Mittwoch, 18. März 2015

EXTRABLATT: "Bischof Oster trifft sich mit wiederverheirateten Geschiedenen"

Der Sachverhalt an sich
ist erfreulich: Wie "Radio Vatikan" und das Bistum Passau melden, hat sich Bischof Oster doch tat-
sächlich in einem nicht unbemerkten Moment mit wiederverheiratet Geschie-
denen getroffen...! -- Unwiderlegbare Beweistexte ---> HIER und HIER !
Das ist gut so und sollte im Sinne der bereits vorhandenen Vorschläge der Synode 2014 auch so sein. Wiederverheiratet Geschiedene sind schließlich nicht vom Gespräch aus-
geschlossen, sondern von der Kommunion.
Was mir da eher zu denken gibt, ist der Umstand, dass ein solches Treffen derzeit fast als Sensation verkauft wird. Ich dachte bislang ohnehin, dass es Sinn macht, nicht nur übereinander zu reden, sondern miteinander, ganz unabhängig von der Brisanz eines Themas.
Wenn dieses Treffen also wirklich eine Beinahe-Sensation ist, dann frage ich mich, warum eigentlich in all den Monaten, wo das Thema vorwärts, seitwärts und rückwärts in diversen Gremien immer mal wieder durchge-
kaut wurde, niemand auf diese naheliegende Idee gekommen ist...

Kommentare:

  1. So sehe ich das auch: Das geht in Richtung verbale Blähungen...
    Die traurige Wahrheit dahinter scheint zu sein, dass andere Bischöfe
    diesem Eindruck nach so etwas nicht nötig haben bzw. hatten.

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  2. Was bei der ganzen Aktion noch gefehlt hat, ist der Trommelwirbel
    vor der Bekanntgabe...

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  3. Bischof Oster scheint ein recht unabhängiger Geist zu sein, der sich weder vor "konservativen" noch von "liberalen" Kreise fürchtet und sich von diesen auch nicht vereinnahmen lässt. Zudem genießt er sicher noch den "Neulings-Bonus" bei manchen aus den verschiedenen "Lagern". Er kann daher wesentlich freier agieren als so manch anderer Bischof dem irgendwelche "Lager" schon ein Etikett verpasst haben.

    Ich gehe davon aus, dass er nicht der einzige Priester/Bischof ist, der sowas gemacht hat. Aber er kann es noch relativ unbeschwert öffentlich machen, da er noch von vielen nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt wurde. Man überlege einfach nur mal wie das Medien-Echo in diversen Blättern und Bloggs gewesen wäre, wenn Kardinal Marx das gemacht hätte ;-)

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  4. Diese sachlich überflüssige und strategisch fatale Aktion (wieder eine Steilvorlage für die Linken!) paßt leider voll ins traurige Bild, das dieser Bischof seit seinem unsäglichen Tiefschlag gegen kath.net abgibt.

    Ein Bischof, der als Tiger sprang und als Bettvorleger landete. Traurig.

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