachlesen ---> KLICKEN !
.
Nachtrag am 1.4.2014 um 8.00 Uhr (kein Aprilscherz):
Offensichtlich werden da neckische Spielchen gespielt, oder es ist einfach zu peinlich, dass man im Ordinariat Mist gebaut hat. Jedenfalls wurde obiger Link ("Artikel zum Nachlesen") stillschweigend von gestern auf heute auf-
fallend verändert: Auf einmal ist jetzt das Ordinariat doch wieder ganz unschuldig. Wie der Berliner so richtig sagt: Nachtigall, ik hör dir trapsen...! (siehe Beweisfoto der früheren Version)

Fundstücke: Neuer IKEA-Tisch für Singles ... Und: Die Atheisten nerven einfach nur...

Was wäre das Leben ohne
den (christlichen) Humor? - Ziemlich langweilig auf jeden Fall!
Damit das nicht passiert, gibt's hier immer wieder Nachschub für meine netten Leserinnen und Leser!
Da hätten wir heute erst einmal eine Idee von IKEA für ein ganz neuartiges Möbelstück speziell für Singles ---> KLICKEN !
Was passiert, wenn die Gottesdienstreform weitergeht ---> KLICKEN !
Wie man einem ständigen Internetnutzer die Schwangerschaft am besten erklärt ---> KLICKEN !
Atheisten nerven einfach nur ---> KLICKEN !
Warum Papst Franziskus Obama empfangen hat ---> KLICKEN !


Ob Sie wollen oder nicht: Wetten, dass Sie viel öfter chinesisch essen als Sie ahnen?

Nichts gegen preiswerte Lebensmittel und Zutaten. Gerade für viele, die auf jeden Eu-
ro schauen müssen, ist das eine große Hilfe, um überhaupt über die Runden zu kommen. Wer ahnt schon, dass weitaus mehr fertige Gerichte und Zutaten aus China kommen,
als uns bewusst ist? - Manches dort ent-
spricht nicht unbedingt europäischen Maßstäben. In diesem Sinne hoffentlich guten Appetit.

Lesen Sie den aufschlussreichen Artikel
in der "WELT" ----> KLICKEN !

Sonntag, 30. März 2014

Vatikanbank: 2,8-Milliarden-Euro-Betrug gestoppt. "FOCUS" zeigt dazu passendes Video...

Obwohl die Täter offensichtlich einige Insider-Kenntnisse hat-
ten, wurden sie noch rechtzeitig erwischt, bevor sie die Vatikan-
bank um 2,8 Milliarden Euro erleichtern konnten. Bei "Radio Vatikan" erfährt man Näheres über die Betrüger und ihre doch nicht ganz so clevere Masche ---> KLICKEN !

Da will der "FOCUS" selbstverständlich auch mithalten und zeigen, was für ein gutes Nachrichtenmagazin er doch ist. Und deshalb hat man direkt un-
ter dem Artikel auch gleich das passende Video montiert, sodass der Ein-
druck entstehen kann oder soll, beides gehöre zusammen. Sie ahnen es vielleicht schon. Das eingefügte Video zeigt... na klar, Bischof Tebartz-van Elst...---> KLICKEN !

Über das Niveau dieses Kirchen-Artikels im "European" müssen Sie schon selber urteilen...




Ich selbst äußere meine diesbezügliche Meinung lieber nur zaghaft.
Es schreckt mich doch etwas ab, dass der Autor ein Rechtsanwalt ist...
Aber mal im Ernst: Artikel in Zeitungen (und zugegebenermaßen auch
in Blogs) können viel Niveau haben oder wenig. Da lasse ich meine Leserinnen und Leser gerne selbst urteilen, was eher zutrifft, und das besonders beim aktuellen Beispiel.
Es geht Rechtsanwalt Heinrich Schmitz in seinen längeren Ausführungen im "European" unter der Schlagzeile "Im Inneren der Wagenburg" nach meinem Eindruck um eine verbale Abrechnung mit den konservativen Kräften in der Kirche, so wie just einen Tag vorher mit anderem Akzent be-
reits von Autor Andreas Püttmann geschehen ---> KLICKEN !
Heinrich Schmitz fährt schweres Geschütz auf: Er schweift zwar erzähle-
risch zuweilen arg ab, aber die Botschaft ist klar. Viele Konservative in der Kirche haben sich in einer Wagenburg gegen die Angriffe der Fortschritt-
lichen freiwillig eingeschlossen und sind zutiefst davon überzeugt, dass
die schlimmen Medien ihrem geliebten Tebartz-van Elst nur bösartigst zusetzen wollten, obwohl er doch ein Unschuldslamm ist. Das ist der aber nicht, wie wir wissen und Rechtsanwalt Schmitz auch. Als Beweis führt er z.B. an, dass der besagte Bischof den neuen 5er-BMW selbst bestellt habe.
Da bin ich schon mal erstaunt, aber vielleicht weiß Herr Schmitz da mehr als wir alle. Nach meinem Eindruck ist es zumindest bis heute nicht ein-
deutig geklärt, wer da im Namen des Bischofs tätig geworden ist.

