Dienstag, 30. September 2014

Verflixt noch mal, Papst Franziskus erlaubt ausdrücklich auch das Fluchen (oder nicht)...

Das wird jetzt eine journalistische Herausforderung in Papst-Fran-
ziskus-Exegese: Wie man in ver-
schiedenen Medien heute nach-
lesen kann, erlaubt Papst Fran-
ziskus den Katholiken auch das Fluchen. In der Morgenmesse be-
schäftigte er sich u.a. auch kurz damit, siehe z.B. HIER und HIER !
Wenn das Gebet "wahrhaftig" ist, dann kann also auch schon mal ein Kraftausdruck fallen, verstehe ich demnach den Papst.
"Radio Vatikan" war die Über-
schrift aber wohl nicht so ganz geheuer, und so steht dort im Gegensatz zu den anderen Me-
dien vorsichtshalber die Über-
schrift "Klagen ja, fluchen nein"... ---> KLICKEN !

Möglicherweise haben die um Linientreue bemühten Vatikan-Journalisten dabei aber übersehen, dass Papst Franziskus bereits im Juni 2013 bei einer Messe mit Vatikan-Angestellten Position bezogen hat: Der vom Schicksal arg gebeutelte Hiob habe in seinem Hilferuf an Gott auch geflucht, ließ der Papst seine Zuhörer wissen. Siehe ---> HIER !
Ob demnächst die Papstpredigten mitstenografiert werden müssen?
Wie dem auch sei, das Thema ist schon etwas vertrackt und eignet sich nicht unbedingt zu einem saloppen Schwenker. 
Als Anregung empfehle ich meinen Lesern auf die Schnelle mal einen Blick nach HIER und HIER und HIER.
Allerdings fällt mir da auch der berühmt-berüchtigte Dienstmann Alois aus München ein, der im Himmel eine deftige Reklamation hatte:
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              Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Herr Pfarrer, bitte der jungen Dame nach der Kommunion nicht in den Ausschnitt greifen...!

Wie wir wissen, kann im Leben eine ganze Menge schiefgehen. Besonders unangenehm ist es für die Betroffenen, wenn das auch noch gefilmt wird. Für die Zuschauer dagegen ist es eher besonders angenehm, sprich: Man hat mal wieder was zum Lachen...!
Tja, was macht man als Priester, wenn beim Austeilen die Hostie nicht bestimmungsgemäß im Mund der jungen Dame landet, sondern im... ? - Aber wenigstens wird im nachfolgenden Video überreichlich gesegnet.
Einer der segnenden Priester nimmt da seine Aufgabe außergewöhnlich ernst...

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              Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Kard. Schönborn und Kard. Koch zur Synode: Überhaupt keine Anzeichen für Änderung...

Die Nervosität vor der am Sonntag beginnenden Synode steigt merklich, und dementsprechend bekommt man jetzt jede Menge Erklärungen angeboten, was die Prognose über den Verlauf betrifft.
Zwei "alte Hasen" haben jetzt auch Stellung bezogen und wollen nach der Kriegs-Ankün-
digung von Kardinal Kasper zur Deeskalation beitragen: Kardinal Schönborn betonte: "Erwarten Sie nicht, dass der Papst die Lehre über die Ehe ändert." Es gehe vielmehr um den praktischen Umgang mit bestimmten Themen. ---> KLICKEN !

In der "Tagespost" konnte man ein Inter-
view von Guido Horst mit Kardinal Kurt Koch lesen, dem Präsidenten des Einheitsrates. Auch der winkt ab. Er sehe "überhaupt keine Anzeichen", dass der Papst beabsichtige, die kirchliche Lehre bezüglich der Ehe zu ändern. ---> KLICKEN !

Kardinal Marx fordert, mehr für die Flüchtlinge zu tun. Kirche stellt mehr Wohnraum bereit...

Es bleibt ein Dauerbrenner.
Ich weiß nicht, wie viele Artikel ich schon darüber geschrieben habe. Nicht nur Papst Franziskus setzt sich ganz energisch für die Flüchtlinge ein, auch wenn das nicht überall gut an-
kommt. Kardinal Marx hat am Sonn-
tag dazu aufgerufen, sich noch mehr für die Verfolgten einzusetzen. Auf-
gabe insbesondere der Christen sei es, Füchtlinge willkommen zu heißen. ---> KLICKEN !

Zugleich erfahren wir derzeit durch die Medien von schrecklichen Zwi-
schenfällen in einigen Flüchtlings-
wohnheimen, siehe z.B. ---> HIER !
Medien und Politik sind aktuell da-
durch aufgescheucht, aber wie man das so kennt, wird das Thema gewiss bald wieder in der Versenkung ver-
schwinden.
Für die Kritiker, die jetzt darauf hinweisen, dass es nicht nur böse Sicher-
heitsleute gibt, sondern auch böse Asylbewerber, habe ich zwar ein ge-
wisses Verständnis. Ich finde aber, man sollte hier ein Negativbeispiel
nicht gegen ein anderes "verrechnen". Das hilft niemandem wirklich weiter.

Synodensekretär Kardinal Baldisseri: Bischöfe sollen "wie ein Bulldozer voranschreiten...!"

Kardinal Lorenzo Baldisseri ist die Schlüsselfigur für
die kommende Welt-
bischofssynode.
Von Papst Franziskus zum Kardinal er-
nannt, gilt er als enger Vertrauter und zugleich als sehr welt-
erfahrener Vatikan-
diplomat. Diese Woche Freitag will er sich ausführlich zur Synode äußern, ließ er verlauten, aber vorab erklärte er gegenüber "Radio Vatikan":
„Natürlich weiß der Papst, dass das kein einfaches Unterfangen ist. Aber gerade weil es nicht einfach ist, schreiten wir voran. Wie ein Bulldozer, der das Terrain ebnet, immer mit der christlichen Barmherzigkeit. Damit dürfen wir nie auf-
hören.
“   Ganzes Interview ---> HIER !
Bulldozer - das ist allerdings ein nicht unproblematisches Reizwort:
Da gibt es in unseren Köpfen Bilder von Bulldozern, die Land nutzbar machen und einen Hausbau ermöglichen, aber eben auch Bilder, wie der Regenwald zerstört wird oder wie in kriegerischen Konfliktregionen alles dem Erdboden gleich gemacht wird.

