Sonntag, 15. März 2015

2000 Gäste: Weltkirche-Kongress in Würzburg -- Kein Thema für die deutsche Presse?

Wenn manche kleinen Grüpp-
chen tagen oder nur mal laut husten, dann sind die Medien eifrigst dabei. Wenn aber das kirchliche Hilfswerk "Kirche in Not" zu einem viertägigen Kongress nach Würzburg mit ca. 2.000 Teilnehmern eingeladen hat, kann man die Artikel darüber in den führen-
den Medien suchen gehen. Dabei war der "Treffpunkt Weltkirche" durchaus ein Ereignis, über das zu berichten sich gelohnt hätte, wenn man sich das Programmheft anschaut (ich berichtete bereits darüber).


                         Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !
.
In der Realität beschränkt sich die Berichterstattung jedoch bislang im Wesentlichen auf kirchliche oder kirchennahe Medien. Man schaue z.B. ---> HIER und HIER !
Wenn ein Portal wie "kath.net" darüber ausführlich berichtet, ist das wieder was anderes, denn jenes Portal wird zum Teil durch "Kirche in Not" mitfinanziert. Da die Referenten aus allen Teilen der Erde angereist waren, hätte es sich für Medienvertreter durchaus gelohnt, zu berichten und vielleicht sogar die Gelegenheit zu Interviews zu nutzen. Ein Einblick in Themen und Teilnehmer z.B. ---> HIER !
Aber wahrscheinlich habe ich das jetzt bloß völlig falsch verstanden. Selbstverständlich werden unsere führenden Medien dieser Veranstaltung noch den gebührenden Platz widmen. Die Redakteure sitzen jetzt wahr-
scheinlich in ihren Büros und brüten darüber, wie ihr Artikel besonders informativ und besonders pfiffig ausfallen könnte...

Kommentare:

  1. Man muss Gruppen nicht ernst nehmen, die in Dtld von Meinungsdiktatur faseln, die Presse macht das schon gut so.

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    1. Ja, da haben Sie vollkommen recht,
      wie man an diesem aktuellen Beispiel sieht, berichtet die Presse auch
      ganz ausführlich über solche weltkirchlichen Themen...

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    2. @Jul: Die Presse macht es nicht nur gut, sie schützt auch durch gewisse Nichtveröffentlichungen jene ernsthaft arbeitenden Menschen im kirchlichen und caritativen Dienst, die die Hände über dem Kopf zusammenschlügen, würde man sie irgendwie in Verbindung bringen mit Gabriele Kuby und ähnlichen, äh, Entlaufenen.

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    3. Ein Trost für Leser wie Peter Friedrich:
      Meine Oma hatte auch mit solchen partiellen Erinnerungslücken
      zu kämpfen, das ist wirklich nicht schön.
      Aber man kann ja helfen: Also, bei jenem Kongress, um den es
      hier geht, nahmen z.B. auch teil:
      Kardinal Meisner, Erzbischof Stankevics, Bischof Hanke,
      Bischof Hofmann, Msgr. Kolfhaus (Vatikan), P. Lässner (Regens
      im Priesterseminar Heiligenkreuz), P. Prof. Dr. Wallner ...

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    4. Naja, auch wenn man mal Frau Kuby als zum Fanatismus neigende Person aussen vor läßt, die anderen Genannten haben sich schon auch allesamt eindeutig auf dem rechten Flügel der Kirche positioniert. Von der gerne beschworenen "katholischen Weite" ist bei diesem personellen Portfolio nichts zu sehen.

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    5. @Sindbad: Sie meinen jenen Herrn Wallner, der in Vorträgen auf K-TV schonmal sich verfolgt sieht von Aufklärern der Mißbrauchsfälle im kirchlichen Umfeld, wo doch, so Wallner, gerade mal die eine oder andere "Watschn" ausgeteilt wurde, wie´s das ohnehin schon immer gegeben habe...
      Zerstörte Kinderseelen haben als Erwachsene immer schon mal den einen oder anderen Krieg mit der einen oder anderen Folterung und der einen oder anderen Verstümmelung ausgelöst, interessiert doch keinen, trifft einen ja im Moment selber nicht, dann ist´s schon recht, gell, die paar gellenden Schmerzensschreie, die paar mörderischen Qualen und Ängste, gell, dieser ganze Hoax, Mißbrauchshoax, Mißhandlungshoax, gell, Herr Sindbad.
      Hauptsach, wir ham den Herrn Drewermann vertrieben, der Licht in all den Dünkel bringen könnte!

      Gruß

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    6. @Peter Friedrich:
      Ich weiß zwar nicht, welche Fernsehsender Sie sich so anschauen
      und wann Sie das letzte Mal Ihre Brillenstärke angepasst haben,
      aber ich meine den bekannten und ausgezeichneten Prof. Dr. Wallner,
      der es mit anderen geschafft hat, dass das Stift Heiligenkreuz so viel
      Priesternachwuchs hat, dass man derzeit kaum alle Bewerber auf-
      nehmen kann - ein Phänomen in Europa!
      Er ist durch zahlreiche Videos, Vorträge und Bücher bekannt und
      hat einen guten Draht zu Jugendlichen.
      Mehr Infos:
      http://www.orden-online.de/wissen/w/wallner-karl/

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    7. "...der es mit anderen geschafft hat, dass das Stift Heiligenkreuz so viel
      Priesternachwuchs hat, dass man derzeit kaum alle Bewerber auf-
      nehmen kann..." -
      So ganz sehe ich da keinen Zusammenhang zu meiner Fragestellung.

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  2. Warten wir doch mal den Montag noch ab. Vielleicht haben die Redakteure dann
    etwas vorliegen, was sie ohne weiteres Nachdenken abschreiben können...

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  3. Wenn 2.000 Leute auf einem Kongress beraten würden, wie man bei der kommenden Bischofsynode Wiederverheirateten zur Eucharistie zugelassen werden könnten usw. , könnten wir uns sicher sein, dies noch in der abendlichen Heute- oder Tageschausendung präsentiert zu bekommen.

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    1. So ist es, wie Georg es beschreibt!
      Kirchliches findet in den Medien überwiegend nur statt, wenn man
      pflichtgemäße Hofberichterstattung macht, um die man nicht drum-
      herumkommt (neuer Bischof in X...), oder wenn es einen "Knüller" gibt.
      Allerdings gibt es auch die andere Seite der Medaille:
      Unsere deutschen Bischöfe haben es sträflich versäumt, sich um eine
      überregionale katholische Zeitung zu kümmern. Stattdessen haben sie
      bei WELTBILD über 200 Millionen Euro Kirchensteuergeldeer versenkt...

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