Dann kümmert sich Herr Schmitz in seinem langen Artikel um Martin Lohmann, den Journalisten (derzeit Chefredakteur bei k-tv) und z.B. als Lebensrechtler sehr engagierten Ka-
tholiken. Nachdem Schmitz selbst ein-
räumt, dass ihm der überhaupt erst 2013 aufgefallen ist, und zwar als konservativ-katholischer Teilnehmer einer Talkrunde bei Günther Jauch,
hat er ihn doch glatt auf Anhieb als "Anhänger des super-erzkonservativen Flügels" entlarvt. Lohmann erkläre Tebartz-van Elst "doch tatsächlich
zum Opfer einer Medienkampagne"
(Ich könnte Herrn Schmitz ja den Tipp geben, mal nach Medienwissen-
schaftlern zu recherchieren, die das auch so sehen). Wie falsch Lohmann da liegt, will Schmitz z.B. daran erkannt haben, dass Tebartz-van Elst "herrisch, stolz, gnadenlos, unbelehrbar" sei. Das beweist Schmitz ganz locker mit der kleinen Bemerkung "wie man so aus Limburg hört".
Na, das wird sicher jeden überzeugen, Herr Schmitz...!
Aber die Wagenburg mache einfach dicht und "da schießt man auf alles, was draußen ist. Schuld sind immer die andern".

So ein Pech für mich! - Genau das ging mir auch durch den Kopf, als ich den Artikel im "European" las...
:
Der Artikel im "European" ---> KLICKEN !

Jede Menge Ärger für Lohmann --- > KLICKEN !
Martin Lohmann pfeift auf Korrektheit ---> KLICKEN !

Lohmann schrieb übrigens einen Leserbrief im "European", der aber merkwürdigerweise plötzlich verschwand, wie er erstaunt bemerkte. Inzwischen ist er aber wieder dort lesbar...

Im Aachener Dom sieht man jetzt einen seltsamen Klotz. Das ist der Altar, heißt es...

Den Tipp verdanke ich dem Kollegen Stanislaus, der in seinem Blog "Politisch Unpolitisches" darüber berichtete: Im Aachener Dom gibt es jetzt einen preisgekrönten Altar. Es handelt sich um den sogenannten Petrus-Altar, der in der Chorhalle wieder aufgestellt wurde.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, und das scheint nicht nur mir in diesem Falle auch sehr angebracht. Das sicher künstlerisch sehr wertvolle gute Stück sieht für manchen Betrachter eigentlich aus wie ein riesiges, un-
ausgepacktes Paket. Kein Wunder also, wenn ein Leser einer Aachener Zeitung mit Spott reagierte: Zuerst habe er gedacht, es sei der 1. April.
Und dann vermutet er, so mancher Besucher werde sich fragen, ob DHL oder Hermes das 23.500 Euro teure Paket dort abgestellt habe...
Zeitungsartikel ---> KLICKEN !

Der Sieger-Entwurf des Wettbewerbs... ---> KLICKEN !

Kein Geheimtipp: Falls Sie gerne mal im Innenhof des Vatikans frühstücken möchten...

Es war schon immer teurer, einen beson-
deren Geschmack zu haben. Das gilt nicht nur für Bischöfe, sondern z.B. auch
für Rom-Touristen. Ein Unternehmen hat da eine echte Marktlücke entdeckt und bietet (in Zusammenarbeit mit dem Vatikan...) exklusive Führungen an, mit diversen Angeboten und sehr di-
versen Preisen von bis zu 327,- Euro pro Person. Aus Sicht der Medien sind das dann wohl "Protz-Touristen"?
Da liegt die "Vatican Breakfast Tour" mit ihren 99,- Euro noch im guten Mittelfeld. Dafür kriegt der Besucher dann morgens um 7.00 Uhr, wenn die vatikanischen Museum für uns Normalmenschen noch geschlossen haben, zusammen mit nur neun weiteren Gästen eine Extra-Wurst-Führung durch die noch schubs- und drängelfreien Räume. Und anschließend gibt's noch lecker Essen, nämlich ein italienisches Frühstücksbüffet im Innenhof des Vatikans. Irgendwie nur schade, dass eine Führung durch das vatikanische Gästehaus und dabei zuschauen, wie Papst Franziskus sein Bett selber macht, nicht auch noch im Preis inbegriffen ist...
Pressebericht ---> KLICKEN !

Internetseite des Anbieters ---> KLICKEN !

Wie sehr sind wir eigentlich schon erblindet? -- Mahnung am 4. Fastensonntag

Die Pharisäer im heutigen Evangelium sind üble Schwarzseher. Die meisten von ihnen denken nur in Schubladen und sortieren die Menschen da fleißig ein. Wir müssen den Sabbat als Gottes Gebot strikt beachten. Punkt. Ende der Diskussion. Wenn Jesus am Sabbat heilt, dann vollbringt er eine Arbeit, und das ist verboten. Also kann er nicht von Gott sein. Ist doch logisch, oder...?
Haben wir, liebe Leserinnen und Leser,  nicht auch manchmal solche Starrheiten, solche Scheuklappen, solche viel zu stark getönten Brillen? Sehen nicht auch wir manchmal zu schwarz? Verlieren wir gar unsere christliche Sehkraft? -- Das heutige Evangelium rüttelt uns auf
---> KLICKEN ZUR PREDIGT !

