Donnerstag, 31. Juli 2014

Kritiker fragen: Wie bescheiden lebt Papst Franziskus wirklich im Gästehaus?

   Predigt u. Linktipps zum 18. Sonntag A (3.8.): weiter unten auf dieser Seite!
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Es gibt Themen, die darf
man eigentlich derzeit nicht ansprechen, wenn man ver-
meiden will, von gewissen Leuten sofort als böser Blogger und Papsthasser einsortiert zu werden.
Ich riskiere es trotz-
dem, obwohl ich weiß (siehe vorigen Artikel!), dass da einige wieder sprungbereit an ihrer Tastatur sitzen, startklar zur persönlichen Beleidigung.
Also: Ich finde, man darf einen Papst loben (das mache ich sehr gerne!), man darf aber auch mal einen Papst kritisieren. Das ist meines Wissens bislang noch keine Gotteslästerung.
Vielleicht ist es manchmal auch einfach gut, dem Versuch vieler Medien, Papst Franziskus redaktionell schon mal heilig zu sprechen, ab und zu ein kleines Fragezeichen entgegenzusetzen.

Es geht um das Wohnen im vatikanischen Gästehaus. Papst Franziskus bekam Riesenbeifall für seine Entscheidung, die päpstliche Wohnung im Vatikan nicht zu nutzen und stattdessen im Gästehaus Santa Marta zu bleiben. Da fühle er sich wohl, so mitten unter den Menschen.
Das hat natürlich seinen Preis: Wie es heißt, ist mittlerweile  eine ganze Etage reserviert bzw. für andere gesperrt. Dort dürfe man sich dem Papst nicht nähern, wird berichtet. Das ist vielleicht auch eine Frage der Sicher-
heit. Aber es kostet natürlich auch ordentlich zusätzliches Geld: Zum einen entgehen dem Gästehaus, das mehrere Zimmer und die Papst-Suite nicht weiter vermieten kann, entsprechende Einnahmeausfälle. Ob und wie diese erstattet werden, weiß ich nicht, man wird es auch wohl nie erfahren.
Das Gästehaus wird nun rund um die Uhr bewacht, von Polizei und auch von der Schweizergarde. Ist zwar Ehrensache, kostet aber letztlich auch extra. Und währenddessen stehen nebenan die päpstlichen Räume im Vatikan ungenutzt leer...
Aktuell greifen zwei recht bekannte katholische Blogger das Thema auf, versehen mit einer ganzen Reihe von interessanten Fotos aus dem Gäste-
haus. Man schaue bitte mal HIER und HIER !
Wenn ich das richtig verstanden habe, machen die beiden vor allem darauf aufmerksam, dass der Eindruck falsch ist, der Papst lebe hier mitten unter den Leuten. Selbst im Speisesaal ist eine abgeschirmte Ecke für ihn und seine Gesprächpartner reserviert, heißt es. Der Unterschied zur päpstlichen Wohnung im Vatikan ist also nicht so wirklich groß, schließen die beiden Schreiber daraus.
Wie man sieht, ist vieles im Leben viel komplizierter, als man es uns manchmal präsentiert. Oder sehe ich das ganz falsch?

Internet-Trolle: Diesen Monat war ich 3 x ein Idiot, 2 x hirnloser Tradi, 1 x Moralwächter...

Zwischendurch mal wieder
ein paar Infos aus der Abteilung "Papierkorb".
Im richtigen Leben sind die Manieren in der Regel besser als im Internet, denn wenn man sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht, überlegt man sich gewöhnlich, was man sagt. Im Internet ist manches etwas anders, und das ist nicht neu. Es gibt da eine ganze Reihe von Leuten, die möglicherweise enorme Frust-Probleme haben und für ihre Aggressionen ein Ventil brauchen. Das (nicht wirklich) anonyme Internet scheint diesen Mitmenschen ein geeigneter Ort zu sein, der  aufgestauten Wut und Ent-
täuschung über was auch immer endlich mal freien Lauf zu lassen.
Auch "DER SPIEGEL" hat damit so seine Erfahrungen gesammelt und brachte vor einiger Zeit einen lesenswerten Artikel unter der Überschrift "Umfangsformen online: Trollt euch, Trolle!"
Als "Troll" wird inzwischen allgemein jemand bezeichnet, der nur herum-
stänkert, der bewusst eine vergiftete Atmosphäre schaffen will. Das kann für den Schreiber allerdings auch mal mit einer Beleidigungsklage enden: ---> KLICKEN !
So wie mancher andere katholische Blogger auch, gehöre ich regelmäßig
zu den Empfängern solcher Botschaften. So verwundert es inzwischen auch kaum noch jemand von meinen Lesern, dass ich anonyme Kommentare grundsätzlich nicht mehr veröffentliche.
Der Monat Juli war bezüglich der Trolle schon fast im Sommerloch.
Es ging einigermaßen ruhig zu: Nur dreimal war ich angeblich ein "Idiot", zweimal ein "hirnloser Tradi" und je einmal ein "Moralwächter", ein "Franziskushasser", ein "Dunkelkatholik", ein "endpeinlicher Rechts-
blogger"
, ein "Pisser" und ein "Katechismusfetischist", um hier mal die schönsten Formulierungen darzubieten.
Manches fand ich auch weniger lustig, so etwa eine sehr kurze anonyme E-Mail mit dem Herzenswunsch: "Stirb endlich!!!"
Wie Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, bin ich noch recht munter
und habe mir meinen Humor bewahrt. Manche solcher Trolle tun mir
im Grunde einfach nur leid.
Eines ist jedenfalls sicher: Ich blogge munter weiter, und mein virtueller Papierkorb ist groß...
Allen Leserinnen und Lesern, auch den aggressiven, von hier aus ganz herzliche Grüße. Machen Sie's gut!

Das musste erst höchstrichterlich erstritten werden: In New York darf ein Kreuz stehen...!

      Predigt u. Linktipps zum 18. Sonntag A (3.8.): weiter unten auf dieser Seite!
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Das Bundesberufungsgericht
in Washington hat nun höchst-
richterlich und damit definitiv abschließend entschieden, dass ein öffentliches Kreuz in New York stehen bleiben darf!
Das Streitobjekt, über das seit Juli 2011 durch sämtliche In-
stanzen gestritten wurde, ist ein fast 20 Meter hohes Kreuz auf dem Gelände des durch einen Anschlag am 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers. Das Kreuz wurde kurz danach als Mahnmal und Einladung zum Gedenken und Gebet aus den Resten von zwei großen Eisenträgern des eingestürzten Wolkenkratzers errichtet.
Eine Gruppe von streitbaren Atheisten hatte jahrelang dagegen prozessiert, weil man der Ansicht war, das öffentliche Kreuz führe zu Gefühlsverlet-
zungen von Menschen, die nicht an Gott glauben. Durch die Darstellung des Kreuzes fühlten sich die Atheisten als Außenseiter diskriminiert.
Nein, so urteilten die Richter, das Kreuz helfe vielen Menschen, solche Tragödien zu verkraften und sei ein angemessener Teil des dort ebenfalls errichteten Museums. - Für die atheistischen Kläger eine bittere und kostspielige Erfahrung...!

