Mittwoch, 30. April 2014

Skandal beim Katholikentag: Katholische Ärzte wurden von den Veranstaltern exkommuniziert!

Große Worte: Das Motto des dies-
jährigen Katholikentages, der ab 28. Mai in Regensburg stattfindet, lautet einprägsam: "Mit Christus Brücken bauen". - Der unbedarfte Leser stellt sich unter einer Brücke eigentlich etwas vor, was Verbindung schafft,
was Wege ermöglicht, die sonst nicht gangbar wären.
Vielleicht sollte man das Motto aber nicht so wörtlich nehmen. Statt die versprochenen Brücken zu bauen, wurden Zäune und Absperrungen errichtet:
Beim "Bund katholischer Ärzte" herrscht bittere Enttäuschung: Sie dürfen nicht mit einem Info-Stand beim Katholikentag vertreten sein, obwohl ihr Antrag rechtzeitig vorlag. Sie fühlen sich deshalb regelrecht gemobbt, ja sogar "exkommuniziert", wie sie es selbst formulieren. Der Grund für die Absage dürfte in der Haltung der Ärzte zur Homosexualität liegen. Bereits beim vorigen Katholikentag in Mannheim hatten sie per Infoblatt erklärt, dass Homosexualität in bestimmten Fällen durchaus heilbar sei. Außerdem verwiesen sie auf Kontakte zu entsprechenden Therapeuten.
Nach der Ablehnung durch die Katholikentagsleitung schrieben die Ärzte alle Mitglieder des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) und den zuständigen Bischof Voderholzer an, leider vergebens: Es bleibt bei
der Aussperrung!
Mich erinnert das ein wenig an Staaten, bei denen andere Meinungen untersagt sind, frei nach dem Motto: Selbstverständlich sind wir tolerant, aber nur, wenn man auch unserer Meinung ist...!
Bemerkenswerterweise ist dagegen die umstrittene Organisation "Donum Vitae" beim Katholikentag mit von der Partie, obwohl sich Bischof Voder-
holzer anfangs klar dagegen ausgesprochen hatte, sicher auch eingedenk der ablehnenden Haltung des Vatikans. Mir scheint, man hat dann erfolg-
reich auf ihn eingewirkt, denn nun heißt es, er "dulde" die Anwesenheit von "Donum Vitae" - eine vielsagende Wortwahl...!
Da frage ich mich natürlich gleich, warum er nicht auch die katholischen Ärzte duldet...
Schade! - Mit dieser zweifelhaften Entscheidung hat die Katholikentags-
leitung für Missstimmung gesorgt, bevor die Veranstaltung überhaupt begonnen hat.
Katholische Ärzte sind ausgeschlossen ---> KLICKEN !
Die Ärzte fühlen sich "exkommuniziert" ---> KLICKEN !
"Donum Vitae" ist dabei ---> KLICKEN !

Vatikan untersagt Unterstützung von "Donum Vitae" ---> KLICKEN !

Predigt und Linktipps zum 3. Sonntag der Osterzeit A --- 4.5.2014

Evangelium Joh 21,1-14:
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zu-
sammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.
Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen.
Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Ober-
gewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlen-
feuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war. 

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MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Frühstück bei Jesus
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  Wer kennt das nicht?
Da hat man sich abgerackert und alles an Kraft investiert, was möglich war. Schließlich wollen wir alle bei unserem Tun auch erkennbaren Erfolg haben.
Auch die kirchlichen Profis und Ehrenamtlichen geben ihr Bestes, mühen sich und ärgern sich auch manchmal mit Kommuniongruppen und Firmgruppen herum und haben bei den sich leerenden Kirchenbänken an den Sonntagen nach der schönen Feier bisweilen das Gefühl der Pleite, des Versagens.
Mehr als 800 Stunden Religionsunterricht hat ein Schüler im Durchschnitt bekommen – und was hat es gebracht? Eine vielleicht unglückliche Formu-
lierung des Pfarrers in der Predigt – und schon gibt es Protest, Geschwätz, vielleicht sogar einen Brief an den Bischof oder einen Kirchenaustritt.
Ja, wir alle kennen das. Auch Arbeitssuchende kennen die böse Erfah-
rung der Niederlage leider zur Genüge. Zu alt, überqualifiziert, kein Bedarf. Schon wieder kommt eine Bewerbung zurück mit der höflichen Lüge, man hätte natürlich die Angelegenheit notiert und man würde sich vielleicht später beim Bewerber melden.
Alle Eltern können auch ein Lied davon singen. Da hat man sich so viele Jahre krumm gelegt und alles für die Kinder getan. Und was ist der Dank dafür?
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Weiterlesen? ... und zu den download-Möglichkeiten
sowie zu den frisch aktualisierten Linktipps >>> BITTE KLICKEN !

