Mittwoch, 25. März 2015

Erstaunlich: Gericht verbietet muslimische Beschneidungsfeier am Karfreitag

Wie einige Zeitungen melden, hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht jetzt letztinstanzlich entschieden, dass eine geplante muslimische Beschneidungsfeier in Köln nicht stattfinden darf.
Der Grund liegt am Termin der mit mindestens 400 Perso-
nen
in einer Gaststätte geplan-
ten Feier: Ausgerechnet am Karfreitag sollte das Fest stattfinden, das nicht nur religiösen Charakter hat, sondern auch mit viel Musik und Tanz verbunden ist und damit auch als Unterhaltungsveran-
staltung anzusehen ist. Die aber sind bekanntlich am "stillen" Feiertag Karfreitag laut Landesfeiertagsgesetz untersagt.
Damit wird die Entscheidung der Stadt Köln bestätigt. Auch das Gericht sieht die Vermietung des Saales als vorrangig aus gewerblichen und nicht aus religiösen Motiven an und verweist darauf, dass die Beschneidungsfeier auch an anderen Terminen möglich ist. - Beachtlich, finde ich!

Man lese z.B. ---> HIER und HIER !
Gegen das Verbot von Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen am Kar-
freitag gibt es alle Jahre wieder auch Proteste und demonstrative Tanzak-
tionen, doch 2014 war es diesbezüglich auffallend ruhig. Ob die Tänzer inzwischen erwachsen geworden sind...? ---> HIER !

.

1 Kommentar:

  1. Kirchenmäuserich25. März 2015 um 15:27

    Wer sich vielleicht wundert, dass ein deutsches Gericht sich
    mit Muslimen anlegt, sollte bedenken, dass der Kläger nicht diese waren,
    sondern der deutsche Wirt, der den Saal vermieten wollte...

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