Samstag, 31. Mai 2014

Wieder ein Versuch von Markenpiraterie: Achten Sie auf das katholische Original...!

Eines muss man ihnen lassen: Sie sind ganz schön hartnäckig in ihrer Verblendung und gehen mit dem Kopf durch die Wand, immer wieder.
Die Rede ist von den sogenannten "katholischen Frauenpriesterinnen" (catholic women priests). Sie sind zwar schon seit Jahren allesamt exkommunziert, aber sie und ihr Gefolge kochen weiterhin ihr eigenes Süppchen, frei nach dem Motto: Was nicht passt, das wird von uns eben passend gemacht. Da werden munter Priesterinnen und Bischöfinnen "geweiht", und so allmählich wäre da eigentlich konsequenterweise auch eine "Päpstin" fällig. Näheres in meinem früheren Artikel ---> KLICKEN !
Solch eine schicke Frauenpriesterweihe hat allerdings so ihren ganz eige-
nen Charme: Da muss nicht nur ein weicher Teppich her, sondern auch noch ein flauschiges Badetuch oder ähnliches. Gewissermaßen eine Komfort-"Weihe"...
Vergleichen Sie doch mal selbst die plumpe Kopie und das katholische Original. Da liegen doch Welten dazwischen!

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Frisch zubereitet aus der Freiburger Gerüchteküche: Der Papst-Burger...!

Freiburg ist nicht gerade eine kleine (Erz-)Diözese, und deswegen bekommt die gestrige Ernennung von Stephan Burger ganz besondere Aufmerksamkeit. Die eigentliche Zeremonie der Bischofsweihe ist für den 29. Juni vorgesehen, aber schon jetzt wird "der Neue" dem ersten Eindruck nach mit offenen Armen und großen Erwartungen empfangen, siehe auch meinen gestrigen Artikel dazu. ---> KLICKEN !
Zugleich aber brodelt es heftig in der Gerüchteküche. Bekommen die Freiburger Katholiken etwa einen Papst-Burger serviert?
Die "FAZ" hat da nämlich etwas vernommen. Ich darf mal kurz zitieren:
"Dem Vernehmen nach fanden die Domkapitulare bei ihrer Auswahl aus der vom Papst vorgegebenen Dreierliste keinen der Namen mehr vor, die sie selbst zunächst vorgeschlagen hatten. Mithin setzte sich der Papst offenbar über die Wünsche aus Freiburg hinweg." ---> MIT KLICK ZUR "FAZ"
Dafür würde sprechen, dass die Leute, die eigentlich immer alles schon vorher zu wissen glauben, diesmal ganz falsch getippt hatten. Stephan Burger wurde jedenfalls auf diesem Posten nicht unbedingt erwartet.
Da wird immer schnell in Schubladen einsortiert. In diesem Falle:
"Der Neue" ist zwar umgänglich, heißt es, aber einer von diesen schlimmen Konservativen. Er sei ein Freund von Erzbischof Gänswein, was heißen soll, dass der da vielleicht etwas dran gedreht hat. Oder gar Kardinal Meisner?
Erstaunlich, dass dem Papst zwar attestiert wird, einen linientreuen Kandi-
daten gegen den Willen der Freiburger durchgedrückt zu haben, indem er ihnen einen Dreiervorschlag zurückschickte, bei dem das Domkapitel nur das kleinere Übel wählen konnte, weitergehende Papstkritik jedoch ganz ausbleibt.
Es gibt sogar wilde Spekulationen, wen aus dem Domkapitel und aus dem zuweilen recht freizügigen Freiburger Ordinariat der neue Erzbischof bald-
möglichst in die Wüste schicken würde.

Ich meine: Macht doch mal halblang, ihr selbsternannten Propheten. Gebt dem Mann eine reelle Chance und lasst ihn mal machen. Oder noch besser: Helft ihm bei seiner schweren Aufgabe, und sei es auch "nur" durch euer Gebet.

Auf den Hund gekommen: Kirchliches Begräbnis für Struppi...?

          Direkt zur Predigt für den 7. Sonntag der Osterzeit ---> KLICKEN !
:
Immer mal wieder kommt
ein Thema hoch, das auch emotional sehr aufgeladen ist: Die Liebe vieler Haustier-
besitzer zu ihrem „Liebling“ und die Folgen, wenn das Tier gestorben ist.
In den Medien war kürzlich z.B. von einem evangelischen Pfar-
rer zu lesen, der mit seinem neuen Buch „Tiere haben eine Seele – Menschen einen Gott“ für einiges Aufsehen gesorgt hat. Der Autor Jens Feld ver-
tritt darin u.a. die Ansicht, dass Tiere in gewissem Rahmen auch christlich bestattet werden sollten.
Das Thema ist nicht neu, aber wie man sich vorstellen kann, hat er damit eine Lawine losgetreten. Das Tier, das dem Menschen ein „geglücktes Leben“ schenkt, das menschlichem Leben einen Sinn“ gibt, wie Autor und Tierhalter Jens Feld erklärt.
Ja, es trifft zu, wenn er feststellt, dass insbe-
sondere ältere und einsame Menschen durch ihr Haustier Lebensfreude, Freundschaft und soziale Kontakte erfahren. Manche hängen an ihrem Tier mehr als an jedem Menschen.
Der Tod ihres tierischen „Partners“ stürzt deshalb viele Tierhalter in eine existentielle Krise. Nicht nur der genannte Pfarrer plädiert dafür, dass die Kirche auch hier einen „Handlungsauftrag“ hat und „den Menschen beistehen“ sollte.
Eine Trauerfeier könne dazu beitragen, „dem Trauernden zu helfen.“
Im Anschluss daran könne man „mit dem Sarg zur Grabstätte gehen“, ermuntert er nicht nur die evangelischen Kirchenkollegen.
Ein großer Bedarf ist zweifellos vorhanden. Immer mehr Tierfriedhöfe entstehen, und spezielle Tierbestatter kümmern sich wie bei verstor-
benen Menschen um alle nötigen Formalitäten, oft einschließlich des Einsatzes eines Trauerredners, der mit einfühlsamen Worten der
„Familie“ und weiteren „Angehörigen“ auf dem Friedhof tröstend zur
Seite steht.