Vatikanischer Hochsee-Kapitän? Fahren in Zukunft Schiffe unter vatikanischer Flagge?

Ja, ja, werden manche Leser jetzt denken, heute will der KREUZKNAPPE uns aber einen ganz großen Bären auf-
binden: Vatikan und Hochseeschiffahrt - das ist doch purer Unsinn...!
Sie werden sich nun wundern: So abwegig ist der Gedanke nämlich überhaupt nicht. Der Vatikanstaat ist politisch-diplomatisch ein Staat wie andere auch und hat damit die Möglichkeit, so richtig große Schiffe unter seiner Flagge über die Weltmeere schippern zu lassen.
Aber warum sollte der Vatikan so etwas tun, werden die Skeptiker jetzt einwenden. Doch für solche Überlegungen gibt es durchaus einleuchtende Gründe. Während des Zweiten Weltkrieges wurde z.B. von Frankreich die Anfrage an den Vatikanstaat gerichtet, ob man vielleicht eine kleine Flotte zusammenstellen könne. So wären dann unter der Flagge des neutralen Vatikanstaates Hilfstransporte denkbar gewesen. Damit spekulierte man darauf, dass es keine der kriegführenden Nationen wagen würde, die neu-
tralen Schiffe zu versenken. Es kam allerdings anders, und die interessante Story dazu kann man in einem Artikel des Nachrichtendienstes "ZENIT" nachlesen ---> KLICKEN !
Aus diesem Artikel geht auch hervor, dass es ein vatikanisches Dekret von 1951 über die Meeresschifffahrt unter der Flagge des Vatikans gibt. Unter bestimmten Bedingungen kann es also zukünftig durchaus passieren, dass man die Flagge des Vatikanstaates auf den Weltmeeren antreffen wird...

Beim kommenden Katholikentag bläst man kräftig "Porta Praetoria"...!

Am 28. Mai geht's in Regens-
burg
los: Großes Treffen beim Katholikentag! Für den Fall, dass Sie daran teilnehmen möchten, muss ich Sie warnen: Erschrecken Sie bloß nicht, denn dort wird des öfteren vor Veranstaltungen ein kräftiges "Soundlogo" ertönen!

Um das Ganze in seiner Be-
deutung und Reichweite zu erfassen, sei hinzufügt, dass dies der offizielle Sound "für alle weiteren Katholikentage" sein wird,
wie man der Presse mitteilte.
Ob das eine Drohung ist? - Am besten nehmen Sie jetzt mal stramme Haltung an und hören mal rein, hier ist die Sounddatei (mp3) der nagel-
neuen Hymne "Porta Praetoria"---> KLICKEN !

Zuerst erstaunt mich daran, dass man sowas einfach so Par Ordre Du Mufti einführt, ohne das Kirchenvolk darüber abstimmen zu lassen. Oder fordert man Mitbestimmung immer nur von anderen?
Wenn ich mir die Hymne anhöre, kann ich einfach nicht anders: Ich sehe ihn förmlich vor mir, Kaiser Alois Glück (römisch Aloisius Felicitas?), wie er auf dem römischen Kaiserthron sitzt, während die Fanfaren die Melodie dieses feierlichen Lobliedes schmettern und die Prätorianer aus dem Vor-
stand des ZdK ihn schützend umringen.
Aus der "Mittelbayerischen Zeitung" erfahre ich gar, was mir ohne diesen Hinweis verborgen geblieben wäre: "Das Soundlogo birgt Ohrwurmgefahr". Na, dazu äußere ich mich lieber nicht weiter...

Wenn Sie möchten, liebe Leserinnen und Leser, können Sie sich die Hymne sogar als Klingelton herunterladen
---> KLICKEN !

Auch die Noten gibt es inzwischen (pdf) ---> KLICKEN !
Da kann ich nur sagen: Alois, wir danken Dir...!

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Meine früheren hintergründigen Artikel zu diesem Katholiken-
treffen gibt's übrigens
HIER und HIER und HIER !

