Donnerstag, 15. Januar 2015

Ein Priester in München "wettert" gegen Homo-Ehe und erntet wütende Proteste

Hätte er sich an den Leitfaden für Jour-
nalisten gehalten,
der ganz treffend "Schöner schreiben über Lesben und Schwule" (pdf-Datei ---> HIER !) , wäre ihm der veröffent-
lichte Zorn erspart geblieben.
So aber muss der polnische Redemptoristen-Pater Stanislaw Plawecki jetzt den geballten Zorn einiger Medien ertragen. Im Pfarrbrief der Polnischen Katholischen Gemeinde in München hatte er anhand der geltenden katholischen Lehre einen Artikel unter der provozierenden Überschrift geschrieben: "Warum Homosexuelle nicht heiraten und keine Familie gründen können". - Erstaunlich, denn der Pfarrer lebt seit fast 25 Jahren in Deutschland und müsste daher wissen, dass man so etwas hierzulande nicht ungestraft schreiben darf. - Naja, jetzt weiß er es ja...

Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" ---> KLICKEN !

Kommentare:

  1. Na endlich, geht doch! - Tagelang gab's hier im Blog keinen Aufreger
    über die schimmen Homos. Jetzt ist es also wieder einmal vollbracht.

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    1. Ja. Wochenlang keine Priesterinnen mehr, tagelang keine Homos - man wurde fast schon irre an der Tradi-Polung des Kreuzknappen.
      Aber eben nur fast... :-)

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    2. Ich weiß doch, was bestimmte Kommentatoren von mir erwarten.
      Es gelingt mir zwar nicht immer, die Vorurteile gegenüber uns Tradis
      zu bestätigen, aber man wird anerkennen müssen, das ich meine
      Pflicht in der Produktion von Aufregern weitgehend erfülle.
      Beim Bloginator vermisse ich allerdings schmerzlich den Seitenhieb
      auf die von ihm so genannte "Blökozese".
      Sie schwächeln wohl etwas...?!

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  2. Nemrod meint: Schon erstaunlich, daß das bloße Verkünden fundamentaler katholischer Lehre bei Einigen Schnappatmung verursacht. Über die Aufregung in gewissen Medien und bei anderen "Toleranten" braucht sich nicht gewundert zu werden, weil diese sonst stets für sich selbst Toleranz einfordernden Bunten Anderen ( hauptsächlich der RKK) keinerlei Toleranz entgegenbringen.

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    1. Gegenüber Personen, die gewohnheitsmäßig von "Homos", "Homoperversen", "Sodomiten" und "Kranken", die "umtherapiert" werden müssen, sprechen, sollte man auch eine Null-Toleranz-Haltung einnehmen.
      Das ist genau die hasserfüllte, eiskalte Sprache, die die Kanzlerin zu Recht in ihrer Neujahrsansprache beklagt hat. Aber genau weil diese Kanzlerin, ein bevorzugtes Tradi-Hassobjekt, dies gesagt hat, sehen sich die Tradis erst Recht angespornt, sich weiterhin so zu artikulieren.

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  3. Noch ist Polen nicht verloren!

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