Insgesamt scheint es mir keine gute Entwicklung zu sein, wenn man ausgerechnet in heutiger Zeit, wo alles "Toleranz!" schreit, so aggressiv reagiert wie diese Atheisten. Man stelle sich einmal vor, Vegetarier würden ebenso auf die Schaufenster von Metzgereien reagieren, Nichtraucher würden prozessieren, weil sie sich durch Zigarettenautomaten provoziert fühlten, und überzeugte Nichtsportler verlangten den Abbau von Fuß-
ballstadien, weil diese sie gesellschaftlich an den Rand drängten, wenn sie nicht mitmachten. Und natürlich muss ein Karnevalsverbot her, denn als Nichtkarnevalist fühlt man sich von solchem kindischen Treiben allein schon durch das unvermeidbare Zuschauenmüssen in seiner Würde verletzt...

Amerikanischer Zeitungsartikel darüber ---> KLICKEN !

Mittwoch, 30. Juli 2014

Gaza-Streifen: "Was hier geschieht, ist wie im Weltkrieg" - Dramatischer CARITAS-Hilferuf

Bei "Radio Vatikan" ist ein kurzes Interview mit Pater Raed Abusahliah abgedruckt, wie es eindringlicher nicht sein kann. Die Lage der Zivilbevöl-
kerung im Gaza-Streifen ist mittlerweile so katastrophal, dass der CARITAS-Direktor
von Jerusalem gegenüber dem Sender wörtlich erklärte:      
"Was hier geschieht, ist außerhalb Ihres Vorstellungsvermögens. Es ist
wie im 2. Weltkrieg. Man zielt auf alles, Zivilisten, Frauen, Kinder. Das sind doch Menschen, mit Namen und Familien. 65 Familien sind komplett aus-
gelöscht worden. Es ist einfach furchtbar und dramatisch. Es muss auf-
hören."
Lesen sie das Interview im Original ---> KLICKEN !



Predigt und Linktipps zum 18. Sonntag im Jahreskreis A --- 3.8.2014

Evangelium Mt 14,13-21:                                                                             In jener Zeit, als Jesus hörte, daß Johannes enthauptet worden war,
fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber
die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen
und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr
ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.                                                                                       Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab
sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und  alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke ein-
sammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Gebt ihr ihnen zu essen!

Das kennen wir leider alle auch zur Genüge:
Es gibt immer mal wieder solche Tage, die man am liebsten aus dem Kalender streichen würde. Oft ist es eine schlechte Nachricht, die uns re-
gelrecht umhaut, vielleicht über eine Krankheit oder einen Unfall in unserem persönlichen Umfeld.                                                              Solch ein schlechter Tag könnte es bei Jesus laut heutigem Evangelium auch werden. So-
eben hat er eine ganz bittere Nachricht erhalten. Johannes der Täufer ist enthauptet worden, und zwar wegen seiner öffentlichen Kritik an Hero-
des. Dieser lebte in einem ehebrecherischen Verhältnis mit seiner Schwägerin und Nichte Herodias (Mt 14,3-12). Deren Tochter Salome wünschte sich üblerweise seine Enthauptung als Lohn für einen Tanz zum Geburtstag des Herodes  –  ein bekannter Stoff für viele Filme und Gemälde.
Jesus ist so sehr von Trauer erfüllt, dass er jetzt mal eine Zeitlang allein sein will. Wir haben gerade gehört, dass er mit einem Boot auf dem See fährt, um im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal Abstand zu bekom-
men, um zu beten und nachzudenken...

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Komplette Predigt weiterlesen...
und zu den Linktipps und zum Datei-download >>> HIER KLICKEN !

Jetzt gibt es Papst Franziskus auch als Pizza.- Und außerdem: Vermisst jemand diese Hose...?

Der gestrige Abend und die Nacht waren schlimm: Heftiger Dauerregen und starke Gewitter sorg-
ten hier bei uns für eine schwierige und kurze Nacht. Da hilft jetzt als Selbstthera-
pie eigentlich nur noch eines, um den Tag gut zu über-
stehen: Humor! - Und das Beste daran: Meine Leserinnen und Leser haben auf diese Weise letztlich auch was von den Folgen des Schlecht-
wetters...

Das musste ja so kommen: Den Papst (und andere) gibt's jetzt endlich
auch als Pizza... ---> KLICKEN

Ob die jemand vermisst? Älteste Hose gefunden... ---> KLICKEN !
Na, na! - Will da etwa jemand naschen? ---> KLICKEN !

Katholisches Schattenrätsel: Wer oder was ist das? ---> KLICKEN !   (**Auflösung siehe unten!) 
Dieser Spruch ist vielleicht in Köln zur Karnevalszeit entstanden...
---> KLICKEN

Schau genau! Ist das wirklich eine Schafherde? ---> KLICKEN !
  (Liebe Kinder und Erwachsene: Bitte nicht nachmachen...!)

So, und nun vor allem für die Damen unter uns:
Der schönste Mann im Vatikan:

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                    Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

**) Auflösung des Schattenrätsels: Na klar, das ist ein Schweizergardist im Dienst vor dem Vatikan!

Wegen ständiger Beschwerden verließ Pfarrer die Pfarrei: Jetzt geht es mit dem Ort bergab...

Große Enttäuschung der meisten Bewohner in Unterlamm in der öster-
reichischen Steiermark: Ihr Pfarrer Franz Brei gab genervt auf und verließ vor einigen Monaten den Ort. Am 7. Sep-
tember tritt er im Burgenland eine neue Stelle als Pfarrer an. Pfarrer Brei war ebenso tat-
kräftig wie populär; als singen-
der Pfarrer ist er weithin bekannt und erzielte in Österreich beim Grand Prix der Volksmusik sogar Gold und Platin mit seinem Gesang.
Doch es gab auch einige wenige Gegner, die ihm das Leben dort schwer machten. Er zog in dieser "vergifteten Atmosphäre" irgendwann die Not-
bremse und ließ sich versetzen. Häufige Beschwerden bzw. Anzeigen bei den Behörden und bei seinem Bischof insbesondere wegen zu häufigem und zu lautem Glockenläuten sorgten dafür, dass er immer wieder dazu schriftliche Stellungnahmen abgeben musste.
Als es sogar zu einer Klage beim Landesgericht kam, war für den genervten Priester das Maß voll. Dem Entsetzen der meisten Pfarrangehörigen und Bürger über den Weggang ihres Pfarres folgt jetzt auch noch ein finan-
zieller Schock für die Ortschaft: Da der rührige Priester u.a. auch Wall-
fahrten zu einer von ihm geschaffenen Lourdesgrotte organisierte, kamen jährlich bis zu 260 (!)Reisebusse mit Gläubigen, die kamen, um zu beten und zu singen, aber sicher auch ein bisschen, um diesen eifrigen Priester
zu erleben. All das entfällt nun, und jetzt kann man aktuell die Überschrift in der Zeitung lesen: "Ohne Pfarrer Brei geht es bergab". Die Ortschaft muss nun ohne die beachtlichen Einnahmen durch die Wallfahrer leben...
So kann es gehen, wenn einige ... (na, Sie wissen schon!) ...
Zeitungsartikel z.B. HIER und HIER !

