Samstag, 31. Januar 2015

Wunibald Müller: Zulassung schwuler Priester wäre die Konsequenz aus Papst-Worten!

Wunibald Müller leitet das "Recollectio-
Haus" der Benediktiner-Abtei Münster-
schwarzach ---> KLICKEN !
Immer mal wieder tritt er mit Forderungen vor allem in Richtung Vatikan an die Öffent-
lichkeit, so etwa etwa im Dezember 2013 mit einem offenen Brief, der mit "Lieber Papst Franziskus" recht vertraulich beginnt.
Darin fordert er nichts weniger als das Ende des Pflichtzölibats, siehe ---> HIER !
Aus seiner therapeutischen Arbeit mit "aus-
gebrannten" Priestern ist für ihn auch der homosexuelle Geistliche ein sehr wichtiges Thema. Im Kölner "domradio" erklärte
er im Juli 2013 in einem Interview mit Bezug auf die berühmt-berüchtigte Formulierung von Papst Franziskus "Wer bin ich, dass ich über sie (die Schwulen) urteile?", die "Konsequenz" dieser Aussage könne doch auch darin bestehen, auch homosexuelle Priester zu weihen. ---> HIER !

.
Nun kann man bei der "kirchensite" des Bistums Münster noch eine passende Ergänzung dazu erfahren. Aus dem fortwährenden Missbrauchs-
skandal in der Kirche müsse man wiederum "als Konsequenz" einen ande-
ren Umgang der Kirche mit Homosexualität anmahnen. Die Kirche müsse "klar Ja sagen zu ihren homosexuellen Priestern". Die entsprechende Ver-
botsinstruktion von 2005 (---> HIER !) müsse "zurückgenommen wer-
den, wenn verhindert werden solle, dass Homosexualität von Priester-
kandidaten verdrängt werde."
---> HIER !
Na, da will ich jetzt aber nicht hoffen, dass der Vatikan demnächst auch noch aufgefordert wird, etwa solche Priester zuzulassen, die zu Alkoholis-
mus neigen, denn nur so könne verhindert werden, dass diese ihr Alkohol-
problem verdrängen...

Kommentare:

  1. Bekennender Dunkelkatholik31. Januar 2015 um 16:14

    Solche Figuren wie dieser synchretistische falsche "Mönch" sind die Totengräber der Kirche in Deutschland. Und kein Bischof, kein Papst, der das Überfällige tut und sie rauswirft.

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  2. Gewiss haben manche Priester Probleme mit ihrer Sexuaität.
    Das haben andere auch.
    Ärgerlich wird es, wenn das so in den Vordergrund gespielt wird.
    90 % aller Priester haben keine Probleme damit.
    Die Probleme mit der deutschen Kirchenbürokratie und dem Rätesystem
    sind wesentlich schwerwiegender!

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  3. Man muss ja anerkennen, dass Wunibald Müller bei den
    "Beichten" erschöpfter Priester viel seelisches Leid erlebt hat.
    Als Psychotherapeut müsste er aber auch wissen, dass nicht alles
    Leid gleich systembedingt ist. Während eine schwächere Persönlichkeit
    bei einem Windhauch schon aus den Latschen kippt, hat den starken,
    gottesfürchtigen Priester so schnell nichts um!

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  4. Nemrod meint: Wunibald Müller & Co ...alles gesagt: mit Kirchensteuermitteln gemästete Namenskatholiken. Ohne den Kirchensteuertropf würden diese "Vorzeigekatholiken" arbeitslos verhungern. Ärgerlich ist hier, daß kein Bischof es wagt diese mE Kirchenzerstörer in die Schranken zu weisen!

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    1. Toller Kommentar! Was wohl die zahllosen outgeburnten Priester dazu sagen würden, die ohne die Möglichkeit, bei P. Müller in recollectio zu gehen, vielleicht längst an der Flasche, in der Psychiatrie oder noch schlimmeres geendet wären? Aber für gewisse Katholiken sind das ja nur "böswillige Erfindungen" der Kirchengegner...

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  5. Wunibald Müller hat schon vielen geholfen.
    Aber mit den ständigen Forderungen nervt er und schießt
    über das Ziel hinaus.
    Schließlich gilt für Priester auch, was für Eheleute selbstverständlich ist:
    Versprochen ist versprochen,
    in guten wie in schlechten Tagen.
    Die Probleme mancher Priester sind zu allererst ein Glaubensproblem,
    ein Vertrauensproblem in Richtung Gottes Zusage.

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  6. Ich stimme "Pfarrer N.N." zu, Wunibald Müller ist manchmal einfach nervig mit seinen monomanen unerfüllbaren Statements. Das ist das eine.
    Das andere ist, dass er im stillen, seeleorgerlichen Bereich für viele ein Segen gewesen ist. Und dass "Kommentare" wie die von "Dunkelkatholik" (nomen est omen) sowie "Nemrod" einen an die Worte denken lassen, die die Kanzlerin neulich in anderem Zusammenhang verwendet hat: "kaltherzig" und mit "Haß".

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