Jetzt ist Papst Franziskus auch noch zum Filmstar geworden: Seit gestern in den Kinos

    Ideen für Maiandachten ---> KLICKEN !     Thema Marienverehrung ---> KLICKEN !
          Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit: heute ca. 17.30 Uhr hier online!
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Papst Franziskus ist der Superstar. Wer über ihn be-
richtet (uns Bloggern geht es auch so!), der stößt auf großes Interesse. Kein Wunder also, dass es jetzt schon einen ersten großen Kinofilm über diesen Papst gibt. Gestern lief der dokumentarische 75-Minuten-Streifen schon mal in vielen italienischen Filmtheatern an. ---> KLICKEN !

Sogar "Radio Vatikan" (italienisch) macht dies zum Thema
---> KLICKEN !

Ob und wann der Film auch nach Deutschland kommt, ist mir noch nicht bekannt. Hier schon mal der italienische Trailer:

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     Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Auweia, das war wohl nur eine Frage der Zeit: Papst Franziskus wackelt...!

   Lesetipp: Warum Maiandachten? - Grundsätzliches --> HIER, praktische Ideen --> HIER !
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Er wackelt tatsächlich heftig, Papst Franziskus. Hier der ultimative Beweis ---> KLICKEN !
Gerade rechtzeitig zur Doppel-Heiligsprechung am vergangenen Sonntag gab's in Rom die neue und besonders süße Eissorte Süße Päpste "Heilige Päpste" ---> KLICKEN !

Besonders neu ist solch ein Papst-Eis allerdings nicht. Das gab es bereits mehrfach, so z.B.---> HIER und ---> HIER !
Warum der Papst ein Loch im Kopf hat... und von weiteren cleveren Geschäftsideen erfahren Sie ---> HIER !

Dienstag, 29. April 2014

Sorry, liebe "katholische Priesterinnen" in den USA, aber das sieht schon etwas ulkig aus...

Ja, ja, die Damen, die sich "katholische Priesterinnen" nennen, meinen das ganz ernst, ich weiß. Aber das ist ja gerade das Schlimme daran. Tut mir wirklich leid, aber ich muss einfach schmunzeln, wenn ich solche Bilder sehe:
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Heute mal wieder "Tag der Diakonin" als Vorbote für den "Tag der Priesterin"?

Am 29. April gibt es wie alle Jahre wieder einen "Tag der Diakonin". Das bischöfliche Portal "katholisch.de" bringt da gleich mal ein Interview mit einer solchen aus der altkatholischen Kirche. Demnächst wird die Dame auch Priesterin, verkündet man wie selbstverständlich.  ---> KLICKEN !
Beinahe unauffällig soll hier wohl die frohe Botschaft rüberkommen: Schaut mal, bei denen geht's doch problemlos. Warum nicht auch bei uns...?
Voriges Jahr war bekannterweise Erz-
bischof Zollitsch noch auf den Zug aufgesprungen und verkündete, jetzt die Idee eines Spezialdiakonats der Frau vorantreiben zu wollen. Vom "Netzwerk Diakonat der Frau" bekam er aber prompt eine unerwartete und deftige Abfuhr: Das halte man "nicht für zukunftsfähig", erklärte die Vorsitzende Irmentraud Kobusch öffentlich.
Oder anders ausgedrückt: Auf so einen plumpen Versuch, einen Diakonat zweiter Klasse einzuführen, fallen wir nicht herein...! - Man will seitens der Verbandsfrauen doch lieber Fakten schaffen, beispielsweise durch schon laufende Diakonatskurse für Frauen ---> KLICKEN !

Darum heißt es auch unmissverständlich in einem Artikel der Frauen-
gemeinschaft KDFB: "Frauen sind längst Diakoninnen -- Wann kommt die Weihe?" (pdf) ---> KLICKEN !

Doch wie löst das Zentralkomitee in Zusammenarbeit mit Frauenverbän-
den nun für 2014 das Problem, sich nicht zwischen sämtliche Stühle zu setzen?
- Ganz einfach: Man organisiert einen "Tag der Diakonin" mit eher "unverfänglichen" Themen wie  etwa "Politisches Engagement und dia-
konisches Handeln"
und "Diakonisch und politisch engagiert in Berlin", wobei man die geniale Abwechslung und Bandbreite der Thematik durch Umsetzen der Stichworte im Titel beachte...!  ---> KLICKEN !