Dienstag, 29. Juli 2014

Klatschen wir da Beifall? -- Applaus in der Kirche: Papst Benedikt warnte vor der Unsitte

Es gibt da zwei unversöhnliche Lager in der katholischen Kirche und bei den Priestern: Auf der einen Seite die noto-
rischen Klatscher, auf der anderen Seite diejenigen, die
da strikt enthaltsam leben. Während die einen dem Beifall auch während der Heiligen Messe ganz selbstverständlich als menschlicher Gefühls-
äußerung ihren Platz einräumen, ist dies für die Katholiken mit liturgischer Applaus-Phobie ein unerträglicher Gedanke. Ich bekenne und oute mich: Tendenziell gehöre ich auch letzterer Fraktion an.

Und um die anderen mal ein bisschen zu provozieren: Papst Benedikt XVI. hat in seinem Buch "Der Geist der Liturgie" auf S. 198 dazu den ganz großen Hammer geschwungen. Er schreibt: "Wo immer Beifall für mensch-
liches Machen in der Liturgie aufbricht, ist dies ein sicheres Zeichen, daß man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art reli-
giös gemeinter Unterhaltung ersetzt hat. Solche Attraktivität hält nicht lange; auf dem Markt der Freizeitangebote, der zusehends Formen des Religiösen als Kitzel einbezieht, ist die Konkurrenz nicht zu bestehen."
  Buch-Hinweis, Herder-Verlag ---> KLICKEN !
Haben Sie dazu auch eine Meinung? Dann her damit...!

Wer sich über Tebartz-van Elst beschweren möchte, bekommt Hilfe vom Bistum Limburg

Wie man aktuell im Portal des Bistums Limburg und in vielen Zeitungen nachlesen kann, hat die derzeitige Führung der Diözese eine neue Initiative gestartet. Nein, diesmal
ist es kein Mini-Papst zum Ausschneiden
(---> KLICKEN !), sondern der frühere Limburger Bischof Tebartz-van Elst, dem
die Aufmerksamkeit der Diözesanleitung zukommt.
Allen Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Bistum wird in Kürze eine Möglichkeit angeboten, in vertraulichen Gesprächen

"über bedrückende Erfahrungen der ver-
gangenen Jahre und über persönliche Verletzungen oder Kränkungen sprechen zu können"
, **) wie es dort heißt.
  ---> KLICKEN !
Allen dafür in Frage kommenden Personen aus den Dateien des Bistums wurde sogar ein entsprechendes Angebot schriftlich unterbreitet, kann man in der Pressemitteilung nachlesen.
Also alle Leute, die Positives mit dem Bischof erlebt haben, gehen leider leer aus. Darüber dürft ihr nicht sprechen, das interessiert hier nicht!
Lediglich Leute, die von ihm gekränkt worden sind -- bitte melden!
Auch von anderen früher Verantwortlichen im Bistum ist keine Rede. Beispielsweise hatte Generalvikar Franz Kaspar einem führendem Mitarbeiter gekündigt (der bekam wohl anschließend eine ordentliche Abfindung, über die man sich ausschweigt), hauptsächlich weil der ein
paar flapsige Bemerkungen gemacht hatte. ---> KLICKEN !

Heute wird dies u.a. auch in einem seit kurzem erhältlichen Buch gerne mal dem Bischof in die Schuhe geschoben.
Um nicht missverstanden zu werden: Das Anliegen der Bistums-
leitung ist ja nicht falsch, und ich bin sicher, dass die insgesamt fünf Gesprächstage ab 1. September rege genutzt werden. Es hat in der Tat
viele Verletzungen gegeben. Aber doch nicht zu 100 % ausschließlich in einer Richtung und durch eine einzige Person, oder?

Aber vielleicht ist diese neue Idee auch mal eine Anregung für andere Diözesen. Ich erinnere mich beispielsweise daran, dass es immer wieder Klagen über Kardinal Marx als Münchener Erzbischof gab...?!
**)  Natürlich hat man es klug vermieden, Tebartz-van Elst explizit zu benennen, aber darauf läuft es doch wohl hinaus...?!

In Paraguay "Hilfe geleistet": Vatikan hat Priesterweihen untersagt, Bischof suspendiert?

Nun hat es also so richtig gekracht.
Anfang des Monats hieß es vom Vatikan
in einer Erklärung noch, man werde zwei "Beobachter" nach Paraguay senden, um
in der Diözese Ciudad "Hilfe zu leisten". "Spekulationen", es gehe um aktuelle Konflikte in der dortigen katholischen Kirche, wies der zuständige Nuntius zurück. Vielmehr fänden solche Besuche regelmäßig auch in anderen Diözesen statt.
Wie es jetzt aussieht, entspricht diese Erklä-
rung wohl nicht so ganz der Wahrheit. Aus dem "Besuch" wurde ein Aufräumen, bei dem die Hintergründe nicht ganz durchschaubar sind. Einerseits kann der jetzt suspendierte und als konservativ geltende Bischof Rogelio Livieres Plana ganz stolz auf große Erfolge verweisen; so stiegen die Kandidatenzahlen für das Priesteramt in seiner Diözese in den letzten Jahren geradezu atemberaubend von 16 auf über 200. Andererseits knirscht es in der Bischofskonferenz von Paraguay, und das erst recht, nachdem der streitbare Bischof einem Kollegen öffentlich vor-
geworfen hatte, homosexuell zu sein. In den Medien in Paraguay ist man denn auch geteilter Meinung über den Bischof, die Lage der Kirche in Paraguay und den eifrigen Besuch aus Rom.
Die Bischofskonferenz wirkt zerstritten, und die Erfolge des mitteilsamen Bischofs haben sicher auch Kollegenneid und Ärger hervorgerufen; seine klare, konservative Ausrichtung trug ihm z.B. den Vorwurf ein, er lenke sein Bistum fast "sektenartig". Er glänze mit hohen Zahlen, weil er auch Priesterstudenten aus anderen Diözesen aufgenommen habe, ließ ein mitteilsamer Bischofskollege die Presse wissen.
Wie angespannt die Lage in der kirchlichen Führung dort ist, kann man auch daraus ablesen, dass Bischof Rogelio Livieres Plane zuletzt mehrfach den Sitzungen der Bischofskonferenz fernblieb.
Wenn Papst Franziskus von etwas so richtig genervt ist, dann ist es die Zwietracht unter Bischöfen und Priestern. Dazu hat er sich mehrfach klar geäußert. Wird der erfolgreiche, aber auch kantige Bischof (und damit auch seine Priesterkandidaten) nun zum Bauernopfer, damit in Paraguay wieder halbwegs Ruhe unter Gottes Bodenpersonal einkehrt?