Barmherzigkeit allein wird nicht reichen, wie wir von Jesus wissen.
Er war barmherzig und gütig, aber nicht bedingungslos. Sein "Geh hin
und sündige nicht mehr!"
klingt uns da in den Ohren.
Ein interessantes Interview mit dem, der die Fäden der Synode in der
Hand hält, gab es im November 2013 in der "ZEIT". Es ist lesenswert, zeigt es doch, dass man diesen Mann in keine Schublade einsortieren sollte. Er betont z.B., dass wir in der Kirche von allen Regionen der Erde Meinun-
gen hören sollten, denn die hätten etwas zu sagen, "auch den säkularisier-
ten Katholiken in Europa"
... ---> KLICKEN !


Montag, 29. September 2014

Tagessegen zum Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael am 29. September

  Predigtgedanken P. Pius Agreiter OSB (pdf) --> KLICKEN !
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Protz, protziger, am protzigsten - die "dicken" Dienstwagen der deutschen Bischöfe

Haben Sie relativ lange Beine? - Das wäre dann ein Argument, um einen richtig "dicken" Wagen zu fahren. Jedenfalls sieht das der Essener Bischof Overbeck so, und deshalb wird er in einem VW "Phaeton" (Wert über 70.000 Euro) durch die Lande gefahren. Kardinal Marx überbietet ihn da locker mit einem vom Hersteller spendierten BMW 730 Ld (ca. 79.000 Euro). Unsere Bischöfe zeigen Stärke, zumindest was die PS-Zahlen ihrer Fahr-
zeuge betrifft: Laut Zeitungsbericht bringt es Bischof Gebhard Fürst mit seinem Audi A 6 auf 245 PS, nur knapp übertrumpft von Kardinal Marx mit 258 PS. Völlig untermotorisiert im Vergleich zum BMW 740 d von Erzbischof Zollitsch mit stolzen 313 PS . Also genug Reserve, wenn man mal auf der Flucht ist, aber das hat sich zumindest bei Zollitsch inzwischen ja wohl erledigt.    Einige Ost-Bischöfe fahren da völlig aus der Spur, z.B. Bischof Ipolt mit einem hundsgemeinen Opel Meriva, und der ist auch noch ein Gebrauchtwagen... ---> KLICKEN !
So ein "dickes" Auto sorgt meistens auch für dementsprechende Abgas-
werte, und da schlägt die "Deutsche Umwelthilfe" Alarm: Für viele oberhirtliche Fahrzeuge gab es die "Rote Karte" für einen viel zu hohen CO2-Ausstoß, siehe als pdf-Datei ---> HIER

Vergleicht man unsere Oberhirten mit deren evangelischen Kollegen, haben die Katholiken ein Problem: Die Umweltverträglichkeits-Schere zwischen den Konfessionen klafft immer weiter auseinander, denn die Protestanten sind seit Jahren die deutlich geringeren Umweltverschmut-
zer. ---> KLICKEN !

Das Portal "Musik und Theologie" greift in einem aktuellen Beitrag
zum Thema auch die Entschuldigungen der Bischöfe auf. Die bekannteste, man brauche nun mal ein Auto mit genügend Platz zum Arbeiten, lässt der Autor nicht gelten: Für diesen Zweck gibt es wesentlich geeignetere Fahr-
zeuge, so z.B. die sogenannten "Vans".    Und nebenbei wird dort auch der Bischof von Münster, Felix Genn, in die bischöfliche Protz-Liste aufge-
nommen. Sein BMW bringt es mit 258 PS auf immerhin 242 Stundenkilo-
meter, das dürfte in den meisten Fällen reichen... ---> KLICKEN !

Wie heißt es in Zeiten klammer Kassen in vielen Diözesen?   "Sparen und erneuern" - so oder so ähnlich klingt es. Darf man bald mit bischöflichem Vorbild rechnen?

Wie wird die Synode ausgehen? - Professor Zulehner tippt auf ein "lokales Lehramt"...

Der erste Teil der auf zwei Jahre verteilten Weltbischofs-
synode wird in Kürze beginnen: Ab 5. Oktober werden sich die 253 Teilnehmer in Rom treffen. ----> KLICKEN !

Trotz ausdrücklicher Warnung mancher Bischöfe sind gerade in der deutschsprachigen Kir-
chenbasis und Öffentlichkeit die Erwartungen vieler Beobachter groß, dass es vor allem im Bereich der wiederverheiratet Geschiedenen zu Änderungen in der Pastoral (sprich: Zulassung zur Kommunion) kommen könnte. ---> KLICKEN !
Es gibt genügend grundsätzliche Überlegungen, die davor warnen sollten, die Erfüllung deutscher Wunschlisten zum Nabel der katholischen Welt machen zu wollen. ---> KLICKEN !
Vielen scheint auch überhaupt nicht klar zu sein, was die Synode entschei-
den darf und was nicht. ---> KLICKEN !

Ein umfangreiches Arbeitspapier gibt für die anstehenden Diskussionen die Richtung vor. ---> KLICKEN !
Ein Vatikan-Kenner hat schon mal aus dem Nähkästchen geplaudert, wie das konkret ablaufen könnte. ---> KLICKEN !
Es wird jetzt jedenfalls tüchtig drauflosspekuliert, und die Medien freuen sich über jeden Theologen, der nicht rechtzeitig vor ihnen fliehen konnte oder wollte. Da muss gleich ein Interview her, wie der Professor X oder die Eheberaterin Y die Lage im Vatikan einschätzt...
Der Wiener Theologie-Professor Zulehner hat sich auch nicht gesträubt,
als er vom Fernsehen gefragt wurde. In der Sendung "Orientierung"      geht er davon aus, dass es ein "lokales Lehramt" gibt, sprich: Die Bischofs-
konferenzen der einzelnen Länder könnten das für ihre Region entschei-
den, und außerdem sei der Papst dafür, nicht stur auf die Institution Kirche zu schauen, "sondern auf die persönliche Befindlichkeit" der Betroffenen, und so werde es wahrscheinlich eine nach Ländern "gesplittete Lösung"
für die wiederverheiratet Geschiedenen geben.

Ich gestehe, dass ich Kopfschmerzen bekomme, wenn ich so etwas höre...
Wer den Fernsehbeitrag sehen will, wird auf Zulehner's Homepage im aktuell obersten Beitrag fündig, wenn er dort auf MP 4 klickt...
Zu finden ---> HIER !