Warum Maiandachten? -- Aktuelle Linktipps zum Marienmonat Mai und Ideen für Andachten

Dieser Artikel ist als hilfreiche Ergänzung zum gestrigen Grundsatzartikel über den Sinn von Marienverehrung und Mai-
andachten gedacht, den ich sehr empfehle ---> KLICKEN !

(Nebenstehendes Foto zeigt die Mariensäule in München ---> KLICKEN !)
Heute geht es ausschließlich um anregende Linktipps zum Thema:
Apostolisches Schreiben über die Marienverehrung
>> BITTE KLICKEN !
Mai-Andacht zum Herunterladen (pdf)

 >> BITTE KLICKEN !
Impulse für Maiandachten, mehrere Links
>> BITTE KLICKEN !
Gebetsheft der KLB
>> BITTE KLICKEN !

Anleitung zum Rosenkranzgebet
>> BITTE KLICKEN !
Enzykika „REDEMPTORIS MATER“
>> BITTE KLICKEN !

Predigt: „Marienverehrung ist keine Erfindung der Kirche“
>> BITTE KLICKEN !
Häufig gestellte Fragen zu Maria
>> BITTE KLICKEN !

Maria aus evangelischer Sicht
>> BITTE KLICKEN !
Evangelische Meinung: Unbiblischer Marienkult (pdf)
>> BITTE KLICKEN !

Mehrere Mai-Andachten zum Herunterladen
>> BITTE KLICKEN !
Mai – ein besonderer Marienmonat
>> BITTE KLICKEN ! 

Helmut Loder’s Marienimpulse
>> BITTE KLICKEN !
Buchtipp**): Josef Treutlein: „Maiandachten – Modelle und Anregungen“ >> BITTE KLICKEN !
Buchtipp**): Werner Eizinger: „Mit Maria glauben, hoffen, lieben…“
>> BITTE KLICKEN !
Kolpingwerk Fulda: Vorschläge für Maiandachten

>> BITTE KLICKEN !
Maria in Darstellungen der Kunst
>> BITTE KLICKEN !

„kath-info.de“: Maria im Heilsplan Gottes
>> BITTE KLICKEN !
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**) = Die Bücher können Sie kurzfristig über jede Buchhandlung beziehen.

Umschulung ohne Arbeitsamt: Erfolgreiche Menschen werden Nonne oder Priester

  Linktipps zu Maiandachten und Marienverehrung: Heute ca. 17.30 Uhr hier  online!
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Üblicherweise wird uns
von der Werbeindustrie und den Medien vorgegaukelt, Lebensqualität bestehe aus einem prall gefüllten Geld-
beutel und einer möglichst hohen Position auf der Karriereleiter.
Doch manchmal bleibt sogar den BILD-Reportern fast die Spucke weg: Immer wieder
gibt es junge Menschen, die irgendwann anfangen, etwas gründlicher über Gott und die Welt nachzudenken.
Und immer wieder kommt es dann vor, dass daraus auch persönliche Konsequenzen gezogen werden: Da wird aus einem Banker, aus einem Kaufmann, aus einem Arzt, aus einem Lehrer nach reiflicher Prüfung ein Priester, oder da wird aus einer sehr erfolgreichen Bank-Managerin eine Nonne. 
Man sieht, wenn der Mensch hinhört, kann Gott immer wieder
für große Überraschungen sorgen...

Umschulung zum Priester ---> KLICKEN !
Erfolgreiche Bankerin wird zur Nonne ---> KLICKEN !

 