Samstag, 29. März 2014

Wissenschaftlerin beschwert sich: "Erschütternde Unkenntnis" der Studenten...

Immer wieder mal ein Thema, und dann hat es sich auch schon für einige Zeit: Aktuell beklagt sich eine Wissenschaftlerin, die Seminararbeiten korrigieren muss, über das grottenschlechte Niveau vieler Stu-
denten, was die Kenntnis der deutschen Sprache
betrifft. Wen wundert das noch wirklich?

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Und nun kommen wir zum Sport: Ganz schon mutig, oder eher ganz schön übermütig?

"Der liebe Gott hat einen großen Zoo", pflegte eine alte, weise Dame aus meinem Bekanntenkreis immer zu sagen, wenn es etwas Merkwürdiges
aus den Niederungen der deutschen Kirche zu vermelden gab. Ich vermute aber, die nachfolgenden Herrschaften gehören auch irgendwie zu diesem Zoo...

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  Die Direktlinks zu diesen YouTube-Videos gibt's HIER und HIER !

Ein Foto zeigt den ultimativen Beweis, warum die Kirche ein böser Aggressor ist...

Was könnte zu diesem herrlichen Wetterchen besser passen als ein paar humorvoll-nachdenkliche Fundstücke aus den Weiten des Internets? - Einen wunderschönen Tag wünsche ich Ihnen (und mir auch)...!
Ein Foto beweist es: Die Kirche ist aggressiv ---> KLICKEN !

Was man über die Lichtgeschwindigkeit wissen sollte ---> KLICKEN !
Donnerwetter, Oma...! ---> KLICKEN !
So stellt der Profi sein Fahrrad ab... ---> KLICKEN !
Lasst Blumen sprechen... ---> KLICKEN !
Ein echter Hingucker für Besucher... ---> KLICKEN !
Es gibt wohl doch Leute, die noch irrer sind als ich... ---> KLICKEN !

Limburger Bischof: Erst Bitte um Vergebung, und dann einen neuen dicken BMW bestellt...!

             Direkt zur Predigt für den 4. Fastensonntag ---> HIER KLICKEN !
:
Ich wiederhole mich: Ja, ich sehe das auch so, dass der zurückgetretene Limburger Bischof Tebartz-van Elst der Hauptschuldige an der Limburger Misere ist. Wie viele andere bin ich geschockt und enttäuscht nicht nur über das Ausmaß der Misswirtschaft beim Bau des sogenannten Diöze-
sanen Zentrums.

Nach dem Rücktritt und dem gestrigen Gespräch mit dem Papst hat der Bischof eine Presserklärung herausgegeben, in der er um Vergebung bittet ---> KLICKEN !
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Und nun muss man in den Medien lesen, dass es einen weiteren Aufreger gibt: Noch während seiner verordneten Auszeit fern von Limburg im Kloster Metten ließ er sich einen funkelnagelneuen 5-er BMW mit starker Motorisierung und exklusiver Ausstattung bestellen, heißt es. Das erfuhr die jetzige Bistumsleitung gestern durch die Presse und ist verblüfft. Niemand weiß was Genaues.
Das war sicher wieder einmal ein nicht übermäßig geschicktes Handeln des Bischofs, und es stellt sich durchaus die Frage, ob er zu jenem Zeitpunkt dazu überhaupt noch berechtigt war.
Andererseits zeigt ein Blick auf die aktuellen Presse-Schlagzeilen, dass hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Aber selbstverständlich ist die Presse nur an objektiver Berichterstattung über wichtige Ereignisse inte-
ressiert, und da hat der bischöfliche Dienstwagen für Limburg garantiert ein riesigen Stellenwert innerhalb der Weltpolitik...
Otto Normalleser soll nun wohl denken: Ist der Mann jetzt total durchge-
knallt? Warum kauft er noch im Januar so ein Super-Auto (das übrigens
im Mai ans Bistum ausgeliefert wird)?
Auch an diesem kleinen Beispiel lässt sich aufzeigen, wie manipulativ in vielen Medien gearbeitet wird: Der bestellte BMW ist überhaupt nicht das völlig aus der Reihe tanzende Super-Fahrzeug, als das er z.B. von "BILD" hingestellt wird ---> KLICKEN !
Eine Umweltorganisation hatte 2013 mal die Fahrzeuge der deutschen Bischöfe aufgelistet und dabei die Umweltfeindlichkeit der schweren Schlitten im Blick. Für uns ist daran aber besonders interessant, welche Fahrzeuge die anderen Bischöfe fahren. Sie werden staunen...!
---> KLICKEN !
Hat der Bischof aber tatsächlich ein neues Auto gekauft? - Auch da ist die Lage etwas komplizierter, als man das den Lesern gerne darstellt. Aber Details stören bekanntlich ja nur bei unseren Qualitätsmedien.
So kann man z.B. mit Leichtigkeit recherchieren, dass der Leasingvertrag für das in Nutzung befindliche Fahrzeug zur jährlichen Erneuerung oder Kündigung anstand. Ja, ganz klar, da hätte der Bischof das Ordinariat einschalten sollen. Aber so zu tun, als habe er aus heiterem Himmel einer plötzlichen Eingebung folgend ein neues Auto bestellt, ist grober Unfug. Es stand eine Entscheidung über die Verlängerung des Leasing-Vertrages an, und die hat er getroffen, obwohl er den Vorgang besser weitergereicht hätte.
Eine Sensation kann ich darin beim besten Willen aber nicht entdecken...

