Montag, 30. Juni 2014

...und wieder mal tanzt ein Pfarrer im Gottesdienst zur allgemeinen Belustigung

Zu unserem Glück handelt es sich diesmal um einen evangelischen Pastor aus Schweden, der die Grundschulkinder zum Abschluss (des Schuljahres?) mit zugegeben beachtlicher Tanzleistung zum Lachen und Mitmachen ani-
miert. Die anwesenden Eltern waren (selbstverständlich) ganz begeistert, und bei uns Katholiken kann das getrost je nach Stimmungslage ein Staunen oder Schmunzeln (oder...?) auslösen. Schönen Abend noch...!

Schwedischer Pressebericht ---> KLICKEN !
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              Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Medien: Widerstand gegen Papst Franziskus wächst mal wieder... - dank Autor Marco Politi

Da haben wir den Salat: Seit ein paar Tagen richten die meisten Medien einschließlich "katholisch.de" mal wieder einen bunten Salatteller für das hungrige Journa-
listenvolk mit allerlei sogenannten Vati-
kan-Insiderzutaten an. Der Blattsalat ist seit Herbst 2013 immer mal wieder im saisonalen Medienangebot. Diesmal lieferte der italienische Autor Marco Politi die wesentlichen Zutaten, die man im Sommerloch besonders gierig aufgriff: Die Opposition gegen den reformeifrigen Papst wachse zusehends, und  -o Wunder!- es gäbe da offen-
bar Kräfte, die gegen ihn bzw. manche geplante Änderung ankämpften.
So der Autor in einem Interview am 26. Juni mit der "Deutschen Welle" in Bonn. ---> KLICKEN !

Was man vielleicht aber vor allem wissen sollte: Der Herr Politi bringt rein zufällig ausgerechnet in diesen Tagen sein neues Buch "Franziskus. Papst unter Wölfen" heraus. Da kann natürlich lautes Trommeln nicht schaden, was die Verkaufszahlen betrifft. Ausgerechnet jetzt, wenn Herr Politi sein Buch präsentiert, wächst also der Widerstand. Naja...
Dass es Widerstand gegen einige Vorhaben und Äußerungen des Papstes gibt, ist eine Binsenweisheit und lange bekannt. Papst Franziskus hat dazu auch seinen Teil beigetragen, etwa durch verwirrende Äußerungen; das habe ich bereits im Oktober 2013 ausführlich beschrieben. Ein Stück weit ist es sogar gut und normal, wenn nach der anfänglichen Begeisterung jetzt auch eine Gegenbewegung einsetzt.  ---> KLICKEN !

Vatikan-Journalist Jürgen Erbacher vom ZDF schrieb lange vor Herrn Politi: "Papst Franziskus möchte Diskussionen, und er bekommt sie auch..." ---> KLICKEN !
Also: Der jetzige Sturm ist ein Sturm im Wasserglas, aber geschäftstüchtig ist das allemal...

Religionsunterricht: Werden in Hamburg Bäcker-Lehrlinge von Maurern ausgebildet?

Würden Sie sich bei dem Gedanken wohlfühlen, dass Ihr Auto in einem Betrieb repariert wird, wo die Kfz-Mechaniker von einem gelernten Koch ausgebildet wurden? - Etwas Ähnliches gibt es in Hamburg jedoch beim Religionsunterricht an öffentlichen Schulen. In einem deutschlandweit ein-
maligen Versuch sollen die Kinder dort von Lehrkräften Religionsunterricht erhalten, die selbst gar nicht dieser Religion angehören. Neben evangelischen Lehrer(innen) erklären dann etwa muslimische oder jüdische Kolle-
ginnen und Kollegen den Kindern deren Glauben.
In den 5. und 6. Klassen wird das Modell derzeit an zwei Hamburger Schulen "erprobt", wie es so schön heißt. Die Versuchskaninchen sind dabei allerdings junge Menschen, die dann beispielsweise von einer Mus-
limin erklärt bekommen, wie es sich mit wichtigen Themen des christlichen Glaubens verhält. Immerhin: Die katholische Kirche, in Hamburg in einer Diaspora-Situation, hat bereits abgewunken und will weiter am bisherigen bekenntnisorientierten Religionsunterricht festhalten.
Ist Hamburg damit zu einer Speerspitze für einen künftigen religiösen Einheitsbrei geworden? Piep-piep-piep, wir sind doch alle lieb...?! - Manchmal kann man den Kopf gar nicht genug schütteln, sonst wird
einem schlecht.

