Donnerstag, 22. Januar 2015

Der Karnickel-Papst "spricht die Sprache der Straße", korrigiert sich dann aber bei Audienz

Die Formulierung "Karnickel-Papst" ist ungerecht; ich mei-
ne das nicht ernst und bitte meine Leser um Nachsicht für diese Ausnahme-Formulierung. Papst Paul VI. wurde übrigens sogar bei "katholisch.de" als "Pillenpapst" bezeichnet.
Ich wollte damit nur mal de-
monstrieren, wie es dem ehe-
maligen Limburger Bischof   ergeht, der immer noch von sich als dem Protz-Bischof
in den Medien lesen muss. -- Papst Franziskus spricht jedoch einfach nur "in der Sprache der Straße", befindet FAZ-Schreiber Daniel Deckers gerade lobend in einem Artikel. Mit seinen z.T. "anstößigen" Bemerkungen wolle er nicht die Europäer erreichen, die sich immer noch für den Nabel der Kirche halten, sondern mit der "griffigen" Sprache richte er sich ent-
sprechend seiner Herkunft an die Katholiken "im Süden der Erdkugel",
an die Leute in der kirchlichen Peripherie. ---> KLICKEN !
Erfreulicherweise hat Papst Franziskus (vielleicht auch auf Anraten seiner näheren Umgebung) seine schlagzeilenträchtige Karnickel-Formulierung inzwischen abgeschwächt und fast aufgehoben.
In einem Artikel über die gestrige Generalaudienz schreibt z.B. "Radio Vatikan", bei der päpstlichen Karnickel-Äußerung habe es sich um eine "unglückliche Wortwahl" gehandelt, um anschließend zu betonen, "nun" habe der Papst erklärt: "Gesunde Familien sind wesentlich für das Leben der Gesellschaft". Es sei ein Zeichen der Hoffnung, "so viele kinderreiche Familien zu sehen, die Kinder wie ein echtes Gottesgeschenk annehmen", habe der Papst wörtlich gesagt. ---> KLICKEN !
Na, damit hat er dann doch noch die Kurve gekriegt, um es auch mal in der "Sprache der Straße" zu formulieren...

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