Bei Kerzen- und Grabschmuck und vielleicht bei leiser Musik wird dann tränenreich Abschied genommen. Selbstverständlich gibt es auch einen Grabstein oder ein Kreuz und ein liebevoll ausgestaltete letzte Ruhestätte für den „Liebling“.
Wie aber reagieren die Kirchen auf diese Situation? - Auf evangelischer Seite ist keine einheitliche Linie erkennbar; die reformierte Landeskirche sieht offenbar darin keine Schwierigkeit. Selbst gemeinsame Bestattungen von Tier und Mensch sind denkbar. Dagegen zeigt die katholische Kirche eine eindeutig ablehnende Haltung. Dabei geht es nicht nur darum, dass man eine offensichtlich aus welchen Gründen auch immer übertriebene Tierliebe nicht auch noch kirchlich fördern will.
Das klare Abwinken der Katholiken formuliert das Bistum Limburg zum Beispiel so: „Ein christliches Begräbnis, das besonders das Person-Sein des Menschen herausstellt, ist dem Menschen vorbehalten und für ein Tier nicht angemessen… Tiere sind keine unverwechselbaren Personen…“, so die Pressesprecherin. Auch andere Bistümer lehnen die Idee von Pfarrer Jens Feld kategorisch ab. Natürlich sei es verständlich, dass Menschen um ihre Haustiere, die ihnen ans Herz gewachsen sind, sehr trauern. Aber eine an menschlichen Bestattungen orientierte Tierbestattung sei „nicht ange-
messen“
, formuliert man z.B. im Bistum Trier.
Doch auch in der katholischen Kirche regt sich Widerstand gegen die offizielle Linie. So empfiehlt beispielsweise Diakon Guido Knörzer vom Verein „Kirche und Tiere“ die Tierbestattung einschließlich Ansprache eines Priesters. Weil Tiere aber nicht sündigten, wären christliche Symbole auf den Tiergräbern fehl am Platze, ergänzt Knörzer.
Natürlich gibt es auch die Fanatiker, die den Kirchen lauthals Lebensver-
achtung und Tierfeindlichkeit vorwerfen. Auch die Kirche sehe tierische Mitgeschöpfe nur als „Ressourcen“, lautet die Kritik. Wer wie die Kirche den Menschen als „Krone der Schöpfung“ sehe und z.B. Tierversuche in Grenzen für zulässig erkläre (Katechismus, Nr. 2417) oder davon ausgehe, dass Tiere „zum Wohle der Menschheit bestimmt“ sind (Nr. 2415), der verachte die Kreatur, obwohl man ständig von „Nächstenliebe“ rede.
So lag es auch nahe, zu einem Kirchentag „Mensch und Tier“ einzu-
laden, der im August 2010 in Dortmund stattfand. Bei den Veranstaltern machte sich jedoch Enttäuschung breit: Statt der erhofften 5.000 Besucher fanden sich nur 1.000 bei diesem dreitägigen Treffen ein. Daran änderte auch der prominente Theologe Eugen Drewermann nichts, der voller Zorn davon sprach, dass wir mit dem unersättlichen Gewinnstreben und dem mangelnden Mitgefühl der Menschen „die ganze Welt in ein Schlacht-
haus verwandelt haben“
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Doch wohin nur mit der Trauer? – Sicher sollte sich auch die Kirche hier Gedanken machen, wie man bei bekannten Fällen reagieren könnte, insbe-
sondere, wenn nach Trost und Hilfe nachgefragt wird. Es gibt zwar im Internet bereits virtuelle Friedhöfe für die Trauerarbeit, wo ganze Lebens-
geschichten einschließlich Fotos zu finden sind. Hier können die Tierhalter ihre Trauer kundtun und erfahren Trost von Menschen, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben.
Doch Bedarf besteht auch für ganz konkrete Hilfe vor Ort. Inzwischen gibt es z.B. sogenannte „Tiergottesdienste“, die zumeist ökumenisch gestaltet sind und derzeit noch auf eher mittelmäßiges Interesse stoßen. Einer der prominenten Förderer ist Fernsehpfarrer Jürgen Fliege. Wie andere auch, verweist er gerne darauf, dass Franzis-
kus von Assisi der Kirche die Tierliebe vorgemacht habe.
Einige Tierfreunde schrecken auch vor hohen Kosten nicht zurück. Da gibt es inzwischen edle Särge sogar für den verstorbenen Wellensittich. Und dass die Gräber den „Hinterbliebenen“ lieb und teuer sind, liegt dann nahe. Ein Tierbestatter nennt eine Summe: „Bis zu 1.700 Euro sind bei uns schon gezahlt worden“, der Durchschnitt liege bei ca. 500 Euro, zuzüglich der jährlich anfallenden Kosten für Pflege und Grabmiete. Die Branche boomt jedenfalls. Offiziell gibt es allein in Deutschland inzwischen mehr als 120 Tierbestatter, die sich nach Schätzungen jährlich um ca. 20.000 verstor-
bene Haustiere kümmern.
Wer seinen Liebling so zu Grabe trägt, glaubt manchmal auch, tote Haus-
tiere würden andernfalls vom Tierarzt in Tierkörper-Beseitigungsanstalten verschickt, um dort z.B. zu Futter oder Seife weiterverarbeitet zu werden. Dies ist jedoch gar nicht mehr möglich, weil laut einer neuen EU-Verord-
nung verstorbene Haustiere in die „Gefahrenklasse 1“ eingestuft werden, z.B. wegen eventueller Medikamenten-Rückstände. Damit kommt rechtlich nur die Verbrennung der Tierleichen in Frage.