Artikel der Nachrichtenagentur "kathweb" ---> KLICKEN !
Einen kleinen Eindruck vom Medienwirbel verschafft dieses Kurzvideo aus Paraguay: 
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         Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Da werden sicher auch die Langschläfer wach: Winke-winke! Priester-Tanz am Altar...

Es vergeht keine Woche, wo man nicht auf solche Szenen in katholischen Kirchen aufmerksam gemacht wird: Priester, die während der Messe in heftigen Ringelreigen um den Altar ziehen. Alle bitte mal mitschunkeln und winken...!
Hier geht's zum kurzen, aber heftigen Video ---> KLICKEN !
Ja, es muss immer wieder betont werden: Mehr als 95 % (so hoffe ich wenigstens) der Priester feiern die Heilige Messe vorschriftsgemäß und ohne diverse Eigenliturgien.
Täusche ich mich da, oder lässt man solche Tanzpriester weitestgehend gewähren? - Jedenfalls ist man mit traditionsverbundenen Orden und Diözesen nach meinem nicht umfassend informierten Eindruck nicht immer ganz so großzügig... ---> KLICKEN !

Montag, 28. Juli 2014

Es gibt noch viel zu tun für Papst Franziskus: Vatikan-Vermögen in Paris und in der Schweiz?

Die gute Nachricht zuerst: Wie der Schweizer "Tages-
anzeiger"
ehrli-
cherweise in seinem aktuellen Artikel über die Vatikanfinanzen zugibt, ist man sei-
tens des Vatikans bemüht, mittelfristig die Dinge zu klären und sogar zu ver-
öffentlichen: Die Zeitung berichtete am Samstag, dass der Vatikan in der Schweiz in einigen Städten Immobilien und Firmen besitzt, z.T. über Mittelsmänner. Dies ergebe sich aus dem Handelsregister der Schweiz
und "vertraulichen Bilanzdaten des Vatikans".
Die Zeitung weiß auch, wie es zu diesem Vermögen des Vatikans kam - so meint sie zumindest. Auch in Paris und London verfüge der Vatikan "über Strohfirmen" über Haus- und Grundbesitz. Verbindliches kann man derzeit dazu nicht aus dem Vatikan erwarten. Man ist wohl noch über lange Zeit dabei, sich einen Überblick über das Finanzgewirr zu verschaffen, das da mit der Zeit entstanden ist. Höchste Zeit, dass seit Papst Benedikt und verstärkt unter Papst Franziskus hier klar Schiff gemacht wird...

Artikel im "Tagesanzeiger" ---> KLICKEN !

Top oder Flop? -- Bistum Limburg bietet allen Interessierten den Papst als Pappkamerad an

Offenbar haben die Leute im Limburger Ordinariat gelesen, dass das Bistum Essen Papst Franziskus als Pappkamerad im Einsatz hatte. ---> KLICKEN !
Ob man gedacht hat, was die können, das können wir schon lange?! - Egal, ob Mini-Plagiat oder nicht, jedenfalls ist ab sofort und bis zum 5. Septem-
ber im Rahmen einer Sommer-
aktion der Papst aus Pappe bzw. Papier erwünscht. Bis dann kann man Papst Franziskus nämlich herunterladen, ausschneiden und sich dann so-
gar zusammen mit dem Papst fotografieren (lassen)!
So kann man entsprechend der Idee des Bistums Limburg den Papst im Gartenzwergformat mit in den Urlaub nehmen oder auf's Pfarrfest, um dann ein schönes Erinnerungsfoto zu knipsen. Das wird ein Spaß...!

Aber bitte, liebe Leute: Bei euren Einsendungen an das Bistum fair bleiben! Ich kann mir vorstellen, dass von der Jury nicht alle Örtlichkeiten und Lebenslagen für diese Ablichtung gleich gerne gesehen werden...!
Zum Schluss soll im Bistum aus allen Foto-Einsendungen eine riesige Collage zusammengeklebt und ausgestellt werden unter dem Motto "Franziskus und ich".
Na, dann mal ran an den Papst! Und bitte lächeln... (knips!) 
Infoseite des Bistums Limburg ---> KLICKEN !
Papst Franziskus als Schnittmuster (pdf) ---> KLICKEN !

Katholische Ordensschwestern mit Down-Syndrom? - Aber selbstverständlich!

Behinderter ist im Blick der Öffent-
lichkeit nicht gleich Behinderter. Wer z.B. im Rollstuhl sitzt, ist doch irgend-
wie allgemein akzeptiert. Aber wie ist es mit dem Down-Syndrom? - Da tun sich manche Mitbürger doch schwer, wobei das oft auch eine Frage der Un-
sicherheit durch wenig Information ist. Der ehemalige Behindertenbeauf-
tragte der Bundesregierung hat das treffend auf den Punkt gebracht: "Diese Menschen leiden nicht am Down-Syndrom... Sie leiden allenfalls an...Vorbehalten in der Gesellschaft" ---> KLICKEN !
Ein Baby sollte abgetrieben werden, weil die Eltern sich (vielleicht aus Unkenntnis) mit dem erwarteten Down-Syndrom überfordert fühlten. Ein Priester konnte sie um Aufschub bitten, er wollte versuchen, Adoptiveltern zu finden. Die Überraschung nach seinem Aufruf in Zeitung und Internet: über 900 "Bewerber"-Eltern, die das Kind gerne nehmen wollen ---> KLICKEN !
Dass es aber auch katholische Ordensschwestern mit Down-Syndrom gibt, sollte vielleicht einfach mal extra erwähnt werden, so z.B. bei diesem kon-
templativen Orden ---> KLICKEN !
Also, was mich betrifft: Ich finde das gut so!

Papst Franziskus wollte Negativ-Schlagzeilen vermeiden: Deshalb gleich zweimal in Caserta...

