Mittwoch, 21. Januar 2015

Radio Vatikan: Erzbischof Georg Gänswein hat "gemischte Gefühle", wenn der Papst was sagt...

Dass im Vatikan nicht alle restlos begeistert sind, wenn Papst Franziskus mal wieder etwas Spontanes gegenüber Medienvertre-
tern sagt, ist ein offenes Geheimnis. Bemerkenswert für die übliche diplomatisch-taktvolle Zurückhaltung ist aber doch, dass heute sogar "Radio Vatikan" vermeldet, dass Erzbischof Gänswein sich kritisch über den Umgang des Papstes mit den Medien geäußert hat.
Neben viel Lob für den Papst zitiert der Sender den Erzbischof, der den Umgang des Papstes mit den Medien "mit gemischten Gefühlen" sieht. Einerseits nutze dieser die Medien "sehr geschickt", andererseits "führten manche Aussagen zu Miss-
verständnissen"
. - Darf man aus dieser öffentlichen Bekundung aus der nächsten Umgebung des Papstes schließen, dass sich im Vatikan ein ge-
wisser Unmut zeigt, oder ist das schon zu viel interpretiert?
Text bei "Radio Vatikan" ---> KLICKEN !
Zugleich wird gerade heute in einigen Medien eine Aussage Gänsweins gegenüber der "ZEIT" zitiert, in der er von "theologischer Brandstiftung" spricht. Gemeint ist damit der wiederholte Versuch, in der Öffentlichkeit einen Gegensatz in den lehrmäßigen Aussagen zwischen Papst Franziskus und seinem Vorgänger Benedikt XVI. zu konstruieren.
Zusammenfassung siehe z.B. ---> HIER !

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                  Zugabe für die zahlreichen Gänswein-Fans:
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                         Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Uii, das mit der "theologischen Brandstiftung" wird die für gewöhnlich eher Gänsweinhörigen Tradis aber gar nicht amüsieren. Ist es doch ihr tägliches Hauptgeschäft, den angeblichen "Gegensatz" zwischen den beiden Päpsten immer wieder darzustellen.

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    1. Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
      Die Linkskatholiken und die Medien, die Tag für Tag hinausposaunen,
      wie revolutionär doch Papst Franziskus im Gegensatz zu seinem
      Vorgänger sei, müssen eingestehen, dass sie sich gründlichst geirrt haben!

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    2. @ Sindbad: Es gibt keine "Linkskatholiken": Es gibt entweder Linke oder Katholiken. Beides verhält sich zueinander wie Feuer und Wasser.

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  2. Wenn Gänswein restlos begeistert wäre, müsste man sich wirklich Sorgen machen. Nein, er ist weit entfernt von Begeisterung, Gott sein Dank, es ändert sich etwas in der Kirche.

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  3. "Mit gemischten Gefühlen..." - was für eine Abfuhr für den
    Papst, der meint, zu allem was in die Mikrofone von sich geben
    zu müssen...

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  4. Dieser Papst ist ja sowas von peinlich.
    Das meinen nicht nur die Karnickelzüchter, sondern auch
    kinderreiche Familien.
    Hier eine empörte Mutter:
    http://www.bild.de/news/inland/die-wollnys/meckern-ueber-papst-ansprache-39424482.bild.html

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  5. Gänswein wurde durch den Rücktritt von Papst em. Benedikt XVI von einem der einflussreichsten Männer des Vatikan innerhalb weniger Augenblicke zum "Altenpfleger" eines zurückgetretenen Papstes. Bis heute hat er anscheinend keinen guten Draht zu Franziskus I. Ich betrachte daher alles was er sagt mit äußerster Vorsicht. Schon alleine, dass er sich zu irgendwelchen Äußerungen über Franziskus I oder em. Benedikt XVI gegenüber der Presse hinreißen lässt, macht mich mißtrauisch. Wieso respektiert Gänswein nicht das Schweigen von em. Benedikt XVI, sondern verhält sich entgegengesetzt?

    Und was die Kaninchenzüchter anbelangt: Tja, da hat die dpa vielleicht was aufgebauscht/falsch verstanden/sich zurechtgebogen? http://www.zdrk.de/

    Und wer Bild als Quelle angibt, der glaubt auch was der Postillon schreibt oder die Titanic? ;-)))

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    1. Herr Gänswein ist eben ein voll lockerer Typ, der sogar der FAZ Auskunft über seine Unterwäsche gibt: http://www.faz.net/aktuell/stil/erzbischof-gregor-gaenswein-im-stil-fragebogen-13309281.html

      Der Mann hat echt verstanden, was das Wort "Transparenz" meint.

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    2. Ja, der fesche Don Giorgio, der sich gerne als "Goerge Clooney des Vatikan" etikettieren lässt, ist eine Plaudertasche von höchsten Graden. Nicht nur was seinen jetzigen offenkundig ungeliebten Chef angeht. Auch den angeblich so geliebten alten Chef hat er schon mehrfach peinlich desavouiert, u.a. mit dem Geschwätz über dessen Trink- und Fernsehvorlieben... Bishof wird der höchstens mal in Liechtenstein oder Timbuktu.

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    3. Mensch, ist dieses "Interview" in der FAZ banal. Lauter Boulevardfragen, die die Welt nicht braucht. Aber passend für die "Plaudertasche".

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