Presse-Artikel darüber ---> KLICKEN !

Sonntag, 29. Juni 2014

Papst Franziskus: Ich bin jetzt ein Römer! -- Ab heute auch ein Bergoglio-Platz in Norditalien

Wenn man den Medien da Glauben schenken kann, dann ist Papst Franziskus jetzt endlich richtig in Rom "angekommen".
Wie die Nachrichtenagentur "kathweb" u.a. melden, hat der Papst gegenüber einer italie-
nischen Zeitung erklärt, dass er früher nur selten in Rom gewesen sei und erst jetzt die Metropole Rom mit all ihren Problemen ent-
decke. Er beginne jetzt erst, sich "als Römer zu fühlen". Seine Vorfahren stammen be-
kanntlich aus Norditalien, aus dem Piemont. Dort wurde heute ein Platz nach der Familie Bergoglio bzw. dem Großvater des Papstes benannt. -- Nähere Informationen HIER und HIER ! -- Nun ist er also innerlich endlich ein Römer geworden, Papst Franziskus. Ob sich das irgendwie auswirken wird...?


Erschöpft und nachdenklich: "Kreuzknappe" nach einer Woche gründlicher "Inventur"

Wie bekannt, habe ich eine komplette Woche innerer Einkehr ohne jeden Kontakt
zur "Außenwelt" hinter mir.
Der "Kreuzknappe" hat mal Inventur gemacht, mit ange-
leiteten Exerzitien, vor allem mit Schweigen, Nachdenken und Beten.
Ich bin erst einmal erschöpft und sehr nachdenklich und brauche noch Zeit, um alles für mich zu verarbeiten. Bis bald!

Montag, 23. Juni 2014

Predigt und Linktipps zum Hochfest Hl. Petrus und Hl. Paulus --- 29.6.2014 / 2015

Evangelium Mt 16, 13-19:
Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. 

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                                GEDANKEN ZUR PREDIGT

                                      Doppelspitze

Beide, Petrus und Paulus, starben in Rom unter Kaiser Nero als Märtyrer. Petrus wurde gekreuzigt, Paulus als römischer Staatsbürger hingegen hatte das “Anrecht“ auf einen schnelleren, weniger qualvollen Tod: Ihm wurde der Kopf abgeschlagen. Die Todestage der beiden sind nicht genau bekannt, daher feiern wir heute - wie bereits seit dem Jahre 354 üblich - den vermutlichen Termin der gemeinsamen Übertragung ihrer Reliquien in eine Katakombe an der Via Appia in Rom.
Petrus und Paulus - Beim Fußballspiel würde man sagen: die beiden waren die Sturmspitze der frühen Christenheit, gewissermaßen eine Doppelspitze bei der Verkündigung des Glaubens. Ihr gemeinsames Ziel: die Ausbreitung des Christen-
tums gemäß Jesu Missionsauftrag.
Dass Petrus dabei der „Mannschaftskapitän“ war, hat auch Paulus immer akzeptiert, obwohl er der erfolgreichere Missionar war. Paulus war ein hochgebildeter Theo-
loge, der vom überzeugten Verfolger der ersten Christen zum glühenden Bekenner und unermüdlichen Verkünder der Frohen Botschaft wurde. Aus der Überzeugung heraus, die Christen seien eine vom rechten Glauben abgefallene jüdische Sekte, hatte er es als besonders gesetzestreuer Pharisäer als seine heilige Pflicht ange-
sehen, sie zu verfolgen und zu vernichten. Sogar an der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus war er durch seine Zustimmung indirekt beteiligt...

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Komplette Predigt weiterlesen... und zu Linktipps und Datei-download
>> BITTE HIER KLICKEN !

Freitag, 20. Juni 2014

Eine Woche lang freiwillige Inventurarbeiten...