Am Samstag besuchte Papst Franziskus eine Hochburg
des Verbrechens in Italien,
die Stadt Caserta im Süden Italiens. Dort ist die Mafia-Organisation Camorra der große Strippenzieher, und
ihre Macht ist dabei so groß,
dass sie sogar ohne ernsthafte Gegenmaßnahmen des Staates einige wilde Mülldeponien mit giftigen Stoffen anlegen konnte, auch wegen der Umwelt- und Gesundheitsgefahr ein Schandfleck für die ganze Gegend.
Es ist auch interessant, wie manche vatikanische Ereignisse sich weiterent-
wickeln. Ursprünglich war nämlich gar nicht daran gedacht, die Stadt zu besuchen und einen Freiluftgottesdienst mit ca. 200.000 Teilnehmern
zu feiern.
Erst hieß es vielmehr, dass Papst Franziskus genau an diesem Samstag seinen dort lebenden Freund und protestantischen Pfarrer Giavanni Traettino rein privat besuchen wolle. Als der Ortsbischof das erfuhr, wandte er sich an den Papst und wies ihn vorsichtshalber darauf hin, dass dort ausgerechnet an diesem Samstag das Patronatsfest groß gefeiert wird.
In einer Ansprache vor den Priestern der Region erklärte der Papst jetzt schmunzelnd, da habe er doch lieber umdisponiert, denn sonst würden
die Schlagzeilen in der Presse sicher lauten: "Der Papst besucht am katho-
lischen Patronatsfest die Protestanten!"
...
Woraus man ersehen kann, dass der Papst durchaus genau darüber nachdenkt, was die Presse so schreibt. In diesem Falle war es jedenfalls zum Vorteil der Region um Caserta, denn infolge dieser päpstlichen Überlegungen gibt es gleich zwei Besuche: den am Samstag eigentlich privat vorgesehenen nutzte er zur Freude der dortigen Katholiken nunmehr für den öffentlichen Auftritt mit Heiliger Messe, und am heutigen Montag fliegt er wieder dorthin, um sich vormittags mit seinem protestantischen Freund zu treffen. 

Artikel bei "katholisch.de" und in der "WELT", ---> HIER und HIER !
"Radio Vatikan"-Artikel über das Treffen mit Priestern ---> HIER !

Sonntag, 27. Juli 2014

Heute neu auf "YouTube": Sympathisches Kurz-Video über Papst Franziskus - ganz nah

Einmal sieht man ihn ganz fröhlich, dann wieder nachdenklich, fast traurig. Er geht auf die Menschen zu, betet, spricht... -- ein schönes buntes Kaleidoskop an zusammengeschnittenen Eindrücken von Papst Franziskus in Aktion, ganz aus der Nähe. Musikalisch gefühlvoll unterlegt. So kann der Abend auch ausklingen...!
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Wäre das eine gute Schlagzeile? - Katholische Ordensschwestern im Rotlichtviertel gesichtet!

Die Philippinen sind nach wie vor eines der Reiseziele auch für Kunden einer ganz be-
stimmten Sorte. Sie suchen Fleisch, junges Mädchenfleisch für ihre sexuellen Gelüste.
Wo die Armut groß ist, da blüht immer auch die Prostitution zum Billigtarif, zum ausschließ-
lichen Vorteil der Freier. Man geht für die Philippinen von bis zu 800.000 Prostituierten aus und schätzt, dass fast die Hälfte (!) noch im Kindesalter ist.
In Cebu stehen sie auch am Straßenrand aufgereiht und warten auf Kund-
schaft, die ihnen und vielleicht auch ihrer Familie das Überleben gerade so sichert. Doch wer genau hinschaut, entdeckt dort Ungewöhnliches: Nonnen des Ordens "Maria Königin des Himmels" sind dort unterwegs. Sie spre-
chen mit den jungen Prostituierten, während diese auf den nächsten Mann warten. In Gruppen von zwei bis sechs Nonnen sind sie dort häufig anzu-
treffen, um diese armen jungen Mädchen zu beraten und sie ggf. zum Aus-
stieg zu ermuntern. Sogar in Bars und Bordelle trauen sich die mutigen Schwestern, was nicht nur auf ungeteilte Begeisterung stößt. Doch ihr Gott-
vertrauen ist so groß, dass sie sich auch der Gefahr aussetzen, angegriffen zu werden. Für deutsche Leser fast unglaublich: Sie verteilen dort auch... ...Rosenkränze!
Hier der englischsprachige Bericht in "GLOBAL SISTERS REPORT"
---> KLICKEN!

Ich stelle mir gerade mal vor, so etwas würde in Deutschland passieren. Hier werden ja schon Lebensschützer als Extremisten angesehen, auch
von katholischen Organisationen und Oberhirten, bloß weil sie harmlose Plastik-Modelle von Embryonen verteilen. Das sei "abstoßend", werden
sie da etwa von Kardinal Lehmann belehrt. ---> KLICKEN !

Deutliche Worte: Katholischer Journalist kritisiert die schlechte Medienarbeit der Kirche

Beim Kongress "Freude am Glauben", der heute endet, war Journalist und Blogger Peter Winnemöller einer der Referenten. In seinem Vortrag  zeigte er nicht nur auf, woher die Entfremdung zwischen Medien und Kirche kommt, sondern er verwies auch auf gewissermaßen hausgemachte Unzulänglichkeiten. Trotz Profis in den Presseabteilungen seien Kirche und Me-
dien sich vielfach fremd.
Als Beispiel nannte Winnemöller das Verhältnis zu den immer zahlreicheren katholischen Bloggern. Während profit-
orientierte Wirtschaftsunternehmen sich schon lange aus ihrer Sicht vorbildlich um interessierte Blogger kümmern und diese mit Material und sogar Produkten zum Testen versorgen, hapert es da gewaltig bei der Kirche. Winnemöller dazu wörtlich: "Die meisten Pressesprecher der Bistümer sehen die katholischen Blogger als Feinde und behandeln sie auch so".
Man kommt offenbar gar nicht erst auf die Idee, diese einzuladen und ein-
zubinden.*)  Lieber beweine man "in trauter Runde", wie böse doch die "Extremisten" im Internet seien.
Einerseits sei man kirchenamtlicherseits auf dem Mediensektor beinahe "hyperaktiv" mit einer "Unzahl an Beteiligungen", andererseits hat es ganz offensichtlich im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln wenig gebracht oder gar Schlimmeres (z.B. WELTBILD). Auch das finanziell und personell gut ausgestattete offizielle bischöfliche Portal "katholisch.de" vermittele "keine katholische Klarheit, sondern ein Anbiedern an die Welt" mit einer "möglichst flachen Berichterstattung", kritisierte Winnemöller die offizielle Medienarbeit der Kirche.
Deutliche, harte Worte - aber will man sie bei der Deutschen Bischofs-
konferenz überhaupt hören?

Den kompletten Vortrag von Peter Winnemöller können Sie bei "kath.net" nachlesen, siehe ---> HIER !
*) eine Ausnahme?! ---> KLICKEN !

So bekam er die Kirche sonntags voll: Pfarrer tanzt Flamenco am Ende der Heiligen Messe...

