Donnerstag, 29. Januar 2015

"Riesenaufregung", die kaum einer bemerkt hat: Weihbischof Laun und schwule Nazis...

              Predigt u. Linktipps zum 4. Sonntag B (1.Febr.): Siehe weiter unten!
.
Wenn's nicht so ernst wäre, könnte man glatt drüber lachen: Ein österreichisches Nach-
richtenportal hat "Riesenaufregung vor allem in Deutschland" ausgemacht, aber merkwür-
digerweise findet sich kaum was darüber in der deutschen Presse.
Der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun, angeblich ein "ultrakonservativer" Oberhirte, "schockiert mit Nazi-Vergleich", liest man schon im Untertitel bei "oe24". Von "Skandal" ist da die Rede, denn Laun habe in einem Vortrag in der Trappisten-Abtei Mariawald (in der Eifel gelegen) "die Homosexuellen-Bewegen indirekt mit Nazis" ver-
glichen. ---> KLICKEN !
Kann es vielleicht sein, dass man da einen "Skandal" und die "Riesenauf-
regung" gerne herbeischreiben möchte? - Weihbischof Laun und der Salzburger Erzbischof Dr. Franz Lackner weisen die Vorwürfe jedenfalls zurück. Näheres erfährt man ---> HIER !
Na, das scheint ja diesmal nicht so ganz geklappt zu haben...!

Kommentare:

  1. Also die Rede von Laun ist schon recht speziell. Leider hat die Abtei Mariawald sofort nach den ersten Presseerwähnungen den Link zur Rede von Weihbischof Andreas Laun versucht im Datennirwana des Inet verschwinden zu lassen. Doch über Google findet man den Link zur Rede noch. Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen hier der Bericht zur Rede von Weibischof Andreas Laun - so wie ihn die Abtei Mariawald veröffentlicht hatte: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:jGmYrvwrOTYJ:www.kloster-mariawald.de/view.php%3Fnid%3D412+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=opera

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    1. marram versucht es mal wieder mit einem
      allerdings leicht durchschaubaren Trick:
      Sie/er tut so, als stimme das, was sie/er da im cache ausgegraben hat.
      Doch schon die Tatsache, dass es auf der Seite der Abtei gelöscht wurde,
      zeigt, dass dies wohl nicht so ist.
      Außerdem, hätte marram die Erklärung von Weihbischof Laun wenigstens
      ansatzweise gelesen, dann wüsste sie/er, dass die zeitweilig auf der
      Seite des Klosters lesbare "Zusammenfassung" überhaupt nicht genehmigt
      war, und das ist bei fairem Journalismus das Mindeste, was man erwarten
      darf, bevor man etwas schreibt.

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    2. Das ist schon erstaunlich: ausgerechnet diejenigen, die so gerne vond er "Lügenpresse" reden, die die Wahrheit unterschlägt, sehen die Löschung eines Berichts im Netz durch die gastgebende Abtei als Beweis dafür an, daß der Bericht die Unwahrheit sagt...

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    3. Das alles hat natürlich gar nichts mit dem Islam zu tun...

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  2. Wie kommt es wohl, dass die sonst so sensationsgierigen
    deutschen Medien so gut wie gar nicht darüber berichten?
    Sollten inzwischen etwa alle Redaktionen mit frommen Katholiken
    besetzt worden sein?!
    Die einzig plausible Erklärung: Man weiß den "Bericht" des österreichischen
    Nachrichtenorgans als das einzuordnen, was es ist...!

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  3. @Sindbad.

    Der Bericht über die Rede von Weihbischof Laun wurde von Herrn Paul Blasel, Vize-Prokuratur der Abtei Mariawald verfasst. Sie wollen doch nicht ernsthaft diesem Mann unterstellen, dass er diesen Bericht ohne Einvertsändnis oder gar die Rede verfälscht darstellend auf der Homepage der Abtei Mariawald ins Internet gestellt hat. Das empfinde ich als eine böse Unterstellung gegenüber Herrn Paul Blasel.

    Sie müssen meinem Link nicht trauen. Suchen Sie selbst über Google-Cache.

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    1. Es ist doch völlig klar (jedenfalls für verschwörungstheoretisch eingenordete Tradis): Dieser Paul Blasel, zum Schein "Vize-Prokurator" der Abtei, ist in Wahrheit, mit dem Bild Bischof Launs zu sprechen, ein teuflisches Trojanisches Pferd, das da ins Kloster eingeschleust wurde, um den Sinn dessen, was der Bischof dort erzählt hat, ins gegenteil zu verdrehen und der Sache des konservativen Katholizismus Schaden zuzufügen. So einfach ist das. :-)

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  4. Es wundert doch nicht wirklich, dass man dem wegen seiner
    klaren Linie z.B. zum Thema Abtreibung und zum Thema
    Homosexualität verhassten Weihbischof nur allzu gerne einen
    Strick drehen würde.

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  5. Wenn man die Worte Lackners liest, dann sind sie eine klare Absage an die Worte Launs, allerdings so, dass sein Gesicht noch gewahrt bleibt.

    "Weltanschauungsfragen und sexuelle Orientierungen dürfen in keinster Weise mit menschenverachtenden und totalitären Systemen (z. B.: Nationalsozialismus) in Verbindung gebracht werden. Die Kirche weiß sich den Menschenrechten verpflichtet und hat Respekt und Achtung vor der Würde jeder einzelnen Person"

    Eine verdiente Zurechtweisung Launs.