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Einzige Ausnahme: Am Montag (23.6.) erscheint (hoffentlich) ein vorprogrammierter Beitrag: Predigt und Linktipps zu Hl. Petrus
und Hl. Paulus (29.6.).

Öko-Bewegung hat den Durchbruch geschaft: Die Harley Davidson als Elektro-Motorrad...

Wer kennt ihn nicht, den weltberühmten satten Sound der "Harley-Davidson"-Motorräder? - Jetzt hat es also auch den renommierten Motorradhersteller erwischt: Nächste Woche wird das erste Elektro-Motorrad präsentiert.
Für die Fan-Gemeinde dürfte der Schock in etwa so groß sein, wie eine Ankündigung von Ferrari, man werde alsbald Sportwagen als familien-
freundliche Kombis bauen.
Wenn das jetzt mal nicht der definitive Durchbruch der Ökos ist! --
Ich konnte leider nicht in Erfahrung bringen, ob es dazu noch essbare Sturzhelme auf biologisch abbaubarer Getreidebasis gibt. Aber vielleicht sehe ich da einfach zu schwarz und es gibt in Wirklichkeit auf Wunsch den typischen Harley-Sound als Gratis-Zugabe, abgespielt von einer einge-
bauten Lautsprecheranlage?  ---> KLICKEN !

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          Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Kirche ohne Bänke, Jazz-Vesper, Tango-Messe: Liturgie-Experimente der Luzerner Katholiken

Hauptsache, wir sind demo-
kratisch und aufgeschlossen für liturgische Experimente -- so kommt es mir manchmal vor, wenn ich sehe, wie in katho-
lischen Pfarrgemeinden Litur-
gie im Eigenbau betrieben wird. Manche Schweizer Katholiken marschieren da gerne voran, z.B. in Luzern ---> KLICKEN !
Da werden dann mal die Bänke aus der Kirche geräumt, damit die Leute sich denkbare Sitzgelegenheiten von daheim mitbringen können bzw. müssen (körperliche Fitness und Fahrzeug für den Transport voraus-
gesetzt)  ---> KLICKEN (Kurzvideo) !

Die argentinische Tango-Messe (Papst Franzikus kennt sie auch gut...) mit entsprechendem Tanz ist aktuell im Angebot---> KLICKEN !
In Luzern ein liturgischer Dauerbrenner: die Jazz-Vesper. Ich zitiere aus der eigenen Beschreibung der Luzerner Kirche: "So ergibt sich eine pro-
duktive Spannung zwischen der Sprache von jahrtausendealten Psalmen, zeitgenössischen Kompositionen und aktuellen politischen Fragen." --
Man beachte auch den "Charme" des gottesdienstlichen Raumes, einem Atombunker nachempfunden? - In diesem Sinne: Wohl bekomm's...

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Donnerstag, 19. Juni 2014

Zur Erinnerung: "Tantum ergo Sacramentum" mit Papst Benedikt XVI. und allerlei Bräuche...

Fronleichnam ist noch lange nicht überall so wie bei uns. Man staunt nicht schlecht, was da alles möglich ist. Drei kleine Beispiele sollen heute mal genügen. Da sind zum Beispiel die "Tanzenden Teufel" in Venezuela
---> KLICKEN !

Oder wie wär's mit einem Riesenspektakel, zum Beispiel bei der Fronleich-
namsprozession in Toledo? ---> KLICKEN !

Wer nicht ganz so weit fahren möchte, kann sich zum Beispiel die traditio-
nelle Seeprozession in Hallstatt (Österreich) anschauen. Hier ein Vorge-
schmack darauf:

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Im nachfolgenden Fronleichnams-Video aus dem Jahre 2010 dürfen wir noch einmal Papst Benedikt XVI. zu einer Zeit erleben, als es ihm gesund-
heitlich noch recht gut ging:

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Wie krank ist Papst Franziskus? -- Leitung der heutigen Fronleichnamsprozession abgesagt!