Komisch oder einfach nur peinlich? -- Presseleute auf Elefantenjagd im Vatikan

Wie es scheint, ist kein Thema für Teile der Presse zu schlecht, um den Versuch zu machen, dem Vatikan medial eins auszuwischen.
So müssen sogar die Elefanten bzw. die Wilderei zum Erhalt von Elfenbein dafür herhalten. So schrieb vor einiger Zeit et-
wa die "Hannover Zeitung" in einem Artikel allen Ernstes, die katholische Kirche sei "in den illegalen Elfenbein-
handel involviert"
.  - Involviert?
Das heißt auf deutsch "beteiligt, mitwirkend". -- Soll also wohl heißen, die katholische Kirche mische mit bei solchem verbrecherischen Tun. Als Beleg wird dann gerne ein Artikel in der Zeitschrift "NATIONAL GEOGRAPHIC" benannt, auf den ich später noch komme. Der "Vorsitzende der größten römisch-katholischen Erzdiö-
zese auf den Philippinen"
, heißt es, habe dem Zeitschriften-Reporter sogar ganz konkrete Schmuggeltipps gegeben. Seltsam, denke ich mir, es gibt doch gar keinen Vorsitzenden, sondern als Leiter des Bistums gibt's Erz-
bischof Jose Palma, aber der stimmt nicht mit dem genannten Namen "Monsignore Cristobal Garcia" überein.
Des Rätsels Lösung: Jener Priester Cristobal Garcia war Vorsitzender einer bischöflichen Kommission auf den Philippinen, bis er schon vor Veröffent-
lichung jener Artikel vom Vatikan suspendiert wurde, nämlich bereits im Juni 2012. Dies wurde übrigens auch von Erzbischof Palma in einer Presse-
konferenz mitgeteilt, scheint aber einige Artikelschreiber nicht weiter zu stören. Garcia war auch wegen des Missbrauchs eines Messdieners sehr unangenehm aufgefallen.
Was nun den ersten Artikel in der "NATIONAL GEOGRAPHIC" betrifft, muss man sich auch sehr wundern. Der Reporter schildert dort in epischer Breite seine persönlichen Erlebnisse auf den Philippinen und berichtet auch ausführlich über seine Begegnungen mit Garcia. Da der Artikel erst im Oktober 2012 erschien, hätte dem Journalisten auch bekannt sein müssen, dass jener wahrscheinlich während der Begegnung noch im Amt war, inzwischen aber längst suspendiert war. Aber das muss man den Le-
sern ja nicht verraten...
Vatikansprecher Frederico Lombardi hat übrigens in einem Schreiben an die Zeitschrift auch klargestellt, dass es entgegen Behauptungen in Teilen der Presse im Vatikan überhaupt kein Geschäft gäbe, das Elfenbeinpro-
dukte verkaufe. Die Kirche habe auch keinerlei Kontakte zu Elfenbein-
schmugglern oder Händlern. Das Abschlachten von Elefanten durch Wilderer halte man seitens des Vatikans für ein "schweres Vergehen".
Artikel in der "Hannover Zeitung" ---> KLICKEN !

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UNO-Experten untersuchen am 5. und 6. Mai: Wird im Vatikan etwa gefoltert?

In einigen Medien wurde es kürzlich veröffentlicht: Das Anti-Folter-Komitee der UNO wird sich am 5. und 6. Mai in Genf auch mit dem Vati-
kan beschäftigen. Bereits im Jahre 2002 hatte der Heilige Stuhl die ent-
sprechende Menschenrechtskonvention der UNO unterzeichnet; nun steht erstmals eine routinemäßige Prüfung durch zehn "unabhängige" UNO-
Experten an.

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Dazu hat der Staat der Vatikanstadt wie andere Staaten auch die benötigten Unterlagen rechtzeitig eingereicht. Man darf aber jetzt schon getrost davon ausgehen, dass man keinen Folterkellern und Folterknechten im Vatikan auf die Spur kommen wird. Die allermeisten Gesetzesverstöße auf dem Boden des Vatikanstaates sind eher geringfügiger Natur, räumen sogar Journalisten ein.
Aber wir Katholiken wären nicht überrascht, wenn manche Schreiber, die z.B. Kardinalswohnungen auf dem Papier einfach mal so doppelt so groß machen, auch in diesem Falle noch eine Mücke finden, die sich mit ein paar Zeilen zum Elefanten umrüsten lässt...

Artikel dazu siehe z.B. HIER und HIER !
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... und noch ein kleiner Tipp für die UNO-Experten: Wenn man will, lässt sich rauskriegen, wo tatsächlich systematisch verfolgt und gefoltert wird. Stichwort "Christenverfolgung". Man schaue z.B. mal die YouTube-Videos HIER und HIER !

Die abgehobene Nudelsortengruseltierpartei will als offizielle Religion anerkannt werden

"Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis", lautet schon ein altes Sprichwort. Menschen, die Gott nicht mehr als ihren Herrn anerkennen wollen, suchen sich andere Götter, vom Nervenkitzel etwa bei extremen Sportarten über Konsum-Exzesse bis hin zu religiösen Ersatzgöttern.
Eines der Gewächse der Spaßgesell-
schaft nennt sich "Kirche des Flie-
genden Spaghettimonsters"
, was vermutlich witzig sein soll.
Die sogenannten "Pastafari", die nach meinem Eindruck eigentlich eher verzweifelt spaßige Hobby-Atheisten sind, verehren eine Art Nudelgottheit. Inzwischen haben sie es tatsächlich in einigen Ländern geschafft, juristisch als Religion anerkannt zu werden. Und weil manche Anhänger meinen, ein Nudelsieb sei da die passende Kopfbedeckung, wird das bisweilen gegen Passbehörden durchgeboxt.