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:
Tiere sind Geschöpfe Gottes und unterstehen seiner fürsorgenden Vorsehung. Schon allein durch ihr Dasein preisen und verherrlichen sie Gott. Darum schulden ihnen auch die Menschen Wohlwollen. Erinnern wir uns, mit welchem Feingefühl die Heiligen, z.B. der hl. Franz von Assisi und der hl. Philipp Neri, die Tiere behandelten. (Nr. 2416)
Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten. (Nr. 2417)
Es widerspricht der Würde des Menschen, Tiere nutzlos leiden zu lassen und zu töten. Auch ist es unwürdig, für sie Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt. (Nr. 2418)
Der Schöpfer hat dem Menschen das Recht gewährt, über die Rohstoffe, Pflanzen und Tiere der Welt zu verfügen. Dabei muss aber der Mensch die sittlichen Verpflichtungen achten, auch gegenüber den kommenden Generationen. (Nr. 2456)
Die Tiere sind dem Menschen unterstellt, der ihnen Wohlwollen schuldet. Sie können einer gerechten Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen. (Nr. 2457)
 

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Das Buch von Pfarrer Jens Feld (pdf) ---> KLICKEN !
Beispiel eines Tierfriedhofes ---> KLICKEN !
Aktion Kirche und Tiere e.V. ---> KLICKEN !
Bericht bei "evangelisch.de" ---> KLICKEN !
Bericht im "STERN" ---> KLICKEN !
Gottesdienst: "Gesegnete Tiere" ---> KLICKEN !

Friedensgruß in der Messe: Darf ich eigentlich meine Banknachbarn küssen...?

Das ist schon fast wie bei den berühmt-berüchtigten Fragen an Radio Eriwan, beispielsweise: "Ist es wahr, dass auch Männer Kinder bekommen können?" - Antwort der Radiostation: "Im Prinzip nein, aber es wird immer wieder versucht."
Um Missverständnissen gleich vorzu-
beugen: Ja, ich finde es gut, sich in der Heiligen Messe gegenseitig ein „Zeichen des Friedens“ zu geben, wenn uns der Priester nach dem Vaterunser dazu ermuntert.
Anlass zu meinem Kommentar ist die konkrete Praxis des Friedensgrußes, wie man sie vielerorts erleben muss. Zwei Problembereiche will ich nennen, doch zuerst einmal:
In der Instruktion „Redemptionis sacramentum“ „über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind“ , ist die liturgische Rechtslage klar umrissen:
72. Es ist angebracht, «daß jeder in schlichter Weise nur seinen Nachbarn den Friedensgruß gibt». Und weiter: «Der Priester kann
den Friedensgruß den Dienern geben, bleibt aber immer innerhalb des Presbyteriums, um die Feier nicht zu stören. Dies soll er auch beachten, wenn er aus einem gerechten Grund einigen wenigen Gläubigen den Friedensgruß entbieten will».

Und in den pastoralen Einführungen in die liturgischen Bücher heißt es: „112. Der Priester spricht vernehmlich: "Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt." Zum Friedensgruß: "Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch" breitet er die Hände aus und faltet sie wieder. Die Gemeinde antwortet: "Und mit deinem Geiste." Der Priester kann dann zum Friedensgruß auf-
fordern, worauf alle entsprechend den örtlichen Gewohnheiten in einem Zeichen einander Frieden und Bruderliebe bezeugen. Der Priester kann den Altardienern den Friedensgruß geben.“
Einen Interpretationsspielraum kann ich hier nicht erkennen. Klar ist:
Der Priester verlässt den Altarraum nicht beim Friedensgruß.
Da jeder Priester des Lesens mächtig ist, könnte mein Kommentar theo-
retisch überflüssig sein. Aber heutzutage wird ja gerne gestaltet. Man ändert und man lässt weg.
Zugegeben und klar gesagt: Die große Mehrheit der Priester verhält sich vorbildlich. Hier geht es um die zunehmende Gruppe derjenigen, die Papier Papier sein lassen und machen, was sie so gerade für richtig halten. Dass sie damit auch Ärgernis erregen, spielt offenbar keine Rolle. Dass sie damit ein schlechtes Vorbild für die Gläubigen sind, wohl auch nicht. Man zwingt den Gottesdienstbesuchern seinen persönlichen Geschmack auf, und fertig!
Was als liturgische Freiheit daher kommt, die man sich einfach nimmt, ist in Wirklichkeit die Unterdrückung der anderen und korrekten Form.
Freundlich lächelnd verlassen diese Priester den Altarraum zum Friedens-
gruß, nicken links und rechts und ziehen wenn möglich mindestens bis zur Mitte des Kirchenschiffes, wo sie ohne erkennbaren Grund plötzlich kehrt machen und die Hinterbänkler völlig ungegrüßt lassen.
Bei ihrer Friedensinitiative winken sie ab und zu jovial wie die Queen dem Kirchenvolk zu und nicken bisweilen wohlwollend. Dabei werden Einzelne herausgepickt und der besonderen Gunst des Zelebranten teilhaftig, denn ihnen wird die Hand geschüttelt, dem Nachbarn oder dem Mitchristen in der nächsten Reihe nicht. Was die davon halten und wie die sich dabei fühlen, spielt keine Rolle. Sie haben es hinzunehmen. Das ist eben so, es gibt immer einige, die gleicher sind als andere. Warum sollte das in der Kirche anders sein?
Das Ganze zieht sich mitunter beachtlich in die Länge, je nach Gruß-
bereitschaft des Priesters und der Gläubigenzahl. Auch ein nettes Wort zwischendrin muss ja mal sein. Und eine pädagogische Ermahnung zuweilen auch: So durfte ich erleben, wie ein Priester bei einem kleinen Kind eine Belehrungspause einlegte: „Nein, das schöne Händchen…!“
Und was ist jetzt mit dem Küssen der Banknachbarn?
Darf man oder darf man nicht?
...