Islam und Gewalt: Günther Jauch kann Redeschwall des Islam-Predigers nicht bremsen

Das war ein miserabler Start
für Günther Jauch nach der Sommerpause seiner Sonntag-
abend-Talkrunde in der ARD. "Gewalt im Namen Allahs - wie denken unsere Mus-
lime?"
war das Thema, und dabei sah man einen weit-
gehend hilflosen Moderator, dem es nicht gelang, den islamischen Dauerredner Abdul Adhim Kamouss zu stoppen. Der nämlich nutzte seine Chance, im Fernsehen aufzutreten, und redete gefühlt die Hälfte der Sendezeit,
fiel anderen Podiumsteilnehmern ständig ins Wort und redete sich stets elegant heraus, wenn er angegriffen wurde: Nein, das über die Frauen im Islam, die ihre Männer stets fragen müssten, wenn sie das Haus verlassen wollten, das habe er früher mal gesagt, er habe sich aber weiterentwickelt. Der Islam sei überhaupt eine absolut friedliche Religion und rufe zur Tole-
ranz auf.
Wer sich allerdings in der Welt in vielen islamischen Staaten umschaut, wie dort Christen unterdrückt und verfolgt werden, staunt da nicht schlecht. 

Der Prediger gab jedenfalls gestern eine glänzende Vorstellung, was man von Günther Jauch ganz und gar nicht behaupten kann...
Man schaue z.B. HIER und HIER und HIER und HIER !

Sonntag, 28. September 2014

Macht Kardinal Woelki Schleichwerbung für das ZDF? - Und: Missionieren im Swinger-Club?

Es gibt schon seltsame Sachen. Aber als in der Kirche aktiver Katholik hat man es ja im Laufe der Zeit gelernt, sich über so allerlei nicht mehr allzu heftig zu wundern. Das kann beim Betrachten meiner heutigen "Fänge" aus dem Internet nur von Vorteil sein!
Der Werbe-Slogan des ZDF "Mit dem Zweiten sieht man besser" ist hinlänglich bekannt. Es hat mich allerdings erstaunt, dass Kardinal Woelki sich jetzt öffentlich auch mit der typischen Fingerbewegung ablichten ließ... ---> KLICKEN !

Wie sollte man sich eigentlich verhalten, wenn man diesen Hilferuf liest? ---> KLICKEN !
Kann das denn sein? Der Vatikan erhielt angeblich 2013600 Anzeigen wegen Missbrauchs ---> KLICKEN !
Das schlägt dem Fass ja wohl die Krone ins Gesicht - oder so ähnlich: Die beiden etwas merkwürdigen Hauptdarsteller dieser Story sind Christen, aber auch Fitness-Freaks und außerdem auch noch regelmäßige Besucher von Swinger-Clubs. Sie wollen dort nun für das Christentum werben.
Also, ich weiß nicht so recht... ---> KLICKEN !

Chef der evangelischen Nachrichtenagentur ist empört über ZDF-Satiresendung "heute-show"

Über den Berliner Marsch der Lebensschützer habe ich schon einiges ge-
schrieben. Gestern zeigte ich auch in einem Artikel den Teil der satirischen "heute-show" des öffentlich-rechtlichen Senders ZDF, der sich über den Marsch der Lebensrechtler lustig machte. Vielleicht schauen Sie erst noch mal kurz in meinen Artikel und insbesondere auf die hinzugekommenen Leserkommentare ----> KLICKEN !

Heute gab es eine beachtliche Stellungnahme des Redaktionsleiters der evangelischen Nachrichtenagentur "IDEA". Sein Kommentar zu diesem ZDF-Beitrag lässt an Deutlichkeit kaum etwas zu wünschen übrig.
Lesen Sie selbst: "Teures ZDF, das ziemt sich nicht!" ---> KLICKEN !

Schöne Fotos: Papst Franziskus und Benedikt XVI. heute gemeinsam beim Seniorentag

Da kamen die Benedikt-Fans endlich mal wieder voll auf ihre Kosten. Heute umarmten sich Papst Franziskus und Benedikt XI. vor fast 40.000 Teilneh-
mern, die den vom Vatikan ausgerufenen Seniorentag mit-
feierten. Selbst die nicht kirch-
liche Presse fand's so schön, dass es dort ganze Bildergale-
rien von diesem Ereignis zu sehen gibt, z.B. ---> HIER !   Einen guten Bericht kann man beim Kölner "domradio" nachlesen. In seiner Predigt fand Papst Franziskus deutliche Worte der Kritik, wie man heutzutage leider oft mit alten Menschen um-
gehe. Der modernen "Kultur der Entsorgung" müssten Christen sich wider-
setzen, forderte er. ---> KLICKEN !

Flüchtlinge: "youngcaritas" mit origineller Kampagne gegen "Das Boot ist voll...!"

Wenn Sie an Flüchtlinge denken, fällt Ihnen dann ein Name ein?
Na klar, nach der ersten Schreck-
sekunde sollten bibelkundige Katho-
liken fündig werden: Jesus selbst ist vor den mordenden Soldaten des Königs Herodes mit Maria und Josef nach Ägypten geflohen und bekam dort groß-
zügig Schutz und Hilfe.
Es ist zugegebenermaßen kein einfaches Thema. Ohne große Mühe findet man gute wie schlechte Beispiele, wie mit Flüchtlingen umgegangen wird und wie manche Flüchtlinge sich aufführen. Meistens müssen da Schlag-
worte herhalten wie "Das Boot ist voll" und ähnliche. Das christliche Hauptgebot der Nächstenliebe wird dabei ebenso verdrängt wie die tat-
sächlichen Lebensumstände vieler Flüchtlingsfamilien, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind.
Die Jugendorganisation der CARITAS hat kürzlich zu einer interessanten Kampagne aufgerufen. "youngcaritas" behandelte das Thema originell unter dem griffigen Slogan: "Das Boot ist voll? - Dann bauen wir eben neue...!" -- Dazu gibt es u.a. als Gag eine Anleitung zum Bau von Papierbooten, aber auch eine lesenswerte Infobroschüre, die man auch herunterladen kann, und einiges mehr.

Hier können Sie sich dazu schlau machen ---> KLICKEN !

"Der Teufel ist der beste Theologe" - Papst Franziskus spricht auffallend oft vom Teufel...

           Direkt zu Predigt u. Linktipps für den 26. Sonntag A ---> HIER KLICKEN !
:
Gestern konnte man es im "Osservatore Romano" nachlesen: Papst Franziskus
hat den Teufel als den "besten Theologen" bezeichnet. In der Predigt während der Hl. Messe am Freitag erinnerte der Papst zuerst an die Fangfragen des Satans bei der Versuchung Jesu in der Wüste. Ohne das Leiden am Kreuz könne man Jesus aber nicht verstehen. Der Papst warnte: "Der Teufel ist intelligent, er versteht mehr von Theologie als alle Theologen zu-
sammen."
  ---> KLICKEN !
Solche Äußerungen stoßen freilich bei den Medien, die sonst so gerne über Papst Franziskus schreiben, auf null Interesse. So etwas will man dem Le-
ser und Hörer nicht zumuten!

