Freitag, 31. Oktober 2014

Die Piusbrüder lassen nichts anbrennen: Reaktion auf Exkommunikations-Bischof...

Gestern war mal wieder ein Aufreger-
Tag, denn Bischof Semeraro aus Albano, ein Vertrauter von Papst Franziskus, hatte den Gläubigen in seinem Bistum überraschend per Dekret angedroht, wer bei der umstrit-
tenen Priesterbru-
derschaft St. Pius X. (FSSPX) Sakramente empfange, der ziehe sich dadurch quasi automatisch die Tatstrafe der Ex-
kommunikation zu. Siehe meinen Artikel dazu ---> HIER !
Die Folge waren und sind heftige Diskussionen z.B. darüber, was dahinter stecken könnte und auch, ob sein "Basta!"  kirchenrechtlich sauber argu-
mentiert war.
Ich weiß, dass ich mich jetzt erst einmal entschuldigen muss, dass ich ne-
ben vielen, vielen anderen auch öfter mal beim Portal "katholisches.info" reinschaue, aber nun ist es halt mal wieder passiert, und da las ich eben, dass die Piusbrüder mit der Reaktion nicht lange auf sich warten ließen:
In einem Schreiben an den besagten Bischof wird spekuliert, der Bischof habe sich u.a. über Kinder geärgert, die z.B. für die Erstkommunion-Katechese gewissermaßen zu den Piusbrüdern übergelaufen sind.
Und dann, wie könnte es anders sein, zählen die Piusbrüder in ihrem Schreiben noch einige - nenne wir es mal neutral: interessante - Aktionen auf, die auf das Konto des Bischofs gehen. Wer es bei "katholisches.info" detaillierter lesen mag, bitte ---> HIER !
Man lässt auch keinen Zweifel daran, dass man so weitermachen wird wie bisher. Damit dürfte dann wohl bald der nächste Akt in diesem Drama bzw. dieser never-ending-story folgen...

Dazu gerade noch passend hat der Generalobere der FSSPX zur kürzlich beendeten Synode Stellung bezogen und dabei erklärt, die Synode habe "die Tür zur Hölle geöffnet". Siehe z.B. ---> HIER !
Es ist nicht immer nur angenehm, Katholik und Blogger zu sein.
Der Fachbegriff heißt in diesem Falle ja wohl "Fremdschämen"...

Schülersprecher gibt auf, weil er von Muslimen massiv bedroht wird -- keine Strafanzeige...!

In der vergangenen Woche war es u.a. ein großes Thema in den Medien, dass der Kabarettist Dieter Nuhr von einem Moslem angezeigt worden war und ihm möglicherweise eine Gefängnis-
strafe droht, weil er den Islam angeblich lächerlich gemacht habe. Mein Artikel vom 27.10. dazu ---> HIER !
Schaut man dagegen auf den traurigen Fall des Offenbacher Stadtschul-
sprechers Max Moses Bonifer, findet man interessanterweise nur we-
nige Artikel in den Medien. Der 18-Jährige tritt von seinem Amt zurück, weil er nach eigenen Angaben ständig von Muslimen bedroht worden ist. Mitschüler hätten ihm aufgrund seiner durch die typische Kopfbedeckung (Kippa) sogar mit Mord gedroht. ---> KLICKEN !
Wo ich gerade bei den neuesten Entdeckungen aus dem Internet bin:
Zum Ausgleich nachfolgend für Sie, liebe Leserinnen und Leser, zwei doch eher erheiternde Fundstücke, nämlich einem für manche Pfarrbüros geeig-
neten Türschild ( ---> HIER !) und einem Gefäß zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Pfarrern ( ---> HIER !)...


Halloween: Gruselige Bräuche und ein vielleicht ebenso gruseliges Video einer Heiligen Messe...

Über den Sinn und Unsinn von allerlei Bräuchen zu Halloween habe ich bereits kürzlich aus-
führlich und mit Linktipps (auch zu Alternativen) ge-
schrieben, siehe ---> HIER !
Bei dieser Gelegenheit:
Wir Katholiken feiern Aller-
heiligen (Tipps ---> HIER !), aber mancherorts muss es offenbar doch auch oder stattdessen eine mehr oder weniger Heilige Hal-
loween-Messe sein, so wie auf dem nachfolgenden Video aus der "
Corpus Christi Catholic Church in Aliso Viejo, California".  Die Ministranten als Teufel verkleidet, und der Priester... - Ach, sehen Sie doch selbst...!
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                  Direktlink zu diesem YouTube-Video ---> HIER !
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Aber wo wir gerade dabei sind: 
"Das Geschäft mit Halloween" (Video) ---> HIER !
"Allerheiligen - was feiern wir" (Video) ---> HIER !
"Jack mit seiner Laterne" (Video) ---> HIER

Tragisches Ende eines Missbrauchs: Priester gesteht dem Bischof die Tat und erhängt sich...

          Direkt zu den Predigten für Allerheiligen/Allerseelen ---> HIER KLICKEN !
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Immer wieder holt das Thema "Missbrauch" die katholische Kirche ein. Es ist viel getan worden in den letzten Jahren, um aufzuklären und um auch zur Abschreckung eine harten Kurs gegen die Täter zu fahren.
Auch Papst Franziskus hat immer wieder un-
missverständlich gesprochen und gehandelt, siehe z.B. HIER und HIER !
Dennoch gibt es immer wieder solche Fälle,
von denen jeder einzelne Anlass zur Trauer gibt. Die Opfer leiden oft ein Leben lang unter dem traumatischen Erlebnis, und es ist ganz wichtig, ihnen alle nur erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen.
Dass aber auch die Täter neben harten Sanktionen und ggf. gerichtlichen Konsequenzen oft Hilfe in verschiedener Form brauchen können, macht eine aktuelle tragische Nachricht deutlich: Vermutlich aus tiefer Scham über seine Tat hat sich ein Priester in Italien erhängt, nachdem er dem zu-
ständigen Bischof in Triest den Missbrauch an einem damals 13-jährigen Mädchen gestanden hatte. 

Informationen darüber finden Sie z.B. HIER und HIER !
Gott sei seiner Seele gnädig!