Sie wollen etwas Gutes tun und anderen helfen? - Dann landen Sie vielleicht in der Psychiatrie...

Es gibt in Gottes weiter Welt Dinge, da fasst man sich an den Kopf. Die Erfah-
rung, die ein Kanadier jetzt mit seiner Menschenfreundlichkeit machen musste, ist bitter: Weil er besonders nett zu sei-
nen Mitmenschen war, sitzt er jetzt in
der Psychiatrie.
Der Mann verschenkte von seinen Erspar-
nissen Geld an wildfremde Menschen, von denen er annahm, dass sie das Geld dringend brauchen könnten. Dabei fiel er allerdings einer Polizeistreife auf, und die brachte ihn in die Psychiatrie, wo er jetzt schon eine Woche gegen seinen Willen festgehalten wird. Auch seine Tochter konnte bislang seine Freilassung nicht erreichen, obwohl sie bei verschiedenen Stellen beteuerte, er sei keineswegs geistesgestört, sondern wolle nur mit seinem Geld Gutes tun. Um mehr Druck auf die Behörden zu machen, hat sie nun sogar eine Grup-
pe bei Facebook eingerichtet. Da stellt sich schon mal die Frage, was heute eigentlich als normal empfunden wird...

Deutsche Meldung bei "idea" ---> KLICKEN !
Artikel einer kanadischen Zeitung mit Foto ---> KLICKEN

Freitag, 28. März 2014

Papst Franziskus überrascht mal wieder: Video zeigt ihn beichtend, bevor er Beichte hört...

Das ist mal wieder eine starke Geste des Papstes: Ein ganz aktuelles Video zeigt, wie er plötzlich kehrt macht, bevor er Beichte hört, und zur Über-
raschung seiner Umgebung erst mal selbst beichtet. Auch hier wirkt das Beispiel mehr als nur Worte!

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Presse-Erklärung: Bischof Tebartz-van Elst bittet alle um Vergebung ...

Nach dem Gespräch mit dem Papst gab Bischof Tebartz-van Elst eine Presse-Erklärung ab, in der er Fehler eingestand und alle um Vergebung bittet, die unter der betrüblichen Situation leiden. Den genauen Wortlaut findet man z.B. beim Kölner "domradio" ---> KLICKEN !
Dort hat auch ein Mitglied des Diözesanrates Stellung bezogen bezüglich der Zustände, die in Limburg schon vorher herrschten ---> KLICKEN !

Jetzt schlägt's aber Püttmann! -- Katholische Blogger schuld am Limburger Desaster?

                  Direkt zur Predigt für den 4. Fastensonntag (30.3.) ---> HIER KLICKEN !
:
Das legt sich bald wieder, aber besonders heute schlägt die große Stunde der Tebartz-Exe-
geten und Limburg-Analysten. Manches davon ist so verquer, dass wir uns das getrost er-
sparen können.
Einen interessanten Deutungs-Ansatz entdeckte  ich eben in der frischen online-Ausgabe der "ZEIT". Dort denkt Andreas Püttmann nach, eigentlich für die Beilage "Christ & Welt".
Er knöpft sich u.a. diejenigen vor, die in den vergangenen Monaten den Limburger Bischof verteidigt haben bzw. tendenziöse Presseartikel etwas gerade gerückt haben. Diese "Wagenburgmentalität" habe jedoch eine verhängnisvolle Wirkung gehabt, findet Püttmann.
Solche "Loyalitätserweise" hätten die Limburger Bischofsaffäre nicht gera-
de verkürzt. Im Gegenteil: Die Äußerungen der "desorientierten Unterstüt-
zerkreise"
(danke auch für das psychotherapeutische Kurzgutachten!) hät-
ten nur dazu geführt, dass Tebartz-van Elst sich in seiner Selbstgerechtig-
keit bestärkt fühlen musste und infolgedessen unnötig lange durchhielt, anstatt möglichst zügig zurückzutreten...
Also mit anderen Worten: Alle, die sich gegen die simplifizierenden Protz-
geschichten gewehrt haben, sollten jetzt mal über ihre Sünden nachdenken. Wer den Bischof unterstützt habe, sei genauso blind wie die, die auf ihn eingedroschen haben. Ein solches "Milieu" sei "argumentativ bankrott".

Sehr geehrter Herr Püttmann!
Manches von dem, was Sie da schreiben, ist sicher des Nachdenkens wert. Aber entschuldigen Sie bitte, wenn ich das so hart formuliere: Ihr Argu-
mentationsstrang erinnert mich fatal an die andernorts gerne verwendete Aussage, vergewaltigte und übel attackierte Frauen seien doch schließlich selbst schuld, wenn sie sich gewehrt hätten. Es wäre doch besser, sie hät-
ten alles still erduldet, dann seien sie auch jetzt nicht so lädiert.
Und wenn sie schneller klein beigegeben hätten, dann wäre die Vergewal-
tigung auch schneller zu Ende gewesen...