             Heutige Predigt und Linktipps (17. Sonntag A) ---> HIER KLICKEN !
:
Pfarrer José Maria Planas ist stolz auf seinen Erfolg: Die Sonntagsmesse
in seiner Pfarrei in Malaga/Spanien ist stets gut besucht, denn die Leute freuen sich darüber, wenn er am Ende der Heiligen Messe Flamenco tanzt. Entsprechend entzückt sind auch die Medienberichterstatter, denn in Spanien ist er mittlerweile auch dank "YouTube" bekannt wie ein bunter Hund. "Priester bringt die Menschen mit Tanz zurück in die Kirche" - so oder so ähnlich lauten die Schlagzeilen.

Abgesehen davon, dass dies auch ganz am Ende der Hl. Messe liturgisch völlig daneben ist, gehört der "Flamenco" auch nicht gerade zu den harm-
losesten Volkstänzen. Wie eine Zeitung es so treffend formuliert: Etliche Damen, die an der Hl. Messe teilnehmen, sprängen dann in den Kirchen-
bänken auf, um mit dem Priester das wilde Tanzbein zu schwingen. Vielleicht gibt's am Ende sogar noch Küsschen vom Pfarrer...?!

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  Ein weiteres Tänzchen des Priesters finden Sie hier ---> KLICKEN !
Artikel darüber z.B. HIER und HIER und HIER !
Da er dies immer wieder praktiziert, finde ich es etwas seltsam, dass die Diözese dies so akzeptiert. Oder will sie das Problem einfach ignorieren und aussitzen? Immerhin geht dieser Priester im September in Pension...

Samstag, 26. Juli 2014

Hat der Papst etwa nicht bezahlt? -- Außerdem: Sterne-Koch als Abt der Benediktiner in Tholey

O weh, mein gestriger Artikel über die ge-
sellige päpstliche Nahrungsaufnahme  in der Vatikan-Mensa wurde mir von eini-
gen ganz schrecklich übelgenommen. Mein virtueller Abfalleimer füllt sich...
Leute, das könnt ihr knicken: Ich lasse mir nicht den Mund die Tastatur verbieten. Nehmt es doch wie ich, nämlich mit Humor.
Es könnte für uns alle ja noch viel schlimmer kommen: Wie ich zu meinem allergrößten Entsetzen (oder so ähnlich) heute lesen musste, hat der ein-
stündige Besuch laut "L'Osservatore Romano" (!) nur gerade mal 40 Minu-
ten gedauert, und was noch übler ist, vom Küchenchef kommt die leider nur fast diskrete Andeutung, dass der Papst möglicherweise diesmal gar nicht bezahlt hat. Na sowas! ---> KLICKEN !
Wo wir ohnehin gerade beim Thema Essen sind: Die Benediktiner in der altehrwürdigen Abtei Tholey haben kürzlich einen Sterne-Koch zum Abt des ältesten deutschen Klosters gewählt. Sicher eine kluge Entscheidung, denn als Koch hat er sicher einen guten Geschmack... - Man informiere sich näher z.B. HIER und HIER und bei meinem Tippgeber und Blogger-
kollegen von "et nunc" ---> HIER !

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Beinahe unglaubliche Fakten über die Bibel - Und: Anregungen für Ihr eigenes Jesus-Tattoo

So, zwischendurch mal wieder etwas "Infotainment" - also eine Mischung aus Information und Unterhaltung. Im zweiten Video können Sie über einiges Wissenswerte zur Bibel staunen, und im ersten bekommen Sie direkt schon mal Anregungen, wie sie Ihr ganz persönliches Jesus-Tattoo gestalten könnten. Naja...
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            Die Direktlinks zu den beiden YouTube-Videos gibt's HIER und HIER !

Warum die Bischöfe Nachhilfeunterricht aus Rom bekommen - und ein Gruß des Papstes!

   Direkt zu Predigt u. Linktipps zum 17. Sonntag A (27.7.) ---> HIER KLICKEN !
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Papst Franziskus kann nicht nur ganz überraschend zum Mittagessen auf-
tauchen, nein, er schreibt auch mehr oder weniger überraschend freund-
liche Grüße. Ich weiß jetzt nicht, wie sehr überrascht die Teilnehmer des derzeit in Fulda laufenden Kongresses "Freude am Glauben" tatsächlich waren, als ihnen gestern von Bischof Algermissen ein Schreiben des Papstes verlesen wurde. Sogar aus der Ferne vom Papst gesegnet konnte man freu-
dig dem Kongressverlauf folgen. Der Brief im Wortlaut ---> KLICKEN !
Kardinal Müller als prominentester Gast stellte in seiner Predigt beim Pontifikalamt am Freitag die provo-
zierende Kirchen-Frage: 
„Warum geben wir uns nicht ein neues Outfit, um endlich als aufgeklärt, neuzeitlich, menschennah und dialogbereit willkommen geheißen zu werden im Club der Ton angebenden und anderen ihren Platz anweisenden Meinungsfüh-
rer dieser Welt?" - Die Kirche habe sich an Christus zu orientieren und nicht an menschlichen Erlösungsphantasien: "Wir wollen lieber mit Maria unter dem Kreuz stehen als mit den Spöttern am Kreuz vorbeigehen", gab Kardinal Müller die Richtung vor. ---> KLICKEN !
Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte kritisierte am Freitag, dass viele Bischöfe nicht genügend Kenntnisse in wichtigen Be-
reichen des Kirchenrechtes hätten. So sei auch manches unangemessene Verhalten von Bischöfen z.B. bei der Verfolgung von Fällen von sexuellem Missbrauch in ihrer Diözese zu erklären. Die Kenntnisse der Oberhirten sollen demnächst u.a. durch eine spezielle Internetseite verbessert werden. ---> KLICKEN !
Bei "katholisch.de", dem offiziellen Portal der deutschen Bischöfe, gibt's nicht nur Meinungen und Nachrichten, sondern auch einen christlichen Warenverkauf, pardon - das nennt man heute ja "Shop"...- In Zusammen-
arbeit mit dem Leipziger St. BENNO-Verlag gibt's während der geschäft-
lichen Sommerflaute jeden Samstag eine 40%-Rabattaktion auf einen be-
stimmten Artikel, nächsten Samstag z.B. eine originelle Tasse "Kirche tut gut". ---> KLICKEN !

Und zum guten Schluss gesteht ein Bischof Kindern auf  ihre Frage, wieviel er denn als Bischof so verdient, "er bekomme viel Geld, mehr als genug" - na, das ist doch mal eine erfrischend sympathische, ehrliche Antwort...
---> KLICKEN !