Wechselnde Sexualpartnerinnen schützen vor Krebs!? - oder: Ideologie besiegt Wissenschaft

Gestern stand's in der "WELT" und
in zahlreichen anderen Zeitungen:
Hurra, da jubeln fremdgehende Männer: Das ideale Mittel gegen den gefürchteten Prostatakrebs ist endlich gefunden:
"Sex mit vielen Frauen schützt vor Prostata-Krebs"

Nun gibt es für einen katholischen Blogger durchaus wichtigere Themen, aber es ist sehr beeindruckend, wie heftig da mal wieder in den Medien nachge-
holfen wird, bis eine Nachricht passend gemacht ist.

Da wird also behauptet, dass Forscher festgestellt hätten, dass Männer mit möglichst vielen "Sexualkontakten" deutlich seltener Prostatakrebs bekämen. Also: "Eine bessere Ausrede kann ein Frauenheld kaum haben", so "DIE WELT" ---> KLICKEN !
Schaut man sich den Artikel und insbesondere die verlinkten Quellen mal etwas genauer an, kommt man ins Grübeln: Eigentlich haben diese For-
scher (es gibt auch Forscherkollegen, die dem widersprechen!) lediglich durch Umfragen bei älteren Männern festgestellt, dass ein seltener Samen-
erguss die Gefahr von Prostata-Krebs statistisch erhöht.
Oder mit anderen Worten: Wer häufiger mit einer Frau schläft, senkt ge-
mäß dieser Studie gewissermaßen nebenbei sein Erkrankungsrisiko. Allein mit dem gesunden Menschenverstand kommt man mühelos zu der Er-
kenntnis: Häufig wechselnde Sexualpartner sind wohl kaum die Bedingung für häufigen Sex. Man könnte ja auch nach alter Väter Sitte mit der eigenen Frau...
Aber nein, das gäbe ja keine brauchbare Schlagzeile...!
 

Der Passauer Bischof Oster bekommt noch vor Weihnachten eine eigene Nasszelle...

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So, das musste
jetzt mal sein. Eine Schlagzeile, die die Wahrheit wiedergibt, aber die dennoch nicht ganz korrekt ist, wie man das in den Medien z.B. bei der Berichterstattung über die Kirche immer wieder erlebt. Ich hätte hier sogar noch dazuschreiben können: Bischöflicher Protz: Nasszelle für jede(n)!
Um was es tatsächlich geht: Der Passauer Bischof Stefan Oster, als jüngster deutscher Diözesanbischof (49) seit einem halben Jahr im Amt, will noch vor Weihnachten eine kleine WG gründen. Seine zukünftige Bischofswoh-
nung ist dann fertig renoviert, und er möchte mit drei weiteren Leuten dort in eine Art Wohngemeinschaft einziehen. Beim Umbau wurde aber darauf geachtet, dass jede(r) neben den gemeinschaftlich genutzten Räumen auch seinen Privatbereich einschließlich Nasszelle/sanitäre Anlagen hat. Das wird in den Medien gerade verkündet, siehe z.B. ---> HIER und HIER !

Ältere Semester unter uns reiben sich da vielleicht die Augen und staunen über solche Pressemeldungen: Erinnert uns das nicht schlicht und einfach ein wenig an das Leben im Pfarrhaus, wie wir es von früher kennen (oder sogar noch von heutzutage)?
Der Pfarrer, seine Haushälterin, der Kaplan, vielleicht noch sonstwer - und man tauschte täglich ganz selbstverständlich seine Erfahrungen und Sor-
gen aus, notgedrungen allerdings ohne jeweils eigene Nasszelle.
Gut, dass der Bischof nicht alleine lebt, sondern es so hält wie mancher Pfarrer. Die Sensation hält sich für einige jedoch in Grenzen...

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Bischof droht mit Exkommunikation, wenn man bei den Piusbrüdern Sakramente empfängt...

Er ist nicht irgendein Bischof, der Bischof Semeraro. Er ist ein Vertrauter von Papst Franziskus und Me-
dienbischof der Ita-
lienischen Bischofs-
konferenz. Man darf also getrost davon ausgehen, dass seine Äußerung und auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung überlegt war. In seiner Diözese in der Nähe von Rom teilte er den Gläubigen kürzlich per Dekret mit, wer die Sakramente bei
der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) empfange, der ziehe sich die Tatstrafe der Exkommunikation zu.
Das wiederum sorgte für Verwunderung und Empörung u.a. in einigen Medien und bei katholischen Bloggern. Nun liefen bekanntlich erst kürz-
lich mal wieder Gespräche (im September ein "informelles" Treffen mit Kardinal Müller) mit der FSSPX, die ohnehin nicht sonderlich einfach
sein dürften. Da wirken solche bischöflichen Drohungen nicht unbedingt positiv.
Der Bischof seinerseits argumentiert, er sei häufig deswegen von Gläu-
bigen angefragt worden. Wenn das so ist, erklärt dies aber keineswegs den Zeitpunkt, der auch auffallend kurz hinter der Synode liegt. Manche Katho-
liken werden dieses Manöver daher als gezieltes Störfeuer empfinden, mit dem Ziel, Konservative in die Defensive zu drängen. Die FSSPX sei keine Institution oder Organisation der katholischen Kirche. Das ist nicht falsch und die eine Seite der Medaille. Es stimmt, dass z.B. alle Priester der FSSPX immer noch von Rom suspendiert sind. So manche Töne aus ihren Reihen und ein nicht zufriedenstellendes (Nicht-) Gesprächsverhalten sind alles andere als förderlich.
Ob aber der einzelne Gläubige, der bei der FSSPX ein Sakrament empfängt, gleich ein Schismatiker ist, dürfte kirchenrechtlich umstritten sein. Es kä-
me auf die konkrete Absicht an, die z.B. mit dem Besuch eines Gottesdiens-
tes im Einzelfall verfolgt wird. 
Ja, der Bischof darf für das Gebiet seines Bistums Albano einfach ein Machtwort sprechen und "basta" sagen. Man könnte allerdings (zuge-
gebenermaßen etwas weit ausgeholt) vermuten, dass es ihm um etwas ganz anderes geht: Die Schaffung von "Fakten" ist eine deutliche Irritation und könnte darauf abzielen, die FSSPX weiter zu isolieren, statt nach dem Ab-
bruch der offiziellen Verhandlungen 2013 ein Klima für eine mögliche Versöhnung zu schaffen.
Die Versöhnung wiederum würde im Erfolgsfalle das konservative Lager in der Kirche deutlich stärken und hätte wahrscheinlich auch Auswirkungen auf kommende Synoden...
Die Vatikan-interne "Formel" für Gespräche mit der FSSPX lautete bis-
lang "Geduld und Festigkeit". Oder, wie Kardinal Müller es ausdrückte: "Diese Tür steht offen, wir schließen sie nicht. Aber es gibt auch kein Hin-
tertürchen."