Im Nachrichtendienst "ZENIT" wurde aktuell eine derartige Leseranfrage gestellt und von P. Edward McNamara beantwortet, der als Liturgiepro-
fessor in Rom tätig ist. Die Grundfrage heißt: Welche Gesten sind als Friedensgruß untereinander sinnvoll und welche eher nicht?
Der Professor verweist erst einmal darauf, dass die Form des Friedens-
grußes von den örtlichen Bischofskonferenzen zu regeln ist, unter Berück-
sichtigung der regionalen Bräuche.

Wichtig ist dabei aber zweierlei: Der Gruß soll ausdrücklich in jedem Falle eine schlichte Geste sein, und er soll aus gutem Grund nur mit den unmit-
telbaren Nachbarn ausgetauscht werden. Was man gelegentlich sieht, dass Leute aus den Bänken gehen, um anderen ein Zeichen des Friedens zu ge-
ben, das ist liturgisch natürlich völlig daneben!

Der Liturgie-Professor kann sich jedenfalls durchaus vorstellen, dass unter Eheleuten ein kurzer Kuss ein passendes Zeichen sein kann.
Man müsse schließlich nicht für alle Banknachbarn die gleiche Geste verwenden...

Artikel des Nachrichtendienstes "ZENIT" ---> KLICKEN !
 

Freitag, 30. Mai 2014

Katholikentags-Speed-Dating... - Außerdem: Nicht jeder mag den Papst...

Der Regensburger Katholiken-
tag ist nicht ins Wasser gefal-
len, wenn es auch zumindest bis heute fast so aussah.
Das ist schon ein bisschen schade, aber die Stimmung war trotzdem gut. Ein nasses Bei-
spiel von der Hl. Messe zu Christi Himmelfahrt gibt's
hier: ---> KLICKEN !

Das Programm ist bekannter-
maßen vielseitig-bunt, und da gibt es sogar ein katholisches Speed-Dating. Warum auch nicht. ---> KLICKEN !  -- Im Angebot ist auch ein Tattoo-Workshop. O.K., jedem das Seine, mir muss es ja nicht gefallen. ---> KLICKEN (Video) !

Der Papst ist sehr beliebt. Aber es gibt da offensichtlich auch Ausnahmen, wie man sieht ---> KLICKEN !
Da sollte man sich nicht erwischen lassen... - Aber das gilt wohl auch für diese Oma ---> KLICKEN !
Und für diesen geistlichen Herrn vielleicht auch ---> KLICKEN !
Und zum Schluss des heutigen Rundgangs durch das Internet gibt's noch eine Portion Ironie zur modernen Bibelauslegung. ---> KLICKEN !

Neuer Erzbischof für Freiburg: Wer ist denn Stephan Burger?

Das wusste bereits Wilhelm Busch: "Stets findet Über-
raschung statt, dort wo man's nicht erwartet hat"
. Dementsprechend groß war das Erstaunen, als heute die Ent-
scheidung bekannt wurde: Stephan Burger wird neuer Erzbischof von Freiburg! - Den Artikel im Kölner "domradio" fand ich sehr hilfreich. ---> KLICKEN !
Darin wird schon deutlich, dass er sich vor allem als Seelsorger versteht. Deshalb hat er auch schon angekündigt, möglichst viel im Erzbistum in den Gemeinden vor Ort zu sein. In seiner bisherigen Aufgabe als Leiter des Kirchengerichtes in Freiburg konnte er mit Sicherheit einen guten Blick
in die Praxis tun und viele Facetten menschlicher Nöte kennenlernen.
Dass er auch als Pfarrer sehr geschätzt wurde, spricht ebenfalls für ihn. Interessant ist auch, dass sein Bruder Erzabt der Abtei Beuron ist.
Der Weg beider ins Priesteramt ist sicher auch ein Verdienst ihrer Eltern. ---> KLICKEN !
Freiburg ist sicher eine riesengroße Herausforderung, daher kann man dem "Neuen", der am 29. Juni im Freiburger Münster zum Bischof geweiht wird, nur von ganzem Herzen Gottes Segen wünschen.

Das Erstaunen über diese Personalentscheidung (Burger gilt eher als "konservativ", obwohl solche Schubladen selten taugen) des Domkapitels drückt ein gut informierter katholischer Blogger-Kollege übrigens so aus ---> KLICKEN !
Und wer mal ein schönes Foto sehen will, werfe einen Blick in "DIE ZEIT" ---> KLICKEN !

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Wären Sie überhaupt sprachlich in der Lage, an einer Imbissbude eine Bestellung aufzugeben...?

Manchmal ärgern wir uns in Diskussionen oder Büchern darüber, dass da einige mit Fachausdrücken und Fremdwörtern regelrecht um sich werfen. Manches davon dient in der Tat der schnelleren, einfacheren, ein-
deutigeren Verständigung unter Fach-
leuten, und manches dient wohl eher dem eigenen Image.
Doch nicht nur die Theologie ist da berüchtigt; selbstverständlich gibt es auch anderswo diverse Fachsprachen. Wer mal z.B. als Ferienjobber auf dem Bau gearbeitet hat, kann ein Lied da-
von singen. Da genügen oft kurze Zurufe,  Ein-Wort-Sätze, und du blickst durch. Auch im Restaurant gibt es eine ganze Menge solcher Begriffe. Es ist für den Gast von Vorteil, wenn er etwa weiß, was "medium" bei ei-
nem Steak bedeutet.
Aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, welche Fachbegriffe und Redewendungen es an einer Imbissbude gibt? 

Nein? Das sollten Sie aber, denn wie der nachfolgende nicht übermäßig ernst gemeinte Sprachkurs zeigt, könnten Sie sonst bei Ihrer Bestellung
in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Viel Spaß!