Seit ein paar Tagen geistern immer wieder Meldungen durch's Netz, die leider davon handeln, dass Papst Franziskus über Unwohlsein klagt.
Das wurde heute auf beunruhi-
gende Weise untermauert: Wie "Radio Vatikan" kurz nach Mittag bekanntgab, wird der Papst entgegen aller Tradition die Fronleichnamsprozession heute Abend um 19 Uhr nicht selbst leiten. Auf den etwa zwei (!) Kilometer langen Fuß-
weg zwischen dem Lateran und Santa Maria Maggiore habe er "verzichten wollen", lautet die etwas merkwürdige Formulierung. Nach der Messe wer-
de er daher mit dem geschlossenen (!) Auto zum Zielort gebracht, um dort den feierlichen Segen zu erteilen.
Angesichts der bevorstehenden eintägigen Reise in den Süden Italiens, nach Kalabrien, will der Papst sich offenbar schonen.
Vielleicht hat der Papst seine Kräfte in den letzten Wochen doch etwas überschätzt. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Papstes
hat der Vatikan bisher nicht bekanntgegeben. Sicher werden ihm viele Gläubige so wie ich gute Besserung wünschen!

Artikel bei "Radio Vatikan" und "kathweb" ---> HIER und HIER !

Wenn Nonnen gerichtlich gegen ein Strip-Lokal vorgehen: Was "DER SPIEGEL" verschweigt...

Da hat "DER SPIEGEL" wieder ein Thema gefunden: Unter der kaum an-
ders zu erwartenden  Schlagzeile "Gren-
zen der Toleranz: Mit Gottes Segen gegen den Strip-
klub"
veröffentlichte das Nachrichtenma-
gazin gestern einen Artikel über einen Streitfall in den USA. Die Nonnen eines Klosters in Chikago haben vor kurzem gerichtliche Klage eingereicht gegen einen Stripclub in ihrer direkten Nachbarschaft. Was "DER SPIEGEL" offensichtlich geistig nicht nachvollziehen kann oder will: Die Nonnen fühlen sich durch das Dröhnen der hämmernden Musik bei der nächtlichen Anbetung gestört. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindest-
abstand eines solchen "Clubs" von Stätten des Gebetes wurde nach Auf-
fassung des Klosters nicht eingehalten, von den Hinterlassenschaften eini-
ger Besucher ganz zu schweigen...
Die bösen, bösen, überhaupt nicht toleranten Nonnen! "Nächstenliebe sei den Nonnen offenbar fremd", wird der empörte Clubmanager zitiert. - So jedenfalls will uns "DER SPIEGEL" die Story verkaufen. ---> KLICKEN !
Schaut man jedoch auf amerikanische Quellen, sieht die Sache schon ein wenig anders aus: Da erfährt man dann beispielsweise, dass sich (siehe auch Foto dort) die Verwaltung des Ortsteils und einige Bürger der Klage der Nonnen angeschlossen haben und dass es eine ganze Reihe von An-
wohnern gibt, die gegen das Etablissement protestieren.
Selbst das deutsche Nachrichtenmagazin muss eingestehen, dass die Stadt eigentlich dagegen war und nur wegen Klage der Clubbetreiber vor Jahren überhaupt widerstrebend eingewilligt hatte. Wenn es also schon um Nächs-
tenliebe geht, liebe SPIEGEL-Schreiber, dann wäre es doch Sache des Club-
betreibers gewesen, nicht in direkte Nachbarschaft zu einem Kloster zu zie-
hen, das dort schon über 70 Jahre existiert.
Man sollte also auch bei einem Nachrichtenmagazin nicht Ursache und Wirkung verwechseln...

Amerikanische Berichte z.B. HIER und HIER !

Beeindruckend: Dieses kurze Anbetungsvideo wurde fast 400.000 mal angeklickt...

          Direkt zu Predigtgedanken und Linktipps für Fronleichnam ---> KLICKEN !
Bitte beachten: Wegen Exerzitien hier keine Infos zum 12. Sonntag A (22.6.); nächste Woche
nur ein einziger, vorprogrammierter Beitrag: Predigt u. Linktipps zum Hochfest Hl. Petrus u. Hl. Paulus (29.6.)
:
Es gibt inzwischen fast unübersehbar viele religiöse und auch katholische Videos. Manches wird kaum im Trubel des Internets bemerkt, und da gibt es dann aber auch die "Renner", die sich irgendwie quer über den Erdball herumsprechen. Das nachfolgende Video "Adoration Of The Blessed Sacrament" gehört dazu, und ich zähle auch zu denen, die es einfach toll und herzergreifend finden. Sie auch?
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Mittwoch, 18. Juni 2014

"Michael Schumacher ist sicher nicht ganz top-fit", findet ein Sender...