Im Jahre 2013 hatte die Vatikanische Kommission "Ecclesia Dei" ent-
sprechende Fragen aus den USA konkret beantwortet. Ja, "im strengen Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, wenn Sie an einer von der FSSPX gefeierten Messe teilnehmen." - Dies gilt nun plötzlich nicht mehr, zumindest im Bistum Albano, dem noch weitere folgen könnten...

Nein, die Leute der FSSPX sind auch keine Unschuldslämmer und verste-
hen es z.T. recht gut, die andere Seite zu provozieren. Am 13. November 2013 störten etwa 40 vermutete Anhänger der FSSPX ganz massiv eine gemeinsame Gedenkfeier von Katholiken und Juden; es ging um die Opfer des NS-Terrors, siehe Video ---> HIER !
Artikel bei verschiedenen katholischen Bloggern z.B. HIER und HIER und HIER !

Internetfunde: Stahlharte Katholiken, Süße Drei Könige und beinahe schon wieder Rassismus...

               Predigt u. Linktipps zu Allerheiligen/Allerseelen: weiter unten!.
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Der Dreikönigen-
schrein ist eines der Prachtstücke des Kölner Domes.
Nun gibt es ihn endlich auch aus einem alternativen Material: 300 Kilo-
gramm Schokolade... ---> HIER !
Jetzt kann man auch evangelische Pfar-
rerinnen auf dem Laufsteg bewundern (Video) ---> HIER !

Und nun sehen Sie zwei stahlharte Katholiken in Rom ---> HIER !
Ist das vielleicht eine hinterlistige Form von Rassismus? ---> HIER !

Na endlich! - Jetzt gibt es bei IKEA auch den schon lange fälligen Männer-Betreuungsbereich... ---> HIER !
Vorschläge erbeten: Was will uns das Bistum Paderborn damit sagen...? ---> HIER !
Schon wieder so eine langweilige Sitzung? - Da greifen viele zum Stift
und kritzeln was vor sich hin. Beim "SPIEGEL"  werden die "Kunstwerke" dringend erbeten... ---> HIER !
Und zum schlechten Schluss machen wir es uns doch mal so richtig gemüt-
lich und feiern zusammen ganz entspannt eine Heilige Messe (selbstver-
ständlich keine "Alte" Messe) ---> HIER !


Vorsichtige Frage zu Papst Franziskus: "Bei der Ökumene nicht auf die Theologen warten! "

       Predigt u. Linktipps zu Allerheiligen/Allerseelen: weiter unten auf dieser Seite!
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Ich fürchte, dass ich mich wie-
der bei einigen Kommentar-
schreibern unbeliebt machen werde, aber ich habe da eine vorsichtige Frage zur aktuellen Erklärung von Papst Franzis-
kus, die "Christen unterschied-
licher Konfessionen sollten nicht abwarten, bis Theologen eine Einigung erreichen, son-
dern jetzt schon zusammen vorangehen, beten und arbeiten"
.  - Dies hatte er bei einem "privaten" Treffen (so privat, dass in den Medien darüber berichtet wird?) mit der "Ark Community" erklärt. Diese ist ein von einem evangelikalen Pre-
diger gegründeter ökumenischer Verband, wie "Radio Vatikan" in ei-
nem Artikel über das Treffen berichtet.
Bei "YouTube" ist nun ein Video-Mitschnitt des "privaten" Treffens auf-
getaucht, offenbar von der "Ark Community" dort hochgeladen. "Radio Vatikan" zitiert daraus u.a., Papst Franziskus habe gesagt, dass der Teufel der Vater der Lüge und der Spaltungen sei. Wir sollten im Umgang mit-
einander "nicht nur auf die Unterschiede" sehen, sondern "gemeinsam vorwärtsgehen"---> KLICKEN !
Das kann man natürlich so unterschreiben, und es geschieht ja auch
an der sogenannten Basis sehr viel Ökumenisches. Dennoch: Die päpst-
liche Äußerung kommt mir nicht ganz unproblematisch vor. Was heißt das konkret - nicht auf die Theologen warten? Und: Sind es denn wirklich die Theologen, die in der Ökumene die Bremser sind, oder sind
es vielleicht doch eher so manche Oberhirten?
Hinzu kommt bei mir ein Unbehagen, wie das wohl wieder beim "Publi-
kum" ankommt, was der Papst da sagt. Wird vielleicht manch einer da-
durch noch in seiner Meinung bestärkt: Ach, eigentlich ist das doch alles eins. Katholisch, evangelisch und was sonst noch - das sollte man doch in der heutigen Zeit nicht mehr so eng sehen.
Sicher hat der Papst es nicht so gemeint, aber das Missverständnis ist da in Reichweite, egal, in welcher Kirche du bist, es ist alles gleich gut und gleich richtig - oder auch gleich falsch. Da ist es dann nicht mehr wirklich weit bis zum piep-piep-piep, wir haben uns alle lieb, bis zum Indifferentismus.
Der Papst hat's ja auch gesagt, könnte es dann heißen...
Mag sein, dass ich das mal wieder völlig falsch sehe. Dann bitte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, mich durch Ihren Kommentar freundlich zu korrigieren. Danke!

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               Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Nach meinem Fehler von gestern: Hier endlich die Original-Franziskaner der Immaculata...!

Bei meinem gestrigen Artikel über die be-
wundernswerte Sozialarbeit der Franziskaner in der New Yorker Bronx war ich etwas un-
achtsam und habe die Namen verwechselt: Dort wirken, wie Leser mir gottlob sofort mitteilten, "The Franciscan Friars of
the Reneval"
, siehe ---> HIER !

Meinen Fehler bitte ich zu entschuldigen.
Zur Klarstellung aber nun "das Original",
also die vom Vatikan disziplinierten "Franciscans oft the IMMACULATE" ---> HIER !