Eine solche Bewegung sagt wohl mehr über die moderne Gesellschaft ohne Bezug zu Gott aus, als vielen bewusst ist.
Das Wort "dekadent" nehme ich natürlich dafür nicht in den Mund!

Man schaue z.B. mal HIER und HIER und HIER !
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Montag, 28. April 2014

Nachwuchssorgen: Akuter Pfarrermangel droht, aber Zölibats-Verzicht hilft nachweisbar nicht!

Die Kirchenleitung macht sich inzwischen ernsthafte Sorgen, wie das weitergehen kann. Das Theologiestudium ist unbeliebt, und wenn in einigen Jahren die starken Jahrgänge in Rente gehen, wird die Lage äußerst angespannt.  Ist also die von so vielen geforderte Aufhebung des Zölibats die rettende Idee, um Interessenten zu gewinnen? Sorry, aber das kann man ein-
deutig beweisbar mit einem klaren NEIN beantworten. Der Pfarrermangel, um den es hier geht, betrifft nämlich die evangelische Kirche, und das trotz Eheerlaubnis für Pfarrer. Merke: So manche Forderung ist arg kurz gesprungen...!
Jetzt versucht man mit allerlei mehr oder weniger origi-
nellen Ideen, Nachwuchs zu rekrutieren.

Siehe z.B. ---> HIER !

Ach ja, auch das noch: "Sex mit Kindern ab 12 Jahren? Im Vatikan ist dies erlaubt"

Man sollte mal eine Liste anlegen von falschen, unge-
nauen und tendenziellen Medienberichtren über die Kirche und den Vatikan. Da käme so allerhand zusammen. Aktuellstes Beispiel ist die feh-
lerhafte Berichterstattung in Tausenden von Zeitungen über die angebliche Protz-Wohnung von Kardinal Bertone (siehe Artikel hier weiter unten). Nicht immer lässt sich dabei ergründen, ob es bloß Dumm-
heit ist oder Bösartigkeit. Auf jeden Fall empfehle ich, den Ehrenkodex der Presse mal zu lesen. Es wäre schön, wenn sich die Schreiber daran halten würden. ---> KLICKEN !
Vor wenigen Tagen las ich die gerne aufgewärmte Story vom bösen Vati-
kanstaat, in dem das niedrigste Schutzalter für Kinder im europäischen Vergleich existiert. Sexuelle Beziehungen darf man im Vatikan demnach bereits mit Kindern über 12 Jahren eingehen; Sex mit Kindern ab 12 ist somit im Vatikan straffrei.
Solch ein Artikel macht sich natürlich immer gut. Da sieht man's mal wie-
der, diese scheinheiligen Lüstlinge im Vatikan. Anderen Moral predigen und selber...
Wie wär's denn, wenn man diesen "Skandal" einfach etwas niedriger hängen würde? - Der Vatikanstaat hat aus allerlei Gründen das italienische Gesetzbuch von 1929 fast komplett übernommen. Die eine oder andere Änderung/Anpassung des italienischen Rechtes hat man im Vatikanstaat verpasst, und dazu gehört auch die Höhersetzung des Schutzalters der Kinder auf 14 Jahre.
Das Entsetzen darüber dürfte sich allerdings in sehr engen Grenzen halten, wenn man bedenkt, dass die Regelung in der Praxis des Vatikanstaates wohl kaum eine bedeutende Rolle spielen dürfte: Von den etwa 1.000 Ein-
wohnern des Vatikanstaates dürften die allerwenigsten im Kindesalter sein... - Jedenfalls hat es in den vergangenen Jahrzehnten im Vatikan schlicht und einfach nie einen Fall gegeben, in dem das Schutzalter von Kindern eine Rolle gespielt hätte.
Der Artikel in einem einschlägigen Magazin ---> KLICKEN !

Obama erlebte, dass die physikalischen Gesetze sogar für Autos von US-Präsidenten gelten...

Das kleine YouTube-Dokument vom Besuch des US-Präsidenten in Dublin mitsamt peinlicher Autopanne finden die meisten Zuschauer sehr amüsant. Wie man sieht, fanden die Sicherheitskräfte dies aber überhaupt nicht lustig:
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                   >>>  ... den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt es ---> HIER !
Und wo wir gerade dabei sind, hier noch ein paar zusätzliche Fundstücke aus dem Internet:
Hl. Messe: Ist das vielleicht die Wandlung? --> KLICKEN !

