Samstag, 17. Januar 2015

"Katholische Priesterinnen" taxieren, was die Kleidung von Kardinal Burke die Kirche kostet

Die angeblich katholischen Priesterinnen, schon lange Jahre exkommunziert, aber zumindest in den USA durch-
aus mit Zulauf, haben sich gerade etwas Besonderes einfallen lassen: Auf ihrer "Facebook"-Seite zeigen sie ein von anderswo übernommenes Foto von Kardinal Burke in aufwendiger Kardinalskleidung, um daneben aufzulisten, was das alles kostet, angefangen von den Socken bis zum Hut. Herausgekommen ist
die leicht inflationäre Summe von  fast 22.000 Euro für die Ausstattung. ---> KLICKEN !
Na, dem haben sie's aber gegeben!

Wobei man in der Tat in Rom darüber nachdenken sollte, bei der Ausstat-
tung und den Vergünstigungen für Kardinäle zu sparen. Aber vielleicht könnten die Damen ja auch mal den materiellen Schaden (vom Schaden
für den Glauben ganz zu schweigen!) errechnen, den sie selbst der katho-
lischen Kirche zugefügt haben. Da sind z.B. Tausende von Gläubigen, die sich von der Kirche abgewandt haben und nun ihre Kollekten und Spenden den Damen zukommen lassen.

Aber das nur am Rande. Wie man jedenfalls sieht, war Kardinal Burke noch nie so wertvoll wie heute...

Kommentare:

  1. Na, das Rechnen scheint nicht gerade die starke Seite der
    Priester--Simulantinnen zu sein.
    Abgesehen davon, dass der geschätzte Kardinal auch noch Unterwäsche
    trägt und bestimmt mindestens ein zweites Paar Socken und Schuhe hat,
    fehlt die im Kaufmännischen verpflichtende Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
    Kardinal Burke kostet die Kirche nicht nur etwas, sondern er bringt ihr auch
    viel ein, z.B. auch, dass Leute nicht aus der Kirche austreten, weil sie in
    ihm noch ein Zeichen der Hoffnung sehen!

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  2. Die ganze Rechnung ist Bullshit. Erst einmal hat - wer auch immer das Bild erstellt hat - einfach nur in Katalogen nachgeschlagen und in den meisten Fällen das teuerste Modell (oder wenigsten eines der teuersten Modelle) gewählt. Dann gehören einige der aufgelisteten Stücke schlicht und einfach zur Grundausstattung. Niemand möchte einen Kardinal unbekleidet über die Straßen gehen sehen. Und schließlich hat man dann ausgerechnet den Rolls-Royce einer jeden Kardinalstracht nicht mit aufgezählt: Die Cappa Magna, die es ja nun auch nicht eben kostenlos gibt. Das Ganze ist einfach nur ein populistisches Togalgriff-Dramolett aus der Abteilung "Wir sind heiliger als der!"

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    1. Bravo!
      Die Damen hyperventilieren mal wieder!
      Solch eine Aufzählung ist doch ein Schlag weit unter die Gürtellinie.

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  3. Burke ist ein Relikt aus vergangenen Tagen, ein paar Exemplare davon kann sich die katholische Kirche wohl leisten, damit nicht zu viele Tradis zu den Piusbrüdern abwandern. Das ist ok.

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    1. Wer heißt denn heute noch Heinz?
      Ein Relikt aus vergangenen Tagen, meine ich.

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  4. Da weiß man nicht, wer mehr gaga ist: die "Priesterinnen", oder die byzantinistische Eminenz.
    Aber da hat "Heinz" schon Recht: solange der ein paar Hardcore-Tradis, die sonst Sedisvakantisten würden, noch bei der Stange hält, soll er ruhig seine repräsentative Spielwiese als Malteser-Großmeister haben. Das macht ja auch was her, damit ist er Staatsoberhaupt. Da ist kein Euro zu viel für angemessene Kleidung ausgegeben.

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