Oder in einem der vielen Videos so:
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                    Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Predigt und Linktipps zu Allerheiligen / Allerseelen --- 1./2.11.2014

Zu Allerheiligen / Aller-
seelen
gibt's ausnahmsweise gleich drei Predigten und jede Menge Linktipps in diesem Blog, und deshalb sieht es heute in der Textgestaltung hier auch etwas anders aus (es macht we-
nig Sinn, hier drei Textanfänge zu veröffentlichen).
Daher verweise ich meine Leserinnen und Leser bezüg-
lich der Texte zu  Mt 5,1-12a  sowie  Joh 11,17-27  direkt per Link an die Fortsetzungsseite.
Dort finden Sie wie üblich die Download-Möglichkeiten und die Linktipps. So dürfte es in diesem Falle am einfachsten sein.

Komplette Predigten, Dateien-download, Linktipps...
---> BITTE HIER KLICKEN !


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Was sagt der Vatikan? -- "Böse" franziskanische Mönche tun Gutes in der New Yorker Bronx...

Die vatikanische Ordenskon-
gregation hat massiv in die Leitung und in die Liturgie der Ordensgemeinschaft "Kongre-
gation der Franziskaner der Immakulata"
eingegriffen und einen Apostolischen Kommis-
sar für die Leitung der etwa 900 Ordensmitglieder einge-
setzt. Außerdem wird der sehr aktiven Gemeinschaft, die sich nicht über Nachwuchsprobleme beklagen muss, die Feier der Alten Messe mit Wirkung ab 11. August 2013 unter-
sagt. Die sehr rigide Vorgehensweise des eingesetzten kommissarischen Verwalters ruft Verwunderung und Bestürzung hervor, und es ist vielen Katholiken nach wie vor unverständlich, dass es seitens des Vatikans hier nur Geheimniskrämerei gibt. Beispiel: ---> KLICKEN !
Vorausgegangen war eine Eingabe von sechs Ordensmitgliedern an die Ordenskongregation im Vatikan, die darin dem Orden eine übertriebene Neigung zum Alten Ritus unterstellte. Nach Überprüfung durch einen Visitator aus Rom entschied man, dass nur noch die neue Messform ge-
nutzt werden dürfe. Vermutlich will man damit wieder Ruhe in den Orden bringen.
Damit stellt sich Papst Franziskus aber im Grunde erstmals gegen seinen Vorgänger Benedikt XVI., der die Alte Messe ausdrücklich erlaubt hatte.

Das Problem: Eigentlich erfährt man als Normalsterblicher bisher zu we-
nig über die Hintergründe, warum man so rigide und zum Teil schikanös verfährt. Egal warum, das Ganze ist schon eine traurige Angelegenheit,
und wie man sieht, gelangt die so oft von Papst Franziskus gepredigte Barmherzigkeit in der konkreten Praxis manchmal erstaunlich schnell
an ihre Grenzen...
Die Ordensmitglieder tun derweil, so gut es eben geht, in aller Demut und im Gehorsam ihren Dienst. Ein beeindruckendes Beispiel ihres Wirkens sieht man z.B. in New York, wo sie den Ärmsten der Armen regelmäßig zur Seite stehen.

"DIE ZEIT" berichtete ---> KLICKEN !
Ein ganz aktuelles Video aus der Reihe "Galileo" des Fernsehsenders "ProSieben" ---> KLICKEN !
         Und hier das Video zum Artikel der "ZEIT":
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         Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER ! 
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          >>> Predigten Allerheiligen/Allerseelen:
              Donnerstag ca. 8 Uhr online! <<< 

:
Nachtrag um 19.50 Uhr: Wie Sie aus den Leserkommentaren ersehen, ist mir da bezüglich der Franziskaner eine unange-
nehme Verwechslung passiert. Bitte um Beachtung und --- sorry !!!


Nonnen, die singen, und Nonnen, die singen, und Nonnen, die singen...

Es wäre ein fataler Irrtum, wenn man annehmen würde, katholische Nonnen sängen
nur für Gesangswettbewerbe
im Fernsehen. Mitnichten!
Sie singen und singen und... -- und das ist auch gut so!
Neben dem katholischen Repertoire gibt's auch immer wieder Beeindruckendes zu hören und zu sehen, so z.B.
bei den "Oblate Sisters of Providence": Wer da nicht "happy" wird, der ist wirklich
selber schuld ---> KLICKEN !

Und falls Sie selbst jetzt Lust verspüren, mit ein paar Mitchristen an einem Gesangswettbewerb teilzunehmen, dann steht dem eigentlich nichts mehr im Wege: Aktuell gibt's da z.B. die Teilnahme-Möglichkeit beim Wett-
bewerb  "SONG TALENT 2015". Ab 3. November kann man da ein Video von seinen umwerfenden musikalischen Fähigkeiten online stellen. Auf dem Evangelischen Kirchentag 2015 wird's dann mit etwas Glück dem großen Publikum präsentiert... ---> KLICKEN !

Wer Ähnliches von katholischer Seite kennt, möge mir einen Tipp geben!

"Minus" statt "SINUS"? -- Sozialwissenschaftler erklärt: Bischöfe sind nicht in Nachfolge Jesu!

        Predigten u. Linktipps Allerheiligen/Allerseelen: Donnerstag ca. 8 Uhr online!
.
Manche Leute sind wichtig,
und manche Leute sind ganz besonders wichtig. Dazu gehört nach eigener Einschätzung auch ein junger katholischer Sozialwissenschaftler, der beim SINUS-Institut in Berlin ar-
beitet, das u.a. auch durch Stu-
dien zum katholischen Milieu bekannt ist.                               
"Ich bin nicht irgendjemand, der über die Katholische Kirche schimpft.
Ich bin ein Mitglied und um ehrlich zu sein, kein unbekanntes. In den meisten Diözesen Deutschlands gibt es Katholiken, die mich kennen... Auch bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) bin ich kein unbeschrie-
benes Blatt. Ich gehöre zu den jüngsten Menschen, die in den letzten 200 Jahren in der Konferenz gesprochen haben. Ich zähle zu denen, denen dort am längsten zugehört wurde..."
- So nehmen wir direkt mal Haltung an, wenn wir in einem anderen Blog und in der Zeitung von den bahnbrechen-
den Erkenntnissen des 24-Jährigen lesen, siehe HIER und HIER !
Sollten Sie, liebe Leser, bislang noch nichts von Erik Flügge gehört haben, sollten Sie sich dann ja wohl unverzüglich in die nächstgelegene Ecke stel-
len und still schämen.
Der junge Forscher hat den Bischöfen nämlich wieder mal was zu sagen, wie man dort lesen kann: Die liegen nämlich völlig falsch, genauer formu-
liert "so falsch, wie man nur liegen kann". Sie stehen nicht in der Nachfolge Jesu, denn sie verbreiten in ihren Diözesen Angst. Doch wartet nur, ihr "alten Männer", bald "erzittern eure Paläste"...!
Derart eingestimmt, können Sie, liebe Leser, sicher auch leichter die im oben verlinkten Presse-Artikel veröffentlichten Erkenntnisse verdauen.
Vor allem muss die Kirche lernen, dass es "nicht darum geht, alle jeden Sonntag in die Kirche zu kriegen". (Was da ein gewisser Jesus gesagt hat von wegen "Tut dies zu meinem Gedächtnis", sollte man doch bitte nicht überbewerten.)
Die Kirche soll sich darauf einstellen, dass die Leute sich heute nur ganz kurzfristig und nur ganz unverbindlich engagieren wollen, wenn über-
haupt. Die Kirche "muss auch  rausfinden, welche Dienstleistungen sie noch anbieten und wie sie die bewerben kann".
Der junge Forscher, selbst in der kirchlichen Jugendarbeit groß geworden, findet sich in seinen "persönlichen Bedürfnissen" in der Kirche nicht wie-
der, ihm fehlen da die "adäquaten Angebote".