So oder so lesenswert: Der Püttmann-Artikel (besonders die zweite Seite beachten und erst mal nach oben scrollen!) ---> KLICKEN !

14 Monate Haft sind fällig: Pfarrer wird von verliebter Verehrerin seit 13 Jahren belästigt...

Die Zeitung mit den vier Großbuchstaben hat's heute vermeldet: Die liebeshung-
rige Dame im zarten Alter von 71 Jahren soll für 14 Monate in den Knast wandern. Der bei-
nahe etwas exotische Grund: Seit 13 Jahren verursacht sie einem katholischen Priester, der offenbar über eine Engels-
geduld verfügte, mit ihren Liebesbezeugungen mächtige Seelenpein. Sie verfolgte ihn mit Telefon-
anrufen, mit SMS und auch mit ganz speziellen persönlichen Auftritten. Doch irgendwann ist es einfach nicht mehr auszuhalten...

In dieser Richtung könnte so mancher Priester was erzählen. Da kenne ich z.B. einen unglaublich geduldigen Priester, der Woche für Woche und manchmal auch öfter einer geistig stark behinderten Frau den dringenden Wunsch erfüllt, jetzt und direkt bei ihm beichten zu wollen.
Zwei Zeitungsberichte über die Pfarrer-Verehrerin HIER und HIER !

Warum nicht? --- Lasset uns rappen, meint dieser Priester...

            Direkt zur Predigt für den 4. Fastensonntag ---> HIER KLICKEN !
:
Wenn es zur richtigen Zeit am richtigen Ort geschieht, sind viele Mög-
lichkeiten denkbar, um Jugendliche wieder mehr für die Kirche zu interessieren. Dieser Priester versucht sich mit Erfolg als Rapper:

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     Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Papst schockt deutsche Medien: Heute Privataudienz für Bischof Tebartz-van Elst...!

Was für eine hintergründige und auch tief christliche Geste: Wie der Vatikan mitteilt, wird Papst Franzikus heute den zurückgetretenen Limburger Bi-
schof zu einer Privataudienz empfan-
gen. Für die meisten deutschen Me-
dien und auch für so manchen Kir-
chenvertreter ist das ein regelrechter Schock. Der Papst weiß, was er tut: Damit sendet er ein unmissverständ-
liches Signal an alle Protz-Kommenta-
toren und Schreibtisch-Täter in deut-
schen Redaktionen.
Botschaft Nr. 1: Der Vatikan distan-
ziert sich von jeder  medialen Hinrich-
tung des Limburger Bischofs.

Botschaft Nr. 2: Schon in der Pres-
seerklärung zum Rücktritt fiel die wohlüberlegte Formulierung des Vatikans auf: "Angesichts der Tatsache, dass es in der Diözese Limburg zu einer Situation gekommen ist..." - Im Vatikan hat man die näheren Umstände in Limburg seit Jahren detailliert im Blick und weiß sehr wohl, dass es hier nicht nur nur einen einzigen Schuldigen gibt. In der Vatikan-Erklärung fehlt daher jedweder Vorwurf
an die Adresse des Bischofs.

Botschaft Nr. 3: Es spricht Bände, dass man jetzt das Limburger Dom-
kapitel entmachtet hat. Es durfte keinen Administrator wählen, sondern dieser wurde vom Vatikan ganz autoritär bestimmt. Das kann leicht über-
sehen werden in der allgemeinen Begeisterung über die kluge Entschei-
dung für Weihbischof Grothe. Der jetzige Übergangschef der Diözese ist damit niemand anderem Rechenschaft schuldig als dem Vatikan.
Bei Lichte betrachtet würde ein Sieg der Bischofsgegner im Bistum und darüber hinaus doch etwas anders aussehen.

Die Einsetzung eines Apostolischen Administrators direkt durch Rom signalisiert auch, dass man in Rom davon ausgeht: Es wird länger dauern, bis man in Limburg einen neuen Bischof bekommt...
Bereits mit der Presseerklärung zum Bischofsrücktritt gab es Botschaft Nr. 4: Über den weiteren Einsatz des Bischofs werde "zu gegebener Zeit" entschieden. Auch das ist ein klares Signal: Rom lässt sich nicht vom öf-
fentlichen Druck beeindrucken. Nicht irgendwelche Journalisten bestim-
men, wie es weitergeht, und fühlten sie sich auch noch so wichtig, sondern das ist alleinige Sache des Vatikans in Absprache mit dem Betroffenen.
Da wird es weder deutsche Stuhlkreise noch irgendwelche Mitbestim-
mungsgremien geben. Und das ist auch gut so...!


Krankenhaus: Was macht man mit toten Babys? - Man verbrennt sie im Heizkraftwerk...!