Wie der Mediendienst "MEEDIA" berichtet,
hat die Managerin gegenüber den Medien die dringende Bitte um Zurückhaltung bei der Berichterstattung über den Zustand des Rennfahrers Michael Schumacher geäußert
---> KLICKEN !

Wie der Sender "RTL" das dann umgesetzt hat, schildert die "FAZ" in einem Artikel, der einen eigentlich nur noch staunen lässt. Darin ist zur Beurteilung des Verhaltens jenes Senders eigentlich alles gesagt ---> KLICKEN !
Wir haben ja bereits so einige Lehrstücke hinter uns, was den Umgang der Presse mit promi-
nenten Personen betrifft. Immerhin ist es diesmal bislang so, dass nicht alle mitziehen,  Unschuldslämmer sind die anderen deswegen allerdings auch nicht unbedingt. Konkurrenzsender "SAT.1" beispielsweise hat verkündet, im Winter mit einer neuen Show starten zu wollen, bei der bislang einander wildfremde Menschen, die sich noch nie gesehen haben, miteinander offiziell verheiratet werden. Wie man hört, hat sich die Kirche bislang noch nicht zu diesem Plan geäußert. Ich finde, das wäre aber dringend angebracht. ---> KLICKEN !



Wenn Jesus Christus jetzt an der PC-Tastatur sitzen würde...

Das kennen wir alle, bei vielen Gelegenheiten taucht es immer wieder
mal auf: "Christus hat keine Hände, nur unsere Hände..." -- Text als pdf ---> HIER KLICKEN !
Nun gibt es dazu sowas bei ein "update", angepasst ans Internet.
Gefunden ---> HIER !
Text und witziges Foto ---> HIER !

Nicht schlecht, oder?
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Da berichtet sogar die "New York Times": Priesterschwemme in zwei Dörfern - warum?

 Keine Predigt und keine Linktipps zum 12. Sonntag im Jahreskreis (22.6.)!
Zum Hochfest Hl. Petrus u. Hl. Paulus (29.6.) erscheint demnächst ein vorprogrammierter Beitrag.
:

Nicht allzu weit von unserem Wohnort gibt es im Westerwald ein Dorf
mit noch nicht mal 2.000 Einwohnern. Doch diese Ortschaft Horhausen trägt natürlich nur halboffiziell den Titel "Mistbeet des Bistums Trier".
---> KLICKEN !
Der Grund: Hierher stammen auffallend viele Priester!
Über ein ähnliches Phänomen berichtet aktuell sogar die "New York Times". Zwei Dörfer im amerikanischen Bundesstaat Michigan haben bezüglich der Priesterberufungen, bezogen auf die Einwohnerzahl, wohl den Vogel abgeschossen. Die beiden Dörfer Fowler und Westphalia mit nur 938 bzw. 1124 Einwohnern können jeweils 22 Priester aus ihrem Ort vor-
weisen, eine fast unglaubliche Zahl. Auch viele Ordensschwestern stammen hierher.
Die Zeitung stellt in ihrem Artikel Zwillingsbrüder vor, die ebenfalls Priester geworden sind. Es spricht einiges dafür, dass neben der noch einigermaßen heilen ländlichen Struktur (die Haustüren werden nicht abgeschlossen und in den Vorgärten sieht man häufig religiöse Figuren) auch das Vorbild von Priestern eine wesentliche Rolle spielt. Einer der Zwillingsbrüder fand den Priester seiner Pfarrei "Heiligste Dreifaltigkeit" (---> HIER !) so interessant, dass er befand: "Es wäre cool, Gott so nahe
zu sein...!" - Wie man in den Videos sieht, ist die Pfarrgemeinde dort sehr rührig.

Artikel in der "New York Times" ---> KLICKEN !
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In froher Erwartung: O Salutaris Hostia...