Mal ganz unter uns, liebe Leser, das kann ich sogar nachvollziehen und ich würde mich nicht wundern, wenn das auch zukünftig so bliebe... 
Diskussion darüber bei einem Blogger-Kollegen ---> HIER !

Papst Franziskus besucht im November die Türkei: Ob er dort auch kritische Fragen stellt?

Vom 28. bis 30. November wird Papst Franziskus in der Türkei zu Besuch sein. Wie "Radio Vatikan" mittteilte, stehen dabei "ökumenische
und interreligiöse Begegnun-
gen"
im Mittelpunkt.
Am ersten Tag wird er aber auch von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan empfangen. Erstmals wird der Papst dabei auch eine Moschee betreten, die "Blaue Moschee" in Istanbul, meldet der Vatikan. Infos siehe ---> HIER und HIER !
Nun ist die Situation von Christen in der Türkei bekanntlich nicht einfach, wobei man allerdings nicht alles über einen Kamm scheren darf. Kurzinfo z.B. ---> HIER !
Man hat z.B. den Eindruck, dass Angriffe auf Christen nicht wirklich über-
zeugend verfolgt werden, siehe ---> HIER !

Dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz wurde gar von einem Attentäter die Kehle durchgeschnitten ---> HIER !
Die Religionsausübung wird den Christen z.T. bewusst erschwert, siehe z.B. ---> HIER !
Die prinzipielle Pflicht auch für Christen, am Islam-Unterricht teilnehmen zu müssen, ist auch nicht sehr tolerant ---> HIER !
Aktuelles Beispiel: Gemeinde geschlossen, Pastor deportiert ---> HIER !
Wie wird sich Papst Franziskus verhalten?
Wird er bei Staatspräsident Erdogan Klartext reden?


            Video über verfolgte Christen in der Türkei:
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                   Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !


Eurovision Song Contest 2015: Hurra, die "EKKLESIA SISTERS" wollen dabei sein...?!

Der "Eurovision Song Contest" (ESC), eine Veranstaltung europäischer Fernsehsender, steht mal wieder auf dem Plan. Im Mai 2015 wird das Medien-
spektakel aus der Stadthalle in Wien übertragen, und diesmal sind etwa 40 Länder mit ihren dort im Vorentscheid gekürten Kandidaten mit von der Partie. Auch in Malta findet solch eine Vorauswahl statt, bei der eine Jury im Saal und die Fernsehzuschauer daheim mit jeweils 50 % Anteil über die Sieger entscheiden werden. Mit im Rennen um die Wählergunst sind auch sechs Nonnen. Ihre Gesangsgruppe wurde speziell für den ESC zusammengestellt, sie gehören aber alle dem "Saint Angela Mericis Choir" an, siehe ---> HIER !
Ob die "EKKLESIA SISTERS" im November den Malta-Vorentscheid ge-
winnen werden und dann im Mai beim ESC auftreten werden? - Man wird es erfahren...

Im Vorfeld gehört es auch dazu, dass bei Katholiken teilweise recht konträr darüber diskutiert wird, ob es wirklich Sinn macht, Ordensschwestern der-
art auftreten zu lassen / zu vermarkten. Ich selbst tendiere bislang zu ei-
nem zarten "Ja"...

                            Und hier endlich der Song:
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            Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !

Dienstag, 28. Oktober 2014

Zum Ende des Rosenkranzmonats: "Ave Maria", gesungen von Andrea Bocelli...

                            YouTube-Direktlink ---> HIER !

Katholischer Medienkongress 2014: Wir sollten, wir müssten... - Thematische Karussellfahrt?

Erstaunlicherweise zum ersten Mal gab's in Deutschland einen katholischen Medienkongress. Etwa 200 Leute aus den katholischen Organisationen und Medien waren dabei.
                                 (Screenshot aus der Twitter-Diskussion)
Es überrascht nicht wirklich, was dabei herauskam: Die Kirche muss in den Medien, vor allem in "neuen" Medien, deutlich präsenter sein. Und natür-
lich: "Dialog auf Augenhöhe", mehr Freiräume für junge Leute in den Re-
daktionen und mehr Mut zum Experimentieren.

Wie kommt es, dass ich das bald nicht mehr hören/lesen will...?!
Das Programm der Tagung ---> KLICKEN !
Bombardierung mit Glauben funktioniert nicht mehr? ---> KLICKEN !
Wie war das noch mit den jungen Leuten? Teilnehmer stellten kritisch fest, dass man noch nicht mal bei der Besetzung des Abschlusspodiums daran gedachte hatte...

Synoden-Rückblick: Die Journalisten haben keine Ahnung - sagt auch Kardinal Lehmann!

So langsam hat sich die Aufregung um die Familien-Synode in Rom etwas gelegt. Jetzt werden in der veröffentlichten Meinung eher ruhigere Töne angeschlagen. Doch der Mainzer Kardinal Lehmann packt erstaunlicherweise jetzt mal die große Keule gegen die Journalisten aus: In einem vorab veröffentlichten Beitrag für die am Freitag erscheinende Mainzer Kir-
chenzeitung
knöpft er sich die schreibende Zunft mal vor und kommt zu dem Ergebnis,
dass die "Vor-Urteile" haben und außerdem eine "erstaunliche Unkennt-
nis"
. - Normalerweise vermutet man solche Medienschelte ja eher bei den katholischen Bloggern angesiedelt. Nun gut, da haben wir dann eben pro-
minente Unterstützung...