Zwei Beispiele zum Thema "Teufel" beim Papst: HIER und HIER !
Das müsste doch eigentlich mit dem Teufel zugehen, wenn wir Katholiken nicht kapierten, wie ernst die Lage ist...!

Samstag, 27. September 2014

Senioren-Tag in Rom: ARD-Korrespondent Kleinjung schreibt Papst Benedikt zum Opa

Das war beinahe witzig, liebe ARD, aber eben nur beinahe! - ARD-Rom-
Korrespondent Tilmann Kleinjung kommentiert schon mal vorab auf Twitter: "Am Sonntag feiert Papst eine Messe mit tau-
senden Großeltern. Da darf . natürlich nicht fehlen."    
---> KLICKEN !
Wer lieber etwas unmissverständ-
licher wissen will, was da am morgigen Sonntag auf dem Petersplatz los ist, kann sich z.B. bei dieser Zeitungs-
lektüre recht gut informieren.
----> KLICKEN !

Weil ich sowieso gerade ein klitze-
kleines bisschen "lästere", bietet sich auch das hier an:
Gute Noten sind im Leben nicht alles, es gibt auch andere Qualitäten... ---> KLICKEN !

Video: Bankraub - die Polizei, dein Freund und Helfer ---> KLICKEN !
Ich sage den jungen Leuten auch immer wieder: Rechtschreibung ist wirklich wichtig... ---> KLICKEN !

"Tolle" Schlagzeile. Sind Sie auch dabei?... ---> KLICKEN !

Auch "Scheiße"? - Wenn die "heute-show" den "Marsch für das Leben" satirisch kommentiert

Ich tue mir die "heute-show" des ZDF sowieso sonst nie an. Das hat was mit der Qualität zu tun, die ich nachfolgend recht interessant beschrieben finde: HIER und HIER und HIER !
Wenn aber Mitarbeiter des ZDF (den Begriff Journalisten ver-
meide ich jetzt mal) beim Ber-
liner "Marsch für das Leben" auftauchen, um einen satirischen Beitrag darüber zu erstellen, dann werde ich schon etwas neugierig. Diese spezielle Qualität der Satire ist z.B. schon zu einem anderen Thema zu bestaunen (Video), von mir dokumentiert zum Eingewöhnen meiner Leser an das ZDF-Niveau.
---> KLICKEN !
Der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe schilderte jedenfalls bereits öffentlich, wie es ihm und anderen dabei erging, als das ZDF überraschend in Berlin auftauchte. Siehe ---> HIER!

Zwar brachte das ZDF nach drei Tagen eine dem widersprechende Stel-
lungnahme, aber MdB Hüppe bleibt bei seiner Darstellung. ---> HIER!

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Doch nun zu der Sendung, die diese Woche aktuell ist und sich u.a. mit dem "Marsch für das Leben" beschäftigt:

Zuerst mal für meine Leser der betreffende Sende-Beitrag zur Ansicht:
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Da muss man sich schon gewaltig anstrengen, wenn man über so etwas lachen soll! - Der ZDF-Mitarbeiter pickt da ein paar Leutchen heraus, und man hat den Eindruck, dass er dabei solche besonders bevorzugt, die ihm nicht contra geben können. Dann noch alles kunterbunt zusammenge-
schnitten, und fertig ist Satire nach ZDF-Art. Dass ich nicht lache!

Wie schrieb doch noch gleich "DER TAGESSPIEGEL", in meinem Beitrag oben als erstes verlinkt? - "Ein Haufen Scheiße - das reicht nicht". Da muss ich nicht widersprechen...!  

Prima, das beliebte Sonntags-Stickeralbum kann noch bis 5. Oktober bestellt werden!

Sticker sind bei Kindern heißbegehrt, das kann ich aus eigener Erfahrung mit Enkel-
kindern nur bestätigen.
Es gibt aber eben nicht nur solche über Fußballer, sondern diese Art von "Kundenbindung" beginnt sich allmählich auch im kirchlichen Raum herumzu-
sprechen. Bekannt sind z.B.
die preiswerten Sticker "Entdecke die Welt der Bibel" ---> KLICKEN !
Es gibt da sicher noch eine ganze Reihe von Angeboten, z.B. eines der österreichischen "Jungen Kirche" ---> KLICKEN !
Empfehlenswert und seit Jahren bewährt ist das "Sonntags-Stickeralbum", das für das kommende Lesejahr B jetzt bestellt werden kann, allerdings nur bis zum 5. Oktober. Das liegt vor allem daran, dass es sich bei den Herausgebern um eine private Initiative von zwei Vikaren handelt, die aus Kostengründen nur produzieren lassen wollen, was auch wirklich Abneh-
mer findet. Das Sammelalbum erscheint jährlich neu mit 36 Seiten im Format A 5 und mit ca. 67 Aufklebern. Für 5,50 Euro ist ein Exemplar in-
klusive aller Sticker zu haben (ab 20 St. nur 4,90 Euro).  

Nähere Informationen gibt's ---> HIER !
So sieht das Album innen aus (pdf) ---> HIER !
... und so die Sticker (pdf) ---> HIER !
Die Auslieferung erfolgt rechtzeitig im November. Für Kinder, die fleißig "geklebt" haben, kann man sogar gesegnete Papstrosenkränze bekommen.

Viele Katholiken empört: Warum unternimmt der Papst nichts gegen Kardinal Danneels?