        Direkt zu Predigt/Linktipps zu Fronleichnam --- >HIER KLICKEN !
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Dienstag, 17. Juni 2014

Keuschheit? - Die Bilder wirken "verstörend, fast inzestuös" - Wenn der SPIEGEL sich ekelt

Heute in der Frühe beglückte "SPIEGEL online" einen Teil der Deutschen mit einer nach eigenen Angaben Ekel hervor-
rufenden Story: Da wurde der Fotograf David Magnusson in einem kurzen Interview vor-
gestellt, genauer gesagt: die Fotos, die er bereits vor einiger Zeit in den USA auf sogenann-
ten "Purity Balls" von jungen Mädchen und ihren Vätern geschossen hat. Manche wissen das auch hierzulande: In den USA gibt es insbesondere in den Gegenden des "Bible Belts" seit vielen Jahren diese Tradition. Auf festlichen Veranstaltungen geloben Mädchen im Alter von ca. 11 - 20 Jah-
ren feierlich, bis zu ihrer Ehe in Keuschheit leben zu wollen.
Dieser Trend wird in letzter Zeit immer populärer; in den USA rechnet man mit jeder achten Frau, die das bewusst so will, und in Deutschland sollen es immerhin schon 10 % der jungen Frauen sein, die darauf großen Wert le-
gen. Sogar "Promis" in den USA sind mittlerweile von diesem neuen Trend erfasst: Ja, auch ich will mich sexuell für meinen zukünftigen Ehegatten aufheben. ---> KLICKEN !

So etwas kann der "SPIEGEL" natürlich nicht kommentarlos durchgehen lassen. Da gab's früher schon eine Story in der Druckausgabe und auch einen Beitrag bei "SPIEGEL-TV", bei dem man sich selbstverständlich rein zufällig eines der jüngsten Mädchen ausguckte, um das Ganze doch irgendwie etwas seltsam erscheinen zu lassen ---> VIDEO HIER !
Ab heute kann man sich also online durch eine kleine Bildergalerie durch-
klicken, die aus dem Bildband des Fotografen ausgewählt wurde. Original-Text von "SPIEGEL online" zum Staunen:
"Die Bilder wirken verstörend, fast inzestuös und rufen beim Betrachter auch Ekel hervor..." - Der Fotograf betont dagegen, er wolle damit "so objektiv arbeiten wie möglich". - Na, da hat in den Leserkommentaren doch so mancher seine Zweifel. Das fällt doch einem Blinden mit Krückstock auf, dass diese Fotos auffallend überbelichtet sind. Dadurch wirken die dargestellten Personen bleich, fast kränklich, auf jeden Fall nicht "normal". Man könnte interpre-
tieren: Kein Wunder, dass diese  bedauernswerten Frommen so aussehen, die kommen ja vor lauter Beten nicht an die frische Luft...
Tja, so ist das bei manchen Medienmachern: Wenn ein Vater seine Tochter in den Arm nimmt, das ruft Ekel hervor. Küssen sich dagegen zwei Homo-
sexuelle eng umschlungen, dann ist das das Normalste der Welt.
Lieber "SPIEGEL", vielleicht beschäftigt sich die Redaktion mal mit dem Thema Phobien, speziell: Jounalisten-Phobien vor der religiösen Über-
zeugung anderer...! 

Interview und Foto-Serie bei "SPIEGEL online" ---> KLICKEN !

Humor: Deutscher Sieg über Portugal von katholischer Ente vorhergesehen...!

    Predigt u. Linktipps zu Fronleichnam: weiter unten auf dieser Seite!
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Das katholische Bistum Essen ist offenbar auch fußballbegeistert.
Vor dem Spiel der deutschen Mannschaft gegen Portugal wollte man es schon wissen: Wer wird gewinnen? -- Seitens des Ordinariates entschloss man sich zu einer ganz ungewöhnlichen, nicht vom Vatikan abgesegneten Methode. Das Team des Bistumsmagazins "BENE" schickte zwei Enten ins (Wasser-) Rennen... und siehe: die "deutsche" Ente gewann!
Inwieweit die Methode innerkirchlich weiter angewendet und ausgebaut wird, ist mir leider nicht bekannt. Für nähere Auskünfte gibt es möglicher-
weise eine(n) Entenbeauftragte(n) m/w in der Redaktion des Blättchens.