Aufschrei: Diese schöne Kirche wurde verschlimmbessert --> KLICKEN !
Kindereien katholischer "Priesterinnen" --> KLICKEN !
Gute Idee?! - In diesem Restaurant ist es immer mucksmäuschenstill
--> KLICKEN !

Kardinal Bertone: Die angebliche Riesen-Luxus-Wohnung ist eine Presse-Lüge!

Weltweit gab es Riesen-Empörungs-Schlagzeilen: Kardinal Bertone bezieht eine 600 bzw. 700 Quadratmeter große Luxuswohnung im Vatikan. Fast alle druckten einfach ab, was eine nicht zum ersten mal negativ aufgefallene italienische Zeitung behauptete. In zwei Artikeln nahm ich dazu Stellung und warnte vor genau einer Woche: Der Artikel erscheint merk-
würdigerweise an den Feiertagen, da kann niemand im Vatikan reagieren. Außerdem schrieb ich über Ungereimtheiten in den Medienberichten und formulierte deutlich: "Zum Skandal wird das nur, weil die Presse das so will".
Heute können wir eine Stellungnahme von Kardinal Bertone lesen:
An den Berichten stimmt so ziemlich gar nichts!
Die Details kann man nachlesen. Sie werden staunen!!!
Aktuelle Meldung bei "kipa-apic" ---> KLICKEN !

Meine Artikel vorige Woche dazu finden Sie HIER und HIER !
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Wo bleiben jetzt die Riesen-Schlagzeilen und Entschuldigungen  bei allen wichtigen Medien auch in Deutschland?

Warum Maiandachten? -- Mit Maria Gott loben



In den meisten katholischen Kirchen fin-
den wir ihn bald wieder: den „Maialtar“, also einen besonders schönen Blumen-
und Kerzenschmuck für die Marienstatue. Während im Oktober der Rosenkranz im Mittelpunkt steht, ehren wir im Mai be-
sonders Maria als Gottesmutter.

Mittlerweile gibt es sogar schon ökume-
nische Maiandachten, denn  „Maria ist nicht nur katholisch, sie ist auch evange-
lisch. Protestanten vergessen das leicht.“
(Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S.392)

Im theologischen Dialog sind beim Thema schon erfreuliche Fortschritte erzielt worden, doch in den Köpfen vieler evangelischer Christen ist immer noch eine deutliche Abwehrhaltung vor-
handen. Häufig werfen Protestanten den Katholiken vor, Maria zu Gott zu machen; man betreibe katholischerseits „Götzendienst“, denn nur Jesus Christus sei der Weg zum Heil.

Daher der Eindeutigkeit halber nicht nur für evangelische Leser:
Wir Katholiken wissen, dass wir uns im Gebet direkt an Gott wenden können. So geschieht es auch in der Regel, z.B. in jeder Heiligen Messe,
im Vaterunser usw.

Wir wissen aber auch, dass wir (wie in unserem alltäglichen Leben auch so oft) Hilfe in Anspruch nehmen dürfen, auch die von Maria. Dabei ist Maria nie eine Konkurrenz für Gott. Ihn allein beten wir an. Der Mond ist auch keine Konkurrenz für die Sonne -  so wie der Mond „leuchtet“ Maria nicht aus eigener Kraft, sondern sie empfängt ihr „Licht“ direkt von Gott.
Allen Aussagen über Maria liegt der Kerngedanke zugrunde:
Gott handelt konkret in der Weltgeschichte, er ist kein Theoretiker.              Die Menschen sind von ihm eingeladen und berufen, im Rahmen ihrer Kräfte und Möglichkeiten an seinem Heilswerk mitzuwirken.                    Wirkliche Marienverehrung ist nicht kurzfristiger Überschwang der Ge-
fühle, sondern sie zeigt sich im weiteren konkreten Verlauf des Lebens des betreffenden Christen. So ist es z.B. sehr aufschlussreich, dass nirgendwo so viel gebeichtet wird und ehrliche Lebensumkehr geschieht wie gerade in Marien-Wallfahrtsorten.

