Freitag, 27. März 2015

Gewissensgründe: Muss man im Limburger Ordinariat nicht zur Arbeit gehen, wenn...

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Um eines klarzustellen:
Ich kenne die Details nicht.
Es liegt mir auch ferne, den Stab über einen führenden Mitarbeiter des Limburger Ordinariates zu brechen.
Doch das Vorgefallene ist
schon bemerkenswert und
sagt mehr über den Zustand
des Bistums ein Jahr nach
dem Rücktritt von Bischof Tebartz-van Elst als so manche wortreiche Presse-Erklärung.
Gestern wurde in der online-Ausgabe des Hessischen Rundfunks
ein Text veröffentlicht, in dem von neuen Problemen die Rede ist.
Unter anderem schildert der Journalist Wolfgang Türk dort folgenden Vorfall: Ein Dezernent lehnte die Teilnahme an einer Versammlung
aus Gewissensgründen ab. Der Grund: Das Treffen fand im Bischofs-
haus statt, das nun nach Entscheidung der Bistumsleitung auch dafür genutzt werden soll. ---> KLICKEN !
Damit boykottiert der führende Mitarbeiter nach Ansicht des Journalisten die Bemühungen um "Normalität". Niemand kann in die Seele der offen-
sichtlich verletzten Führungskraft hineinsehen. Wenn das aber einreißt, dass Menschen nicht zu ihrem Arbeitsplatz kommen, weil ihnen der Bau
zu anstößig oder zu protzig erscheint, dann haben wir in Deutschland ein handfestes Problem, wenn ich mir so manches Gebäude betrachte...