Samstag, 24. Januar 2015

Papst: Viele katholische Ehen sind ungültig!

Im  von "Radio Vatikan" veröffentlichten Text kommt die Aussage so nicht vor,
aber die Nachrichtenagentur "kathpress" und nachfolgend noch andere berichteten es gestern: Vor den Richtern der Römischen Rota, die sich auch mit Ehenichtigkeitsverfahren befasst, hat Papst Franziskus demnach u.a. erklärt, dass die Unkenntnis des katholischen Eheverständ-
nisses bei den Ehepartnern "ein Grund für die Ehenichtigkeit" sein könne. Das könne man heute "nicht mehr als Ausnahme" betrachten.
Stichwort ist also: Ehenichtigkeit aufgrund fehlenden Glaubens.
Man lese den Originalartikel ---> KLICKEN !

Mal wieder ein schwieriger Fall für die Papst-Deuter?
Auf jeden Fall macht die Aussage mal wieder klar, wie entscheidend eine gründliche Ehevorbereitung ist, womit auch den Pfarrern vor Ort eine große Verantwortung zufällt.

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Kommentare:

  1. Na, das ist doch eine wunderbare Nachricht für alle Katholiken,
    die wieder heiraten wollen: Wir wussten nicht, was katholische Ehe bedeutet,
    das hat man uns vorher nicht so genau erklärt.
    Die kirchlichen Ehegerichte werden sich "freuen"...!

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  2. Wenn man das ernste Problem auch mit dem nötigen Ernst betrachtet,
    dann muss man dem Papst recht geben: Es sind nach katholischem
    Verständnis ganz sicher viele Ehen ungültig geschlossen, weil bei den
    beiden Partnern ein Leben im Glauben gar nicht gegeben war.

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  3. Wenn man sich so anschaut, wie heutzutage landauf, landab die "Ehevorbreitung" in der Kirche aussieht, nämlich aus einem hastigen Gespräch bestehend, in dem ein gehetzter, gelangweilter Pfarrer mit Brautleuten, die er in der Regel nicht kennt, in einer halben Stunde den Ablauf des Traugottesdienstes "durchspricht", dann kann man nur sagen, der Papst hat mal wieder ins Schwarze getroffen. Die Brautleute, normalerweise religiöse Analphabeten, sind nach diesem "Gespräch" so klug wie zuvor.
    An der katholischen Ehelehre gemessen, dürften über 90% der "katholisch geschlossenen Ehen" ungültig sein.

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    1. Das ist eine dratische, aber jedenfalls für Deutschland (und vermutlich auch für viele andere Länder) leider sehr wahre Bestandsaufnahme. Ich habe bei unserer eigenen Trauung dieselben Erfahrungen gemacht. Unser Pfarrer, obwohl theologisch konservativm zeigte keinerlei Interesse, mit uns über das katholische Eheverständnis zu sprechen. 20 Minuten "Traugespräch", bestehend aus Absprachen über Lieder und musikalische Einlagen, sowie, besonders wichtig, "das Finanzielle" - das war's. Entsprechend lustlos hat er den Gottesdienst dann abzelebriert.
      Vor diesem Hintergrund sind die klaren Worte des Papstes ein echtes Hoffnungszeichen für viele, die in ihren Ehentod unglücklich sind und an der offiziellen Ehelehre verzweifeln.

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