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    1. Das ist es allerdings. Denn hätte Laun keine Vergleiche in diese Richtung angestellt, dann hätte Erzbischof Lackner diese (eigentlich) Binsenwahrheit gar nicht erst aussprechen müssen.
      Leider ist es auch 50 Jahre nach "Nostra aetate" und "Dignitatis humanae" immer noch so, dass der rechte Rand der katholischen Kirche, den im deutschen Sprachraum Bischof Laun exponiert repräsentiert, mit Menschenrechten, Rechtsstaat und Demokratie größte Schwierigkeiten hat und diese als Ausflüsse der verhassten "Moderne" und dem katholischen System widersprechend innerlich ablehnt.

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    2. Ich kannte diesen Weihbischof Laum bisher nicht. Das Photo von ihm in dem verlinkten Zeitungsbericht ist jedenfalls erschreckend, er wirkt fanatisch.

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    3. Na, klar, Leser Albrecht,
      wenn man einen Bericht über Sie geschrieben hätte,
      dann vermutlich mit Foto direkt nach dem Wachwerden...

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    4. Na, das Photo dieses Herrn Weihbischof sieht aber erkennbar nicht nach gerade aufgewacht aus, sondern in vollem bischöflichen Saft stehend... :-)

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    5. Vielleicht gefällt Ihnen dieses ja besser?
      Im übrigen: Wer kann sich sein Gesicht schon aussuchen...?!

      http://cdn3.spiegel.de/images/image-118696-panoV9-evmq.jpg

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    6. Nun ja, ein Gesicht spiegelt auch Persönlichkeit. Sonst wäre der Mensch nur ein Tier. Und auf mich wirkt das Bischofsgesicht jedenfalls auf dem Photo, da gebe ich Leser Albrecht Recht, alles andere als vertrauenerweckend. Was natürlich nicht ausschließen darf, dass der Bischof evt. ganz anders ist.

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    7. Ach was, Laun ist völlig harmlos. Auf dem Foto ist genau zu erkennen, dass er in die Sonne schaut und geblendet ist, deshalb kneift er die Augen zusammen und zieht die Mundwinkel hoch.

      Von seiner weltanschaulichen Positionierung, seinen manchmal etwas zuspitzenden oder polarisierenden, meist aber relativ unbedachten Äußerungen (inkl. arglos gemeinte aber unpassende NS-Vergleiche) und seiner Redseligkeit her ist er etwa mit Kard. Meisner zu vergleichen.
      Vom Auftreten her finde ich ihn sogar sympathischer und offener als Meisner, er scheint etwas besser zuhören zu können. Seine Einstellungen sind natürlich krude und stockkonservativ und er wird deswegen oft angefeindet, aber seine Persönlichkeit wirkt absolut nicht verdorben und auch nicht fanatisch. Kein Vergleich mit dem wirklich gefährlichen Pfr. aus Bremen.

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  6. Unbegreiflich, wie man sich darüber erregen kann! Der Mann hat einfach nur Recht. Er spricht aus, was war und was ist. Man lese selbst:

    Wir würfen der Eltern- und Großelterngeneration immer wieder vor, gegenüber den Untaten der Nazis geschwiegen zu haben. Damals sei es lebensgefährlich gewesen zu reden. Heute sei es noch nicht lebensgefährlich, und die meisten schwiegen trotzdem. Wir würden uns zu recht über Kindesmissbrauch erregen, den genderkonformen Missbrauch von Kindern, die in Desorientierung und Unglück gestürzt würden, aber schweigend hinnehmen ebenso wie den hundertausendfachen Mord im Mutterleib. Wir nähmen es hin, dass man Kinder vom Religionsunterricht abmelden könne, aber nicht vom Sexualkundeunterricht.
    In jeder Hl. Messe, so erinnerte der Weihbischof, beteten wir: „ Bewahre uns vor Verwirrung und Sünde!“ Die Kirche wisse, dass erst die Verwirrung komme, dann die Sünde. Die genderintendierte Sünde werde verlockend gemacht. „Sexuelle Vielfalt ist schön“, heißt es im Genderdogma. Diese Aussage habe denselben Realitätsbezug, wie die Behauptung beim Besuch eines Behindertenheims: „So viele schöne Krankheiten.“ Die letzte Äußerung würden wir nicht ertragen, warum aber die erste?
    Zusammenfassend: Gender ist ein totalitäres System, ein Trojanisches Pferd mit wildentschlossenen Kriegerinnen und Kriegern in einem Kampf gegen Kinder, gegen die Familie, gegen die Kirche, die Gottes Ordnung verkündet. Wenn wir uns nicht wehren, könnte das eintreten, was ein amerikanischer Kardinal kürzlich gesagt habe: „Heute habe ich noch die Chance, in meinem Bett zu sterben. Mein Nachfolger hat die, im Gefängnis zu sterben – und der nächste unter der Guillotine.“

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  7. Wie wär's, wenn Albrecht uns Lesern endlich mal sein Gesicht
    zur Verfügung stellt?
    Dann können wir mal munter spekulieren, wie fanatisch er aussieht.
    Also bitte!!!

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