Montag, 30. März 2015

Kardinal Burke über Homosexuelle: Sie sind wie Leute, die gemordet haben und nett tun...

Seit seiner Herabstufung durch Papst Franziskus hat Kardinal Burke mehr Zeit. Die nutzt er unter anderem auch für mehr Vorträge und Interviews. Da sind die Aufschreie natürlich vorprogrammiert. So hat er in einem Interview mit dem amerikani-
schen Internetportal "LifeSiteNews" ganz aktuell noch einmal zu wiederverheirateten Geschiedenen und zu Homosexuellen Stellung bezogen.
Er wurde unter anderem gefragt, ob man nicht solche Schwulen und Wiederverheirateten, die als gute und gläubige Katholiken zu leben versuchten, tolerieren und akzep-
tieren könne. Ich weiß nicht, ob der bekennende Homosexuelle Dr. David Berger das ganz richtig übersetzt hat, aber demnach hat Kardinal Burke geantwortet: "Selbstverständlich ist das nicht der Fall. Sie sind wie Leute, die jemanden gemordet haben, aber zu anderen Leuten ganz nett sind." - Immerhin, so Burke, lebten diese ganz öffentlich und bewusst in einem "Zustand der Todsünde" , und das könne man weder rechtfertigen noch durch gute Taten gegenrechnen.
Dass Homosexuelle sich jetzt öffentlich darüber aufregen, verwundert wohl kaum, siehe etwa den Artikel in der "Huffington Post" ---> KLICKEN !
Papst Franziskus wird diese Tonart des Kardinals eher nicht freuen; aber wie man auch hier sieht, ist in den Monaten vor der Synode (Oktober 2015) noch mit mancher hitzigen Diskussion zu rechnen. Theologisch gesehen dürfte Kardinal Burke jedenfalls gute Argumente für sich haben, werden seine Unterstützer betonen.

Siehe auch amerikanische Quelle ---> HIER !

Kommentare:

  1. Todsünde ist wohl eher das medienwirksame Gerede des Kardinals, der auf einem ähnlichen Weg wie Herr Williamson ist. Möge er den falschen Pfad erkennen und umkehren.

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  2. Leider liegt, so weit ich das sehe, das Originalinterview (noch) nicht vor.
    Es ist immer etwas problematisch, einzelne Sätze ohne Zusammenhang
    wiederzugeben.
    In der Sache hat der Kardinal ja recht, aber der Ton ist zumindest "unsensibel".

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    1. Burke ist damit ein sehr gutes Beispiel dafür wie wichtig die von in weiten Teilen der EU und in Deutschland geplanten Anti-Diskrimierungsgesetze sind. Sonst wäre es nämlich sehr schwer,Verbrecher wie ihn strafrechtlich zur Verantwortung zu bringen.

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  3. Selbstverständlich hat Burke recht, und das weiß auch jeder, der mal
    im Katechismus gelesen hat.

    http://stjosef.at/dokumente/kirche_und_homosexualitaet_moralhistorisch.htm

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  4. Das Originalinterview muß man etwas suchen. Viele, die sich darauf berufen und voneinander abschreiben, haben es leider nicht im Wortlaut verlinkt.

    Das Interview findet man hier

    ZITAT:
    LSN: So when the man in the street says, yes, it's true these people are kind, they are dedicated, they are generous, that is not enough?

    CB: Of course it's not. It's like the person who murders someone and yet is kind to other people…

    (LSN: Wenn also die Leute auf der Straße sagen, ja, es ist wahr, diese Leute sind nett, sie sind treu, sie sind großzuügig, ist das nicht genug?

    CB: Natürlich nicht. Es ist wie jemand der jemanden ermordet hat und nun nett zu anderen Leuten ist…)

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    1. Danke für die Hilfestellung mit dem Original-Link!

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  5. Wo stehtz im Katechismus, dass Homosexuelle wie Mörder sind?

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    1. bitte richtig lesen! Auch der Kardinal hat das so nicht gesagt. Er hat gesagt daß Sünder, Todsünder- ja sogar Mörder auch sehr nette Leute sein können, was aber an ihrer Sünde nichts ändert. Natürlich muß von interessierter Seite immer versucht werden, jede abschlägige Äußerung zu den Forderungen des HS sofort möglichst sinnentstellend zu verdrehen.

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  6. Der Original-Artikel ist hier zu finden:

    https://www.lifesitenews.com/news/exclusive-interview-cardinal-burke-says-confusion-spreading-among-catholics

    Das Interview wurde bereits am 21. Januar geführt und David Berger hat den Satz korrekt übersetzt.