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Ehemaliger Homosexueller schreibt an den Papst: Die Kirche sollte sich um uns kümmern!

Bereits Ende Mai wendete sich Robert Gollwitzer an Papst Franziskus persönlich. Damit ist er erst einmal einer von vielen tausend Schreibern mit einem Anliegen. Ungewöhnlich ist sein Brief aus zwei Gründen: Zum einen ist es ein "offener Brief", wenn auch von den Medien des "Mainstreams" nicht beachtet, und zum anderen outet sich der Briefschreiber aus Mün-
chen als ehemaliger Homosexueller.
Sein Anliegen, das gestern von "kath.net" bekanntgemacht wurde: Papst Franziskus möge doch bitte dafür sorgen, dass diese Gruppe in der Kirche nicht vergessen werde! Er erhoffe sich von ihm und auch von der Bischofs-
synode im Herbst mehr Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigten, um einen Weg aus ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen heraus zu finden. Bedauerlicherweise würden auch in der Kirche Menschen und Organisationen, die dabei helfen wollten, in eine radikale Ecke gestellt. Es sei teilweise sogar so, dass Homosexuelle, die davon loskommen wollten, bei Seelsorgern keine Unterstützung erfahren würden. Robert Gollwitzer wird wissen, wovon er da so drastisch schreibt, denn er hat viele Kontakte und hat auch eine Gruppierung von ehemaligen Homosexuellen gegründet.

Der Originalbrief (englisch) ---> KLICKEN !
Zusammenfassung bei "kath.net" ---> KLICKEN !
Man darf nun gespannt sein, ob und wie der Papst darauf reagieren wird. Klingelt bei Robert Gollwitzer demnächst das Telefon? Oder bekommt er nur eine Standard-Antwort aus dem Büro des Papstes?
Der Appell des Schreibers ruft uns jedenfalls wieder einmal in Erinnerung, dass es noch andere Themen in der Kirche gibt als etwa wiederverheiratet Geschiedene. Die Erinnerung an den jüngsten deutschen Katholikentag zeigt jedoch auch ein trauriges Beispiel, wie recht der Briefschreiber hat: Das Thema der Menschen, die aus der Homosexualität aussteigen wollen, wird leider bei manchen führenden Katholiken gar nicht gerne gesehen. Wir erinnern uns: Katholische Ärzte, die sich damit befassten, wurden vom Katholikentag ausdrücklich ausgeschlossen. ---> KLICKEN !

Predigt und Linktipps zu Fronleichnam (A) --- 19.6.2014


Evangelium Joh 6,51-58
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot,
das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.

                  GEDANKEN ZUR FRONLEICHNAMSPREDIGT

                                      Leibspeise

Heute beschäftigt sich das Evangelium mit Jesus als dem lebendigen Brot, das ewiges Leben schenkt. Jesus beginnt ohne Umschweife und kommt sofort vor seinen zahlreichen Zuhörern zur Sache: „Das Brot, das ich ge-
ben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?“
Die Zuhörer Jesu streiten sich also. Das kann nur bedeuten, dass es unter ihnen verschiedene Ansichten gibt, was diese schwerwiegende Aussage Jesu zu bedeuten hat. Wie kann er das nur meinen?  Will er uns wirklich das Fleisch seines Leibes zum Essen anbieten? 
Die Verwirrung ist nur allzu verständlich  –  wie soll das denn gehen?

Wir heutzutage haben es da natürlich leichter. Während sich die Zuhörer Jesu damals mittendrin in den Geschehnissen des Lebens Jesu befinden, kennen wir heute schon die Fortsetzung dieser Liebesbeziehung Gottes mit uns Menschen. Im Nachhinein ist uns schnell klar, dass Jesus auf sein Leiden und Sterben am Kreuz anspielt. Er gibt sein Leben hin für das Leben der Welt.
Wie es scheint, macht es Jesus im heutigen Evangelium seinen Zuhörern nicht gerade einfach...
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Weiterlesen... und zu den download-Möglichkeiten
sowie zu den frischen Linktipps ---> BITTE HIER KLICKEN !