          Direkt zu Predigt u. Linktipps für 26. Sonntag A ---> HIER KLICKEN !
:
Das entschlossene Handeln von Papst Franziskus nach dem Motto "Null Toleranz gegen Missbrauchs-
täter"
findet nicht nur ungeteilte Zustim-
mung. Insbesondere etliche konservative Katholiken äußern
im Internet den Verdacht, der Papst handele hier auffallend einseitig.
Wobei man nebenbei gerade auch noch beobachten kann, wie gut die in-
offiziellen Nachrichtenkanäle weltweit funktionieren: Kaum ist Kardinal Wesolowski im Vatikan unter Hausarrest - schwupps, rein zufällig genau einen Tag später finden die Ermittlungsbehörden in der Dominikanischen Republik auf seinem beschlagnahmten privaten Computer fast 100.000 "kinderpornografische Dateien". - Hüstel, hüstel: Was für ein tolles Timing im Vatikan...! ---> KLICKEN !
Jetzt werden jedenfalls gleich mal wieder die verbalen Messer gewetzt und in Richtung Papst gezückt. Ich übersetze das mal ganz frei, was da so laut-
stark verkündet wird: Schaut alle mal her, hier seht ihr es wieder, dieser Papst schikaniert und stoppt die Konservativen, wo er nur kann, und die liberalen Verdächtigen lässt er laufen!
Als aktuelles Beispiel dient dann vorzugsweise der belgische Kardinal Godfried Danneels, der auch in Teilen der Presse nicht gut wegkommt. Missbrauchsopfer attackieren ihn immer wieder, weil es bei einem Miss-
brauchsskandal im Jahre 2010 auch von ihm Vertuschungsversuche gab. Damals musste Roger Vangheluwe als Bischof von Brügge zurücktreten, weil ihm gerichtlich vorgeworfen wurde, eine Neffen jahrelang sexuell missbraucht zu haben. Eine heimliche Tonbandaufnahme des Opfers be-
legte, dass Danneels damals im Gespräch darauf hinwirken wollte, mit öffentlichen Anschuldigungen gegen den Brügger Bischof doch bitte bis nach dessen Pensionierung zu warten. ---> KLICKEN !
Danneels räumte damals offiziell ein, Fehler gemacht zu haben. Sein An-
walt erklärte aber auch, dass Danneels juristisch nichts vorgeworfen wer-
den könne, denn er habe nur zwischen den beteiligten Konfliktparteien vermitteln wollen. ---> KLICKEN !

In Belgien war es damals ein Riesen-Aufreger, als der Kardinal zum Poli-
zeiverhör nach Brüssel gebracht wurde. Die Ermittlungsbehörden waren sogar so rabiat, dass sie u.a. in einer Kathedrale die Gräber verstorbener Bischöfe öffneten, weil man annahm, dort irgendwelche versteckten Un-
terlagen finden zu können. Auch der Vatikan protestierte damals gegen diese skandalöse Verfahrensweise, und von den Vorwürfen gegen Danneels konnte nichts belegt werden, sodass die Ermittlungen im Sande verliefen, siehe z.B. HIER  und HIER !
Während einer Polizei-Razzia wurden damals bei einer Bischofskonferenz alle belgischen Bischöfe gegen ihren Willen festgehalten, durften nicht telefonieren, und außerdem wurden kirchliche Akten beschlagnahmt, die von einer Kommission stammten, die sich mit möglichen Missbrauchs-
fällen von Priestern beschäftigte. Die z.T. sehr vertraulichen Protokolle enthielten auch Aussagen von manchen Missbrauchsopfern, die ihre Er-
klärung nur abgegeben hatten, weil man ihnen auf ihren ausdrücklichen Wunsch Anonymität zugesichert hatte. Nun landeten sie durch diesen staatlichen Vertrauensbruch doch in den Mühlen des Gesetzes.

Immer wieder gehen belgische Missbrauchsopfer mit alten Vorwürfen an die Öffentlichkeit, sobald der Name Danneels in den Medien auftaucht.
Als dieser zum letzten Konklave anreiste, protestierten sie dagegen, weil er "keine moralische Autorität mehr" besitze. Dass Papst Franziskus ihn jetzt auch noch zur anstehenden Synode eingeladen hat, erzürnt manche auf's Neue.

Meiner Meinung nach sind da also deutliche Unterschiede zu den beiden Fällen, in denen der Papst eingegriffen hat. Kardinal Danneels konnte trotz aller Anstrengungen der belgischen Justiz bislang nichts Strafbares nachge-
wiesen werden.

Ich bin mir dabei wie auch in anderen Fällen bewusst, dass wir "Normal-
katholiken" ohnehin nicht alles erfahren. Dem Papst hier aber bewusste Einseitigkeit zu unterstellen, halte ich nach allem, was ich bisher weiß,
für nicht sehr fair. Ich lasse mich da aber gerne von vielleicht kundigeren Lesern belehren, wenn diese brauchbare Quellen angeben können, die evtl. Gegenteiliges behaupten...

Jetzt ist wieder Missbrauchszeit: Neue Vorwürfe gegen katholische Kirche Deutschlands

Ausgelöst durch den Wirbel im Vatikan,
wird das Thema Missbrauch in den Medien auch wieder mit Blick nach Deutschland interessant, nachdem hier lange Funkstille herrschte. Zum einen gerät Bischof Acker-
mann konkret wegen einem Fall in seinem Bistum Trier unter Beschuss, bei dem man der Kirche Verschleierung unterstellt. Siehe z.B. ---> HIER !

Zum anderen wird ihm als Missbrauchs-
beauftragtem der Deutschen Bischofskonfe-
renz und damit allen deutschen Bischöfen vorgeworfen, mit der wissenschaftlichen Aufklärung komme man trotz aller Beteue-
rungen nicht voran. Noch immer sei Grundlegendes unklar, z.B. welche Bistümer sich überhaupt an der Aufarbeitung in welcher Form beteiligten. Siehe z.B. ---> HIER !

Auch beim Katholikentag in Regensburg gab es bei den Zuhörern deut-
lichen Unmut, siehe ---> HIER !
Das Thema wird uns also noch eine lange Zeit verfolgen, wie das jetzt ausschaut. Man muss sich aber wohl auch nicht alle Verkündigungen seitens der Medien zu eigen machen...

Freitag, 26. September 2014

Erboster Leser: Typisch, über den Kardinal Danneels trauen Sie sich nichts zu schreiben...!

Wie man sich denken kann, haben die Arrestierung von Kardinal Wesolowski
(siehe ---> HIER !)
und die Absetzung von Bischof Li-
vieres
( siehe ---> HIER !) hohe Wellen geschlagen,
wie üblich von Zustimmung
bis zu bösen Vorwürfen an die Adresse von Papst Franziskus. Nicht nur die Zahl der Leserkommentare in meinem Blog steigt dann deutlich an, sondern auch die Zahl von bösen E-Mails, zumeist anonym.

Liebe Leute, das ist schlicht unfair und ärgert mich, wenn man mir einfach mal so unterstellt: "Typisch, über den Kardinal Danneels, dem man auch Vorwürfe wegen Verwicklung in Missbrauchsfälle macht, trauen Sie sich nichts zu schreiben, weil Papst Franziskus hinter ihm steht!" -- Zur Klar-
stellung: Hier schreibt keine Presse-Agentur, sondern ein Freizeit-Blogger mit begrenzten zeitlichen Möglichkeiten! Aber schon mal als Ankündigung: Morgen kann man auch dazu in meinem Blog was lesen. O.K....?

Na, das ist aber bissiger Humor: Wenn der Bundesadler muslimisch geworden ist...