Hier gibt's den Text im Video in Schriftform ---> KLICKEN !
So, und nun zur der praktischen Lebenshilfe, wie ich sie in meinem Blog bekanntlich immer wieder anbiete:
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      Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Vergessen Sie alles, was Sie über das Aussehen eines Tabernakels wissen...

       Direkt zur Predigt für den 7. Sonntag der Osterzeit ---> KLICKEN !
:
Jeder von uns kennt sie,
die mit edlen Materialen kunstvoll gestalteten Taber-
nakel als würdevoller Aufbe-
wahrungsort des Allerheiligsten Altarsakramentes. Laut Vor-
schriften muss dieser an einem hervorragenden Ort in der Kir-
che stehen, gut sichtbar sein und zum Gebet einladen. Es muss vor ihm ununterbrochen ein "Ewiges Licht" brennen und er muss aus festem, undurchsichtigen Ma-
terial so angefertigt sein, dass die Gefahr des Missbrauchs durch Diebstahl so gut wie ausgeschlossen ist.
Es gibt schöne, sehr schöne und auch weniger schöne Tabernakel, und auch viele "moderne" Exemplare sind sehr ansprechend gestaltet. Aber... -- ach, sehen Sie doch selbst:
Diesen nenne ich mal "Filtersystem" ---> KLICKEN !

Ach, da ist noch was von "Star Trek" übrig ---> KLICKEN !
Gleich fliege ich los... --->
KLICKEN !

Das ist keine Stehlampe! ---> KLICKEN !
Das ist doch hoffentlich ein Irrtum...? --->
KLICKEN !

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... als Zugabe noch ein paar "interessante" Altäre...:
Camping-Altar? ... ---> KLICKEN !
Ach, da ist unsere Tischtennisplatte! ---> KLICKEN !
Bitte nicht als Hauklotz verwenden! ---> KLICKEN !  
Ganz schön auf Draht... ---> KLICKEN

Weil jetzt wieder ein halbes Dutzend empörte E-Mails eintrudeln wird,
wir "konservativen" katholischen Blogger hätten an allem was zu meckern: Was mich betrifft, finde ich die "Dinger" einfach nicht über-
mäßig gut gelungen und schreibe das auch. Wenn Sie das anders sehen, ist das in Ordnung. Vielleicht kann man trotzdem persönliche Belei-
digungen einfach mal weglassen...?!
 

Jetzt holt der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff zum Gegenschlag aus...

Das dürfte eigentlich ein Aufreger werden, aber da der größte Teil der deutschen Medien da angegriffen wird, kann es auch gut sein, dass man nicht so sonderlich gerne darüber berichtet: Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff sieht sich als Opfer einer Medienkampagne. Ab 11. Juni kann man seine Sicht der Dinge nachlesen, nachdem vor Gericht von den massiven Vorwürfen gegen ihn nichts mehr übrig blieb und er freigesprochen wurde ---> KLICKEN !
Sein Buch "Ganz oben Ganz unten" schildert die mediale Jagd auf ihn. Genaues weiß man nicht, denn aus verständlichen Gründen bekommt diesmal auch die Presse vorab kein Besprechungs-
exemplar... ---> KLICKEN !
Nebenbei und zur Erinnerung
: In diesem Blog habe ich mich damals mehrfach kritisch zur Pressekampagne gegen Wulff geäußert, siehe z.B. ---> HIER !

Das bedeutet nicht, dass ich das Verhalten von Herrn Wulff in jedem Falle als klug bezeichnen möchte.

Donnerstag, 29. Mai 2014

"Humanisten" beklagen sich über Millionen-Ausgaben für Regensburger Katholikentag...

"Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!"  wettern die Atheisten Humanisten derzeit vor Ort und im Internet.
Sie empören sich in ihrer Ge-
genveranstaltung darüber,
dass der Steuerzahler den Katho-
likentag kräftig mitfinanziere; die Rede ist von 3,5 Millionen Euro.
Wie man auf den Fotos ihrer Internetseite erkennen kann, hatte die dafür entwickelte Idee mit riesigen Tafeln mit "11 Ge-
boten"
allerdings ziemlich be-
scheidenen Zulauf. ---> KLICKEN !  -- Man sieht es sich vielleicht beim Vorübergehen in der Regensburger Innenstadt neugierig an, aber das war's dann auch schon.
Erst mal zum Vergleich: Die Stadt Hamburg hat voriges Jahr den Evange-
lischen Kirchentag sogar mit 7,5 Millionen aus Steuergeldern mitfinanziert. Bevor jetzt irgendwelche Leute wegen dieser Ausgaben einen Herzinfarkt bekommen, sollte man doch erst mal einige Realitäten zur Kenntnis neh-
men: Keine Stadt hat so überquellende Stadtkassen, dass man einfach so die ganz großen Spendierhosen angezogen hat. Wenn man also solch eine Veranstaltung unterstützt, dann geschieht das auch aus stadtväterlichem und stadtmütterlichem Eigeninteresse. Die Städte reißen sich ja fast um
die Austragung solcher Veranstaltungen, weil sie wie ein kluger Kaufmann handeln und sehr genau durch detaillierte Untersuchungen früherer Ver-
anstaltungs-Städte belegen können, dass da nicht nur Geld ausgegeben wird, sondern auch sehr viel Geld wieder reinkommt.
Die Kasse bei Gastronomie, Hotels und Einzelhandel klingelt tüchtig.
Die Stadt Bremen erzielte 2009 nach dem Evangelischen Kirchentag nachweisliche Mehreinnahmen von 21 Millionen Euro!
Aber nicht nur das: Die zahlreichen Medienberichte über solche Groß-
veranstaltungen (in Regensburg sind ca. 1.000 Journalisten angemeldet!) haben einen auch finanziell tollen Image-Effekt: Viele Menschen finden
die gezeigte Stadt daraufhin so schön, dass sie ihr später z.B. einen Wochenendbesuch abstatten.
Es sollte auch zu denken geben, dass weder Landesrechnungshöfe noch der Bund der Steuerzahler jemals die Zuschüsse für Kirchentage beanstandet haben.

