Freitag, 27. März 2015

Nach dem Schock von Münster: Chef von KNA stellt die Frage nach Kirchensteuerverteilung

Schockierend: Die Stadt Münster hat gestern über-
raschend einen beantragten hohen finanziellen Zuschuss zum geplanten Katholikentag 2018 abgelehnt. Siehe meinen Artikel ---> HIER !
Nun werden die Wunden ge-
leckt, und man versucht katho-
lischerseits, die Gesichtszüge nicht entgleisen zu lassen. Ausgerechnet das "katholische" Münster...!
Da ist der Meinungsbeitrag "Standpunkt" des Chefs der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) besonders interessant: Auf der Website von "katholisch.de" stellt Ludwig Ring-Eifel heute die Frage, die aus
dem Karussell der Schuldzuweisungen hinausführt:
Ist bei den Milliardeneinnahmen an Kirchensteuer der jetzige Vertei-
lungsschlüssel überhaupt noch gerechtfertigt?
- Während die Bistümer Geld anhäufen, haben "andere Kirchengliederungen" arge
Probleme und sind vom "Wohlwollen" der Bistümer abhängig. 

Ludwig Ring-Eifel gibt zu bedenken, dass man Verteilungsschlüssel
nicht als gottgegeben ansehen muss, sondern diese auch verändern kann. Dann käme nicht nur mehr bei den Pfarrgemeinden vor Ort an, sondern dann müssten z.B. die Katholikentagsveranstalter "nicht mehr bettelnd durch die Lande ziehen".
Na, mit solchen kühnen Gedanken gegen das bequeme "Es-war-doch- schon-immer-so" wird der Chefredakteur sich bei den Oberhirten aber nicht nur Freunde machen...

Der "Standpunkt" ---> HIER KLICKEN !