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Verschleierungstaktik? - Heftige Kritik an der kürzlich vorgelegten Limburger Finanz-Bilanz

Am Mittwoch berichtete ich über einen erstaunlichen Artikel im "Humanistischen Pressedienst", der sich (soweit vorhanden) mit den Jahresabschlüssen deutscher Diözesen beschäftigte und etwas vergröbert formuliert
zu der Erkenntnis kam, dass Limburg ein vergleichsweise ausgesprochen reiches Bistum ist. Also tendenziell ein "Protz-Bistum"?
---> KLICKEN !
Im zweiten Teil der dreiteiligen Serie beschäftigt sich der erstaunlich gut informierte Autor Matthias Krause mit kirchlichen Haushaltsplänen in Theorie und Praxis. ---> KLICKEN !
Im gestern vorgelegten letzten Teil geht es detailliert um die Bistumsbilanz in Limburg. Wenn das wirklich zutrifft, was der Autor da beschreibt, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, dass es dort nicht nur einen be-
kannten Bischofs-Skandal gab, sondern jetzt erstaunlicherweise auch weit-
hin unbekannte Tricksereien bei den Buchungen für den in den Medien so vielbeachteten Jahresabschluss.
So vermutet der Autor beispielsweise, dass das Eigenkapital bewusst zu niedrig angegeben worden sei, um künstlich ein zu niedriges operatives Ergebnis darzustellen. Oder etwas platter und vereinfacht ausgedrückt:
um nicht ganz so reich dazustehen. Mit einem Teil des Eigenkapitals "verschwand auch der Jahresüberschuss aus der Limburger Ergebnis-
rechnung"
, bemängelt der Autor die diözesane Vorgehensweise und geht davon aus, dass die dort Verantwortlichen die Vermögens- und Ertragslage "verschleiern" wollten. Auch die Ergebnisse externer Prüfungen habe Lim-
burg sogar auf Nachfrage nicht im Wortlaut vorgelegt. 

Ein harter Vorwurf. Sollte er zutreffen, wäre wohl ein dickes Fragezeichen hinter die ständigen Behauptungen der jetzigen Bistumsleitung zu setzen, man sichere größtmögliche Transparenz zu. Bleibt also nur zu hoffen, dass der Artikel über Limburg sich als unzutreffend herausstellt. Ich bin mal gespannt, ob und wann aus Limburg eine Klarstellung dazu kommt...!
Der Artikel mit der detaillierten Kritik ---> HIER KLICKEN !
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Freitag, 25. Juli 2014

Offenbar auch lecker: Weil Fotos vom gemeinsamen Essen heute so begehrt sind...




 

Mittagessen mit Foto: Heute aß Papst Franziskus Fisch und Nudeln ohne Soße

Direkt zu Predigt u. Linktipps zum 17. Sonntag A (27.7.) ---> HIER KLICKEN !
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Ich weiß es ganz genau aus
der Zeitung: Heute zum Mittagessen gab's für Papst Franziskus Pasta Bianca und Dorsch.
Naja, dieses Mittagessen war schon eines der besonderen Art: Der Papst tauchte nämlich völlig "unerwartet" in der Kan-
tine für Vatikan-Mitarbeiter
auf (nicht zu verwechseln mit dem Speisesaal des Gästehauses, in dem er wohnt). Dort stellte er sich brav in die Warteschlange und nahm sich sein Tablett, genau wie die Angestellten. Anschließend saßen sie zusammen am großen Tisch; das weiter unten verlinkte Foto beweist es.
Rein zufällig war natürlich auch der "Osservatore Romano" da (vielleicht sitzt da immer einer in Bereitschaft mit vorgeglühter Kamera), man machte ein paar Fotos, und alle waren glücklich.
Wie das bei Papst Franziskus so geht: Bald wusste es auch die Nachrichten-
agentur REUTERS. In kürzester Zeit wussten es dann auch die Zeitungs-
redakteure, und die schrieben rasch was Nettes (der verlinkte Artikel ging bereits um 15.36 Uhr online). Und Sie, liebe Leser, wissen es nun auch, und das ist auch gut so...
Ich frage mich allerdings manchmal ganz vorsichtig, was man im Vatikan eigentlich im Zusammenhang mit dem Papst unter "unerwartet" versteht. Für wen genau war das jetzt unerwartet? Ach ja, für die netten Leute in der Kantine. Für uns und den gut informierten Fotografen wohl eher nicht...

Artikel u. Foto in der "Tiroler Tageszeitung" ---> KLICKEN !

Da bin ich aber froh, dass dies kein Katholik ist: Der schnellste Gottesdienst der Welt (1 Minute)

So, und zwischendurch mal wieder was zum Staunen und Schmunzeln. Das fällt diesmal ausgesprochen leicht, da es sich beim Haupt-
darsteller des "Gottesdienstes" eher nicht um einen römisch-katholischen Priester handelt. Jedenfalls hat's der Mann gehörig eilig.
Sein im Video festgehaltener Auftritt und damit der Gottesdienst dauert genau eine (!) Minute. Dann macht er einen Abgang.
Leider verstehe ich nicht, was er da der Gemeinde erzählt, aber es könnte wohl sein, dass er dringend zu einem Fußballspiel will oder so. Dafür hat man doch Verständnis, oder? - Die Leute können sich derweil ja selbst mit Brot und Wein auf dem Altar bedienen... ---> KLICKEN !
Diesmal sind wir Katholiken also nochmal knapp davongekommen, aber wir haben da auch einiges im Arsenal gängiger liturgischer Grausamkeiten. Ich erinnere mal an einiges mehr oder doch weniger Spaßige in Heiligen Messen, z.B. (nur für Mutige) HIER und HIER und HIER und HIER!
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Hinweis in eigener Sache: Leserkommentare sind willkommen. Es kann aber bis zu einem halben Tag dauern, bis diese von mir freigeschaltet werden. Ich bin nämlich nicht ständig online; dieser Blog ist nur ein privates Freizeitprojekt. Die neuen Beiträge sind in der Regel zeitlich vorprogrammiert, d.h. wenn diese online gehen, bin ich vielleicht gerade unterwegs.

Salafisten-Prediger Pierre Vogel: Mit "Gaucho-Tanz"-Spott gegen die Verlierer-Christen...

Er ist bekannt wie ein bunter Hund, auch wenn er in diesem Falle eher rothaarig ist. Der ehemalige Boxer und jetzige Salafisten-Prediger Pierre Vogel provoziert gerne. Vermutlich bringt ihm das den öffentlichen Zulauf, den er ha-
ben will. Wie es heißt, bröckelt seine Beliebtheit in radikalen Moslem-Kreisen aber inzwischen. Also muss er sich immer wieder was Neues einfallen lassen. Kürzlich sprach er in Hamburg, wo er auch schon mal mehr Zulauf hatte. "Willkommen zur Hasspredigt", spottete er, und Verfassungsschützer wie Medienleute hatten genug zu notieren, während  ihm knapp 250 Zuhörer, schön ordentlich nach Männlein und Weiblein (letztere natürlich verschleiert) aufmerksam zuhörten.
Der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der Siegesfeier in Berlin scheint ihm mächtig imponiert zu haben, denn Pierre Vogel griff die Idee des Gaucho-Tanzes gleich mal auf. "So geh'n die Christen", führte er vorn-
über gebeugt in bekannter Pose dem vergnügten Publikum vor, um gleich anschließend in mustergültig gerader Haltung zu singen "So geh'n die Muslime"---> KLICKEN !
Na, das war ja wieder mal sehr spaßig... - oder war es  vielleicht mehr als nur das?