Also, liebe Humanisten, immer schön fair bleiben und nicht nur die halbe Wahrheit verkünden!

Papst Franziskus: Der nichtdogmatische Zölibat ist immer eine offene Tür... - oder so ähnlich

          Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit (1. Juni): weiter unten auf dieser Seite!
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"Fliegende" Pressekonferenz des Papstes bei der Rückkehr von seiner Nah-
ostreise. Die Journalisten balgen sich im Flugzeug fast darum, wer eine Frage stellen darf, und wenn ja, welche. Man könnte vorher schon Wetten abschließen. Ist ja klar, die Journalisten wollen doch immer nur das eine: den Zölibat!

Ein schönes Beispiel für die Arbeitsweise unserer Mediengestalter ist da
die österreichische "Kronen-Zeitung", von der auch die typische Schlagzeile stammt ---> KLICKEN !

Ja, ja, es sind alle Türen offen, und der Zölibat ist kein Dogma. Stimmt, und stimmt auch wieder nicht. Und jeder halbwegs Informierte weiß das auch. Presse vielleicht ausgenommen.
Es lohnt sich, bei Interview-Antworten des Papstes nicht nur die "Alarm!"-
Wörter für Medien zu lesen. Halbe Sätze haben bekanntlich auch noch eine andere Hälfte, sogar beim Papst. Wer lesen kann, ist da klar im Vorteil.
Ja, der Zölibat ist kein Dogma, sagt der Papst. Aber er sagt eben auch noch mehr. Zum Beispiel dies: Der Zölibat sei eine priesterliche Lebensregel,
die er sehr begrüße und die ein "Geschenk für die Kirche" sei.
Mit anderen Worten: Man wird in Rom zu gegebener Zeit auch (mal wie-
der) über den Zölibat nachdenken. Kann sein, dass es da irgendwann sogar Lockerungen z.B. durch mehr Ausnahme-Möglichkeiten geben wird. 

Aber den Zölibat als Sondermüll der Kirchengeschichte entsorgen wird die Kirche nicht. Dann wäre das mit einiger Sicherheit der Beginn einer neuen Kirchenspaltung. Das weiß man auch. Zumindest in Rom.

Christi Himmelfahrt: Jesus hat Vatertag...

Im heutigen Evangelium haben wir es gehört: Jesus betont, dass ihm alle Macht "gegeben" ist, im Himmel und auf Erden. Das Wort "gegeben" sig-
nalisiert es bereits: Hier ist eine für unsere Auffasssungsgabe kaum begreif-
bare innigste Verbindung Jesu zu seinem Vater im Himmel. Jesus wirkt in allerengstem Kontakt zum Vater. Mit anderen Worten: Jesus zeigt seinen Jüngern, wie er selbst "Vatertag" feiert: alles, was sein Vater will, das will auch der Sohn, das will auch der Heilige Geist. Absolute Harmonie, voll-
kommenste Gemeinschaft, Liebe in Vollendung.
Und das Schönste daran: Gott will, dass alle Menschen zu Jesu Jüngern werden, damit ausnahmslos alle dereinst die Chance bekommen, den Himmel von innen zu erleben. Ein verstorbener bekannter Showmaster würde dazu sagen: "Sie sind auch der Meinung: Das war Spitze...!"

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Listigerweise erst nach den Europa-Wahlen: EU-Kommission schmettert "One of Us" ab

So läuft das in der Politik. Gerade haben wir die Europa-Wahlen hinter uns, folgt ein Schlag gegen eine der größten Bür-
gerinitiativen in Eu-
ropa: Gestern hat die EU-Kommission ver-
kündet, das Anliegen von "One of Us" und 1.700.000 Un-
terschriften zurückzuweisen: Die Initiative wollte erreichen, dass die EU die Finanzierung von Abtreibung und Embryonenforschung aus Haus-
haltsmitteln der EU stoppt. Die EU-Kommission findet jedoch, man sehe "keinen Bedarf" an diesem Stopp. Auch Papst Franziskus und sogar viele deutsche Bischöfe hatten die Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens unterstützt -- erst einmal vergeblich.
Vor der Wahl wollte man seitens der EU solches natürlich lieber nicht verkünden, um Aufsehen, Proteste und Abstrafungen bei der Wahl zu vermeiden. Da kann man mit Friedrich Schiller nur sagen: "Das war
kein Heldenstück, EU-Kommission!"
   

Und vielleicht, liebe Leser, achten Sie auch mal darauf, wie (wenig)
wichtig dieser neuerliche Politik-Skandal in der Berichterstattung unse-
rer Qualitätsmedien ist, die sonst so gerne mit Schlagzeilen dabei sind, wenn es um das Thema Kirche geht...

Meldung bei der Nachrichtenagentur "kathweb" ---> KLICKEN !      

Versuchte Empörung: "Kardinal Müller boykottiert eigenen Katholikentag"

Das Wetter wird hoffentlich heute besser - beim Katho-
likentag in Regensburg.
Gestern hieß es dort spaßes-
halber wegen anhaltendem Regenwetter, es sollte aktuell verboten werden, den Namen der Stadt in den Mund zu nehmen...