            Direkt zur Predigt für den 4. Fastensonntag (30.3.) ---> HIER KLICKEN !
:
Manchmal weiß man einfach nicht mehr, was man dazu noch sagen soll: Mehrere britische Krankenhäuser sollen bis zu 15.000 abgetriebene Kinder
in den hauseigenen Heizkraft-
werken zur Energiegewinnung verfeuert haben. Es sind Aus-
nahmefälle, doch es schockiert, was heute alles möglich ist. Quelle: Artikel in britischer Zeitung ---> KLICKEN !

Donnerstag, 27. März 2014

Fast ein Wunder: Ein Bürgermeister stoppt den sprachlichen GENDER-Wahnsinn...

So etwas wagt man heutzutage eigentlich kaum noch zu hoffen: Ein Oberbürger-
meister spricht ein Machtwort und stoppt den GENDER-Wahnsinn! -
So vorgestern in Düsseldorf ge-
schehen. Oberbürgermeister Dirk Elbers hat angeordnet, dass die entsprechende "Arbeitshilfe für ge-
schlechtergerechtes Formulieren"
gestoppt und überarbeitet wird. Damit hat er erstaunlich positiv auf heftige Kritik reagiert, wie sie öffentlich vor allem von Birgit Kelle geäußert wurde.
Einen Link zum Herunterladen der bisherigen Arbeitshilfe (ähnlich und noch schlimmere gibt's anderswo auch, nur hat man dort bislang nicht den Mut zur Korrektur) findet man im von mir verlinkten Zeitungsartikel.

Zeitungsartikel ---> KLICKEN !
Das verdanken wir auch Birgit Kelle ---> KLICKEN !

Wenn, wenn, wenn... -- Jetzt sind Limburger Milchmädchenrechnungen sehr angesagt...

Was ist, wenn? -- "Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millio-
när"
, pflegte mein Opa gerne zu spotten, wenn wir als Kinder allerlei wolkige Pläne schmiedeten, was alles sein könnte, wenn uns plötzlich der Reichtum über-
fallen würde. Ähnliche Übungen gibt's heute, am Tag nach dem Tag X, bezüglich der Situation in Limburg. Pressefritzen machen sich Gedanken darüber, was denn bloß mit der Bischofsresidenz geschehen wird. Was ist z.B., wenn der neue Bischof (der vielleicht erst 2015 im Amt ist!) diese geschmackvolle, aber verpönte Altlast gar nicht beziehen will?
Liebe Leute, es gibt da noch ein Sprichwort, kann ich euch schon mal als Tipp mit auf den Weg geben: "Kommt Zeit, kommt Rat!" -- Wir dürfen sicher sein, es wird sich alles finden. Auch ganz ohne mediale Milch-
mädchen...

Wo bleiben in unseren Kirchen eigentlich die gendergerechten Toiletten-Einbauten...?

Eigentlich erstaun-
lich, dass die doch sonst so fixe EU-
Bürokratie noch nicht darauf gekommen ist: Unsere Kirchen-
gebäude müssten dem Zeitgeist ent-
sprechend und auch sicherheitstechnisch erheblich aufgerüstet werden: Wie ich er-
fuhr, gibt es angeblich z.B. eine Bauvorschrift, dass in Räumen, die mehr als 200 Personen zu Versammlungszwecken fassen können, ständig eine Notbeleuchtung brennen muss, Tag und Nacht, und 365 Tage im Jahr.
Nun komme man mir bitte nicht mit dem Ewigen Licht...!
Die Kirche ist doch sonst nicht von gestern, und da gibt es z.B. in unseren Kirchen doch schon seit langem so fortschrittliche Dinge wie Zentralhei-
zung und elektrisches Licht!
Aber so manche Kirche verfügt immer noch über genau null Besucher-
toiletten. Ich hoffe, ich löse mit meinem Artikel jetzt keinen Skandal aus, aber da doch auch unsere deutschen Bischöfe in jüngster Zeit immer so sehr betonen, die Kirche müsse "auf der Höhe der Zeit" (so etwa Bischof Ackermann) sein, dürfte das doch wohl nicht an solch elementaren Bedürf-
nissen scheitern.
Nicht verwunderlich, dass mir dieses Thema gerade nach den Ereignissen
in Limburg aufgestoßen ist. Die Kirche muss sich nicht nur um Sünder und um Wiederverheiratete kümmern, nein, auch Menschen mit Verdauungs-
nöten sollten endlich seelsorgerlich und auch praktisch ernster genommen werden! Man könnte sogar davon sprechen, dass die Kirche mit der be-
wussten Toilettenverweigerung Menschen diskriminiert, denen durch das Fehlen der sanitären Einrichtung ein Gottesdienstbesuch erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Also, liebe Bischöfe, das Thema muss auf die Tagesordnung der Herbstvoll-
versammlung! Und bitte, bitte: Keine Toiletten einbauen, bei denen man erst am Automat einen Wertbon für 70 Cent erwerben muss wie bei Auto-
bahnraststätten. Nach Limburg gilt erst recht: Ich fordere freies Sch... für jeden!

.
Anmerkung aus gegebenem Anlass:   Ihr Leserkommentar ist willkommen! - Haben Sie aber bitte Geduld; es kann schon mal mehrere Stunden dauern, bis dieser von mir freigeschaltet wird. Ich habe noch anderes zu tun als zu bloggen und bin nicht regelmäßig im Internet. Danke!