Es kommt eben darauf an, sich wirklich an Maria auszurichten, an ihr zu orientieren auf dem Weg zu Gott. Maria, die Mutter, ist besorgt um uns.
Sie sieht die schlimme Lage der Welt,  die Gottferne und die zunehmende Menschenverachtung.  

Wenn wir Maria  im Gebet um Hilfe für uns und alle bitten, dann heißt das: wir wollen ihr gestatten, dass sie uns an der Hand nimmt und zu Gott führt. Was wir dafür brauchen, ist nicht viel: nur Vertrauen, wirkliches Vertrauen!
Was Maria bei der Hochzeit zu Kana den Dienern bei den leeren Wein-
fässern sagte, das gilt auch für uns: „Was er euch sagt, das tut!“ – Maria nimmt unsere Notsituationen ganz feinfühlig wahr und handelt, indem sie ihren Sohn um Hilfe bittet. Heute würde man mit einem modernen Aus-
druck dazu sagen: Maria arbeitet lösungsorientiert! ...
Maria erlebt aber nicht nur Schönes, sondern auch die Abgründe des menschlichen Tuns, zum Beispiel den Leidensweg und die Kreuzigung ihres Sohnes. Gott ist durch die Ankündigung des Engels geradezu in ihr Leben hineingeplatzt, plötzlich und unvorbereitet.
Unerwartete Situationen gibt es in jedem Menschenleben mehr als genug. Maria jedenfalls ist entschlussfreudig, zaudert nicht und sagt auch nicht: vielleicht, mal sehen…!  Sie lässt ihre eigenen Lebenspläne durchkreuzen, auch wenn die Leute wer weiß was über sie erzählen…
Maria gibt sich ganz in Gottes Hand. Sie fragt nur kurz nach:  „Wie soll das geschehen?“ - Dann sagt sie JA zu ihrer Berufung, egal, was kommen mag, egal, was Gott sich da ausgedacht hat.
Ihr JA ist bedingungslos, ohne Hintertürchen, ohne doppelten Boden:
„Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort.“
(Lk 1,38) - So ist Maria unser mutiges Vorbild: Sag auch du „JA“ zu Gottes Ruf, sei auch du mutig! - Wenn Gott dir etwas zutraut, schenke du ihm auch dein Vertrauen!
Haben wir noch nie jemand in Schutz genommen?
Ganz sicher haben wir unser eigenes Kind mal gegen Angriffe verteidigt, ganz sicher haben wir schon mal ein Familienmitglied gegen einen unbe-
rechtigten Vorwurf in Schutz genommen! – Und selbst haben wir das sicher auch schon erlebt, dass uns jemand in der Not zur Seite gestanden hat, als wir in der Klemme waren. Das machen sogar die primitivsten Menschen. Man lässt ein Mitglied der Sippe nicht im Stich.
Aber Maria soll seelenruhig zusehen, wie die Menschheit im Sumpf ver-
sinkt, ohne dass sie ihren Sohn darauf anspricht und uns schützen will? Eine seltsame Vorstellung von einer liebenden Mutter…!
Gott hatte offenbar da mehr Vertrauen in Maria als so mancher Christ heute. Maria ist Jesu Mutter, weil Gott es so wollte, und weil er gerade sie ausgesucht und gefragt hat. Gott hat sich für Maria entschieden. Die Ini-
tiative ging nicht von ihr aus, sondern von Gott.
Wenn wir Maria verehren, loben wir Gott wegen seines liebenden Beschlusses zum Heil aller Menschen. Das wusste auch schon Maria in ihrer Zeit auf Erden. „Denn siehe, von nun an werden mich preisen selig  alle Geschlechter“ (Lk 1,48), jubelt Maria über das große Erbarmen des Herrn. Maria selig preisen – das dürfen wir also nicht nur, sondern das ist eine eigene Feststellung Mariens.
Ja, so ist es, selig preisen werden sie alle Geschlechter! - Und wir hier  und heute sind mittendrin dabei!

Ein nachdenklicher Scherz, den Pater Pio gerne erzählte: Eines Tages wollte Petrus dem Herrn den Schlüssel für das Himmelstor zurückgeben. Auf die Frage nach der Ursache dafür sagte dieser:
"Du hast mir doch die Himmelspforte anvertraut, und täglich muss ich viele abweisen. Doch kaum habe ich die Tür geschlossen, da lässt Deine Mutter sie zum Seitenfenster doch noch rein."

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Hinweis: Morgen gibt's übrigens hier in diesem Blog einige Linktipps zum Thema Maiandachten und Marienverehrung!