Weniger spaßig ist allerdings der Versuch, einen Teilnahme-
Zwang herbeizuschreiben.
Große Teile der Medien und die Katholikentagsleitung messen anscheinend die Bedeutung und den "Erfolg" einer solchen Veranstaltung vor allem da-
ran, welche prominenten Gäste dort teilnehmen (ich hätte da andere Kri-
terien...). Der Bundespräsident kam schon, die Bundeskanzlerin kommt am Freitag, und wer nicht kommt, das ist Kardinal Müller. Das ist beispiels-
weise für "DIE WELT" schon Grund genug, um ihn anzuklagen: "Kardi-
nal Müller boykottiert eigenen Katholikentag"
---> KLICKEN !
Das war mir bislang verborgen geblieben, dass dies der "eigene" Katholi-
kentag des Kardinals ist. Alle Achtung, sowas hat schließlich nicht jeder!
Kardinal Müller, das ist kein Geheimnis, findet nicht alles so toll, was der deutsche Tagungs- und Laienkatholizismus so fabriziert. Bisher dachte ich immer, dass sei sein gutes Recht. Zumal er damit nicht alleine steht. Abgesehen davon, dass erfreuliche 30.000 Dauergäste eines Katholiken-
tages im Vergleich zum Evangelischen Kirchentag (ca. 100.000 Dauer-
gäste) und der Katholikenzahl in Deutschland auch nicht "die Welt" sind, um mal ein Wortspiel zu wagen (statistisch sind es etwa 0,12 Prozent von 24.300.000 deutschen Katholiken).

Dass Kardinal Müller es war, der als ehemaliger Bischof von Regensburg die Veranstaltung erst möglich machte, muss "DIE WELT" kleinlaut ein-
gestehen. Nun aber habe er "aus terminlichen Gründen" abgesagt, der Schlimme...!

Vielleicht sollten sich die Presseleute mal die Mühe machen und recher-
chieren, wer von den "Prominenten" in der Vergangenheit bei Katholiken-
tagen in Deutschland so alles nicht dabei war - das gäbe eine lange Liste!

P.S.  Unverschämt, oder? - Papst Franziskus ist auch nicht dabei, was bis-
her offenbar noch gar nicht aufgefallen ist... 

Predigt und Linktipps zum 7. Sonntag der Osterzeit (A) --- 1.6.2014


Evangelium Joh 17,1-11a:                                                                            In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt,
das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, daß du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe
zu dir.                                

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

In Gottes Namen !

Das heutige Evangelium ist schwere Kost. Jesus betet kurz vor seinem Leiden und Sterben laut zum Vater im Himmel. Die Stimmung ist ernst,
und die Worte sind erhaben und wuchtig. Abschied liegt schon in der Luft. Er sagt es selbst zu Beginn: „Vater, die Stunde ist da.“
Eigentlich kennen wir das auch: es gibt Situationen, da gilt: Jetzt oder nie!  Jetzt ist der richtige Moment!  Wenn eine Schwangere unmittelbar vor der Geburt heftige Wehen bekommt, dann weiß sie auch, dass sie sich jetzt nichts anderes mehr vornehmen kann: Jetzt gibt es kein Plauderstünd-
chen, jetzt gibt es keine dringenden Arbeiten im Haushalt, jetzt gibt es nur eines, und das ist unaufschiebbar: die Geburt!
Für Jesus ist auch eine entscheidende Stunde gekommen: 
...
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Mittwoch, 28. Mai 2014

Ist das wirklich klug? -- Asylbewerber werden in Bautzen im 4-Sterne-Hotel untergebracht

Aus der Ferne kann man die Details nicht wirklich durch-
schauen, von daher ist etwas Zurück-
haltung angesagt. Aber vielleicht darf man doch Zweifel daran äußern, ob es eine kluge Entschei-
dung des Landrats-
amtes war, ab Juli
in Bautzen viele Asylbewerber in einem schicken 4-Sterne-Hotel unter-
zubringen. Das "Spreehotel" ---> KLICKEN !
Aus persönlichen Kontakten weiß ich, wie schwierig und geradezu trauma-
tisch das Schicksal mancher Asylbwerber ist, und es ist gut, wenn die Kir-
che sich für sie einsetzt, aber man macht es seitens der Politik der Bevöl-
kerung auch nicht gerade leichter, hier Sympathien zu entwickeln, wenn man derart großzügig verfährt.
Die Entscheidung des zuständigen Landratsamtes wird nicht nur vom Oberbürgermeister der Stadt Bautzen kritisch gesehen, sondern auch von weiten Teilen der Bevölkerung. Es geht also nicht um die 150 Asylbewerber und um ihre Unterbringung in Bautzen, sondern es geht um die Frage, wo man sie unterbringt. Zu dieser unglücklichen Entwicklung kam es auch, weil eine relativ rasche Lösung her musste, und da dachte man mangels leerstehender Gebäude eben an das Hotel. Ob die Pläne allerdings wirklich so umgesetzt werden können, wird sich zeigen. Wie es derzeit scheint, könnte es deswegen noch juristische Auseinandersetzungen geben. Manche Bürger sind nämlich nicht bereit, das so hinzunehmen. 

Pressemeldung ---> KLICKEN !
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         Video über das "Spreehotel"
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"Das Wunder des Lebens" -- Beeindruckendes Kurzvideo über die Entstehung eines Kindes

Der Einsatz für den Schutz des Lebens liegt vielen Katholiken sehr am Herzen. Auch beim "Marsch für das Leben" (dieses Jahr am 20. Sep-
tember in Berlin) nehmen zahlreiche Katholiken teil ... und lassen sich dafür z.T. übel beschimpfen. Videos aus vergangenen Jahren dokumen-
tieren z.B., wie Leuten mitgeführte Holzkreuze entrissen und in die Spree geworfen wurden, von beleidigenden Sprüchen der Gegendemonstranten ganz zu schweigen. Zum Vormerken für Berlin ---> KLICKEN !