Allerdings muss man andererseits nicht unbedingt mit allem einverstanden sein, was Kardinal Lehmann so erklärt, siehe z.B. HIER und HIER !
Vorab-Meldung bei "kathweb" ---> KLICKEN !

Die Kommunion gibt's in Selbstbedienung... Und: Fitnessübungen mit Jesus am Kreuz!

Der Kabarettist Dieter Nuhr machte einige bissige Bemer-
kungen über den Islam und kassierte prompt eine Anzeige. Wer dagegen die religiösen Gefühle von Christen verletzt, kann zumeist davon ausgehen, ungeschoren davonzukommen. Ein 11-Sekunden-Video zeigt z.B. angebliche "Fitness-
übungen am Gerät"
, und gemeint ist ein herumhampelnder Jesus am Kreuz. ---> KLICKEN !

Oder z.B. ein unsinniges Video über den Papst ---> KLICKEN !
Aber für manche Verletzung religiöser Gefühle und auch verbindlicher Be-
stimmungen sorgen diverse Katholiken auch schon mal selbst. Wie wär's z.B. mit der Heiligen Kommunion in Selbstbedienung? ---> KLICKEN !
Liebe Senioren, bitte erhöhte Vorsicht: Mancherorts gibt's jetzt verschärf-
ten Vollzug... ---> KLICKEN !
Wussten Sie eigentlich schon, dass die "GRÜNEN" sich neuerdings ganz vehement für das ungeborene Leben einsetzen? Dann werden Sie jetzt sehr staunen... ---> KLICKEN !
Und zum guten Schluss meines heutigen Internet-Streifzuges: Der Enter-
tainer Jürgen von der Lippe äußert sich politisch vollkommen inkorrekt über "diese Gender-Scheiße"... ---> KLICKEN !

Unangehmer Besuch in Neuss: Kardinal Woelki liest den Katholiken mal kräftig die Leviten...

Na, das scheint
ja einigermaßen schlecht gelaufen
zu sein, zumindest für einige "gut katho-
lische" und (ver-
meintlich) besonders wichtige Katholiken in Neuss: Kardinal Woelki war zu Be-
such, und laut dem lesenswerten, aller-
dings etwas schaden-
frohen Presseartikel des "Stadt Kuriers" lief da so einiges offensichtlich nur "suboptimal",
wie man heute so gerne beschönigend sagt. "Wie oft begehen wir in unse-
ren Pfarrgemeinden Rufmord? Das muss aufhören!"
, erklärte der Kardinal den Neusser "Elite-Katholiken", wie das Blatt etwas spöttelt.
Die Ermahnungen des prominenten Besuchers kamen bei der örtlichen Katholiken-Prominenz möglicherweise nicht so recht an, vermutet die Zeitung. Die wollten lieber wissen, "ob sündige Ehebrecher die heilige Kommunion empfangen dürfen", statt mit der Nase auf handfeste soziale Probleme in Neuss angesprochen zu werden.  
Zu allem Übel weiß die Zeitung auch noch, wie Kardinal Woelki von älteren Neusser Katholiken aus seiner Zeit als Kaplan genannt wird - "der Doof"...!
Die Zeitung vermutet, dieser unfreundliche "Titel" komme daher, weil er damals gegen "Sauftouren" bei Gruppenfahrten gewesen sei. Naja...
Der etwas einseitige Artikel im "Stadt Kurier" ---> KLICKEN !

Wie man hier sieht, gibt's über Neuss durchaus auch noch anderes zu be-
richten ---> KLICKEN !

In Leverkusen war der Kardinal kürzlich auch. Da fand er die Kommunion-
kinder zu "fromm"... ---> KLICKEN !

Wer sich mal etwas intensiver mit den Ansichten von Kardinal Woelki befassen möchte, dem sei aktuell das einstündige Video über eine Sendung von "Talk am Dom" empfohlen, wo er dem "domradio"-Chefredakteur Rede und Antwort stand... ---> KLICKEN !

Erntedank-Kritik: "Lieber Gott, wir danken dir, dass die Neger hungern und nicht wir. Amen..."

Ein Berliner Atheist empört sich derzeit mal wieder heftig.
An Erntedank stehe "die kirchliche
Scheinheiligkeit
in voller Blüte".

Dass man in den Kirchen derzeit für eine gute Ernte dankt, findet er irgendwie pervers: Allein während der Zeit des diesbezüglichen Gottesdienstes würden 500 - 600 Kinder ver-
hungern, sodass man den Christen den Vorwurf machen müsse, sie würden beim Erntedank das Elend der Welt "wegheucheln".
Man sei als Christ einfach froh, dass "der eigene Bauch immer dicker wird", preise die Barmherzigkeit Gottes und übersehe völlig, dass dieser Gott seine Güte offenbar nur einem kleinen Teil der Menschen zukommen lasse. Wütend meint er: "
Wenn es Gottes Werk sein soll, daß bei uns die Erde reiche Ernte hervorbringt, dann ist es auch des gleichen Gottes Schuld, wenn anderswo nichts gedeiht und die Menschen Not leiden." - Daher bringe es das "ironische Gebet" (siehe meine obige Überschrift) auf den Punkt. Wo ist denn dieser gütige Gott in Afrika?
Außerdem seien es doch "allein die Menschen", die unsere Nahrung produ-
zieren. Ohne die "oftmals aufopferungsvolle Arbeit von Menschen ist dieser christliche Gott ganz offensichtlich zu rein gar nichts in der Lage..."
Anstatt zu helfen, hetze dieser Gott und "unsichtbare Stümper" den Men-
schen "Naturkatastrophen und wie Pest und Ebola auf den Hals" und schaue ansonsten tatenlos zu. Es wäre doch an der Zeit, in einem "Ernte-
beschwerdegottesdienst kollektiv zu reklamieren und Schadensersatz zu fordern..."

Wer den kompletten Text von Michael Fesser in seinem Blog lesen mag ---> KLICKEN !