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  7. Der Herr Dr. Berger sollte mal nicht so empfindlich sein.
    Im Austeilen ist er ja auch großzügig.

    https://www.youtube.com/watch?v=QbG7WhW1BFk

    https://www.youtube.com/watch?v=b1xb945z3xw

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  8. Man mag Burke mögen oder schrecklich finden, aber er gibt hier - in undiplomatischen, direkten Worten - einfach wieder, was offizielle und bis heute nicht korrigierte Lehre der Kirche ist. Laut Katechismus gehört Homosexualität zu den vier Todsünden, die so entsetzlich sind, dass sie zum Himmel nach Rache schreien. Also sind Homosexuelle - da hat Seine Eminanz zunächst mal Recht - aus Sicht der kath. Kirche schlimmer als Mörder.

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    1. Halten Sie sich doch einfach an den aktuellen Katechismus und erzählen hier keinen Unsinn.

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    2. Abgesehen davon, dass das mit den vier Todsünden, die nach Rache schreien, auch im aktuellen Katechismus steht - was wäre denn das für ein Argument, daß ein älterer Katechismus nicht mehr gelten würde??? Das würde ja heißen, dass die Kirche früher mal geirrt hat, was zumal katechismusmäßig völlig unmöglich ist nach der Lehre der Kirche. Die Entwicklung von Katechismen bezieht sich lediglich auf zeitgemäßere Sprache - die Inhalte bleiben selbstverständlich unangetastet.

      Also noch einmal: Homosexuelle stehen unterhalb von Mördern. Das IST Lehre der Kirche. Wer daran Anstoß nimmt, möghe nicht auf den Pappkameraden Burke einprügeln, der nur sagt, was die Lehre ist.

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  9. Christopher Meyer30. März 2015 um 18:09

    Mal ab davon, dass Herr Burke mitschuld ist, dass überall auf der Welt Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung drangsaliert und verprügelt werden: Hat er eigentlich keine anderen Hobbies, als wöchentlich auf Homosexuelle draufzutreten?

    Schäbig!

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    1. och nöö, das trifft wohl nicht zu, er hat daran sicher keine Schuld und eher werden doch die verprügelt, die nicht sofort jede abweichende sexuelle Orientierung bejubeln, wie die Gender-Ideologie es vorschreibt. Und was die Hobbies des Kardinals angeht- es sind doch die Medien, die ihn wöchentlich geradezu zwanghaft zum Thema befragen. Also immer schön auf dem Boden der Realität bleiben, auch wenn´s schwerfällt.

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    2. So ist es, die bösen linken Medien sind schuld. Hitler hat sich bekanntlich auch nur darum so schäbig zu den Juden geäussert, weil er ön den bösen linken Medien wöchentlich geradezu zwanghaft nach den Juden gefragt wurde statt nach den gloriosen Autobahnen.

      Gut, dass das jetzt mal klar ausgesprochen wurde. Burke ist ein ganz anderer als wie ihn die Medien darstellen. Er mag die Homos.

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  10. Zudem sollte man den Kontext beachten. Die Fragestellung bezog sich eine Frage davor auf »“faithful” homosexuals, “remarried” divorcees and non-married couples«. Dann antwortet Burke und es wird nochmal nachgehakt und dann kommt der Satz mit den Mördern.

    Der Satz bezieht sich also nicht nur auf Homosexuelle, sondern auch auf Wiederverheiratete und auch auf Leute in „wilder Ehe“

    In der darauffolgenden Antwort spricht er über pastorale Aspekte im Umgang mit diesen Menschen.

    Leider interessiert das die Berufs-Empörten und Vollzeit-Hysteriker reichlich wenig.

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  11. Der Präsident bzw. Diktator von Zimbabwe Robert Mugabe hat bekanntlich des öfteren seine Überzeugung artikuliert, Homosexuelle stünden "tiefer als Schweine". Der ehemalige Jesuitenzögling liegt damit, wie immer man dazu sprachlich steht, sachlich auf der Linie der kirchlichen Lehre. Da hilft auch kein verdruckstes Drumherumreden. Insoweit hat Kardinal Burke nichts Falsches gesagt, wie der Blogger oben zu Recht auch feststellt.

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  12. Nichts Gefährlicheres für den Glauben als mit Gläubigen Umgang zu haben...

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  13. Pfr. Dietmar Schindler31. März 2015 um 18:09

    Kreuzknappe!
    Warum beenden Sie nicht diese zum Teil unsäglichen Kommentare über die
    Todsünde der Homosexuellen. Als ob diese Kommentatoren noch nie etwas
    von Jesu Bergpredigt gehört hätten vom Urteilen und Verurteilen u.a.m.
    Ich lese im Katechismus der Katholischen Kirche unter 2357, 2358 und
    2359 anderes, als was in diesen Kommentaren steht. Diese Artikel kennen
    Sie doch auch! Oder irre ich mich?

    Für mich steht noch eine andere Frage im Raum: Was ist Burke für ein
    Kardinal, der nichts Wichtigeres zu tun hat, als Papst Franziskus zu
    brüskieren! Außerdem scheint Kardinal Burke Jesu Umgang z.B. mit der
    Ehebrecherin und anderen Todsündern/Todsünderinnen, wenn es denn welche
    waren, nicht mehr zu kennen.

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