Kardinal Dolan: Wenn Ihnen die Hl. Messe langweilig erscheint, liegt das an Ihnen selbst!

Kirchenleute sind heutzutage
in der Regel zurückhaltend, was Kritik an den eigenen Leuten be-
trifft. Während früher (lang ist's her!) auch schon mal ein Donner-
wetter von der Kanzel zu  hören war, will man jetzt die Schäfchen lieber schonen, auch im eigenen Interesse, um allem Ärger aus dem Wege zu gehen.
Kardinal Dolan, Erzbischof von New York, gehört nicht zu denen. Er riskiert es immer wieder, klare Kante zu zeigen, wobei er auch durchaus schon mal ins Fettnäpf-
chen tritt. Dem neuen Papst warf er z.B. öffentlich "Mangel an Führungsqualität" vor, was ihn dann nicht gerade zu dessen Lieblingskardinal machte. ---> KLICKEN !

Was er kürzlich zum Thema "Langweilige Heilige Messe?" geäußert hat, trifft aber vielleicht genau ins Schwarze. Wenn dir oder deinen Kin-
dern die Messe langweilig erscheint, dann liegt das nicht an der Hl. Messe, sondern an dir selbst - so formuliert er es knallhart.
Die Messe sei ja schließlich zum Beten da und nicht, um uns eine schöne Ablenkung zu bieten. Ob etwas langweilig ist oder nicht, liegt letztlich an der inneren Einstellung dazu und oft auch an der Vorbereitung. PRESSE-ARTIKEL (italienisch) ---> KLICKEN !
Im Prinzip kann man das recht gut an Familien mit Kindern in der Hl. Messe erkennen, finde ich. Da sieht man in der Kirche (besonders z.B. bei der Feier der Erstkommunion...!) Familien mit kleinen Kindern, die das im Griff haben, die die Kinder auch vorbereitet haben und sich auch geeignete Materialien eingepackt haben, und dagegen auch solche, deren Kinder für Unruhe sorgen und mehr oder weniger nervend herumturnen. Sie kennen das sicher...

"Dieser Pfarrer ist untragbar!" - Was einem Priester passierte, der bei der Erstkommunionfeier energisch um Ruhe bat, lesen Sie ---> HIER !

Donnerstag, 24. Juli 2014

Wohltätig: Vatikan bietet "interreligiöses Fußballspiel" an. Spielt der Papst auch mit?

      Direkt zu Predigt u. Linktipps für den 17. Sonntag A (27.7.) ---> HIER KLICKEN !
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Heute konnte man es Wort für Wort identisch in vielen Medien lesen, die eine kurze Meldung von KNA (Katholische Nach-
richtenagentur) übernommen haben: Am 1. September gibt's ein Wohltätigkeits-Fußballspiel mit prominenter Profi-Beset-
zung im Olympiastadion in Rom. Die Idee dazu stammt übrigens von Papst Franziskus persönlich ---> KLICKEN !

Im Grunde eine schöne Idee, Sport und Hilfe für Bedürftige zu verknüpfen. Da wird sicher ein hübsches Sümmchen zusammenkommen, obwohl es nicht geschadet hätte, einen etwas konkreteren Verwendungszweck anzu-
geben. Interessieren würde mich allerdings auch, wie man  seitens der Organisatoren die päpstliche Idee konkret umsetzen will, dadurch den interreligiösen Dialog zu fördern. Darf jeder Mitspieler ein zu seinem Glauben passendes Gebet sprechen? -  Unter uns gesagt: Die vorgegebene Formulierung "An den Fußball glauben alle" scheint mir da eher  wenig hilfreich zu sein...

Wie die beiden Mannschaften gebildet werden, erfahren wir bislang leider auch nicht. Oder will man im Sinne eines freundlichen Miteinanders nur eine einzige interreligiöse Mannschaft bilden? Das Verschweigen solcher Informationen lässt natürlich die Spekulationen kräftig sprießen: Steht uns da möglicherweise eine handfeste Überraschung bevor? Gibt es Mitspieler aus der römischen Kurie? Etwa der Papst persönlich im Tor? -- Das Spiel am 1.9. muss ich mir im Fernsehen anschauen...
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P.S.  ... und für die chronischen Nörgler, die jetzt wieder meinen, hier kritisiere typischerweise ein katholischer Blogger ganz bösartig den Papst:  Nöö, die Idee finde ich echt klasse; ich kritisiere eher die Leute im Vatikan, die solch ein unfertiges Konzept an die Presse geben und damit Verwirrung vorprogrammieren...

Kaputter Stabmixer? Kaffeefilter falsch herum? -- Wie manche modernen Kirchen aussehen...

In meinem vorigen Beitrag brachte ich viel Humor.
Den braucht man auch, wenn man so manche moderne Kir-
che betrachtet.
Das allerdings ist jetzt kein Scherz: Der Baustil dieser typischen Nachkriegs-Beton-
klötze heißt ganz offiziell "Brutalismus". Ein Voll-
treffer, kann man da nur schmunzeln... ---> KLICKEN !
In einem früheren Artikel hatte ich schon einige sonderbare Kirchbauten vorgestellt, die für mein Empfinden z.B. eher an einen defekten Stabmixer oder an einen Kaffeemaschinen-Filter erinnern. Aber sehen Sie doch selbst, wenn Sie sich trauen... ---> KLICKEN !

Manchmal ist es (nicht nur) in unserer Kirche so, dass man denkt: Naja, schlimmer kann es jetzt ja wenigstens nicht mehr kommen. Wie sehr man sich doch irren kann!
Klicken Sie sich doch mal durch eine Sammlung der angeblich 35 häss-
lichsten Kirchen der Welt. Für eventuelle gesundheitliche Schäden durch das Betrachten hafte ich nicht..! ---> KLICKEN !

Das können wir locker beweisen: Die schon immer GRÜNEN sind wir Katholiken!

Humor muss einfach sein.
Wir Christen haben ja sowieso allen Grund zur Freude. Und so kommt es denn auch, dass ich ab und zu in meinem Blog zu meinem und der (meisten) Leser Vergnügen die große rheinische (ich wohne in der Nähe von Köln...!) Humorkeule auspacke. Und für diejenigen, die zum Lachen lieber in den Keller gehen: Niemand zwingt Sie, diesen Artikel zu lesen !!!

Wir Katholiken waren schon immer die GRÜNEN... ---> KLICKEN !
Die "BILD"-Zeitung mit einem Schnellkurs: "So wirst du Papst!"
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Diese modernen Kirchbauten kann ich nur mit Humor ertragen
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Geschafft! Endlich ein freier Parkplatz! ---> KLICKEN !