Sumpfgebiete: Limburger Prüfbericht -- oder: Sind wir nicht alle ein bisschen Tebartz...?

       Predigt u. Linktipps zum 4. Fastensonntag (30.3.): siehe weiter unten!
.
Papst Franziskus hat das Rück-
trittsgesuch des Limburger Bischofs zwar nicht hauptsäch-
lich wegen der finanziellen Auswüchse angenommen, sondern weil es insgesamt in Limburg "zu einer Situation gekommen ist, die eine frucht-
bare Ausübung des bischöf-
lichen Amtes durch S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst verhindert"
, wie es in der Presseerklärung des Vatikans etwas nebulös und doch vielsagend heißt.
Der seit gestern auch online für jeden Interessierten einsehbare 108-seiti-
ge Abschlussbericht der Prüfungskommission macht aber deutlich, wie in Limburg so vieles gründlichst schiefgelaufen ist.
Jetzt kann und sollte man nach der Lektüre auch nicht mehr daran herum-
deuteln, dass Tebartz-van Elst die Hauptverantwortung dafür trifft. Wie es im Bericht detailliert erläutert wird, haben seine Sonderwünsche maßgeb-
lich zu den enormen Kostensteigerungen beigetragen. Da tröstet es auch wenig, dass der Bericht belegt, dass vom angeblich und genüsslich in zahl-
reichen Medien wiedergekäuten 100.000 Euro teuren absenkbaren Ad-
ventskranz in der Bischofskapelle tatsächlich nur 18.000 Euro als Kosten-
faktor übrig geblieben sind. Andere Wünsche wie beheizbare Gehweg-
platten oder eine kostspielige Neugestaltung eines fast neuen Gartens sind auch nicht unbedingt nachvollziehbar.
Ja, es sind dafür keine Kirchensteuergelder ver(sch)wendet worden. Das tröstet nur wenig, denn auch mit Geld aus dem großen Topf des Bischöfl-
ichen Stuhles hätte man auch aus christlich-moralischer Verantwortung anders umgehen müssen.
Der Bericht zeigt aber auch, wie sehr die Volksweisheit zutrifft, dass alles zwei Seiten hat. Allein hat der Bischof das nicht verbrochen. Laut Prüf-
bericht gab es etliche deutlich überhöhte und sogar doppelte Abrechnun-
gen, mangelnde Kontrollen und Nachlässigkeiten, auch bei Leuten, die eigentlich als Kontrollgremium eingesetzt waren.
Krass ist auch die im Bericht betonte Tatsache, dass das Limburger Dom-
kapitel noch vor der Amtsübernahme von Tebartz-van Elst "trotz öffent-
licher Kritik... und einem gegenteiligen Votum von Bischof Dr. Kamphaus"
den Beschluss zum Bau des Bischofshauses fasste.
Noch krasser: Es habe anfangs weder eine Kostenschätzung noch einen Bauantrag eines Bauherren gegeben. Es hätte auch keine Beschlüsse
"der zuständigen Gremien"
gegeben, und das ausgerechnet bei einem Domkapitel, das dem Bischof Eigenmächtigkeit  vorwarf. 

Der Prüfbericht als pdf-Datei ---> KLICKEN !
Mit anderen Worten: Wenn in der Kirche mal was schief läuft, dann aber auch gründlich. Hier haben sich einige Akteure nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Der Bischof zahlt als Hauptdarsteller allerdings zumindest bisher ganz alleine die Zeche dafür...

Mittlerweile hat er übrigens auch eine vierseitige Stellungnahme abge-
geben, die seine Sicht der Dinge darstellt. Es gehört zum guten Stil, sich auch das mal unvoreingenommen anzusehen. ---> (pdf) KLICKEN !

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Aber mal so ganz "unter uns Pastorentöchtern", wie man so sagt: Sicher nicht in diesem Ausmaß, aber großzügigen Umgang mit Geld, zumal mit Kirchensteuergeld, gibt's auch anderswo. Ich will hier nicht klein klein gegeneinander aufrechnen. Beispiele auf Bistumsebene sind eigentlich hinlänglich bekannt, und auf der in der Öffentlichkeit eher unauffälligen Ebene der Pfarreien gibt es auch so manche Ausgabe, die vielleicht nicht
so ganz unbedingt notwendig ist. Man erlebt es z.B. immer mal wieder,
wie großzügig Pfarrhäuser umgebaut werden, sobald dort das Personal wechselt. Peanuts sind das auch nicht.
Und sind wir nicht selbst auch manchmal ein bisschen Tebartz, wenn wir uns so allerlei gönnen, und dann gleichzeitig auf hohem Niveau jammern, wenn es um die Spendenbereitschaft für die Ärmsten der Armen geht. Papst Franziskus brachte das etwas brutal auf den Punkt, als er bemerkte, es tue ihm weh, wenn er beispielsweise sehe, wie Priester sich das neueste Auto kaufen...
Viele Katholiken wünschen dem Bistum Limburg von Herzen, dass es endlich wieder zur Normalität zurückfindet. Ob der Preis dafür vielleicht
zu hoch ist, steht auf einem anderen Blatt...