Mein Kurzkommentar dazu:  Das erlebt man immer wieder. Atheisten sind oft Menschen, die eigentlich Gottsucher sind, aber unbeirrt immer weiter auf dem Holzweg wandern. Meine Leser haben es vermutlich be-
merkt: Bei der Logik der Argumentation wird da einiges ziemlich plump passend gemacht. Einerseits ist da der liebende Gott zu rein gar nichts in der Lage, und alles müssen die fleißigen Menschen machen. Andererseits ist Gott aber plötzlich sehr wohl in der Lage, den Menschen allerlei Böses zu schicken. Das passt natürlich nicht zusammen!
Ein Stück weit ist es auch einfach mangelnde Information, was da be-
hauptet wird. Die Christen drehen ja nicht Däumchen, was Afrika betrifft. Ganz im Gegenteil sind es ja gerade die christlichen Hilfsorganisationen, die überall im Einsatz sind. Von atheistischen Organisationen in der Katastrophenhilfe hat man noch nichts gehört...
Ein Gutes haben solche Vorwürfe aber: Sie zeigen, wie wichtig es ist, in der kirchlichen Verkündigung so gut wie möglich zu informieren. Ob das aber bei allen ankommt...?

Montag, 27. Oktober 2014

Muss Kabarettist Dieter Nuhr ins Gefängnis? - Ach, hätte er doch die Katholiken kritisiert...!

Der Kabarettist Dieter Nuhr hat immer mal wieder ein paar Bemerkungen zum real exis-
tierenden Islam gewagt.
Vor so etwas hüten sich die meisten seiner Kollegen wie
der Teufel vor dem Weih-
wasser. Katholiken kann man gefahrlos kritisieren, aber sich mit dem Islam anlegen?
Bloß nicht !!!
"Zum ersten Mal seit 1945" müsse man "aufpassen, was man sagt", findet Dieter Nuhr, aber konkrete Angst habe er nicht. Allerdings spöttelt er vorsichtshalber: Da man für die "Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesell-
schaften"
bis zu drei Jahren Knast als Strafe kassieren kann, sollten seine Fans ihn doch bitte regelmäßig im Gefängnis besuchen...
Ein Osnabrücker Muslim hatte vor einigen Tagen Strafanzeige gegen Nuhr erstattet, weil dieser seiner Meinung nach wegen "Diffamierung des Islams" angezeigt und u.a. auch eine Demonstration gegen Nuhr orga-
nisiert. Dieter Nuhr sei ein "Hassprediger", erklärte der Betreffende, der Inhaber einer Kampfschule ist. Unter dem Deckmantel der Satire betreibe dieser nur "blöde, dumme Hetze".
So hatte der Kabarettist z.B. gesagt,  im Islam sei die Frau zwar frei, "aber in erster Linie davon, alles entscheiden zu müssen".  Und zum Thema "Hand ab bei Diebstahl" hatte Nuhr gewitzelt: "Der klaut zweimal, aber beim dritten Mal wird's schwierig...!"
Die meisten Kollegen von Nuhr halten sich auch jetzt zurück, doch bei-
spielsweise der Osnabrücker Kalla Wefel kommentierte die aktuelle Lage laut "Osnabrücker Zeitung" so: "Wenn die Islamische Gemeinde Osna-
brück demnächst beurteilt, was Kabarett... ist, kringeln wir uns bestimmt schon bald vor Lachen..."

Meine Meinung:  Richtig. Die Gefühle von Gläubigen sollen geschützt werden. Gut, dass Beschimpfungen von religiösen Überzeugungen bestraft werden können. Allerdings: Wie Heribert Prantl in der "Süddeutschen Zeitung" es treffend bemerkt: Die Strafbarkeit ist daran geknüpft, dass die Beschimpfung "geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören". Mit anderen Worten: Je lauter der wütende Protest gegen (vermeintliche) Beleidigungen des Glaubens, desto größer die Chance, dass der Angezeigte bestraft wird. Je mehr Protest-Lärm, desto besser...
Wenn es sich um verächtliche oder verspottende Äußerungen zum katho-
lischen Glauben handelt, regt sich in der Praxis kaum jemand auf. Die Fäl-
le, dass da protestiert wird, sind selten.
"Der Tagesspiegel" zum Thema ---> KLICKEN !

... und "Die Neue Osnabrücker Zeitung"  ---> KLICKEN !
Was "Die Welt" dazu schreibt... ---> KLICKEN !
Medienmagazin "pro" ---> KLICKEN !
Heribert Prantl in der "Süddeutschen Zeitung" ---> KLICKEN !
Aktuelles Interview mit Dieter Nuhr ---> KLICKEN !

Gerade schon wieder ein neuer "Seliger" dank Papst Franziskus! -- Und: Ein verrückter Hund!

Da sind sie wieder, die in-
zwischen bei meinen Lesern sehr beliebten "Fundstücke" aus den unendlichen Weiten des Internets!
Wussten Sie z.B., dass es dank Papst Franziskus schon wieder einen neuen "Seligen" gibt?! ---> KLICKEN !
Ach ja, wir und unsere Tier-
liebe: Da sind gleich zwei Leute sehr auf den Hund gekommen, siehe
---> HIER und HIER !

"Und wo ist dein Gott jetzt?" - fragt ein evangelischer Pfarrer ganz provozierend bei "Facebook". Seien Sie unbesorgt - es gibt ein happy-end... ---> HIER !
Im "KREUZKNAPPEN" gibt's bekanntlich viel Praxisorientiertes.
Heute erfahren Sie im Video in nur fünf Sekunden, wie Sie im Notfall
ganz alleine einen Verletzten zum Wegtragen auf Ihre Schulter bugsieren können... ---> HIER !

Angstfrei fordern aus dem Hinterstübchen? -- "Wir sind Kirche": Enttäuscht und begeistert...

Bundesversammlung, da denkt man an große Teilnehmerzahlen, an große Säle, bis zum letzten Platz gefüllt mit Abge-
sandten der Basis.
Am Wochenende tagte die deutsche Bundesversammlung von "Wir sind Kirche" und erhob die Forderung an
die deutschen Bischöfe, "den Dialog über die Themen der Familien-Synode so offen und angstfrei wie in Rom jetzt auch in Deutschland zu führen", wie sogar "Radio Vatikan" wörtlich berichtet
---> KLICKEN !