         Direkt zu Predigt u. Linktipps für 26. Sonntag A ---> HIER KLICKEN !
:
Auch wenn manche Christen Zweifel haben, ob Jesus über-
haupt gelacht hat: Humor ist so etwas Ähnliches wie Medizin, finde ich. Wohldosiert und zur rechten Zeit macht er das Le-
ben erträglicher und erinnert uns daran, dass nirgendwo steht, dass wir Christen als Trauerklöße herumlaufen sollen. Manchmal kann es allerdings auch etwas heftig sein, so wie nach-
folgend der Bundesadler auf muslimische Art...
---> KLICKEN !
Na, das nenne ich aber eine ziemlich deftige Kanzlerin-Verarsche...
---> KLICKEN !

Stimmt, da hat die Lokalzeitung was verwechselt... ---> KLICKEN !

Wie wäre es denn mit einer verblüffenden online-Abstimmung?
---> KLICKEN !

Gut so! - Die Polizei im Kampf gegen die Raser... ---> KLICKEN !
Ach du liebe Güte! - Da bin ich aber heilfroh, dass ich in einem ganz normalen Bett schlafen darf... (Video) ---> KLICKEN !


Irak: Patriarch fordert geflohene Priester zu sofortiger Rückkehr und Kreuz-Annahme auf

Durch die Medien sind wir über die drama-
tischen Umstände im Irak einigermaßen gut informiert. Zehntausende von Menschen sind auch jetzt auf der Flucht vor den extrem brutalen ISIS-Kämpfern, die kein Pardon für Andersgläubige kennen.
Kein Wunder, wenn da auch die Kirche in allergrößten Schwierigkeiten ist. Aber wie soll sich z.B. ein Priester verhalten?
Bis zum bitteren Ende ausharren und denen, die nicht fliehen können, in der größten Not beistehen? Oder sollte man lieber seine eige-
ne Haut retten und auch flüchten, so lange dies noch möglich ist?    Für Louis Sako, chaldäisch-katholischer Patriarch von Bagdad, ist die Entscheidung klar: Ein Jünger Jesu, erst recht ein Priester, hat bei seinen "Schafen" zu bleiben und notfalls sogar das Kreuz des Märtyrertums auf sich zu nehmen.
Das sehen allerdings viele Priester anders, die untergetaucht oder geflohen sind. Jetzt ist dem Patriarchen doch der Kragen geplatzt: Er hat bekannt-
gegeben, dass er allen flüchtigen Priestern einen Monat Zeit zur Rückkehr in die Seelsorge gibt. "Wir müssen an dem Ort leben und sterben, an den Gott uns ruft", erklärte er dazu. Wer dieser Aufforderung nicht Folge leiste, habe mit Disziplinarstrafen zu rechnen. Ein Machtwort also, aber ist das so richtig?

Artikel über die Anordnung des Patriarchen ---> KLICKEN !

Bischöfe wegen Vorstoß des Ethikrates "befremdet": Vollversammlung beendet

Meinen Vorab-Bericht zur Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz finden Sie ---> HIER !
Wie man an der vor wenigen Stunden veröffentlichen Abschluss-Presse-
erklärung sehen kann, waren die Bischöfe fleißig. Die umfangreiche Tagesordnung reichte spontan bis zum kürzlichen Vorstoß des Ethikrates, der mehrheitlich Inzest unter Geschwistern erlaubt sehen wollte.
"Mit Befremden und Distanzierung"
haben die Bischöfe das gelesen, er-
fährt man. Es lohnt sich, die komplette Presseerklärung mal zu studieren, um die weitere Richtung der Bischöfe in der nächsten Zeit erkennen zu können. ---> KLICKEN !

(Wie Sie richtig vermuten, bin ich z.Z.   - wegen zusätzlicher privater Termine -   etwas in Eile...)

Papst Franziskus wirft erfolgreichen Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano raus. Warum?

Die Nachrichten darüber waren gestern auffallend spärlich: Papst Franziskus entlässt umstrittenen Bischof aus Para-
guay wegen Verwicklung in einen Fall,
wo Kindesmissbrauch vertuscht wurde - oder so ähnlich ---> KLICKEN !

Da es sich um einen stramm konserva-
tiven Bischof handelte, sind die Reak-
tionen aus diesem Lager vorprogram-
miert: Der Papst schießt mal wieder ei-
nen der fähigsten Bischöfe ab, weil der ihm zu traditionell und glaubenstreu ist. 

Nun hat es also so richtig gekracht.
Anfang Juli 2014 hieß es vom Vatikan
in einer Erklärung noch, man werde zwei "Beobachter" nach Paraguay senden, um in der Diözese Ciudad "Hilfe zu leisten".
"Spekulationen"
, es gehe um aktuelle Konflikte in der dortigen katho-
lischen Kirche, wies der zuständige Nuntius ausdrücklich zurück.
Vielmehr erklärte er, solche Besuche fänden regelmäßig auch in anderen Diözesen statt. Wie es jetzt aussieht, entspricht diese Erklärung wohl nicht so ganz der Wahrheit. Aus dem "Besuch" wurde ein Aufräumen. Einerseits kann der jetzt amtsenthobene und als konservativ geltende Bischof Roge-
lio Livieres Plana
ganz stolz auf große Erfolge verweisen; so stiegen die Kandidatenzahlen für das Priesteramt in seiner Diözese in den letzten Jah-
ren geradezu atemberaubend von 16 auf über 200.
Andererseits knirscht es in der Bischofskonferenz von Paraguay, und das erst recht, nachdem der streitbare Bischof einem Kollegen öffentlich vor-
geworfen hatte, homosexuell zu sein. In den Medien in Paraguay ist man denn auch geteilter Meinung über den Bischof, die Lage der Kirche in Paraguay und die harten Reaktionen aus Rom. Es lässt tief blicken, wenn die katholische Nachrichtenagentur "ZENIT" den Papst wörtlich dazu so zitiert:
"Der Heilige Vater forderte die Diözese auf, der Anordnung gehor-
sam und fügsam zu folgen. Er lud die Kirche in Paraguay zu Versöhnung und Überwindung von Parteilichkeit und Zwietracht ein."
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Die Bischofskonferenz wirkt zerstritten, und die Erfolge des mitteilsamen Bischofs haben sicher auch Kollegenneid und Ärger hervorgerufen; seine klare, konservative Ausrichtung trug ihm z.B. den Vorwurf ein, er lenke sein Bistum fast "sektenartig". Er glänze mit hohen Zahlen, weil er auch Priesterstudenten aus anderen Diözesen aufgenommen habe, ließ ein mitteilsamer Bischofskollege die Presse wissen.
Wie angespannt die Lage in der kirchlichen Führung dort ist, kann man auch daraus ablesen, dass Bischof Rogelio Livieres Plane zuletzt mehrfach den Sitzungen der Bischofskonferenz fernblieb.
Wenn Papst Franziskus von etwas so richtig genervt ist, dann ist es die Zwietracht unter Bischöfen und Priestern. Dazu hat er sich mehrfach klar geäußert. Ist der erfolgreiche, aber auch kantige Bischof (und damit auch seine Priesterkandidaten) nun zum Bauernopfer geworden, damit in Paraguay wieder halbwegs Ruhe unter Gottes Bodenpersonal einkehrt?
Seine Entscheidung, einen in den USA des Missbrauchs verdächtigten Priester aufzunehmen und dann auch noch ausgerechnet zu seinem Generalvikar zu machen, war alles andere als klug vom jetzt abgesetzten Bischof. Das war dann wohl auch der Hebel, mit dem man im Vatikan bei ihm ansetzen konnte, um ihn loszuwerden.