Schließen Sie Ihre Bildungslücken: Was ist ein Katholikenteller? - Und: Flipper-Suchbild...

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Selbst wennn Sie öfter mal
die Millionärs-Sendung von Günther Jauch anschauen, habe ich so meine Zweifel,
ob Sie wissen, was ein "Katholikenteller" ist. Die Lösung: Den gibt's offen-
sichtlich nur beim Katho-
likentag. Hier ist der Beweis... ---> KLICKEN !
Falsche Hoffnungen muss ich allerdings zerstören: Den Ka-
tholikenteller gibt's nur gegen Ausweis. (Frage: Aber welcher ist da bloß gemeint?)
Meine Sympathien für den berühmten Delphin Flipper sind derzeit sehr reduziert. Sehen Sie das Suchbild ---> KLICKEN !
Tierisch gute Laune, aber wem sieht der ähnlich? ---> KLICKEN !
Jawoll, gleiche Bildungs-Chancen für alle... ---> KLICKEN !
Beim Heiraten soll man bekanntlich vorsichtig sein. Das beweist auch dieses ganz kurze Video ---> KLICKEN !

Mittwoch, 26. März 2014

Viele Infos zum Limburger Bischof: Prüfbericht zum Nachlesen, die Pressekonferenz usw.

Manches von dem, was jetzt an hintergründigen Informationen über Bischof Tebartz-van Elst und die Verhältnisse in den Limburger Führungsetagen
zu bekommen ist, muss man sicher erst mal sacken lassen.
Ich lese mir die geballte Ladung jedenfalls erst im Laufe des Abends durch, da es mir vor-
her zeitlich nicht möglich ist. Aber gesammelt habe ich schon mal - für meine Leserinnen und Leser und für mich selbst, z.B. dies hier:
Der komplette Abschlussbericht (108 S. pdf) ---> KLICKEN !

Kurze Erläuterung dazu (pdf) ---> KLICKEN !
Video: Stellungnahmen Limburger Pressekonferenz ---> KLICKEN !
Video (leider schlechter Ton): Antworten auf Journalistenfragen
---> KLICKEN !

So geht's auch: Bischof Voderholzer: Mitbruder ist willkommen...
---> KLICKEN !


Predigt und Linktipps zum 4. Fastensonntag A --- 30.3.2014


Evangelium Joh 9,1. 6-9. 13-17. 34-38 (Kurzfassung):
Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.
Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sag-
ten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.
Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern.
Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte.
Die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwor-
tete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen.
Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet.
Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus.
Jesus hörte, daß sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?
Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet,
ist es.
Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.


        MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:


                       Blindgänger und Sehende


Wir sind Augenmenschen. Als Baby „erblicken wir das Licht der Welt“, im weiteren Leben sehen wir, dass wir gut zurecht kommen, und wenn etwas schief geht, dann war es natürlich ein Versehen, keine Absicht.
Dennoch kann es passieren, dass man getadelt wird: „Hast du denn keine Augen
im Kopf?“ - Besonders sauer reagieren
wir aber alle, wenn es jemand auf uns abgesehen hat, um uns hinters Licht zu führen.
Solche Leute sollten wir immer früh ge-
nug in Augenschein nehmen, damit deren schändliches Tun keine Aussicht auf Er-
folg hat! - Liebe Gemeinde, Sie haben es an diesen wenigen Ausdrücken bemerkt: auch unsere Sprache misst dem Sehenkönnen ganz große Be-
deutung zu.

Wenn jemand heutzutage blind ist, bekommt er gottlob viele Hilfen an-
geboten. Sogar mit dem Computer kann man als Blinder arbeiten. Dennoch ist das Schicksal eines Blinden nicht einfach. Zur Zeit Jesu jedoch war ein Blinder nicht nur ein Behinderter. Er war vielmehr ein krasser Außenseiter, um den man sich nicht weiter kümmerte...

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Weiterlesen? ... und zu den download-Möglichkeiten
sowie zu den frisch aktualisierten Linktipps >>> BITTE KLICKEN !

LIVE: Heute 15.30 Uhr Pressekonferenz in Limburg -- Manfred Grothe ist Administrator

   Predigt und Linktipps zum 4. Fastensonntag (30.3.): hier online kurz nach 16 Uhr!
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Die heutige Presseerklärung des Vatikans ist nicht gerade üppig ausgefallen. Vor allem vermissen viele einen Hinweis darauf, was denn nun mit Bischof Tebartz-van Elst geschieht. Und manche sind vielleicht auch ein wenig frustriert darüber, dass es in der Erklärung des Papstes noch nicht einmal
ein Nebensätzchen über Mitschuldige aus Limburg und anderswo gegeben hat. Andererseits war es sicher weise, nicht noch Öl ins Feuer zu gießen.
Die meines Erachtens derzeit hilfreichste Information kommt  soeben vom Kölner "domradio". Dieses überträgt ab 15.30 Uhr live die Pressekonferenz des Bistums Limburg. Dort nimmt auch der vom Papst eingesetzte Apostolische Administrator Weihbischof Manfred Grothe teil.
Weitere Informationen über ihn und über die Limburger Pressekonferenz ---> HIER !