Wahrscheinlich würde den "Mein-Bauch-gehört-mir"-Verfechtern auch das nachfolgende Video nicht zu Herzen gehen. Uns allerdings schon...:

Gottesdienst-Skandal: Laien übernehmen Priester-Aufgaben im Sonntagsgottesdienst

         Predigt u. Linktipps zum 7. Sonntag der Osterzeit (1.6.): Donnerstag 8 Uhr online!
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Kaum ist die Aufregung um
die Exkommunikation des Ehe-
paares Heizer von "Wir sind Kirche" wegen unerlaubter "privater" Messfeiern ohne Priester etwas verklungen,
liegt ein neuer schwerwiegen-
der Fall auf dem Tisch:
Laut einer Anzeige eines Gottesdienstbesuchers beim zuständigen Nuntius haben Laien in einem offiziellen Sonntagsgottesdienst priesterähnlich fungiert. In Kottingbrunn bei Wien zogen zwei Laien in liturgischen Gewändern ein, trugen das Evangelium vor, predigten, sprachen Worte der Gabenbereitung und sogar des Hoch-
gebetes. Ein Mitfeiernder rief daraufhin "Skandal!" und verließ wutent-
brannt die Kirche.
Der zuständige Pfarrer war in dieser Zeit in der Nachbargemeinde zur Erstkommunion im Einsatz. Wie "DiePresse.com" berichtete, wurde
der Pfarrer zu Kardinal Schönborn zitiert. Von dem erfahren die Medien dann später eine auf niedriger Flamme gekochte Version: Es habe sich
um "eine unerlaubte und irreführende Form des Wortgottesdienstes" gehandelt. Der Pfarrrer sieht in der merkwürdigen Feier einen Wort-
gottesdienst mit Kommunionfeier, ohne dass Wandlungsworte ge-
sprochen worden seien...

Naja...
Bericht in "DiePresse.com" ---> KLICKEN !

Voll im Trend: Herren-Besäufnistag statt Christi Himmelfahrt...

Wer "googeln" kann, der weiß, dass die ganze spezielle Art, wie viele insbeson-
dere jüngere deutsche Männer den Himmel-
fahrtstag verbringen, international nicht unbedingt begeistert aufgenommen wird. Ein Herrentag, den manche nur sehr kurz vor dem Koma beenden, beschafft auch der Polizei eine Menge Mehrarbeit, bis hin zur deutlich gestiegenen Zahl schwerer Unfälle.

Wenn ihr schon den kirchlichen Feiertag zweckentfremdet, liebe Männer-Kollegen, dann macht euch doch bitte wenigstens dabei nicht allzusehr
zum Affen...!

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In Frankreich sind jetzt ganz offiziell Priester zur Adoption freigegeben...!

                 Direkt zur Predigt für Christi Himmelfahrt ---> HIER KLICKEN !
:
Wenn Sie in Frankreich wohnen würden, könnten Sie jetzt ganz hoch-
offiziell einen Priester adoptieren. Auf diese Idee ist die katholische
Kirche gekommen, weil diese finanziell bei weitem nicht so gut abge-
polstert ist wie die Kirche Deutschlands und die Priester deshalb nur
ein geringes Einkommen haben. Vorläufig sind es sechs Diözesen in
der Normandie, die per Extra-Internetseite und Video die Werbe-
trommel dafür rühren. 

Bei dieser Aktion gilt als besonders mutig und witzig, dass man das Werbevideo dem in Frankreich bekannten Werbevideo einer "Dating-Agentur" nachempfunden hat. Sicher gar nicht so dumm, denn wie Werbefachleute wissen, ist Humor immer ein guter Aufhänger für
eine Botschaft...

Ob man dieses Verfahren in Deutschland vielleicht für die Bezahlung
von Bischöfen einführen sollte...?!

Adoptions-Internetseite ---> KLICKEN !
Englischer Zeitungsartikel darüber ---> KLICKEN !
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Teuflische Barcodes? -- Muss man sich beim Einkauf vor bösen Mächten fürchten?

Verschwörungstheorien und Bedrohungs-
szenarien gehen eigentlich immer. Irgendjemand findet seiner Meinung nach heraus, dass da oder dort mächtig geschum-
melt worden ist oder das Leben auf der Erde mal wieder kurz vor der Auslöschung steht. Man könnte lange Listen füllen, von der angeblich gefälschten ersten Mondlandung, die im Studio gedreht worden sein soll bis hin zu der mit vielen zusammengereimten  Details belegten Behauptung, die Amerikaner hätten den schrecklichen Anschlag auf die Türme des World Trade Centers in New York selbst inszeniert, es seien Sprengladungen in den Gebäuden installiert gewesen. Man habe einen Vorwand gebraucht, um gegen Islamisten vorgehen zu können...
Doch selbst unser ganz normaler Alltag wimmelt nur so von Gefahren. Einer ganz besonderen Bedrohung sind wir nichtsahnend beim Einkauf ausgesetzt: Die Strichcodes (Barcodes) auf den Verpackungen für die Scanner-Kassen sind in Wirklichkeit Teufelszeug, und es geht auch noch eine krankmachende Strahlung von ihnen aus. Davon jedenfalls sind viele Menschen überzeugt, und das geht z.B. so weit, dass eine große Molkerei die notwendigen Strichcodes dadurch entteufelt, indem man sie fast un-
auffällig manipuliert, siehe den Zeitungsbericht ---> HIER !

Mit der in den Codes versteckten Zahlenfolge 666 steckt also der Teufel
auf unseren Nudelpackungen, Schokoladen und Joghurts... - Um sich zu schützen, empfehlen die Panikmacher allen Ernstes die Neutralisierung
der Strichcodes, indem man jede einzelne gekaufte Packung daheim mit einem teufelfreien Code überklebt ---> HIER !
Eine Atheisten-Seite im Internet entschlüsselt das System der Codes recht allgemeinverständlich, schwingt sich aber zu der absurden Behauptung auf: "Von christlicher Seite wird behauptet, Barcodes seien teuflisch". -
Na, Hauptsache, das Feindbild stimmt mal wieder, liebe Nichtsgläubige...! ---> KLICKEN !
Es ist im Grunde immer wieder das alte Lied: Wo man den Glauben an den guten Gott verloren hat, da füllt sich dieses Vakuum ganz schnell mit allen möglichen abstrusen Ersatzgöttern. Teuflisch, oder...?

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  Sogar "SPIEGEL-TV" hat sich des Themas angenommen:
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       Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ----> HIER !