Jetzt ist in Paraguay also hoffentlich wieder Ruhe im Karton. Ehrlich ge-
sagt: Ich kann den Papst da gut verstehen. So konnte es dort einfach nicht mehr weitergehen.

Donnerstag, 25. September 2014

Für die Vergesslichen in Kirche und Medien: Soso, Papst Franziskus greift endlich durch...

       Predigt u. Linktipps zum 26. Sonntag A (28.9.): weiter unten auf dieser Seite!
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Damit ich nicht missver-
standen werde: Ich will hier nicht die Verdienste von Papst Franziskus schmälern.
Ich finde es notwendig und gut, dass gegenüber kirchlichen Missbrauchstätern eine harte Linie mit "null Toleranz" ge-
fahren wird, wie die Presse das derzeit beinahe begeistert for-
muliert. Ja, ich bin Papst Franziskus dankbar, dass er "hart durchgreift", wenn Geistliche die ihnen z.B. als Messdiener anvertrauten Kinder derart an Leib und Seele zerstören. Der Papst hat ein dickes Lob verdient, und das hat er in den Medien auch bekommen. Er sollte diesen Kurs konsequent fortsetzen; nur so kann diese eiternde Wunde am Leib der Kirche beseitigt werden. ---> KLICKEN !
Allerdings: Es ist ein Lob der absichtlich oder unabsichtlich Vergesslichen! Vielleicht darf man dem einen oder anderen Journalisten und Gläubigen mal etwas auf die Sprünge helfen: Wie hieß doch gleich noch mal der Papst, der ...? - Aber lesen Sie doch bitte selbst, z.B. HIER und HIER !

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat Papst Franziskus allerdings mehr "Power", um das auch gegen interne Widerstände durchzuziehen. Aber wer hat's erfunden...?!

Wenn doch beide einverstanden sind... Deutscher Etihikrat will Inzest erlauben!

Liebe Leserinnen und Leser,
Sie kennen wahrscheinlich das Experiment mit dem lebenden Frosch, den man in heißem Wasser kochen kann, ohne dass er aus dem Topf herausspringt. Siehe z.B. ---> HIER oder auch hier im Video in einem anderen Zusammenhang erklärt:

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Daran muss ich denken, wenn ich immer neue Nachrichten aus der Politik lese, die nach und nach unsere Werte aushöhlen und umprogrammieren. So las ich gestern von den deutschen Sachverständigen im Ethikrat, die den Inzest legalisieren wollen. Wenn beide damit einverstanden sind, könnten Geschwister dann also miteinander Sex haben, ohne dass dies noch unter Strafe steht wie bisher.
Der Ethikrat ist neuerdings mehrheitlich also der Meinung, dass "das Strafrecht nicht das geeignete Mittel sei, ein gesellschaftliches Tabu zu bewahren", formuliert "DIE ZEIT" zusammenfassend ---> KLICKEN !
Führende CDU-Politiker sind offenbar durch diese Nachricht aufgeschreckt und sprechen in ersten Stellungnahmen von einer skandalösen Empfeh-
lung. Danke! ---> KLICKEN !
Hat eigentlich die Mehrheit des Ethikrates mal daran gedacht, dass es gute Gründe für dieses "Tabu" gibt? Selbst ein Psychiater hat aus Erfahrung deutliche Bedenken. ---> KLICKEN !
Es gibt im Internet sogar Stimmen, die vermuten, mit solchem Entgegen-
kommen ziele man auf das Wohlwollen bestimmter Gruppen von Einwan-
derern, die gerne "unter sich" bleiben (ich selbst nehme das von diesem Gremium nicht an).

Wie forderte es z.B. die "Grüne Jugend" schon vor zwei Jahren? - "Keine Liebe ist illegal"... ---> KLICKEN !
Na, wenn das nicht zu kühnsten Befürchtungen für alle möglichen sexuellen Spielarten Anlass gibt...!

Anschlag auf katholische Kirche in Berlin: Kein Thema für Presse und Politik?

        Predigt u. Linktipps zum 26. Sonntag A (28.9.): weiter unten auf dieser Seite!.
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Vor Wochen gab es einen Brandanschlag (vermutlich ein verwirrter Einzeltäter) auf den Rohbau der Berliner Mevlana-Moschee. Große Aufregung in den Medien, und Poli-
tiker eilten mit Solidaritätsbekundungen gegenüber den Muslimen vor Ort oder er-
klärten gar wie Vizekanzler Sigmar Gabriel, dies sei ein "Attentat" und "ein Anschlag auf das Zentrum (!) der Gesellschaft", siehe z.B.  HIER und HIER !
Der Berliner Senat wurde sogar um finan-
zielle Hilfe gebeten.
Nun geschah es ebenfalls in Berlin, dass eine katholische Kirche das Ziel eines solchen Anschlages wurde. Einem mutigen Redakteur der Berliner Zeitung "B.Z." ist dazu ein treffender Kommentar zu verdanken: "Berlin schweigt zum Anschlag auf eine Kirche". Gunnar Schupelius kommt ohne Um-
schweife zur Sache: "Kaum jemand nahm davon Notiz, kein Politiker empörte sich". - Dabei ist die Schuldfrage im Gegensatz zum erwähnten Moschee-Anschlag hier sofort geklärt: Ein Bekennerschreiben von Links-
extremen stellt klar, dass die Kirche deshalb erheblich beschädigt wurde, weil man dort Lebensrechtlern für die Demo vom vergangenen Samstag Raum angeboten hatte. ---> KLICKEN !