Generalvikar Klaus Pfeffer vom Bistum Essen referierte vor der Versammlung über das Zukunftsbild des Bistums und wollte seine Teilnahme "ausdrücklich als Zeichen der Wertschätzung" verstanden wissen. Auf der eigenen Seite des Bistums Essen sieht man nun auch einen Artikel, wonach er "viel Zuspruch" erhalten habe.
Wer nach dem ersten Klick allerdings dort den Pfeil zum zweiten Foto an-
klickt, der sieht: Man tagte irgendwo im gemütlichen Hinterzimmer. Der Platz reichte dort offensichtlich für die komplette "Bundesversammlung" vollkommen aus... ---> KLICKEN !
Man darf also zur Kenntnis nehmen, dass "Wir sind Kirche" entgegen dem eigenen Slogan nur ein sehr, sehr kleiner Teil der Kirche ist. Dies be-
stätigt sich immer wieder, wie man z.B. auf diesem Hinterzimmer-Video sehen kann ---> KLICKEN !

Auch der massenhafte Protest eines "breiten" Bündnisses gegen die Voll-
versammlung der deutschen Bischöfe in Trier endete ebenfalls ziemlich kläglich, siehe HIER und HIER !
Wenn man dagegen die Medienpräsenz der wenigen Dutzend Leute be-
trachtet, könnte man annehmen, es handele sich um eine bedeutende Gruppierung der katholischen Laien. Das erklärt sich schlicht daraus,
dass Protestgruppen gegen die Kirchenführung bei den meisten Jour-
nalisten selbstverständlich auf helle Begeisterung stoßen.
Wenn bei "Wir sind Kirche" also mal wieder ein Protest-Süppchen gekocht wird, sollte man das meiner Meinung nach nicht so "wertschätzen" wie der Essener Generalvikar, bei dem ich nicht nur den Priesterkragen vermisse...
Abgesehen davon halte ich es für albern, wenn man die deutschen Bischöfe extra medienwirksam auffordert, "offen und angstfrei" zu diskutieren. Diese Belehrung über eine Selbstverständlichkeit haben die Bischöfe nun wirklich nicht nötig!
Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn man sich bei "Wir sind Kirche"
mit den diversen Verlautbarungen mal etwas besser absprechen würde. Während man jetzt liest, wie begeistert man über die Offenheit der Diskus-
sion auf der Synode in Rom ist, kann man auch genau das Gegenteil lesen, siehe ---> HIER !

Es ist zuweilen so eine Sache, wenn man sich zu sehr vor dem (Jour-
nalisten-)Volk verneigt... ---> KLICKEN !

"Kloster Einsiedeln nimmt Asylsuchende auf" - eine Sensation oder eine Selbstverständlichkeit?

Sogar "Radio Vatikan" verkündete
es mit einem ausführlichen Artikel: Das "ehr-
würdige"
Kloster Einsiedeln in der Schweiz nehme jetzt "für drei Monate bis zu 40 Asyl-
suchende"
aus Eritrea auf. Ja, das ist sicher erst einmal erfreulich, obwohl die schon selbst verkündete zeitliche Einschränkung die "Sensation" etwas schrumpfen lässt.
Man habe helfen wollen, nachdem man vom Staat deswegen angefragt worden sei, um die kantonalen "Durchgangszentren" (so nennt man das bürokratisch) "bis Ende des Jahres" zu entlasten. Im Kloster ist man sicher bereit, solch eine Aktion auch mal zu wiederholen. ---> KLICKEN !  -- Allerdings: So spektakulär, wie das wirkt, ist diese Aktion nicht, denn andere  - allerdings viel zu wenige! -  praktizieren das schon länger. Ein Beispiel sind die "Steyler Missionare", die damit einem Aufruf von Papst Franziskus Folge leisten ---> KLICKEN !
Es mag immer einleuchtende Gründe geben, warum die Aufnahme von Flüchtlingen in einem Kloster oder einer kirchlichen Einrichtung nicht möglich ist, aber insgesamt  - so scheint mir -  könnte hier noch mehr geschehen, auch im Sinne der Glaubwürdigkeit der Kirche, von der sonst auch so gerne geschrieben wird...

Sonntag, 26. Oktober 2014

Priester für Schwangerschaftsabbruch und Homo-Ehe: Vatikan ermittelt bereits...

Auch im Vatikan sind die hellseherischen Fähigkeiten sehr begrenzt. Wenn es irgend-
wo auf der Welt gravierende Missstände z.B. bei Priestern gibt, erfährt man dies dort nicht unbedingt. Jeder Katholik ist übrigens aus-
drücklich aufgerufen, schwere Verstöße zu melden, um üble liturgische, pastorale oder katechetische Fehler nicht einreißen zu lassen. Das hat mit "Verpetzen" nichts zu tun, sondern es schützt die Kirche vor sich einschleichendem Gift.
In letzter Zeit konnte man beinahe den Eindruck gewinnen, dass man im Vatikan nur einen scharfen Blick auf konservative Bischöfe und Priester wirft, um diese dann zu disziplieren. Wie man am nachfolgenden Beispiel sieht, kann diese Einschätzung auch falsch sein:
Derzeit laufen Ermittlungen gegen drei chilenische Priester, die es in ihren Äußerungen nicht so genau nehmen mit den katholischen Grundsätzen. Sogar in Interviews hatten sie sich zu Themen wie Homo-Ehe, Schwanger-
schaftsabbruch u.a. entgegen der Kirchenlehre geäußert.
Wie fast zu erwarten, gehen jetzt schon "Hunderte" von Gläubigen für diese Priester auf die Straße, um ihre Unterstützung gegen den bösen Vatikan zu demonstrieren...

Zeitungsartikel dazu ---> HIER !

Beispiele öffentlicher Geldverschwendung trotz enormer Staatsverschuldung...

"Ist es schon Wahn-
sinn, so hat es doch Methode"
- so heißt es in "Hamlet" von William Shakespeare. Daran fühlt man sich erinnert, wenn man sieht, wofür und in welcher Höhe Geld der Steuerzahler manchmal "ver-
braten" wird.
Der "Bund der Steuerzahler" gibt jedes Jahr ein "Schwarzbuch" he-
raus, das einige besonders krasse Beispiele anprangert. Die neueste Aus-
gabe ---> HIER !

Einen kleinen Eindruck gibt auch ein Video dazu ---> HIER !
Manchmal geht's so richtig schief: In diesem Video sieht man, warum eine Familie nicht mit dem Auto in ihre Garage fahren kann. Es steht nämlich... ein Laternenmast davor ---> HIER !
Beinahe sogar amüsant, allerdings nicht für die Beteiligten: eine Ampel für das Befahren des Ackers:
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              Den Direktlink zu diesem YouTube-Video gibt's ---> HIER !