Montag, 16. Juni 2014

Eins steht schon mal fest: Das hier ist der Original-World-Cup !

Zwischendurch zum Nachdenken und zum Schmunzeln einige Internet-Fundstücke der letzten Tage:
Auch wenn manche das nicht wahrhaben wollen - das hier ist der Original-World-Cup ---> KLICKEN !

Eine ganz besondere Art von Kinderkirche ---> KLICKEN !
Praktische Ernährungslehre: Liebe Kinder, was stimmt hier nicht?
---> KLICKEN !

Doch, doch, das ist Papst Franziskus, neulich beim Friedensgebet
---> KLICKEN !

Einer der beiden Hauptdarsteller ist ganz begeistert... ---> KLICKEN !
Es gelingt nur selten, dem Schicksal zu entrinnen... ---> KLICKEN !
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Dieser junge Tourist zeigt im Dschungel Thailands besonders gute Nerven (oder ist es Dummheit?)  ---> KLICKEN !

Attraktives Model konnte in Fatima zu Gott nicht Nein sagen und lebt nun als Nonne...

Wer eine Pilgerstätte besucht, ist vor Überraschungen nicht sicher.
Ollala Oliveros
, spanische Schauspielerin und Model, besuchte Fatima, und es haute sie um: Die 36-jährige Schönheit spürte dort vor vier Jahren "Gottes Casting", wie sie es ausdrückte. Sie entschloss sich tatsächlich dazu, Nonne zu werden und hat inzwischen bereits die ersten Gelübde abgelegt.
Einige Infos darüber mit Fotos gibt's z.B. HIER und HIER
Merke: Wer auch immer es an sich zulässt, kann Gott begegnen.

Fronleichnams-Kuriosität: In Herdorf wird jedes Jahr ein Gartenzwerg am Altar versteckt!

              Predigt u. Linktipps zu Fronleichnam: Am Dienstag um 7 Uhr online!
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Es gibt zu allen Festen wahr-
scheinlich irgendwo einen Brauch, der gepflegt wird.
In dem überwiegend katho-
lischen "Städtchen" Herdorf     in der Nähe von Siegen werden jedes Jahr traditionell die vier Prozessionsaltäre von bestimm-
ten Gruppen errichtet. Die "Altargemeinschaft Marktplatz" hat seit vielen Jahren einen doch etwas kuriosen Brauch einge-
führt, der vermutlich von einigen mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet wird. Stets wird in die üppige Blumenland-
schaft rund um den Altar ein leibhaftiger Gartenzwerg eingebaut, natürlich nicht auf den ersten Blick auffindbar. Wenn sich die Prozession diesem Altar nähert, wird so mancher Teilnehmer schon spähen: Wo ist der Zwerg denn diesmal...? ----> KLICKEN !

Sonntag, 15. Juni 2014

Millionen Teilnehmer: Für Donnerstag große Demo geplant - Weltmeister steht längst fest!


     Hinweis: Predigt u. Linktipps zu Fronleichnam: Am Dienstag um 7 Uhr online!
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Ein angemeldeter Demonstrationszug steht weltweit in vielen katholischen Gegenden bevor – und Sie sind vielleicht auch mit dabei!     
Am kommenden Donnerstag wird in den Kirchen und in vielen Dörfern und Städten wieder Fronleichnam gefeiert,  das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Vorbei sind die Zeiten, wo evangelische Christen aus Zorn über diesen katholischen „Triumphzug“ gerade an diesem Tag Mist und Gülle ausfuhren. Inzwischen gibt es sogar einige ökumenische Initiativen. Die Teilnahme an dieser „Demo“ ist für jeden, der dabei ist, ein umissver-
ständliches Bekenntnis: Ja, ich stehe auch in der Öffentlichkeit zu meinem Glauben an Jesus, an den Sieger über den Tod. Jesus Christus ist für mich der eigentliche Weltmeister, und er wird es immer sein. Daher werden ihm zu Ehren die Straßen geschmückt und Loblieder gesungen. So manche Ge-
meinde feiert an diesem Tag auch ihr Pfarrfest.

(Predigtanregung und Linktipps dazu sind in diesem Blog am Dienstag
ca. 7 Uhr online)

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