In der Kirche landeten zahlreiche Farbbeutel, die zusätzlich mit scharfen Splittern versehen waren. Möbel und zahlreiche Gegenstände sind nun mit Farbe überzogen und womöglich unbrauchbar geworden. Die Außenfas-
sade wurde zusätzlich noch durch Schmierereien beschädigt.
Der erhebliche Kosten verursachende Anschlag auf die Kirche ist selbst-
verständlich etwas gaaaaaaanz anderes als ein Angriff auf eine Moschee. Im letzteren Falle betrifft es ja bloß die Katholiken...


Mindestens 15 Jahre katholische Ehe-Garantie: hier erhältlich...!

Einen interessanten Ansatz
in der Seelsorge für Ehepaare verfolgt der Schweizer Pfarrer Jaroslaw Duda: Allen Paaren, die von ihm getraut wurden, garantiert er auf Wunsch, dass deren Ehe mindestens 15 Jahre lang nicht in die Brüche geht. Wie soll das denn gehen? Bedingung für seine ganz besondere Art von Ehe-Versprechen ist, dass die Paare sich verpflichten, nicht nur miteinander im Gespräch zu bleiben, sondern auch mit ihm,
dem Pfarrer.
Mindestens einmal im Jahr müssen (oder besser: dürfen!) sie bei ihm zum Ehe-TÜV antreten, bei dem über die vorhandenen Probleme gesprochen wird. Pfarrer Duda ist ein bisschen stolz auf das Ergebnis: Noch wurde kein einziges von ihm getrautes Paar geschieden.
Es wäre schön, wenn das den (Ober-)Hirten und uns allen etwas zu denken geben würde. Allzu oft wird nur noch auf das Ende einer Ehe reagiert, statt sich frühzeitig und regelmäßig um deren "Wartung" zu kümmern...

Zeitungsbericht ("Süddeutsche Zeitung") ---> HIER !
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Null Toleranz !? -- Ehemaliger Erzbischof Wesolowski unter Hausarrest im Vatikan

Irgendwann ist immer das erste Mal. Als gestern bekannt wurde, dass auf ausdrückliche Anordnung von Papst Franziskus der ehemalige Erzbischof Jozef Wesolowski im Vatikan unter Hausarrest gestellt wurde, war das na-
türlich sofort das Kirchenthema Nr. 1 in den Medien. "Der Papst greift durch" liest man überall, und so hat man den Missbrauchstäter festgesetzt, auch damit keine Beweismaterialien für den anstehenden Prozess im Vati-
kan verschwinden könnten, während er darauf wartet, heißt es. Damit hat ein schon lange bekanntes Ärgernis seinen vorläufigen Höhepunkt ge-
funden.
Dem ehemaligen Nuntius in der Dominikanischen Republik wurde bereits im Juni von der Glaubenskongregation aus dem Priesterstand entlassen, außerdem verlor er seine diplomatische Immunität. Aufgrund von Medien-
berichten hatten die Behörden in der Domikanischen Republik seit vori-
gem Jahr gegen ihn ermittelt.
Es steht demnach fest, dass er dort in etlichen Fällen Jugendliche für Sex-
spiele bezahlt hat. Man verlangt deshalb ebenso wie sein Heimatland Polen seit Monaten vom Vatikan die Auslieferung Wesolowskis, der frühzeitig nach Rom beordert worden war. Dem Vatikan wird weiterhin vorgeworfen, ihn damit schützen zu wollen.
Das sieht man im Vatikan anders. Wesolowski wird nach Abschluss der vatikanischen Ermittlungen dort der Prozess gemacht; ihm drohen min-
destens sechs bis sieben Jahre Haft. Gestern hörte man vom Vatikan erst-
mals neue Töne: eine Auslieferung nach Ende des Prozesses sei nicht mehr ausgeschlossen.
Null Toleranz gegen kirchliche Missbrauchstäter? Unbedingt!
Aber im Vatikan sollte man sich andererseits auch davor hüten, Jozef We-
solowski gewissermaßen vor den Medienkarren des Papstes zu spannen.
Es sind die Details, die da manchmal etwas stutzig machen. Da wird z.B. vom Vatikan erklärt, man habe diesen Missbrauchstäter festgesetzt, damit er keine Gelegenheit mehr habe, Material verschwinden zu lassen. Einmal abgesehen davon, dass er dies schon vor Monaten hätte machen können, liegen Beweise bereits in erdrückender Fülle vor. Und ihn dann anzuhören, zum Laien zu degradieren und erst Monate später in Arrest zu nehmen, macht dieses Argument nicht sonderlich glaubwürdig.
Null Toleranz? - Warum hat man dann diesen Täter nach Verlust seiner Immunität nicht ausgeliefert? Er sei immer noch vatikanischer Staats-
bürger, wird erklärt. Das mag sein. Das wissen aber auch die Behörden in der Dominikanischen Republik und in Polen, und trotzdem stellen sie den Auslieferungsantrag.
Einfachen Priestern, die wegen solcher Delikte angeklagt sind, ergeht es vielleicht anders. Aber wie heißt es so schön: Abwarten, man wird sehen...


Predigt und Linktipps zum 26. Sonntag im Jahreskreis A --- 28.9.2014


Evangelium  Mt 21, 28-32:                                                                          In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.                                                                            Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?
Sie antworteten: Der zweite.
Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht  bereut und ihm nicht geglaubt.

            MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:     

                    Ein entschiedenes Jein?

Wir kennen das. Da hat uns jemand hoch und heilig etwas versprochen. Und was ist? - Nichts! -  Da wartet man z.B. vergeblich auf den Hand-
werker, der sich genau für diesen Tag angekündigt hat und einfach  nicht kommt. Oder da verlässt man sich auf die Zusage eines Bekannten,
pünktlich zu einer abgemachten Uhrzeit zur Stelle zu sein.
Und nun steht man sich die Beine in den Bauch. Kommt er vielleicht doch noch her  – oder kommt er wirklich nicht? Da versprechen die Eltern den Kindern für den Sonntag einen Ausflug, haben dann aber doch keine Lust. Kinder lernen sehr schnell, aber z.B. leider auch, dass man sich als Er-
wachsener offenbar besonders Kindern gegenüber nicht wirklich an sein Versprechen halten muss, wenn man einen Grund dafür findet.
Wir kennen das. Ein Ja ist bei vielen Menschen noch lange kein Ja. Manches „Ja“ ist eher ein verkleidetes „Vielleicht“ oder sogar ein ge-
logenes „Nein“. Mit einem „Ja“ als Antwort lebt es sich oft einfach bequemer, weil der Gesprächspartner dann erst mal Ruhe gibt...

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Komplette Predigt weiterlesen...
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